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Foto nordische Landschaft

15. Januar 2008

Gerade auf Tour: Nifters

nifters1999 beginnen Sänger Mats Larsson und Gitarrist Johan Söderhielm schnellen und chaotischen Punkrock zu spielen. 2003 nennen sie sich Nifters, verabscheiden sich vom Punk, ändern ihren Stil in eine schwere, dunkle Mischung aus Pop und Hardrock. Nach Veröffentlichung ihrer Single »Allein« touren sie u.a. mit den Backyard Babies, Hardcore Superstar, Mustasch.

Vor mir liegt eine Maxi mit zwei Songs: »If this one becomes a hit, I swear I am going to kill myself«. Tja, soll man den Schweden nun wünschen, dass diese Single ein Hit wird? Mitsingtauglich geht sie ziemlich schnell ins Ohr, könnte ich mir auch gut in einem Mainstram-Radio vorstellen. Etwas wirrer toben sie in »A favour in vain«, starten mit verwaschenen Gitarrenriffs, harten Rhythmen – wie war das, die Punkzeit ist vorbei? – und Geschrei. Kurz darauf schieben sie Gesangspassagen in hohen Tonlagen ein; erinnert sich noch jemand an Green Jelly und die Reaktion der Schweinchen auf die Passage »Little pig, little pig let me in«?

Wer wissen will wie das live klingt: Hingehen. Die Schweden touren gerade durch Deutschland.

»The new breed of rock«

breedErwähnt seien auch Nifters Labelmates Breed um Sänger/Songwriter Jocke Samuelson, von denen mir zwei Stücke vorliegen: »The Grace Of Me« stampft und pulsiert, verquirlt fröhlich wirbelnd Pop, Rock und Discobeats. Beschaulicher agiert das Quintett aus Norrköping in »Within You«, mit eingängigem Mitsing-Refrain.

Auf der Myspace-Seite der Schweden könnt ihr selbst anhören was Jocke mit »a new breed of rock« meint, was sich hinter von dieser Rezeptur verbirgt: »blend the music of rockgods like Mötley Crüe, Kiss, W.A.S.P,…. with soul and disco divas like Aretha Franklin and Donna Summer through the landscapes of modern pop with bands like Kent, Escobar,…«.