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Foto nordische Landschaft

05. Dezember 2006

Maria Solheim in meiner Stadt

Ein bisschen geheimnisvoll war es schon – nirgendwo ein Aushang; in keinem Veranstaltungskalender ein Hinweis.

Nur eine einzelne Mail: Maria Solheim würde ein klitzekleines Konzert geben. Fünf, sechs Songs. Vielleicht sieben.

Am Tag selbst Emailhektik: Habt ihr schon gehört … stimmt es wirklich … doch, sie soll in der Stadt sein. Noch später Handyanrufe: Nicht im Kulturhaus Dreiundsiebzig, sondern in der Astra Stube. Und alles eine Stunde später. Ah, Astra Stube! Mein Lieblingsladen! Wo es Heineken gibt.

 Genug voll war es da; nicht zu viel und nicht zu wenig. Und plötzlich löste sich Maria Solheim aus der kleinen Menge. Mit blonden Haaren! In grauer Sweat-Shirtjacke, das Wappen der Stadt Köln auf dem Oberarm; schnappte sich die Gitarre und stöpselte sie ein. Dazu ein sehr schüchternes »Hello« und »My Name is Maria Solheim«.

Spielte sehr still und fast in sich gekehrt einige alte Lieder, einen traurigen X-mas Song und drei neue Stücke ihrer neuen und wieder so typischen CD »WILL THERE BE SPRING «, bei uns noch unveröffentlicht, erst im Februar wird sich das ändern. Spielte, sang, zeigte ihren noch blank glänzenden Ehering vor, als es um Eternal Love ging und grinste in sich hinein.

Ach, sie ist schon große Klasse; so zart und so konzentriert. Im April ist sie wieder da, mit Band und Tourplan dann.