<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Polarblog &#187; Konzerte</title>
	<atom:link href="http://polarblog.de/category/konzerte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://polarblog.de</link>
	<description>Nordische Musik Weblog</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 22:04:45 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>SLKJ: Der finnische L&#246;we und der tote Hase</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/02/01/slkj-der-finnische-loewe-und-der-tote-hase/</link>
		<comments>http://polarblog.de/2012/02/01/slkj-der-finnische-loewe-und-der-tote-hase/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 21:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Emily Cheeger]]></category>
		<category><![CDATA[Karlstorbahnhof]]></category>
		<category><![CDATA[ponyhof]]></category>
		<category><![CDATA[SKLJ]]></category>
		<category><![CDATA[Vuk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://polarblog.de/?p=6457</guid>
		<description><![CDATA[Als ich Emily Cheeger das erste Mal sah, sa&#223; sie, den Tr&#228;nen nahe, auf den steilen Stufen im Schmuddelkind-Club Ponyhof in Frankfurt-Sachsenhausen. Es war Sonntag, es regnete, ihre Katze daheim in Finnland war gerade gestorben und der einzige Konzertbesucher, der sie und ihre Band Vuk an diesem Abend live sehen wollte, das war ich. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich Emily Cheeger das erste Mal sah, sa&#223; sie, den Tr&#228;nen nahe, auf den steilen Stufen im Schmuddelkind-Club <a href="http://www.ponyhof-club.de/" class="liexternal">Ponyhof</a> in Frankfurt-Sachsenhausen. Es war Sonntag, es regnete, ihre Katze daheim in Finnland war gerade gestorben und der einzige Konzertbesucher, der sie und ihre Band <a href="http://www.nordische-musik.de/2590-Vuk.html" class="liexternal">Vuk</a> an diesem Abend live sehen wollte, das war ich. Eine skurile Situation. Wir redeten alle durcheinander und versuchten, Emily aufzuheitern. Mit wenig Erfolg. <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Vuk.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Vuk-150x150.jpg" alt="" title="Vuk" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6458" /></a>Der einsame Tresenmann vom Ponyhof war eben von seiner Freundin verlassen worden. Seine Leidensgeschichte hellte die allgemeine Laune nicht auf. Der Booker war bedr&#246;ppelt und der Vuk-Schlagzeuger lie&#223; sich aus lauter Frust nicht mehr blicken. Emily bot an, auch ein Konzert nur f&#252;r eine einzige Person zu spielen. Das war mir dann doch zu peinlich. Die Geschichte dieser Tour endete wenige Tage sp&#228;ter f&#252;r Emily doch einigerma&#223;en vers&#246;hnlich, weil das Publikum im Heidelberger <a href="http://www.karlstorbahnhof.de/content/konzerte/?c=konzerte" class="liexternal">Karlstorbahnhof</a> in ausreichender Zahl die finnische K&#252;nstlerin mit amerikanischen Wurzeln sehen wollte. Ihrem eigenwillig-traumverlorenen Hexenwelt-Pop ebenso genoss wie ihre schrulligen Piano-Moritaten. Und aufmerksam ihrer ausdrucksstarken Stimme lauschte.</p>
<p><iframe width="420" height="215" src="http://www.youtube.com/embed/B4GrLwp6IRM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Projekt Vuk gibt es immer noch, ein neues Album ist in Arbeit und f&#252;r den Sommer sogar eine neue Deutschland-Tour geplant. Aber in der Zwischenzeit begibt sich Frau Cheeger nochmals auf Abwege. Gemeinsam mit ihrem musikalischen Mitstreiter Junnu Alajuuma hat sie das experimentelle Synthie-Projekt SLKJ (Suomi-Leijona ja Kuollut J&#228;nis) aus der Taufe gehoben. &#220;bersetzt: Der finnische L&#246;we und der tote Hase! Das Duo hat drei Songs auf Soundcloud ver&#246;ffentlicht, die verspielter, melodramatischer und rhythmischer klingen als Vuk pur und nat&#252;rlich vom Todesengel und dem sinnlichen Vergn&#252;gen an der Rebellion handeln. Irgendwo zwischen Jenseits-Sehnsucht und Tanzfl&#228;che herum irrlichtern und auf eine angenehme Weise beunruhigend sind. Nachtmusik, dunkel leuchtend, wenn alle Lichter ausgehen.</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F33578642&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://polarblog.de/2012/02/01/slkj-der-finnische-loewe-und-der-tote-hase/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Reykjavik ohne NASA? Unvorstellbar!</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/01/29/reykjavik-ohne-nasa-unvorstellbar/</link>
		<comments>http://polarblog.de/2012/01/29/reykjavik-ohne-nasa-unvorstellbar/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 21:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Bloodgroup]]></category>
		<category><![CDATA[Brainlove Records]]></category>
		<category><![CDATA[FM Belfast]]></category>
		<category><![CDATA[for a minor reflection]]></category>
		<category><![CDATA[Iceland Airwaves Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Lara Rúnars]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Reykjavik]]></category>
		<category><![CDATA[When Saints Go Machine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://polarblog.de/?p=6447</guid>
		<description><![CDATA[Land, Hauptstadt, wichtigster Musikclub? Island, Reykjavik, NASA. So einfach ist das. Das NASA befindet sich an zentraler Stelle in Reykjavik, in Spuckweite zum Parlament, und residiert angemessen in einem &#228;u&#223;erlich unscheinbar wirkenden t&#252;rkisen Holzhaus. Seit mehr als zehn Jahren ist der Club eine Institution in der isl&#228;ndischen Musikszene, und alle wichtigen Bands der vergangenen Dekade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Land, Hauptstadt, wichtigster Musikclub? Island, Reykjavik, <a href="http://english.nasa.is/" class="liexternal">NASA</a>. So einfach ist das. Das NASA befindet sich an zentraler Stelle in Reykjavik, in Spuckweite zum Parlament, und residiert angemessen in einem &#228;u&#223;erlich unscheinbar wirkenden t&#252;rkisen Holzhaus. Seit mehr als zehn Jahren ist der Club eine Institution in der isl&#228;ndischen Musikszene, und alle wichtigen Bands der vergangenen Dekade haben dort denkw&#252;rdige Gigs hingelegt. Die vor dem NASA wartende Menschenschlange sp&#228;tabends beim <a href="http://www.icelandairwaves.is/" class="liexternal">Iceland Airwaves Festival</a> ist legend&#228;r und reicht selbst bei Sturzregen, fiesesten Sturmb&#246;en und frostigsten Temperaturen anderthalb Mal um den Block. Das Festival ohne das NASA mit seiner gerade noch &#252;berschaubaren Gr&#246;&#223;e, seiner Disco-Aufmachung und den Bierpreisen, bei denen einem vor lauter Preisschock erst mal die Luft wegbleibt? Unvorstellbar!</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/NASA.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/NASA-150x150.jpg" alt="" title="NASA" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6449" /></a></p>
<p>Und doch ist das NASA ernsthaft bedroht. Wie jetzt bekannt wurde, soll das Haus abgerissen werden und einem Hotelbau weichen. Sagt der neue Investor. Das gleiche Schicksal hat bereits vor einem Jahr den putzmunteren Kulturtreffpunkt <a href="http://polarblog.de/2011/02/13/havari-bitte-bald-wiederkommen/" class="liinternal">Havarí</a> ereilt. Das war schon schlimm genug. Aber das NASA? Puuh! Noch scheinen die Dinge nicht hoffnungslos verfahren, und das englischsprachige Stadtmagazin <a href="http://www.grapevine.is/News/ReadArticle/NASAs-Situation-Gets-Complicated" class="liexternal">Reykjavik Grapevine</a> schreibt, dass die Sache komplizierter aussieht, als sie zun&#228;chst den Anschein hat: Es geht um Mietschulden und &#252;berf&#228;llige Renovierungsarbeiten. Gleichwohl: In der isl&#228;ndischen und internationalen Musikszene erschallt ein Aufschrei der Emp&#246;rung. John Rogers vom Label <a href="http://www.brainloverecords.com/" class="liexternal">Brainlove Records</a> hat eine <a href="http://www.ipetitions.com/petition/save-nasa-rvk/" class="liexternal">Online-Petition</a> zur Erhaltung des NASA aufgesetzt. Zu den Erstunterzeichnern geh&#246;ren unter anderem <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=2835" class="liexternal">For A Minor Reflection</a> und <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=3099" class="liexternal">FM Belfast</a>. </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/33964691?