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Foto nordische Landschaft

28. Oktober 2016

Die spinnen die Finnen: »hydraulic press channel«

Am 31. Oktober 2016 feiert der »hydraulic press channel« (HPC) sein einjähriges Jubiläum. Der HPC ist ein YouTube-Kanal des finnischen Fabrikanten Lauri Vuohensilta und seiner Frau Anni. Gestartet im Oktober 2015, veröffentlichen sie dort Videos von verschiedenen Objekten, die sie in einer hydraulischen Presse zerquetschen.

Am 31. Oktober 2015 veröffentlichten sie den erfolglosen Versuch ein Stück Papier mehr als sieben Mal mit der hydraulischen Presse zu falten – inzwischen wurde das Video mehr als 11 Millionen mal angeschaut.Der unerwartete Erfolg des Kanals veranlasste Lauri Vuohensilta weitere Videos für den hydraulic press channel zu produzieren.

Hier könnt ihr Euch selbst ein Bild des HPC machen:

17. Dezember 2013

Satyricon im LKA: »I am possessed« – noch immer

Tatort: LKA – statt Club Zentral, Stuttgart
Tatverdächtige: Taiwanesische Norweger
Tatzeit
: Gefühlt zu kurz
Tatzeugen: Überwiegend Langhaarige

Dimmu Borgir haben mich irgendwann verloren. Irgendwann zwischen 1996 und 2004. Zwischen Kommerz und Bandquerelen. Satyricon nicht: Von »THE SHADOWTHRONE« (1994) bis zum überfälligen »SATYRICON«-Album (2013) habe ich sie / haben sie mich die ganzen Jahre begleitet.

Frost, der Konstante, und Satyr, der Wandelbare. Nicht mal mit der »MEGIDDO«-EP konnten sie mich vergraulen. Live gesehen habe ich sie unter anderem in Oslo, auf dem Inferno 2013, oder in Bergen beim finalen Hole In The Sky-Festival 2011. Kurz: »I am possessed« – noch immer.

Seit Monaten habe ich mich auf den Stuttgart-Gig am 12. Dezember 2013 gefreut, mit den taiwanesischen Chthonic als Vorband – und werde nicht enttäuscht.

CHTHONIC – Anheizer …

Chthonic habe ich als coole Vorband Ensiferums anno 2007 in Erinnerung, dank ihres Plattenvertrags beim finnischen Label Spinefarm. Weniger coole Erinnerungen dürften Chthonic an den heutigen Tag in Stuttgart haben:

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03. November 2010

Zwei mal Gylfi Sigurðsson und ein Trommlerpreis

So viele Artikel in deutschen Zeitungen über Island hat es seit dem Ausbruch des Eyjafjallajökull im Frühjahr nicht mehr gegeben: Seitdem der Reykjaviker Jungspund Gylfi Sigurðsson für den deutschen Bundesligisten 1899 Hoffenheim spielt und trifft, singen die Postillen des Bildungsbürgertums von FAZ bis Süddeutsche Zeitung Loblieder auf den 21-jährigen. Wie es um den Musikgeschmack des neuen Mittelfeldhelden bestellt ist, verraten die Sportreporter indessen nicht. Kaum zu glauben, dass sich Sigurdsson einseitig nur für Bälle interessiert. Wo doch gefühlte drei Viertel seiner Altersgenossen aus der isländischen Hauptstadt in mindestens einer Band spielen!

Was Gylfi Sigurðsson, dem Fußballer, bislang noch fehlt, hat sein wohl gleichaltriger Namensvetter, der hinter den Drums in der putzmunteren Multikulti-Anarcho-Surfpopband Retro Stefson sitzt, bereits geschafft : Musiker-Gylfi hat unlängst den nationalen Tromarinn-Preis für das beste Trommelsolo gewonnen. Warum, erschließt sich unschwer aus dem entscheidenden Video: Wie Gylfi Sigurðsson seine Wohnung zum Klangkörper umgestaltet, vom Plastik-Dinosaurier über Fahrradspeichen, Wasserhahn und Heizkörper bis zur Müsli-Schüssel alles für seine (Trommel)-Zwecke einspannt, macht selbst im grauesten November gute Laune!

14. September 2010

»Fyr laus«: Feuer frei für Rammsund

4. September 2010: Rammsund alias Staal im Rockefeller, Oslo

Rammsund ist Nynorsk* und heißt auf Deutsch Rammstein – der Name ist Programm: Musik von Rammstein mit Texten auf Nynorsk.
Damit erreichen sie, was fast keiner Band in Norwegen gelingt: Das Publikum bewegt sich – vom ersten Lied an! Bei dieser Show ist es geradezu unmöglich stillzustehen: Mit Klassikern wie »Du duftar godt« (du riechst so gut), »Ikkje Lyst« (keine Lust) und »Engel« beginnt die Show und geht genauso temporeich weiter. Bei »Te Quiero Puta!« unterstützen sie zudem Trompeter, die endgültig für Tanzstimmung sorgen.

Die Pyroshow wirkt zwar zum Teil etwas improvisiert – »der Supermarktgrill dort vorne steht auch bei mir aufm Balkon« –, dafür sind die Feuerkanonen und Nebel-Maschinengewehre wirklich beeindruckend. Es wird so heiß, dass ein »Feuerwehrmann« auf die Bühne stürmt und sich beschwert. Diesen begießt die Band unter Jubel der Zuschauer kurzerhand mit »Benzin«, zündet ihn an und führt ihn mit dem Kommentar »For ein Pussy!« (»was für ne Pussy«) ab.

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20. Mai 2010

Eläkeläiset im Substage: Fotogalerie online

Die finnischen Rentner alias Eläkeläiset, reisten extra zur Substage-Abschiedsparty nach Karlsruhe. Dieses Mal gab es zwar kein »butt team of Germany«, aber (sehr) feuchtfröhlich wurde der Abend des 14. Mai 2010 trotzdem, seht selbst.

 
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