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Foto nordische Landschaft

19. April 2009

Die Mumins kommen!

mumin1Die Mumins – wer kennt sie nicht, die freundlichen nilpferdartigen Wesen der Finnlandschwedin Tove Jansson. Filme und Bücher mit Mumin-Geschichten fanden ihren Weg weit über die finnischen Grenzen hinaus. Mittlerweile gibt es eine richtige »Mumin-Industrie«: Wer das Helsinkier Stockmann (Kaufhaus) betritt, findet dort Mumin-Tassen, Teller, Plüschtiere, Schlüsselanhänger, Magnete,… und sogar Mumin-Kekse.

Nun gastiert die Wanderausstellung  »Schweben – Träumen – Leben« mit Tove Janssons Mumin-Geschichten in Berlin. Die in der Ausstellung gezeigten Aufnahmen umfassen eine Zeitspanne von über 50 Jahren: Sie entstanden zwischen 1943 und 1994. tove_jansson1

Die Ausstellung wird mitsamt ihrem Rahmenprogramm hier zu sehen sein:
In der Gelben Villa in Kreuzberg (23.03.-17.04.2009), in der Bibliothek am Luisenbad in Wedding (05.05.-08.06.2009), auf der Langen Nacht der Wissenschaften im Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität in Mitte (13.06.2009) und in der Kultschule in Lichtenberg (20.06.-30.08.2009).

Danach kann sie als Wanderausstellung deutschlandweit kostenlos über das Finnland-Institut ausgeliehen werden.

Tove Jansson (1914 – 2001)

gehört zu den beliebtesten und bekanntesten Autorinnen Finnlands. Für ihr Werk, das in ihrer finnlandschwedischen Muttersprache entstand, erhielt Tove Jansson weltweit viele Auszeichnungen. Berühmt wurde sie mit den Mumins, sie schrieb aber auch Bücher für Erwachsene. Die zauberhaften und poetischen, aber auch sehr »eigenen« Welten, in denen jedes Individuum sich entfalten kann, machen den besonderen Reiz ihrer Werke aus.

Per Olov Jansson (geb. 1920)

ist ein finnischer Fotograf und einer der Brüder von Tove Jansson. In den 1950er- Jahren gründete er zusammen mit seinem Bruder Lars ein Unternehmen namens Aerofoto. Auch von seiner Schwester Tove fertigte er Aufnahmen an. Per Olov Jansson nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen teil und präsentierte sein Werk auch in Einzelausstellungen. Seine Fotos von Tove Jansson stammen aus den 40er-, 50er- und 60er-Jahren.

Carl Gustaf Hagström (geb. 1940)
studierte in Stockholm Fotografie und war seit 1963 als freier Fotograf tätig. Für renommierte Zeitungen wie z.B. die New York Times fertigte er Fotoreportagen an. Seine Fotoausstellungen waren in Helsinki, Stockholm, Kopenhagen und Paris zu sehen; ferner drehte Hagström Dokumentarfilme. Seine Fotos von Tove Jansson machte er im Laufe von drei Jahrzehnten: den 70er-, 80er- und 90er-Jahren.
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Die Fotografien entstanden teilweise bei Tove Janssons Sommerhaus in den Schären von Porvoo, wo sie viele Sommer mit ihrer Lebensgefährtin Tuulikki Pietilä verbrachte. Weitere Aufnahmen zeigen Tove Janssons Studio und den Ort ihrer Kindheit, den Helsinkier Stadtteil Skatudden/Katajanokka.

Ein Teil der Fotos ist parallel vom 23.3.–17.4. im Rahmen der Ausstellung »Schweben – Träumen – Leben« in der gelben Villa/Berlin-Kreuzberg zu sehen.
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Mehr Informationen zur Ausstellung findet ihr auf der Website des Berliner Kulturhauses, oder auf jener der Bibliothek am Luisenbad;  zu den Mumins beispielsweise auf jener des Mumin-Museums »Muminlaakso« im finnischen Tampere, zum Freizeitpark Muminwelt in Naantali oder zum neuesten Mumin-Geschirr bei Arabia.

© Fotos: Moomin Characters TM / C.G. Hagström

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1 Kommentare

1. Tom schrieb am 10. Oktober 2011 um 07:01

Hallo

Ich benötige dringend einen kleinen Schlüsselanhänger aus Holz, wo kann ich den selben bekommen?

MfG Domel

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