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/33964691" class="liexternal">FM Belfast &#8211; Live @ Iceland Airwaves!</a> from <a href="http://vimeo.com/dontpaniciceland" class="liexternal">Bowen Staines</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Es gab in den vergangenen drei Jahren einige au&#223;ergew&#246;hnliche Konzerte im NASA, von <a href="http://www.nordische-musik.de/3220-Bloodgroup.html?PHPSESSID=2214e3ef0019c750322dde9f2c8038d8" class="liexternal">Bloodgroup</a> &#252;ber <a href="http://www.nordische-musik.de/3216-L%C3%A1ra.html" class="liexternal">Lara Rúnars</a> bis zu <a href="http://www.nordische-musik.de/3349-When-Saints-Go-Machine.html" class="liexternal">When Saints Go Machine</a>. Am denkw&#252;rdigsten bleibt in der Erinnerung aber der erste Auftritt des <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=1311" class="liexternal">Apparat Organ Quartet</a> nach jahrelanger Schaffenspause beim Festival 2010. In einem v&#246;llig aus den N&#228;hten platzenden NASA und einer bunten Mischung meist einheimischer Menschen von 14 bis 60, die v&#246;llig ausflippten und textgenau mitsangen. Man schwitzt selbst noch in Erinnerung daran!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28512817?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/28512817" class="liexternal">Apparat Organ Quartet- 123 Forever</a> from <a href="http://vimeo.com/joyandthunder" class="liexternal">Joy &amp; Thunder</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://polarblog.de/2012/01/29/reykjavik-ohne-nasa-unvorstellbar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>D&#228;nische Romantiker, norwegische Feierbiester: Eurosonic 2012</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/01/25/daenische-romantiker-norwegische-feierbiester-eurosonic-2012/</link>
		<comments>http://polarblog.de/2012/01/25/daenische-romantiker-norwegische-feierbiester-eurosonic-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 20:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Eurosonic]]></category>
		<category><![CDATA[Hurra Torpedo]]></category>
		<category><![CDATA[Kaizers Orchestra]]></category>
		<category><![CDATA[The Rumour Said Fire]]></category>
		<category><![CDATA[When Saints Go Machine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://polarblog.de/?p=6434</guid>
		<description><![CDATA[&#220;ber aktuelle Rollenmodelle f&#252;r M&#228;nner konnte man bei der 2012er-Ausgabe des Eurosonic-Festivals in Groningen nachsinnen. Da sind erstmal die feinsinnigen, intelligenten, nerdigen und latent romantischen Exemplare, die stolz zu ihrer Ungelenkeit stehen, wenn sie nicht tanzen k&#246;nnen. So wie Nikolaj Manuel Vonsild, der S&#228;nger der d&#228;nischen Elektronik-Popster When Saints Go Machine, der mit str&#228;hnigen Haaren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber aktuelle Rollenmodelle f&#252;r M&#228;nner konnte man bei der 2012er-Ausgabe des <a href="http://festival.eurosonic-noorderslag.nl/en" class="liexternal">Eurosonic-Festivals </a>in Groningen nachsinnen. Da sind erstmal die feinsinnigen, intelligenten, nerdigen und latent romantischen Exemplare, die stolz zu ihrer Ungelenkeit stehen, wenn sie nicht tanzen k&#246;nnen. So wie Nikolaj Manuel Vonsild, der S&#228;nger der d&#228;nischen Elektronik-Popster <a href="http://www.nordische-musik.de/3349-When-Saints-Go-Machine.html" class="liexternal">When Saints Go Machine</a>, der mit str&#228;hnigen Haaren und permanent nach oben gezogenen Schultern ein Bild trotzigen Schlaumenschentums und stolzer Sch&#252;chternheit abgibt. Dessen Zwei-Euro-St&#252;ck-gro&#223;e blaue Augen aber strahlen wie Supernovas, wenn er mit feiner Falsettstimme in melodramatisch tanzbaren Elektro-Frickelwelten auf Gralssuche geht sich dabei auf tausend interessanten Nebenpfaden verliert. Das ist verschachtelt und elegant und von von angenehmer Euphorie. Und wie sch&#246;n, dass die Vier ganz zum Schluss ihre feinsinnige Neo-Disco-Hymne »Add Ends« spielen, die mit experimentellen Spielereien ausklingt. Und schade, dass sie ihr folkig inspiriertes Sahnest&#252;ckchen »Konkyklie« au&#223;en vor lassen!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22363049?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/22363049" class="liexternal">When Saints Go Machine &#8211; Kelly</a> from <a href="http://vimeo.com/cosycorners" class="liexternal">Cosy Corners</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Und dann sind da die gutmenschigen, moralisch aufrechten Tr&#228;umer und somit Enkel von Simon and Garfunkel. So wie Jesper Lidang, der S&#228;nger der d&#228;nischen Newcomer <a href="http://www.therumoursaidfire.com/" class="liexternal">The Rumour Said Fire</a>, der mit seinen drei bestens aufgelegten Mitstreitern im kuscheligen Retro-Club de Spieghel ein sehr fein handgemachtes Set spielt, &#252;ber dem der gute Geist der folkigen Protestbewegung der 60er liegt. Diese vier sind bewusst bescheiden, gehen sehr respektvoll mit sich und ihren Songs um und brechen immer unerwartet in schmelzende Sch&#246;nges&#228;nge aus, dass die Byrds neidisch werden k&#246;nnen. Die D&#228;nen schaffen eine Atmosph&#228;re konzentrierter Sch&#246;nheit und sehr sachte flatternder Leichtigkeit, die mit beiden F&#252;&#223;en fest im Pop steht. Sind sch&#252;chtern. Denken &#252;bers M&#228;nnersein nach, wie kann es anders sein, wenn ihre erste EP den sch&#246;nen Titel »THE LIFE AND DEATH OF A MALE BODY« tr&#228;gt. &#220;berw&#228;ltigen an diesem Abend mit sanfter, nachhaltiger &#220;berzeugungskraft. Das sagt man doch sonst immer Frauen nach. ;)</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/19595381?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/19595381" class="liexternal">Passion</a> from <a href="http://vimeo.com/user5934999" class="liexternal">The Rumour Said Fire</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Einem v&#246;llig anderen M&#228;nnerbild, n&#228;mlich dem des l&#228;rmigen Feierbiestes, h&#228;ngen die norwegischen Anarchos und Trainingsanzug-Mit-Drei-Streifen-Fans <a href="http://www.hurratorpedo.org/" class="liexternal">Hurra Torpedo</a> an, die eine Vorliebe f&#252;r die Zerst&#246;rung romantischen Liedgutes haben. In ihrer respektlosen Hommage an Bonnie Tylers unvergessenen Herzschmerz-Hit »Total Eclypse OF The Heart« hauen die drei im dazugeh&#246;rigen Video mit viel Gusto eine ganze K&#252;cheneinrichtung zu Klump. Musste wohl sein! Ansonsten nimmt sich die Spa&#223;truppe selbst nicht sonderlich ernst, sondern geht diabolisch grinsend auf Zerst&#246;rungszug durch etablierte Musikstile von Disco bis Death Metal. Wenn sie nicht bei Hurra Torpedo aktiv sind, toben sich die Bandmitglieder in Formationen wie The Cumshots oder Thulsa Doom aus. Das macht Laune, f&#252;r eine Weile, diese Dekonstruktion zu verfolgen. »The world´s leading kitchen appliance rock group« nennen sich diese ganz entfernten Cousins von <a href="http://www.nordische-musik.de/207-Kaizers-Orchestra.html" class="liexternal">Kaizers Orchestra</a>. Wenn das kein ironischer Bruch mit etablierten M&#228;nnerbildern ist! Haut das B&#252;geleisen entzwei, Jungs!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/7389493?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="300" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/7389493" class="liexternal">Hurra Torpedo &#8211; Totat eclipse of the hart</a> from <a href="http://vimeo.com/user2540886" class="liexternal">hajo804</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://polarblog.de/2012/01/25/daenische-romantiker-norwegische-feierbiester-eurosonic-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Soon You Can Hide No More: Eurosonic 2012</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/01/21/soon-you-can-hide-no-more-eurosonic-2012/</link>
