16. Januar 2008
Kari Bremnes in meiner Stadt
Machen wir es kurz und reden wir nicht lange drum herum: Ein Konzert mit Kari Bremnes erleben zu dürfen, ist ein wirkliches Geschenk. Man betritt voller Vorfreude den Konzertsaal, muss bei einem Profi wie ihr nicht lange warten, bis das Konzert beginnt. Und ist es nach zwei Zugaben dann doch zu Ende, freut man sich schon auf das kommende Jahr, wo sie gewiss wieder vorbei schauen wird.
Das dies so ist, hat sich langsam herumgesprochen und so war die Fabrik diesmal bis auf den letzten Stehplatz gefüllt mit Menschen aller Schattierungen und Neigungen, wie dem älteren Herren, der getragen von allem Stolz und aller Würde dieser Welt seinen Wollpullover mit der Islandfahne zur Schau trug.
Auf der Bühne Kari Bremnes mit ihren kleinen, wunderbaren Band, der diesmal ein wenig nach rocken zu mute war. Erst recht, wenn Bremnes Lieder aus ihrem frühen Munchzyklus anstimmte, dann krachte die Gitarre schon mal gehörig und der Schlagwerker war kaum zu halten. Ansonsten aber gab es über weite Strecken den so typischen Bremnessound, weich, milde und doch auch wieder an den Ecken mit Kanten versehen.
„Oh Mann, ich kannte die Sängerin gar nicht, ein Kumpel hat mich mitgeschleppt“, sagte der nette Mann neben mir: „Ich hatte ehrlich gesagt so wildes Folk-Jazzzeug erwartet, aber jetzt stehe ich irgendwo in Norwegen am Fjord.“ Und wir sahen nach vorne, von wo die Musik kam und wir sahen die Nacken und Schulterblätter der vor uns Dichtgedrängten, wir standen keinesfalls am Fjord, aber es hätte gut so sein können, Punkt.


1999 beginnen Sänger Mats Larsson und Gitarrist Johan Söderhielm schnellen und chaotischen Punkrock zu spielen. 2003 nennen sie sich
Erwähnt seien auch Nifters Labelmates Breed um Sänger/Songwriter Jocke Samuelson, von denen mir zwei Stücke vorliegen: »The Grace Of Me« stampft und pulsiert, verquirlt fröhlich wirbelnd Pop, Rock und Discobeats. Beschaulicher agiert das Quintett aus Norrköping in »Within You«, mit eingängigem Mitsing-Refrain.


Der Wodkaverbrauch in den düsteren Monaten steigt in Finnland gen unendlich. So lautet ein weitverbreitetes
Wenn hier im ersten Satz etwas wie 
