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Foto nordische Landschaft

12. Februar 2010

Nordisches bei der Berlinale

Vom 11. bis zum 21. Februar 2010 finden die Internationalen Filmfestspiele Berlin zum 60. Mal statt. Aus Anlass des Jubiläums werden bei der Berlinale einige Höhepunkte der Festivalgeschichte auf die Leinwand projiziert, darunter Alf Sjöbergs »Fräulein Julie« mit Anita Björk in der Hauptrolle.

(Kurz)Filme aus Schweden und Dänemark

25 Kurzfilme treten an, um bei den »Berlinale Shorts« den Goldenen Bären zu gewinnen. Als einzigem nordischen Land gelang es Schweden mit gleich drei Beiträgen aus den über 2600 Einsendungen ausgewählt zu werden.
Weitere Filme aus Schweden: »Tussilago« von Jonas Odell, »Unplay« von Joanna Rytel und »Händelse vid bank« von Ruben Östlund.

Am Montag, dem 15. Februar 2010 , laden Scandinavian Locations von 12 bis 14 Uhr Filmschaffende ein, sich dem Norden als Dreh- und Produktionsstandort anzunähern. Am folgenden Mittwoch, dem 17. Februar, zeigen sie ab 17 Uhr Fredrik Gerttens vielbeachteten Dokumentarfilm »Bananas!*« und diskutieren anschließend mit dem Filmteam darüber, wie der globale Bananenmarkt vor den und abseits der Kameras funktioniert.

Der dänische Film ist mit »Submarino« (Thomas Vinterberg), »En Familie« (Pernille Fischer Christensen), »Superbror« (Birger Larsen) und den vier Kurzfilmen: »Fløjteløs« (Siri Melchior), »Sol Skin« (Alice de Champfleurys), »Ønskebørn« (Birgitte Stærmose) und »Megaheavy« (Fenar Ahmad) vertreten. Mehr Informationen findet ihr hier.

11. Februar 2010

Filme im Berliner Felleshus: Max Manus, Bananas!* und Frygtelig lykkelig

Im Felleshus (Gemeinschaftshaus) der Nordischen Botschaften in Berlin werden im Februar sehenswerte Filme aus Norwegen, Schweden und Dänemark gezeigt.

Sonntag, 14. Februar 2010 um 15 Uhr: Film und Podiumsdiskussion »Max Manus«
Mehr als 1,2 Millionen (jeder vierte!) Norweger strömten in die Kinos, um »Max Manus« zu sehen – der Film wurde damit zur erfolgreichsten norwegischen Produktion der letzten 35 Jahre.

Mittwoch, 17. Februar, 17 Uhr: »Bananas!*«
»Bananas!*« vom schwedischen Filmemacher und Journalisten Fredrik Gertten ist ein spannender, vielschichtiger Dokumentarfilm, der das Drama und die Politik hinter unserer globalisierten Welt und unserem globalisierten Essen zeigt.

Mittwoch, 24. Februar, 19. Uhr: »Frygtelig lykkelig«
»Frygtelig lykkelig« (=Terribly Happy), der dänische Film aus dem Jahre 2008 wird im Original mit Untertitel gezeigt.

08. Februar 2010

Starflower: Von Vögeln, Kanonenfeuer und Schnee

Das Jahr ist noch jung genug, um einen kleinen Blick darauf zu werfen, was aus der höchst lebendigen und außerhalb des Landes nahezu unbekannten finnischen Indie-Popszene auf uns zukommt. starflo-1Starflower zum Beispiel, die Pianopopspielkinder aus Pori, legen am 3. März ihr neues Album »CEASEFIRES« vor.  »Of Birds, Cannon Fires And Delays Caused By The Snow« heißt das Motto, unter das die  Band ihren Zweitling gestellt hat. Als erste Einstimmung auf kommende Traumtänzereien haben die Fünf mit You King einen Song plus Video auf ihre Homepage gestellt, der die Latte zum zustimmendenLächeln schon mal ziemlich hoch legt. Verhaltene, fein ausgemalte Sehnsüchtereien. Vögel ziehn gen Himmel, wir stapfen durch den Schnee, und irgendwie schaffen es diese Provinznachwuchskräfte, klassisch und strukturiert eine romantische Grundleichtigkeit zu schaffen.