		<comments>http://polarblog.de/2012/01/21/soon-you-can-hide-no-more-eurosonic-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 21:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Ane Brun]]></category>
		<category><![CDATA[Eurosonic]]></category>
		<category><![CDATA[Friska Viljor]]></category>
		<category><![CDATA[Honningbarna]]></category>
		<category><![CDATA[Iceland Airwaves Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Jennie Abrahamson]]></category>
		<category><![CDATA[Philco Fiction]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://polarblog.de/?p=6409</guid>
		<description><![CDATA[Was im strauchelnden Musikgesch&#228;ft noch l&#228;uft, sind die Live-Veranstaltungen: Die vielen Festivals, die angesagten Clubs. Hier wird in der Musikbranche noch Geld verdient. Und so ist es wenig verwunderlich, dass beim Konferenz-Teil des Eurosonic-Festivals in Groningen die Live-Szene im Mittelpunkt steht. Nur: Auch Konzerte werden die Branche nicht retten, denn die Aufnahmef&#228;higkeit des Publikums st&#246;&#223;t [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was im strauchelnden Musikgesch&#228;ft noch l&#228;uft, sind die Live-Veranstaltungen: Die vielen Festivals, die angesagten Clubs. Hier wird in der Musikbranche noch Geld verdient. Und so ist es wenig verwunderlich, dass beim Konferenz-Teil des<a href="http://festival.eurosonic-noorderslag.nl/nl/" class="liexternal"> Eurosonic-Festivals</a> in Groningen die Live-Szene im Mittelpunkt steht. Nur: Auch Konzerte werden die Branche nicht retten, denn die Aufnahmef&#228;higkeit des Publikums st&#246;&#223;t irgendwann an ihre nat&#252;rlichen Grenzen. Vielleicht muss man &#252;ber den Tellerrand hinausschauen und Neues ausprobieren. Und von anderen lernen. Ob die Eurosonic-Macher in den letzten Jahren das wundervolle <a href="http://www.icelandairwaves.is/" class="liexternal">Iceland Airwaves Festival </a>in Reykjavik besucht haben, wissen wir nicht, aber von dort k&#246;nnte die Idee stammen, die Festival-Bands tags&#252;ber in Cafés und Plattenl&#228;den auftreten zu lassen. Es gibt keine entspanntere Art, sich einer Band anzun&#228;hern, als nachmittags bei Milchkaffee und Keksen gem&#252;tlich auf St&#252;hlen kr&#252;melnd zu lauschen. Wie zum Beispiel den Norwegern <a href="http://philcofiction.com/" class="liexternal">Philco Fiction</a>, die, angef&#252;hrt von S&#228;ngerin Turid Alida Solberg, eine sehr beunruhigende Variante des synthesizeraffinen Feen-Kammerpop spielen. Elektronische St&#246;rger&#228;usche treffen auf Hexereien, Seer&#228;uber-Jenny auf Bj&#246;rk, Jazziges auf Chansonnetten. Frau Solberg l&#228;chelt hinrei&#223;end und singt &#252;bers Verstecken und Gefunden-Werden. »Soon you can hide no more»: Ach, wenn es doch schon dunkel w&#228;re!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/11021806?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/11021806" class="liexternal">List &#8211; Philco Fiction</a> from <a href="http://vimeo.com/user3487025" class="liexternal">andreas Lønmo Knudsrød</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Sehr viel weltlicher geht es bei der schwedischen S&#228;ngerin <a href="http://jennieabrahamson.com/" class="liexternal">Jennie Abrahamson</a> zu, die sich lieber auf dem Tanzboden tummelt als in nebelverhangenen, zugemoosten W&#228;ldern. Frau Abrahamson sch&#228;kert mit Kleinm&#228;dchencharme mit amour&#246;sen Irrungen und Wirrungen und ist eine bekennende J&#252;ngerin der Disco-Glitzerkugel. Fr&#246;hlich, &#252;berkandidelt, quietschbunt, selbstbewusst. Unterst&#252;tzt von einer famosen Begleitband. Frau Abrahamson ist nur vordergr&#252;ndig das allzeit gutgelaunte Dancefloor-M&#228;del und die Minnie-Mouse-Kusine. Diese Dame wei&#223;, was sie will! Und versteckt Tiefe fein hinter Bonbonfarben. Sie ist sehns&#252;chtig, verletzlich und abenteuerlustig. Tanzen auf blinkendem bunten Plastikboden ist eine anspruchsvolle Sache! Jennie Abrahamson hat die Kontrolle: Eigenes Studio, eigenes Plattenlabel. Und gute Freunde an der Seite wie <a href="http://www.nordische-musik.de/231-Ane-Brun.html" class="liexternal">Ane Brun</a> und <a href="http://www.nordische-musik.de/344-Friska-Viljor.html" class="liexternal">Friska Viljor</a>.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/21969162?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/21969162" class="liexternal">Jennie Abrahamson &#8220;Hard to come by&#8221; official video</a> from <a href="http://vimeo.com/howsweetthesound" class="liexternal">How Sweet the Sound</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Tanzen kann man an diesem milden Januarnachmittag mit einem breiten L&#228;cheln im Gesicht zu den norwegischen Punk-Freibeutern <a href="www.nordische-musik.de/3459-Honningbarna" class="liinternal">Honningbarna</a> im Plattenladen neben dem Café. Es ist ein atemloser, anarchischer Spa&#223;, Ober-Honigkind Edvard Valberg dabei zuzusehen, wie er wie ein Derwisch so ausladend mit seinem Cellobogen fuchtelt, dass einem bange werden kann. Gefangene werden bei diesem Raubzug nicht gemacht, Rockabilly mit dem Schwitzpunk verm&#228;hlt und das Tempo steht permanent auf atemlos zur&#252;cklassen. Herr Valberg tr&#228;gt brav V-Ausschnitt-Pullover wie ein angepasster BWL-Student, aber dieser Derwisch k&#246;nnte uns nicht ironischer vorspielen, das er abends zuhause bleibt und sich durch die obligatorische Leseliste ackert. Aufruhr, Widerstand! Dass Honningbarna auf norwegisch kapitalismuskritische Texte singen, ger&#228;t angesichts hoher Schwei&#223;absonderung fast zur Nebensache. Diese wilden F&#252;nf sind so quietschlebendig, dass es fast schon wehtut.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/31840708?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/31840708" class="liexternal">HONNINGBARNA &#8211; BORGERSKAPETS UTAKKNEMLIGE SØNNER</a> from <a href="http://vimeo.com/user5889989" class="liexternal">Ole Henrik Dyrseth</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://polarblog.de/2012/01/21/soon-you-can-hide-no-more-eurosonic-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Abend der Schlagzeugerinnen: Eurosonic 2012</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/01/20/der-abend-der-schlagzeugerinnen-eurosonic-2012/</link>
		<comments>http://polarblog.de/2012/01/20/der-abend-der-schlagzeugerinnen-eurosonic-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 22:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[120 Days]]></category>
		<category><![CDATA[Eurosonic]]></category>
		<category><![CDATA[Ewert And The Two Dragons]]></category>
		<category><![CDATA[Groningen]]></category>
		<category><![CDATA[Hjalmar]]></category>
		<category><![CDATA[Pinkunoizu]]></category>
		<category><![CDATA[Thulebasen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://polarblog.de/?p=6388</guid>
		<description><![CDATA[Groningen Mitte Januar ist immer ein Abenteuer gewesen. Zumindest die letzten Jahre. Entweder so gef&#228;hrlich glatt und fiesekalt, das man sich nur in Trippelschritten voranbewegen konnte, oder so platzregnerisch, dass kein Regenschirm mehr half und nasse Str&#252;mpfe in durchweichten Schuhen den Normalzustand darstellten. Aber dieses Jahr: Sonne! Milde Temperaturen! Oh! In Groningen gibt es kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Groningen Mitte Januar ist immer ein Abenteuer gewesen. Zumindest die letzten Jahre. Entweder so gef&#228;hrlich glatt und fiesekalt, das man sich nur in Trippelschritten voranbewegen konnte, oder so platzregnerisch, dass kein Regenschirm mehr half und nasse Str&#252;mpfe in durchweichten Schuhen den Normalzustand darstellten. Aber dieses Jahr: Sonne! Milde Temperaturen! Oh! In Groningen gibt es kurz nach Neujahr immer einen ersten Ausblick auf das (pop)musikalische Geschehen des neuen Jahres. Viel versprechende junge Bands stellen sich vor, und man zehrt von der M&#228;r, dass Franz Ferdinand vor vielen Jahren das <a href="http://festival.eurosonic-noorderslag.nl/en/" class="liexternal">Eurosonic-Festival</a> als Plattform nutzten, um zum H&#246;henflug anzusetzen. Die Musikbranche leckt im traditionellen Konferenzteil ihre Wunden und hofft inst&#228;ndig auf das Erscheinen der Killer Application, die alle Probleme auf magische Weise l&#246;sen wird. Ansonsten ist man weiterhin ratlos und redet viel in Ermangelung besserer Ideen. </p>
