Sach ma’ Mama
Der folgende Beitrag fällt in die journalistisch höchst anspruchsvolle, aber auch sehr bedenkliche Rubrik: Wie konstruiere ich am geschicktesten einen Zusammenhang, wo eigentlich gar keiner ist. Dabei war ich gestern echt bei einem unter dem Studentenpack sehr verbreiteten schwedischen Bekleidungshersteller, dessen zwei große Buchstaben hier nur eine Überleitung zu diesem köstlichen Dialog gestern in der Dortmunder U-Bahn, Linie U47, liefern sollen. Opa und Oma waren mit ihrem ca 12jährigen Enkel einkaufen und saßen gegenüber.
Opa zum Kind "Sach ma' Mama: das soll sie mit Weichspüler und auf "links" waschen. Kannze dir das merken?"
Oma zu Opa: "Klar kann er sich das merken – is' doch nicht blöd!“
[kurzes Schweigen]
Oma zu Opa: "Ruf du nachher noch mal an!"
[Enkel guckt betreten aus dem Fenster]
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