Starflower – You King [HQ] from Starflower on Vimeo.

Aus dem Küstendtädtchen Pori kommen übrigens – gemessen an der Größe! – eine Vielzahl interessanter Bands unterschiedlichster Stilrichtungen von Eleanoora Rosenholm über Circle bis zu Magyar Posse. Der Laie staunt. Und Pori wäre nicht Pori, wenn die Verflechtungen der Bands untereinander nicht auch Starflower tangieren würden. starflo2Bassist Lauri Hannus (der übrigens auch für das Video verantwortlich zeichnet) ist am selben Instrument auch für die wunderbaren Lowlife Rock´n´Roll Philosophers aktiv, der bebrillte  Schlagzeuger Mikko Grönlund war früher bei den leider aufgelösten Klavierpopheroen Baby Sweetcorn aktiv. Diese Querverweise und gegenseitigen Einflüsse in der Pori-Szene wären ein Thema für eine musikhistorische Doktorarbeit, Freiwillige bitte fix voran!

Lebenszeichen gibt es imn finnischen Pop übrigens auch von den lange auf Tauchstation gegangen locker-ironischen Husky Rescue. Und von den Melodrama-Schwärmern Magenta Skycode. Und von den unbeholfenen Träumern Flannelmouth. Von unseren Lieblingsverlierern Daisy ganz zu schweigen. Kommt alles noch hier. Versprochen.

(Bandfoto: Maria Arponen)

03. Februar 2010

»ISLAND 63° 66° N« live im Kino – auch in Deiner Nähe?

Am Samstag, 13. Februar 2010 um 16 Uhr zeigt Stefan Erdmann in der Karlsruher Schauburg »ISLAND 63° 66° N«. Am 14. Februar ist er dann in Ludwigsburg und Calw zu sehen, am 15. in Balingen.

island

»Endlose Weiten, mächtige Gletscher und Vulkane, zahllose Wasserfälle, farbenprächtige Gebirgszüge – Einsamkeit und Natur pur, das ist Island. Mit seinem live kommentierten Filmvortrag setzt der Filmemacher Stefan Erdmann ein neues Zeichen in der Reisedokumentation.

Er zeigt einen auf technisch höchstem Niveau erarbeiteten Film in High-Definition und entführt die Zuschauer in die vielseitigen und grandiosen Naturlandschaften der größten Vulkaninsel der Erde mit spektakulären und einzigartigen Filmaufnahmen, sowohl aus der Luft wie auch vom Boden.«

Mehr Informationen zum Film findet ihr auf der offiziellen Website und hier in unserem Polarblog. Dort könnt ihr auch ein Hintergrundgespräch mit Stefan Erdmann und Isgaard lesen: über Island, den Film und seine Musik.

Die weiteren geplanten Termine 2010 – vielleicht auch in Deiner Nähe

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01. Februar 2010

Dúné im Karlsruher Substage: Ich bin enttäuscht…

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Ich bin enttäuscht, dass nur 200 Leute ihren Weg zu Dúné ins Karlsruher Substage finden – und außerdem erst nach dem halben Set richtig auftauen. Glücklicherweise lassen sich die Dänen davon nur minimal beirren: Sänger Mattias Kolstrup schlüpft erst nach drei Vierteln des regulären Sets aus seiner Jacke.

Doch von Anfang an: Nach dem langsamen ersten Stück »Time To Leave« zieht das Synthie-Rock-Septett via »Heat«, »A Blast Beat« und »Bloodlines« langsam das Tempo an, wirbelt kurz darauf wie gewohnt über die Bühne: Mattias widmet sich dem Publikum, während Keyboarderin, Gitarristin, Mitsängerin Cecilie »Cille« Dyrberg tänzelt und Keyboarder Ole Bjørn Sørensen und Gitarrist Danny Jungslund sich klischeehaft in Rockstarposen suhlen.

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