<p>Das Sch&#246;ne am Eurosonic ist, dass man in der Groninger Innenstadt problemlos mit dem Fahrrad zwischen den verschiedenen Veranstaltungsorten wechseln kann. Aber aufpasssen, nicht aus Versehen in die Gracht fallen! Der erste Abend ist ein Abend der &#220;berraschungen. Ein Abend, an dem es nach f&#252;nf Jahren (oder so) ein Wiedersehen mit den von mir sehr geliebten norwegischen Elektronikrockpiraten<a href="http://www.nordische-musik.de/1832-120-Days.html" class="liexternal"> 120 Days</a> gibt, die nach langem Schweigen und vielen Nebenprojekten in diesem Jahr endlich ihr zweites Album herausbringen. Es gibt zu sehr sp&#228;ter Stunde einen sehr l&#228;ssig-druckvolles Gig mit der vielleicht m&#228;chtigsten Reggae-Kapelle der Welt, n&#228;mlich <a href="http://www.nordische-musik.de/3236-Hj%C3%A1lmar.html" class="liexternal">Hjálmar</a> aus Island. Es gibt die putzigen Coldplay-Gutmensch-Epigonen <a href="http://www.facebook.com/ewertandthetwodragons" class="liexternal">Ewert And The Two Dragons</a> aus Estland. Es gibt aber auch Entdeckungen zu machen. Famose Schlagzeugerinnen. Die beiden mir bislang unbekannten Bands, die an diesem Abend bleibenden Eindruck hinterlassen, haben beide aufregende Frauen am Schlagwerk.</p>
<p>Fangen wir doch an mit den sehr leidenschaftlichen <a href="http://festival.eurosonic-noorderslag.nl/en/artists/" class="liexternal">Thulebasen</a> aus D&#228;nemark an, die anspruchsvollen, vertrackten, tanzbaren Experimental-Elektronik-Rock spielen, unter t&#228;tigem Einsatz von Synthiegewittern und viel, viel Eigenwilligkeit und Mut zum psychedelischen Davontreibenlassen unter mitunter gewaltt&#228;tigen Gef&#252;hlsausbr&#252;chen. Das Trio ist an diesem Abend souver&#228;n spielfreudig, und es ist eine Freude, der strahlend-intensiven Drummerin Felia Gram-Hanssen bei der Arbeit zuzusehen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/18050446?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/18050446" class="liexternal">Raga Gemini by Thulebasen</a> from <a href="http://vimeo.com/user5427148" class="liexternal">Anna Maria Helgadottir</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Die d&#228;nischen Landsleute <a href="http://festival.eurosonic-noorderslag.nl/en/artists/" class="liexternal">Pinkunoizu</a> sind eine dieser glitzernden Gro&#223;gruppen, die wirbeln und Sternenstaub aufwirbeln. Mit einem dicken Augenwinkern und einer l&#228;chelnden Verbeugung vor dem gro&#223;&#228;ugigen psychedelischen Pop der Sp&#228;tsechziger unter putzigstem Synthie-Einsatz. Und einer rauchzarten Lagerfeuer-Stimmung von Indie-Folk im Gep&#228;ck. Sehr sophisticated das, bei allem betonten Understatement. Wir tr&#228;umen unbedingt in Cinemascope und sind die ungest&#252;m-begabten Au&#223;enseiter, die immer als letzte ins V&#246;lkerballteam gew&#228;hlt werden. Auch hier ist eine Schlagzeugerin aktiv, die den Jungs selbstbewusst und animiert den Ton vorgibt. Und das scheinbar Zr&#252;ckgenommene entwickelt eine unwiderstehliche Sogwirkung und eine ansteckende Fr&#246;hlichkeit. Muss man tanzen dazu!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/35305259?color=ff9933" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/35305259" class="liexternal">Parabolic Delusions (Official)</a> from <a href="http://vimeo.com/pinkunoizu" class="liexternal">Pinkunoizu</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://polarblog.de/2012/01/20/der-abend-der-schlagzeugerinnen-eurosonic-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mein letztes Konzert 2011: Amorphis im Karlsruher Substage</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/01/08/mein-letztes-konzert-2011-amorphis-im-karlsruher-substage/</link>
		<comments>http://polarblog.de/2012/01/08/mein-letztes-konzert-2011-amorphis-im-karlsruher-substage/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 14:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Dreads]]></category>
		<category><![CDATA[Joutsen]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Substage]]></category>
		<category><![CDATA[Tomi Joutsen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://polarblog.de/?p=6316</guid>
		<description><![CDATA[
Tatort: Das NEUE Substage, Karlsruhe
Tatverd&#228;chtige: Tomi Joutsen &#8211; die l&#228;ngsten Dreads im Metal-Business?
Tatzeit: Stuttgart mal zwei
Tat-Zeugen: 700 &#8211; von 1000 m&#246;glichen Besuchern
Einen perfekten Abschluss des Konzertjahres 2011 verdanken die Fans Amorphis – zumindest die 700 Zuschauer, die am 30. Dezember 2011 im Karlsruher Substage stehen.
Obwohl ich Amorphis unz&#228;hlige Male, vor allem in Finnland, gesehen habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis01.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6318" title="amorphis01" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis01.jpg" alt="" width="450" height="307" /></a><br />
Tatort: Das NEUE <a href="http://www.substage.de/" target="_blank" class="liexternal">Substage</a>, Karlsruhe<br />
Tatverd&#228;chtige: Tomi Joutsen &#8211; die l&#228;ngsten Dreads im Metal-Business?<br />
Tatzeit: Stuttgart mal zwei<br />
Tat-Zeugen: 700 &#8211; von 1000 m&#246;glichen Besuchern</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis06.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-6323" title="amorphis06" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis06.jpg" alt="" width="199" height="303" /></a>Einen perfekten Abschluss des Konzertjahres 2011 verdanken die Fans <a href="http://www.nordische-musik.de/286-Amorphis.html" target="_blank" class="liexternal">Amorphis</a> – zumindest die 700 Zuschauer, die am 30. Dezember 2011 im Karlsruher Substage stehen.</p>
<p>Obwohl ich Amorphis unz&#228;hlige Male, vor allem in Finnland, gesehen habe (<a href="http://polarblog.de/2011/07/25/hell-aktuell-xiii-tuska-2011-sonntag/" target="_blank" class="liinternal">Tuska</a>, <a href="http://www.nordische-musik.de/artikel/ankkarock.php" target="_blank" class="liexternal">Ankkarock</a>, <a href="http://www.nordische-musik.de/artikel/ruisrock.php" target="_blank" class="liexternal">Ruisrock</a>, <a href="http://polarblog.de/2011/09/20/summer-breeze-2011-donnerstag-vom-norwegischen-dreier-vreid-kvelertak-kampfar-bis-marduk/" target="_blank" class="liinternal">Summer Breeze</a>), habe ich sie nur einmal als Headliner in einem Club gesehen:<br />
1997 bin ich extra mit zwei Freunden nach Strasbourg gefahren; in der Laiterie stand damals noch Pasi Koskinen am Mikro. Die Band hatte gerade mal drei Alben sowie einige Mini-CDs ver&#246;ffentlicht und spielte live einen Mix aus Death Metal plus Keyboard (»TALES OF THE THOUSAND LAKES«) und psychedelischem Death Metal mit Folkeinlagen (»ELEGY«). Lang lang ist&#8217;s her.</p>
<p>Schon seit 2005 ist der Mann mit den vielleicht l&#228;ngsten Dreads im Metal-Business Amorphis-Fronter: Tomi Joutsen. Kurz nach halb zehn betreten er und seine Jungs mit »The Song of the Sage« die B&#252;hne. Joutsen (&#252;brigens »Schwan« auf Deutsch) ist der perfekte Fronter, er sucht den Kontakt zum Publikum, heizt die Stimmung an und inszeniert mit ausgesucht Kopfschw&#252;ngen seine Dreads. Die Fans eifern ihm nach, schwingen ihre M&#228;hnen zu den Songs, die zun&#228;chst vom aktuellen Album »THE BEGINNING OF TIME« stammen.</p>
<p><span id="more-6316"></span><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis02.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6319" title="amorphis02" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis02.jpg" alt="" width="450" height="284" /></a><br />
