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Foto nordische Landschaft

21. Mai 2006

Ich und Horst

Klar, die korrekte Wertung der von uns getesteten CDs schaut man am Besten im Lexikon unter »Geschmack« nach. Aber selbstverständlich losen wir nicht die Punktzahl, sondern entscheiden jeweils vor einem über Jahre gewachsenen musikalischen Hintergrund. Bei ca. 100 gehörten Alben pro Monat kann man dann ganz schnell zwischen Gut und Böse, Lordi und Texas Lightning entscheiden. Manchen Leuten ist die bittere Wahrheit aber ein Dorn im Fanherz. Zum Beispiel Yaman N., der so krass sauer war, dass er nicht mal eine Anrede für nötig hielt. Schauen wir also, was seine Analyse der Lage ist. Es geht um meine Pinboys-Rezension

Aha sehr interessant aber mehr würde es mich interesieren was du für ne  musik hörst ich wette du bist irgend son Hip Hop heini der kein besseren job gefunden hat und nun komentierst du über bands die eine musik machen von der du kene ahnung hast man merkt nähmlich du hast überhaupt keine ahnung von punkrock musik den sonst würdest du nicht son scheiss behaupten. Pinboys sind ne wirklich gute einzigartige punkrock band dessen musik man nicht mit irgend ne andere band vergleichen kann und was du da behauptet hast macht überhaupt keinen sinn warst du überhaupt schon ma auf einen konzert von den Pinboys? glaube ich nicht solltest du ma machen so würdest du vlleicht begreifen was für qualitäten diese band auszeichnen aber dir würde das ja eh nichts bringen weil du ja eh keine ahnung hast kannst du überhaupt irgend ein instrument spielen?oda hast du überhaupt was mit musik zu tun?ausserdem auch wenn solltest du keine band beleidigen sondern kritisieren und wenn du schon son profi bist könntest du ja irgend welche tipps oda geheimnisse von dir geben aber nicht son schwachsinn labern und ne band beleidigen das sie ich nicht als produktive kritik an deine aufgabe ist nähmlich nicht bands schlecht zu machen sondern eine empfehlung an den anderen leuten zu geben die die band nicht kennen und eine messege zur band rüberzubringen wie se sich verbessern könnte und dein musik geschmack sollte aus dem spiel bleiben denn wenn dus nicht hinkriegst eine ordentliche kritik über eine band abzugeben die nicht dein eigenen musik geschmack entsprechen bist du der falsche für diesen job!!!

Nachdem wir uns jetzt alle vom Kringeln auf dem Boden berappelt haben, hier der ultimative Leitfaden: Wie mache ich mich in Musikfragen am schnellsten zum Horst?

  1. Behaupte, der Feind (sprich: Rezensent) hört nur Volksmusik, Acid House oder andere grenzwertige Sounds.
  2. Unterstelle pauschal Willkür und keine Ahnung von Musik.
  3. Schwinge die Keule der »Einzigartigkeit des Sounds«. Geht immer, z.B. bei Schlager, Punkrock o. Ä.
  4. Unterstelle pauschal Willkür und keine Ahnung von Musik. Und wiederhole deine Aussage so oft wie möglich.
  5. Verurteile die Kritikunfähigkeit des Feindes aufs Schärfste!
  6. Bringe Totschlagargumente wie »du laberst Schwachsinn«, »du Arschloch« oder »fick dich, du Musiknazi!«.
  7. Verweise auf die Erfolge der Band und unterstelle dem Rezensenten vollkommene Fachfremdheit.
  8. Vergiss, dass es sich um CD-Kritiken handelt und schwärme von den un-glaub-lich-en Livequalitäten der Band.
  9. Vermute, dass der Feind selbst keinerlei instrumentelle Erfahrung hat. Denn wer´s nicht besser kann: siehe Nummer 6.
  10. Drohe jedem, der nicht deinen Geschmack teilt. Denn der ist Maß aller Dinge.
  11. Wer nämlich mit h schreibt ist…

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1 Kommentare

1. Peter Bickel schrieb am 23. Mai 2006 um 11:19

;-)

Zuschriften wie diese kennen alle, die im Web publizieren.

Auch Daniel Davis gibt im Blog des Guardian einige nette Tipps, wie man hier am besten verfährt …

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