09. Januar 2007
Und jetzt etwas ganz anderes: Radiohören (Teil 1)
Die spinnen, die Finnen. Wirklich? Oder sagt man das nur so, weil sich »Finnen« auf »spinnen« reimt? Jedenfalls erinnere ich mich noch gut daran, wie vor Jahren im Kino die Leute bei den ersten Kaurismäki-Filmen bis zum Ende des Abspanns amüsierbereit sitzen blieben, nicht weil sie nun vom Film so ergriffen waren, sondern weil »Kameramann« oder »Catering« auf finnisch irgendwie anders klingt als auf Deutsch oder Englisch. Heute aber springen die Leute genauso rüde aus ihren Kinosesseln, kaum ist der letzte Satz gesagt, und stürmen nach draußen, während empfindsame Geister wie ich …
Trotzdem: Die spinnen, die Finnen. So heißt eine dreiteilige und gewiss empfehlenswerte Sendereihe auf dem einzig wahren Kulturradiosender unseres Landes – kurzum: auf Deutschlandradio Kultur. Im Zentrum dabei die Ursendung »Der Klang des Schnees – Finnish Snowwalks and Snowdances« von Gabi Schaffner. Ausgehend von ethnologischer Feldforschung zu Schneemusik (»Lumimusikki«) aus Lappland und Nordkarelien schlägt die Autorin einen weiten Bogen hin zu modernen Adaptionen dieser schamanischen und rituellen Musik, etwa in der zeitgenössischen Noise-Szene Finnlands. Sendetermin: 26. Januar, 0.05 Uhr. Wiederholung am 29.Januar, gleichfalls 0.05 Uhr.
Sonst noch dabei: »Die spinnen, die Finnen« (es muss einfach noch mal gesagt werden) – Musikalische Skurrilitäten aus Finnland. Sendetermin: 31. Januar, 0.05 Uhr. Ausgehend vom Song Contest-Erfolg der Gruppe Lordi will man sich den Besonderheiten der finnischen Musikszene widmen. O-Ton Programmheft: »Kaum eine Nation bringt skurrilere Musikprojekte hervor.« Und: »Was treibt die Finnen, die sich sonst durch schüchtern-sprödes Naturell auszeichnen, zu musikalischem Irrsinn?« Darüber kann man jetzt jeweils lange nachdenken. Ein paar Stunden später folgt am selben Tag das Hörspiel »Einstein Weinstein Wittgenstein« von M.A. Numminen. Dabei treffen Einstein und Wittgenstein auf einen gewissen Weinstein und plaudern sich durch die Nacht. Denn schließlich ist zu klären, wie sich Zeit, Raum und Sprache zueinander und miteinander und durcheinander verhalten. Sendetermin: 21.33 Uhr.


In Retroklamotten gehüllt hat die schwedische Rockszene in den letzten Jahren für viel internationale Furore gesorgt. Die Zähne wurden gefletscht mit
Am Ende des Jahres kommt die Abrechnung. Meist in Listenform und
Kurze Zeit und
Grenzen von Mensch und Maschine ausreizen und dabei nerdigen Pathos versprühen. Als herausragende Singles seien an dieser Stelle »Blue Jay« und »
Ich bin wie immer überpünktlich am
Erst mal meinen Kontakt suchen. Passenderweise macht Marc das gleich selbst – ist er doch
Es geht nicht immer so reibungslos. Noch gestern hatte Jeff, der Booker von »JamÄmm-Agency«, mit mir
ist das Ding echt noch nicht
Wie es einen waschechten Londonder nach Helsinki verschlägt, hat der Fama zufolge einen ganz simplen Grund: Liebe! Seit fast zehn Jahren lebt Triani nun schon in der finnischen Hauptstadt und hat im Musikleben eine deutliche Spur hinterlassen: Als Musiker mit seiner Band
Zur Zeit mag er die putzigen Elektro-Spasspopper 