Und wieder stelle ich fest, dass der Umzug dem Substage gut getan hat, Lichtshow und Sound sind viel besser (aber einen Nachteil gibt es: Es liegt nicht mehr vor meiner Haust&#252;r). Nach einigen St&#252;cken diesseits des Millenniums »The Smoke« (»ECLIPSE«), »Towards And Against« (»SILENT WATERS«), »Sky Is Mine« (SKYFORGER) sowie einem Ausflug zu »ELEGY« (»Against Widows«) reist die Band richtig weit zur&#252;ck in der Bandgeschichte.</p>
<p>Fans, die vielleicht die letzten drei, vier Alben kennen, wirken zur&#252;ckhaltend bis verwirrt, als die Band ein paar ihrer fr&#252;hen, m&#228;chtigen Death-Granaten abfeuert: Das Sextett brettert gewaltig nonstop durch »Karelia«, »Vulgar Necrolatry« (mit Rammsteins »Pussy«-Intro) und »Into Hiding« und nicht nur ich wei&#223;, wovon ich am n&#228;chsten Tag Nackenschmerzen habe.</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis03.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6320" title="amorphis03" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis03.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a>Gitarrist Esa Holopainen hat zwischen seinen Soli gen&#252;gend Zeit f&#252;r   Fankontakt und um mit Keyboarder Santeri Kallio zu scherzen. Ja, die   Jungs sind Profis, was sich nicht nur in der Spielfreude und Ausdauer   dieser Tour ohne Ruhepausen zeigt, sondern auch in der Zusammenstellung   der Setlist. Diese behalten sie die ganze Tour bei, nur mit leicht   ver&#228;nderter Reihenfolge.</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis04.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-6321" title="amorphis04" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis04.jpg" alt="" width="199" height="290" /></a> Mit »Sampo« vom »SKYFORGER«-Album ist das offizielle Set nach knapp  70 Minuten zu Ende, das Publikum schreit lauthals nach Zugaben und  bekommt sie nat&#252;rlich: Joutsen meistert »My Kantele« als w&#228;re er ein  Gr&#252;ndungsmitglied der Kapelle gewesen und der Song im original von ihm.</p>
<p>Zum Finale gibt es »House Of Sleep«, einer der H&#246;hepunkte im  Amorphis-Repertoire, den die Fans frenetisch bejubeln, und beklatschen.  Damit ist das Konzert nach knapp anderthalb Stunden endg&#252;ltig zu Ende –  und die Band schon in den Startl&#246;chern f&#252;r ihren Silvester-Gig.</p>
<p>Fotos © natte</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://polarblog.de/2012/01/08/mein-letztes-konzert-2011-amorphis-im-karlsruher-substage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die besten skandinavischen Gigs 2011</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/01/01/die-besten-skandinavischen-gigs-2011-2/</link>
		<comments>http://polarblog.de/2012/01/01/die-besten-skandinavischen-gigs-2011-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 20:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Efterklang]]></category>
		<category><![CDATA[Einar Stray]]></category>
		<category><![CDATA[for a minor reflection]]></category>
		<category><![CDATA[Helgi Jónsson]]></category>
		<category><![CDATA[Kakkmaddafakka]]></category>
		<category><![CDATA[Magenta Skycode]]></category>
		<category><![CDATA[Minä Ja Ville Ahonen]]></category>
		<category><![CDATA[Raised Among Wolves]]></category>
		<category><![CDATA[Team Me]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://polarblog.de/?p=6294</guid>
		<description><![CDATA[Wie jedes Jahr kommen wir bei Nordische Musik mit unseren besten Alben des Jahres nicht zu zeitnah zu Potte. Na und? Muss jeder seine Liste schon am 1. Dezember fertig ausformuliert haben? Pfui Bl&#246;dsinn! Also sinne ich eben am ersten Tag des neuen Jahres &#252;ber die besten skandinavischen Gigs von 2011 nach, l&#228;chle, sortiere, w&#228;ge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jedes Jahr kommen wir bei <a href="http://www.nordische-musik.de/index.php" class="liexternal">Nordische Musik</a> mit unseren besten Alben des Jahres nicht zu zeitnah zu Potte. Na und? Muss jeder seine Liste schon am 1. Dezember fertig ausformuliert haben? Pfui Bl&#246;dsinn! Also sinne ich eben am ersten Tag des neuen Jahres &#252;ber die besten skandinavischen Gigs von 2011 nach, l&#228;chle, sortiere, w&#228;ge ab und entscheide frei nach dem feinen Ratschlag der Berliner Bloggerkollegin <a href="http://heilewelt.tumblr.com/" class="liexternal">D&#246;rte Heilewelt</a>, dass es genau die Konzerte sein werden, die sich so anf&#252;hlen, als seien sie gestern gewesen.</p>
<p>10. <a href="http://www.raisedamongwolves.dk/" class="liexternal">Raised Among Wolves</a> beim Iceland Airwaves Festival, Reykjavik. Es gibt sie trotz aller Stereotypen, die Liebe auf den ersten Blick. Eine Handvoll junger D&#228;nen, in Wo-Die-Wilden-Kerle-Wohnen-Kost&#252;me geh&#252;llt, die ihre eigene, sehr liebevolle Variante des Alice-Im-Wunderland-Pop spielen. Romantisch, hingebungsvoll, euphorisch, gro&#223;&#228;ugig, geradezu feierlich. Mit der triumphierenden Trompete von Daniel Bonde. Hach, das k&#246;nnte etwas werden!</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/gXBgGanKUGU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>9. <a href="http://www.nordische-musik.de/1556-Magenta-Skycode.html" class="liexternal">Magenta Skycode</a> beim Flow Festival in Helsinki. Die Band um Mastermind und S&#228;nger Jori Sj&#246;roos liebt das gepflegte Pathos und die gro&#223;e Geste. Funktioniert das am hellichten Nachmittag auf der Hauptb&#252;hne? Und wie! Gro&#223;e Herzschmerz-Hymnen brauchen keine n&#228;chtliche Schw&#228;rze, um zu glitzern wie dick aufgetragener Sternenstaub. Au&#223;erdem ist es gro&#223;artig, die finnischen Freunde fast allesamt rundum versammelt zu haben und sich gemeinsam zu freuen. Man genie&#223;t und l&#228;chelt und fragt sich, wann Resteuropa endlich von dieser gro&#223;artigen Band Notiz nehmen wird. </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28116645?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=adadad" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/28116645" class="liexternal">Magenta Skycode &#8211; Kipling music video</a> from <a href="http://vimeo.com/flatlightfilms" class="liexternal">Flatlight Films</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>8. <a href="http://www.nordische-musik.de/3288-Min%C3%A4-Ja-Ville-Ahonen" class="liexternal">Min&#228; Ja Ville Ahonen</a> auf dem Flow Festival in Helsinki. Das schrullige Deb&#252;talbum der merkw&#252;rdigen Finnen hatte sich unauff&#228;llig in mein Herz geschlichen wie eine Katze auf M&#228;usepirsch. Um so gespannter darauf, die Band endlich einmal live zu erleben und holla! Was f&#252;r eine leidenschaftliche Orchestrierung gro&#223;er Gef&#252;hle. Als stiller Waldschrat anfangen, als ausflippender Derwisch enden. Man sch&#252;ttelte sich nach dem Konzert wie ein pitschnasser Hund und fragte sich: Was war das denn? Gut so!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/15692201?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/15692201" class="liexternal">Min&#228; ja Ville Ahonen: Sano</a> from <a href="http://vimeo.com/user4918892" class="liexternal">samuli laine</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>7. <a href="http://teamme.no/" class="liexternal">Team Me</a> beim Reeperbahnfestival in Hamburg. Einfach wunderbar, wie diese Gro&#223;grupppe hochtalentierter norwegischer Jungspunde ein kreatives, sehr tanzbares Chaos aus s&#228;mtlichen Versatzst&#252;ckchen der Popgeschichte veranstaltet! Euphorisierend und &#252;berraschend, blubbernd und steppend, fr&#246;hlich und &#252;berm&#252;tig. S&#228;ngerin Synne h&#252;pft &#252;ber die B&#252;hne wie eine Hummel, die in ein Honigglas eingesperrt wurde. Unwiderstehlich! Im Januar kommt ihr Deb&#252;talbum »TO THE TREETOPS!« in Deutschland heraus, schon ein Grund, sich aufs neue Jahr zu freuen!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22665952?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/22665952" class="liexternal">Team Me &#8220;Dear Sister&#8221; official music video</a> from <a href="http://vimeo.com/propellerrecordings" class="liexternal">Propeller Recordings</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p><span id="more-6294"></span></p>
