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Foto nordische Landschaft

06. Oktober 2009

Reeperbahn Festival 2009: Samstag 26.9. High Hats, Friska Viljor

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Bei den Hellsongs hilft auch der Pressepass nichts mehr: Die Prinzenbar ist bereits zehn Minuten vor Konzertbeginn komplett voll (offizielle Kapazität: 200 Leute). Draußen stehen allerdings sicherlich weitere 50. Die Neuankömmlinge sind der Meinung, dass der Club noch für das Publikum geschlossen sei, denn bis ganz nach hinten ist das böse Wort »Einlass-Stopp« noch nicht durchgedrungen.

reeperbahn_hellsongsNoch nehmen es die Wartenden in der ersten Reihe Lied mit Humor, das beweist der Kommentar beim zweiten Lied: »Die da drinnen haben sicher schon soviel geschwitzt, dass sie kleiner wurden. Da können wir doch jetzt dafür rein.« Allerdings werden auch Stimmen laut, die darüber klagen sie haben bereits am Donnerstag und Freitag ihre gewünschten Bands nicht gesehen.

Also lasse ich Hellsongs Hellsongs sein, und mache mich rechtzeitig auf zu »Frau Hedi« alias MS Hedi, die 2009 erstmalig als Spielstätte dabei ist. Die Barkasse, die offiziell 80 Besucher einlädt, schippert gerade noch mit den schwedischen Moll Flanders an Bord übers Wasser.

Als näxtes stehen ihre Landsmänner High Hats auf dem Programm und am Kai bereits ein gutes Drittel der zulässigen Passagiere.

Allerdings ist einiges schlecht organisiert: Die Konzerte finden nicht auf der Hedi, sondern auf der MS Claudia statt, die beide vom selben Platz ablegen. Darauf weist aber nur ein kleines, mühelos übersehbares Schild hin, das im Halbdunkel und der Menschenmenge untergeht. Als also die »Wasser-Disko« Hedi anlegt, brüllt der Verantwortliche Leute in die Menge »Die Hedi-Leute zuerst!« So stürzen spät gekommene Reeperbahn Festival-Besucher nach vorne, im Glauben dort spielen die Bands und stehen somit, nach Bemerken des Irrtums, vor den länger Wartenden.
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