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Foto nordische Landschaft

21. September 2006

Viele Bands in meiner Stadt

Miststadt Hamburg? Na ja, kommt auf die Tagesform an. Ab heute jedenfalls und dann noch bis Samstag einschließlich spielen an die Zweihundert und so und so viel Bands und Musiker links und rechts der Reeperbahn. Auf der großen Bühne des Spielbudenplatzes und in den diversen Clubs, die ständig schließen und neu aufmachen oder anders heißen, als letzte Woche noch.

Und also kann man all den Damen, wie sie da viel zu dünn angezogen einem im Wege stehen und sich dann unterzuhaken versuchen, zurufen: „Erstens ist nich’ und zweitens muss ich zu Teitur.“ Oder zu den Ska-Punkern von The Movement oder zu EPO 555 oder zu Figurines oder zu David and the Citizens, die offenbar mit dem Fahrrad nach Hamburg gekommen sind. Überhaupt ist es sehr dänisch auf dem Reeperbahnfestival, was mit daran liegt, fährt man die Reeperbahn weiter westwärts, kommt man nach Altona und das war mal Dänisch und viele Altonaer fänden’s nicht schlecht, wenn dies wieder so wäre.

Jetzt alle Termine auflisten? Geht nicht. Einfach zu viele. Und viele Bands spielen da mal 45 Minuten und da mal auch 45 Minuten. Andere Bands spielen auch, viel Deutsches, Hamburger Lokalgrößen auch, wie Tomte, Bernd Begemann, Tocotronic und so Hamburger Schule mäßig. Also hingehen, gucken und mitnehmen. Oder wenigstens beim Lesen der Homepage ein wenig neidisch werden. Sonntag kehrt dann auch in Hamburg wieder der Alltag ein.