<p>6. <a href="http://www.nordische-musik.de/1162-Helgi-Jonsson.html" class="liexternal">Helgi Jónsson</a>, mehr oder minder unplugged, im wunderbarsten Plattenladen der Welt, n&#228;mlich dem <a href="http://www.12tonar.is/" class="liexternal">12 Tonar</a>, beim Iceland Airwaves Festival in Reykjavik. In den kleinen Laden haben sich sch&#228;tzungsweise 30 Leute gequetscht, die Luft ist dick und Scheiben beschlagen, aber was tut das schon zur Sache, wenn der junge, blasse, spindeld&#252;rre Isl&#228;nder mit geringen Mitteln gro&#223;e Gef&#252;hle erschafft! Sich entschuldigen f&#252;r dies und das, was angeblich nicht perfekt klappt, das tut er zwar weiterhin, aber ansonsten hat er die Rolle des sch&#252;chternen Singer-Songwriters abgestreift wie einen alten Mantel und ach! entpuppt sich als sanfter Melodrama-Troubadour. Beim innigen Song »The« Pond« muss ich mir ein, zwei kleine Tr&#228;nen aus dem Augenwinkel wischen, so ergreifend sch&#246;n ist der! »We´ll never feel alone. We´ll never feel alone.« F&#252;r einen langen Moment mag man es glauben.</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/YfaOMAO4L3s" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>5. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=884" class="liexternal">Efterklang</a> in der Brotfabrik in Frankfurt. Ein magischer Abend mit der am isl&#228;ndischsten klingenden Band au&#223;erhalb Islands, die sehr sinnliche Gegenwelten entwerfen, aus feinem Elektronikgefrickel und triumphierenden Geigen und Fl&#246;ten. Sind bescheiden, neugierig und offen. Singen schlaue, fein gewebte Songs voll schwebender Traurigkeit, die im besten Sinne des Wortes romantisch sind. Es mag wohl keinen gegeben haben, dem an diesem Abend nicht der Glaube an die Macht der schlichten Sch&#246;nheit wiedergegeben wurde und der nicht mit &#252;bervollem Herzen auf Wolken nach Hause schwebte. Klingt kitschig, aber es war genau so! ;)</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/11262976?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/11262976" class="liexternal">Efterklang &#8211; I Was Playing Drums (Official Video)</a> from <a href="http://vimeo.com/user2520764" class="liexternal">End of the Road Films</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>4. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=3273" class="liexternal">Kakkmaddafakka</a> im <a href="http://www.hafen2.net/" class="liexternal">Hafen2 </a> in Offenbach, der wunderbarerweise dank vieler kleiner und einiger gro&#223;er Spenden weiter bestehen wird, eine der wirklich guten Nachrichten zum Jahresende! Eines der Konzerte des Jahres 2011 im Hafen war definitiv der temperamentvolle Auftritt der f&#252;nf norwegischen Jungspunde, die aus dem eigentlich peinlichen hormonellen Irrsinn eine Kunstform machen und die Fr&#246;hlichkeit auf die Liste der Menschenrechte setzen. Kakkmaddafakka lieben M&#228;dchen, und das ist gut so, weil sie ironisieren, klamauken, sch&#246;nspielen, rumkaspern, mitrei&#223;en und schlie&#223;lich &#252;berw&#228;ltigen, unter heftigster Schwei&#223;absonderung und vollem K&#246;rpereinsatz. Und gekonnt die Tatsache &#252;berspielen, das jeder einzelne »Kakk« ein Virtuose an seinem Instrument ist. Eine stete Quelle der Freude ist der manisch-hyperbegabte Pianist Jonas Nielsen mit seinem Hang zum Exhibitionismus. Keine drei Songs, und der Mann hat sich halbnackig ausgezogen und turnt wie ein Schimpase auf seinen Klavierhocker herum. Chapeau!</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/5zltpe3YF8A" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>3. <a href="http://www.einarstray.no/" class="liexternal">Einar Stray</a> beim Iceland Airwaves Festival in Reykjavik. Durch fieseste Windb&#246;en und berserkerhaft wilden Sturzregen k&#228;mpfe ich mich an diesem Abend ins neue Konzerthaus Harpa vor, um endlich mit pietschnassen F&#252;&#223;en das norwegische  Singer-Songwriter-Klavierwunderkind live zu h&#246;ren. Ernsthaft ist er, hingebungsvoll ist er, bestrumpft ist er und kreiert mit seiner bestens aufgelegten nerdigen Begleitband anspruchsvolle Songs von sperriger Sch&#246;nheit, konzentrierter Strenge und verhaltener Euphorie. Die nassen F&#252;&#223;e sind schnell vergessen, weil Stray mit einer solch rauh-empfindsamen Intensit&#228;t packt, dass man gerne mit ihm durch karg-leidenschaftliche Seelenlandschaften geht und an die gro&#223;e romantische Einsame Emily Brontë denkt. Puuuuh.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/20140772?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/20140772" class="liexternal">BYLARM2011 &#8211; Gårsdagens konsert &#8211; Einar Stray</a> from <a href="http://vimeo.com/bylarm" class="liexternal">byLarm</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>2. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=3302&#038;PHPSESSID=546a9489b2f7c0c4415e239e926c8ece" class="liexternal">Treefight For Sunlight</a> beim Eurosonic Festival in Groningen und beim Iceland Airwaves Festival, Reykjavik. Pietschnass war ich auch beim allerersten Mal, als ich die D&#228;nen live h&#246;rte. Was ein f&#252;rchterliches Wetter in Groningen, der Regen will einfach nicht enden. Mit dem von den lieben Freunden geliehenen Fahrrad zwischen den Festival-Veranstaltungsorten hin- und herflitzen und nat&#252;rlich spielen Treefight For Sunlight just am anderen Ende der Stadt und nat&#252;rlich ergie&#223;t sich wolkenbruchartiger Regen just zu diesem Zeitpunkt. Aber nach einer Minute sind triefende M&#252;tze, Schuhe und Jacke vergessen, weil die junge D&#228;nen durch ihre Hingabe zum ausufernden Barockpop und himmlisch harmonischen Vocals unwiderstehlich &#252;berzeugen. Entschieden pl&#252;schig, aber sehr fokussiert kommen sie daher. Verspielt, dick auftragend, diese J&#252;nger des hymnischen Falsettgesangs und der funkenspr&#252;henden Melodien. Ihre Coverversion von Kate Bushs Klassiker »Wuthering Heights« ein glitzernder H&#246;hepunkt. Wer denkt da noch an nasse F&#252;&#223;e? Ein Dreivierteljahr sp&#228;ter spielen die bescheiden daherkommenden D&#228;nen in Reykjavik genau dort, wo sie hingeh&#246;ren: Nicht in kleine Klubs mit niedrigen Decken, sondern in einen mittelgro&#223;en Saal mit bester Akustik. Man m&#246;chte weinen vor R&#252;hrung, so sch&#246;n ist es, diese Band ankommen zu sehen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/19209563?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/19209563" class="liexternal">Treefight For Sunlight &#8211; What Became Of You And I? (Live Session)</a> from <a href="http://vimeo.com/tlobf" class="liexternal">The Line Of Best Fit</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>1. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=2835" class="liexternal">For A Minor Reflection</a> beim Iceland Airwaves Festival in Reykjavik. Blogkollegin D&#246;rte fragte nach dem Konzert, das in der Erinnerung von frischester, unmittelbarster Pr&#228;senz geblieben ist, und gibt nicht den Schatten eines Zweifels. Eben dieses. Es ist eine Freude und ein Privileg, den isl&#228;ndischen Postrockern beim Wachsen zuzuschauen. 2011 spielen sie erstmals beim Festival auf der Hauptb&#252;hne im Kunstmuseum. Sie kommen an. Sie nutzen die Chance, sie explodieren in Sch&#246;nheit und Hingabe. Es ist eines der Konzerte, das auf Monate st&#228;rkt, durch Intensit&#228;t, durch Leidenschaft. Genau so soll es sein.</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/GLqviTPuZHw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://polarblog.de/2012/01/01/die-besten-skandinavischen-gigs-2011-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sivert Høyem live: W&#228;rmende Musik f&#252;r kalte Tage</title>
		<link>http://polarblog.de/2011/12/04/sivert-hoyem-live-waermende-musik-fuer-kalte-tage/</link>
