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Foto nordische Landschaft

15. November 2014

Ein guter Start! Iceland Airwaves 2014: Der Mitttwoch

Der Mittwoch ist der Tag der Unschuld auf dem Iceland Airwaves Festival: Noch keine langen Menschenschlangen bei den angesagten Bands. Eine überschaubare Anzahl an Konzerten. Der Enthusiasmus des Beginns. Die Neugier auf die Wiederbegegnung mit den Lieblingslocations der Vorjahre wie dem Nordic House: Was gibts Neues? Und das alles noch ohne schmerzende Füße und übernächtigte Augen, welch ein Luxus! Also auf in das von Alvar Aalto erbaute Kulturrzentrum nahe der Universität, wo am frühen Nachmittag der Nashville-inspirierte Singer-Songwriter Kalli spielt, alias Karl Henry Hákonarson. Der so schüchtern ist, dass er kaum von der Gitarre hochschaut. Wobei der blasse junge Barde gar nicht so bescheiden zu sein braucht, hat er doch eines seiner beiden Alben beim renommierten britischen Label One Little Indian heraugebraucht. Es sind heimelige, herzwerwärmende Töne, die Kalli hier ohne falsche Sentimentalität pflegt. Verbindet bluegrassige Südstaaten-Verlierergeschichten mit blaugrauem isländischem Feingefühl. Ach Kalli, du präsentierst dich hier als Veilchen, das im Verborgenenen blüht!

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