		<comments>http://polarblog.de/2011/12/04/sivert-hoyem-live-waermende-musik-fuer-kalte-tage/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 17:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yvette Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Luxor]]></category>
		<category><![CDATA[Madrugada]]></category>
		<category><![CDATA[Sivert Høyem]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://polarblog.de/?p=6142</guid>
		<description><![CDATA[
Tatort: Luxor, K&#246;ln
Tatverd&#228;chtige: Sivert Høyem (Ex-Madrugada) und seine»Volunteers«
Tatzeit: Fast zwei Stunden
Tat-Zeugen: Kuschel-Rocker
Endlich hat Sivert Høyem das passende Lied zu seiner Musik geschrieben: »Warm Inside«. Den langen Winter in Norwegen fand ich dank dieser gef&#252;hlvollen Kl&#228;nge und reichlich Kerzenlicht &#252;berhaupt nicht trist, sondern sehr gem&#252;tlich. Kerzen gibt es an diesem 21. November 2011 im K&#246;lner Club [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/sivert01.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6143" title="sivert01" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/sivert01.jpg" alt="" width="450" height="269" /></a><br />
Tatort: Luxor, K&#246;ln<br />
Tatverd&#228;chtige: Sivert Høyem (Ex-Madrugada) und seine»Volunteers«<br />
Tatzeit: Fast zwei Stunden<br />
Tat-Zeugen: Kuschel-Rocker</p>
<p>Endlich hat Sivert Høyem das passende Lied zu seiner Musik geschrieben: »Warm Inside«. Den langen Winter in Norwegen fand ich dank dieser gef&#252;hlvollen Kl&#228;nge und reichlich Kerzenlicht &#252;berhaupt nicht trist, sondern sehr gem&#252;tlich. Kerzen gibt es an diesem 21. November 2011 im K&#246;lner Club Luxor zwar nicht, aber bei den ruhigeren Liedern nat&#252;rlich angemessen ged&#228;mpftes Licht.</p>
<p>Sanfte T&#246;ne bestimmen zun&#228;chst auch das Konzert mit »Blown Away«, »Emotions« und eben »Warm Inside«. Besonders freut mich, dass er »Look Away Lucifer« spielt – ein Song seiner ehemaligen Band Madrugada und mein Lieblingslied auf dem letzten Album.</p>
<p><span id="more-6142"></span><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/sivert02.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-6144" title="sivert02" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/sivert02.jpg" alt="" width="199" height="283" /></a>Doch w&#252;rde man Sivert Høyem nicht gerecht, w&#252;rde man seine Musik als Kuschelrock bezeichnen. Gerade als er das Publikum angenehm eingelullt und in sachte Schaukelbewegungen versetzt hat, beginnt die rockige Phase mit »Trouble« und »Animal Child«.</p>
<p>Der &#220;bergang ist allerdings nicht unsanft, so macht die Menge diesen Tempowechsel ohne zu z&#246;gern mit und beginnt zu tanzen.</p>
<p>Nach dem rockigen Part m&#252;ssen sich seine »Volunteers« – seine Musiker – anscheinend erstmal ausruhen und Sivert k&#252;ndigt wieder eine »Calm Down«-Phase an.</p>
<p>Auf der in mildes, blaues Licht getauchten B&#252;hne steht nur noch er mit der Gitarre. Ohne weitere Instrumente kommt seine warme, tiefe Stimme erst richtig zur Geltung.</p>
<p>Obendrein spielt er das zweite Madrugada-Lied »Majesty« – eine der sch&#246;nsten Balladen &#252;berhaupt. Das finde wohl nicht nur ich: Als die ersten Kl&#228;nge ert&#246;nen, brechen die Zuschauer in einen heftigen Beifallssturm aus – allerdings nur kurz: Es scheint, als wollten sie kein Wort verpassen. Die meisten P&#228;rchen k&#246;nnen sowieso nicht mehr klatschen, denn sie haben begonnen, verliebt zu kuscheln.</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/sivert05.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6147" title="sivert05" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/sivert05.jpg" alt="" width="450" height="315" /></a></p>
<p>Und weil es gerade so sch&#246;n ist, l&#228;sst Sivert mit »I’ve Been Meaning To Sing You The Song« eine weitere Ballade folgen, bevor mit »Into The Sea« wieder etwas Tempo in die Musik und Bewegung in die Leute kommt.</p>
<p>Zum Abschluss spielen er und seine Volunteers »Arcadian Wives«, ein eher durchschnittliches Lied. Ich frage mich, ob das Absicht ist, weil sonst keiner freiwillig gegangen w&#228;re; einschlie&#223;lich Sivert Høyem selbst, der nach einem fast zweist&#252;ndigen Konzert keinerlei Erm&#252;dungserscheinungen zeigt.</p>
<p>Nun kann der kalte Winter kommen…</p>
<p>Text / Fotos © Yvette</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://polarblog.de/2011/12/04/sivert-hoyem-live-waermende-musik-fuer-kalte-tage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kvelertak: Haben auch das Karlsruher Substage fest im (W&#252;rge)griff</title>
		<link>http://polarblog.de/2011/12/02/kvelertak-haben-auch-das-karlsruher-substage-fest-im-wuergegriff/</link>
		<comments>http://polarblog.de/2011/12/02/kvelertak-haben-auch-das-karlsruher-substage-fest-im-wuergegriff/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 12:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Kvelertak]]></category>
		<category><![CDATA[Substage]]></category>
		<category><![CDATA[The Secret]]></category>
		<category><![CDATA[Toxic Holocaust]]></category>
		<category><![CDATA[Wolves Like Us]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://polarblog.de/?p=6093</guid>
		<description><![CDATA[
Tatort: Das NEUE Substage, Karlsruhe
Tatverd&#228;chtige: Kvelertak auf der ersten Headliner-Tour
Tatzeit: Stuttgart mal zwei
Tat-Zeugen: &#8230; endlich Langhaarige
Endlich haben Kvelertak ihre erste Headliner-Tour: Am 30. November 2011 legen sie einen Tourstopp  im Karlsruher Substage ein. Endlich Schluss mit halbst&#252;ndigen Auftritten, eingequetscht zwischen Metalcore/Hardcore/XYCore (Crapcore?)-Bands wie in Stuttgart.
Die Veranstalter nennen ihre Musik »Turbonegro goes  Hardcore/Metal-Sound«, ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/kvelertak01.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6095" title="kvelertak01" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/kvelertak01.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><br />
Tatort: Das NEUE <a href="http://www.substage.de/" target="_blank" class="liexternal">Substage</a>, Karlsruhe<br />
Tatverd&#228;chtige: Kvelertak auf der ersten Headliner-Tour<br />
Tatzeit: Stuttgart mal zwei<br />
Tat-Zeugen: &#8230; endlich Langhaarige</p>
<p>Endlich haben <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=3197" target="_blank" class="liexternal">Kvelertak</a> ihre erste Headliner-Tour: Am 30. November 2011 legen sie einen <a href="http://www.nordische-musik.de/tourkonzerte.php?id_tmusiker=1139" target="_blank" class="liexternal">Tour</a>stopp  im Karlsruher Substage ein. Endlich Schluss mit halbst&#252;ndigen Auftritten, eingequetscht zwischen Metalcore/Hardcore/XYCore (Crapcore?)-Bands wie in <a href="http://polarblog.de/2011/05/15/kvelertak-das-universum-im-wuergegriff-der-norweger/" target="_blank" class="liinternal">Stuttgart</a>.</p>
<p>Die Veranstalter nennen ihre Musik »Turbonegro goes  Hardcore/Metal-Sound«, ich   nenne es »fr&#252;he Satyricon treffen  Hellacopters«. Entscheidet selbst &#8211;   aber egal wof&#252;r, eins steht fest:  Live sind Kvelertak eine Urgewalt.</p>
<p>Im Vorprogramm haben sie ihre Landsm&#228;nner <a href="http://www.myspace.com/wolveslikeusss" target="_blank" class="liexternal">Wolves Like Us</a> (Rock), <a href="http://www.myspace.com/thesecret" target="_blank" class="liexternal">The Secret</a> aus Italien (kurzfristiger Ersatz f&#252;r Trap Them) und <a href="http://www.myspace.com/toxicholocaust" target="_blank" class="liexternal">Toxic Holocaust</a> aus den USA (Thrash Metal). Ich komme gerade rechtzeitig zu Letzteren, die soliden, aber unspektakul&#228;ren Thrash spielen &#8211; mit so »kreativen« Titeln wie »War Is Hell«.</p>
<p><span id="more-6093"></span><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/kvelertak02.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-6096" title="kvelertak02" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/kvelertak02.jpg" alt="" width="199" height="307" /></a>Um 22:30 Uhr legen Kvelertak endlich los, getreu dem Motto: »Das Beste  zuerst« und lassen es mit ihrem Killer-/meinem Lieblingssong »Sjøhyenar  (Havets Herrer)« m&#228;chtig krachen. Jungs &#8230; wie soll ich da die Kamera  ruhig halten?</p>
<p>S&#228;nger Erlend Hjelvik und sein Saiten-Trio Bjarte Lund Rolland / Maciek  Ofstad / Vidar Landa legen sofort mit dem Black Metal-Stampfer »Fossegrim« nach, ebenfalls ein  Ohrwurm vom gleichen Kaliber wie das anschlie&#223;ende ﻿»Blodtørst«.</p>
<p>Das Publikum hat im nicht ausverkauften Club gen&#252;gend Platz zum moshen und zappeln, w&#228;hrend das Punk&#8217;n'Roll-Sextett auf der B&#252;hne ruckzuck schwei&#223;gebadet ist.</p>
<p>Die ersten (penetranten) Crowdsurfer werfen sich gen B&#252;hne, einer versucht anscheinend einen pers&#246;nlichen Rekord aufzustellen &#8211; die Security kennt vermutlich inzwischen seine Schuhgr&#246;&#223;e.</p>
<p>Statt »Stuttgart! You’re amazing!« hei&#223;t es heute »Karlsruhe! You’re amazing!« &#8230;  was fast die einzigen Worte sind, die der Fronter spricht. Die Norweger rocken lieber; Punk&#8217;n'Roll-Gitarren treffen infernalisches Fauchen treffen wild rumpelnde Rhythmen.</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/kvelertak08.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-6102" title="kvelertak08" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/kvelertak08.jpg" alt="" width="199" height="279" /></a>Ich muss sagen, Hjelvik steigt heute ungewohnt zahm in die Menge: Kein Sprung wie in Stuttgart, kein von-der-B&#252;hne-rasen-und-&#252;ber-die-Absperrung-hechten wie beim <a href="http://polarblog.de/2011/07/25/hell-aktuell-xiii-tuska-2011-sonntag/" target="_blank" class="liinternal">Tuska</a>. Leider ist die Decke des neuen Substages so hoch (kein Vergleich zum  Alten), dass er sich hier nirgendwo festkrallen kann, als ihn das  Publikum auf H&#228;nden tr&#228;gt.</p>
<p>Die 2007 gegr&#252;ndete Truppe spielt ihr komplettes groovendes Deb&#252;t »KVELERTAK« (»Sultans of Satan, »Nekroskop«, »Offernatt«, »Ulvetid« = fr&#252;he Satyricon treffen Hellacopters, »Liktorn«, »Ordsmedar Av Rang«).</p>
<p>Dazwischen packen sie auch zwei neue Songs &#8211; falls ich richtig aufgepasst habe: »Spring« und »Trepan«. das offiziell letzte St&#252;ck erklingt nach einer knappen Stunden: »Mjød« mit ein paar Ch&#246;ren á la Viking Metal und einer    winzigen Folkmelodie.</p>
<p>Die Fans verlangen eine Zugabe &#8211; die sie mit »Utrydd Dei Svake« auch bekommen, dann ist wirklich Schluss. Tja Kvelertak, h&#246;chste Zeit ein Album nachzulegen, damit ihr euer Set endlich auf 90 Minuten ausdehnen k&#246;nnt.</p>
<p>Wer Kvelertak noch nie gesehen hat: Hingehen!</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/kvelertak06.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6100" title="kvelertak06" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/kvelertak06.jpg" alt="" width="450" height="343" /></a></p>
<p>Fotos © natte</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://polarblog.de/2011/12/02/kvelertak-haben-auch-das-karlsruher-substage-fest-im-wuergegriff/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auf eine blaue Stunde mit Immanu El</title>
		<link>http://polarblog.de/2011/12/01/auf-eine-blaue-stunde-mit-immanu-el/</link>
		<comments>http://polarblog.de/2011/12/01/auf-eine-blaue-stunde-mit-immanu-el/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 22:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[EF]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen2]]></category>
		<category><![CDATA[Immanu El]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://polarblog.de/?p=6087</guid>
		<description><![CDATA[Blau ist die Farbe der Romantik. Das wissen Immanu El ganz genau. Die B&#252;hne im Offenbacher Hafen2 ist an diesem Abend in einem intensiven Dunkelblau ausgeleuchtet. Ein idealer Ausgangspunkt, um die Augen staunend zu &#246;ffnen und die Gedanken ziellos schweifen zu lassen. Sich mit den Schweden auf die Suche nach der blauen Blume zu machen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blau ist die Farbe der Romantik. Das wissen <a href="http://www.nordische-musik.de/2217-Immanu-El" class="liexternal">Immanu El</a> ganz genau. Die B&#252;hne im Offenbacher <a href="http://www.hafen2.net/" class="liexternal">Hafen2</a> ist an diesem Abend in einem intensiven Dunkelblau ausgeleuchtet. Ein idealer Ausgangspunkt, um die Augen staunend zu &#246;ffnen und die Gedanken ziellos schweifen zu lassen. Sich mit den Schweden auf die Suche nach der blauen Blume zu machen. Nach der ultimativen Sch&#246;nheit also, die sich tief im Wald versteckt hat und nur von dem gefunden wird, dessen Herz ohne Arg ist. Diese Gralssuche &#252;bt einen unwiderstehlichen Reiz aus, weil sie sich endlos hinzieht und das Unterwegssein das Ziel ist. Klingt abgehoben? Die Band um die Str&#228;ngberg-Zwillinge Per und Claes, die sich weitr&#228;umig unter dem Banner des Postrock sammelt, hat f&#252;r einen allzu ausget&#252;ftelten ideologischen &#220;berbau nur ein Achselzucken &#252;brig. Sie wollen vor allem schwelgen und sich in schimmernden Sehnsuchtswelten verlieren.</p>
<p>Zwischen Immanu El und <a href="http://www.nordische-musik.de/1926-EF.html" class="liexternal">EF</a> aus G&#246;teborg gab es ganz zu Beginn noch einige personelle &#220;berschneidungen, doch inzwischen geht man nach diversen Umbesetzungen v&#246;llig getrennte Wege. Hatten EF ihre »kleinen Br&#252;der« zun&#228;chst noch l&#228;chelnd in die Popecke gestellt, so trifft das heute nur noch ein Drittel der Wahrheit. Immanu El verlieren sich mit Vorliebe in ausufernden Songstrukturen, die sich harmonisch ineinander verschlingen wie Kunststickereien, die aus vielen kleinen F&#228;den ein fl&#252;chtiges Aufblitzen von Harmonie ergeben, je nach Lichteinfall. <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/immanu-el.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/immanu-el-150x150.jpg" alt="" title="immanu el" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6088" /></a>Sanftheit ist der Monarch, der im K&#246;nigreich der f&#252;nf Jungspunde regiert. Ein liebeskranes Piano leidet. Die Gitarren legen repetitiv ausgefeilte Harmonien dar&#252;ber. Und wie Wolken am sp&#228;tnachmitt&#228;glichen Herbsthimmel verlieren sich die sanft nuschelnde Stimmen der Gebr&#252;der Str&#228;ngberg dar&#252;ber. F&#252;r die dieser Auftritt im wohlgef&#252;llten Hafen2 ein besonderer ist: Zwillingsgeburtstag heute! Ein St&#228;ndchen f&#252;r »dear Per and Claes« aus dem (weiblichen) Teil des Publikums r&#252;hrt die beiden Blondsch&#246;pfe dann doch.</p>
<p>Sarkastisch aufgelegte Zeitgenossen m&#246;gen die Musik von Immanu El als grenzwertkitschig bewerten, denn die seufzende Hingabe an ein unbekanntes Wunderland oder ferne Idealwelten spielen f&#252;r die Schweden eine zentrale Rolle. »IN PASSAGE« hei&#223;t ihr neues, feines Album, auf dem sie mit dem Boot hinaus in die blauen Wasser der Ozeane stechen, gro&#223;&#228;ugig, in Erwartung herzzrei&#223;ender Begegnungen mit allen Circen und Zauberern dieser Welt. Aber eigentlich kommt es nie zur Klimax, das lockende Vorspiel ist es, was die Schweden reizt. Das Sich-Ergeben und im sanftesten Mahlstrom hin in unbekannte, blaue Tiefen ziehen zu lassen von den lockenden Melusinen. Sie werden noch lange davon singen, in Songs, die in Sch&#246;nheit dahinsinken, wie der hingebungsvollen Hymne »On Your Shoulders« oder dem fahnenflatternd romantischen »Skagerak«. Hach! Man ergibt sich, sinkt mit der Wange an die n&#228;chste einladende Schulter und schlie&#223;t die Augen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/29213421?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/29213421" class="liexternal">IMMANU EL NEW ALBUM &#8216;IN PASSAGE&#8217; (VISUAL)</a> from <a href="http://vimeo.com/user8566342" class="liexternal">IMMANU EL</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>(Foto: Per M&#246;ller)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://polarblog.de/2011/12/01/auf-eine-blaue-stunde-mit-immanu-el/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

