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	<title>Polarblog &#187; Arctic Area</title>
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	<description>Nordische Musik Weblog</description>
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		<title>I will never love a young boy again: Iceland Airwaves 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 18:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arctic Area]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist f&#252;r die Nicht-Isl&#228;nderin im Stra&#223;enbild von Reykjavik irgendetwas vom Beinahe-Staatsbankrott zu sehen, an dem die Insel vor zwei Jahren knapp vorbeigeschrammt ist? Die Antwort lautet zun&#228;chst: nein. Aber in Gespr&#228;chen mit v&#246;llig gutb&#252;rgerlich daherkommenden Isl&#228;ndern blitzt dann doch etwas auf, was nur als ernste Kapitalismuskritik zu interpretieren ist. In der isl&#228;ndischen Nationalgalerie sind eindrucksvolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist f&#252;r die Nicht-Isl&#228;nderin im Stra&#223;enbild von Reykjavik irgendetwas vom Beinahe-Staatsbankrott zu sehen, an dem die Insel vor zwei Jahren knapp vorbeigeschrammt ist? Die Antwort lautet zun&#228;chst: nein. Aber in Gespr&#228;chen mit v&#246;llig gutb&#252;rgerlich daherkommenden Isl&#228;ndern blitzt dann doch etwas auf, was nur als ernste Kapitalismuskritik zu interpretieren ist. In der <a href="http://www.listasafn.is/?root=1" class="liexternal">isl&#228;ndischen Nationalgalerie</a> sind eindrucksvolle Fotografien von Pétur Thomsen ausgestellt, die den Bau eines riesigen Staudamms im Osten Islands k&#252;nstlerisch dokumentieren. Thomsen interpretiert diese massive Zerst&#246;rung der bislang unber&#252;hrten Landschaft in Fotos voller archaischer Kraft, die nachdr&#252;cklicher wirken als jedes Protestplakat. Der Staudamm wurde nur gebaut, um die Stromversorgung eines gigantischen Aluminiumwerkes zu sichern, das der US-Konzern Alcoa auf Island errichtet. Die gepflegte Dame, die in der Nationalgalerie die Besucher empf&#228;ngt, spricht auf Nachfrage der Polarbloggerin den Namen Alcoa so aus wie ein schlimmes Schimpfwort. Berichtet vom Widerstand der Bev&#246;lkerung gegen das Mammutprojekt und von der Beschr&#228;nktheit der Politiker, die es genehmigten. Von diesen ist heute keiner mehr im Amt. »Diese Politiker sehen aus heutiger Sicht sehr dumm aus, wenn man sich daran erinnert, wie sie zur Grundsteinlegung mit den Alcoa-Leuten H&#228;ndchen gehalten haben« , sagt die Dame trocken, ummissverst&#228;ndlich w&#252;tend. &#220;ber den Protest gegen die Zerst&#246;rung hat der isl&#228;ndische Autor <a href="http://polarblog.de/2009/01/11/traumland-zu-retten-andri-snaer-magnason-und-bjoerk/" class="liinternal">Andri Snaer Magnason</a> &#252;brigens einen Film gedreht, der in Deutschland leider noch nicht zu sehen war.</p>
<p><object width="400" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OvH8tl4y0KE?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/OvH8tl4y0KE?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="400" height="340"></embed></object></p>
<p>Aber zur&#252;ck zur Musik! Im Nordic House spielen drei junge Damen aus Island, D&#228;nemark und Schweden mit Gitarre, Kontrabass und Banjo und kommen charmanterweise daher wie eine Mischung aus Mary-Ellen Walton und den Puppini Sisters: <a href="http://www.myspace.com/mybubbaandmi" class="liexternal">My Bubba &#038; Mi</a>. Sehr m&#228;dchenhaft, aber gleichwohl selbstbewusst erz&#228;hlen sie, dass Singen beim Geschirrsp&#252;len in der WG in Kopenhagen die Initialz&#252;ndung zur Gr&#252;ndung des Trios war. My Bubba &#038; Mi schaffen eine altmodische, ernsthafte, nostalgische, aber niemals langweilige Stimmung. Wunderbare, fragile Harmonieges&#228;nge und eine feministische Unabh&#228;ngigkeitserkl&#228;rung, die so gar nicht k&#228;mpferisch daherkommt: »I will never love a young boy again« singen sie mit herzerweichender Tapferkeit. Wir glauben es ihnen beinahe.</p>
<p><object width="400" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/uNObEnYEFCs?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/uNObEnYEFCs?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="400" height="340"></embed></object></p>
<p><span id="more-4175"></span></p>
<p>Der n&#228;chste Act im Nordic House ist ein Pflichttermin, der reinen musikalischen Neugier geschuldet. Wie viele Bands aus Gr&#246;nland kennen wir? Die logische Antwort: Keine. Das soll sich jetzt &#228;ndern mit <a href="http://www.myspace.com/nivenielsen" class="liexternal">Nive Nielsen</a>, einer Inuit-S&#228;ngerin, die sich dem gepflegtem Folkpop verschrieben und den bekannten US-Countryheroinen ausf&#252;hrlich gelauscht hat. Akustisch kommen die Songs der sympathischen, dauerstrahlenden Chanteuse vielleicht ein wenig zu zahm daher, was aber elektrisch verst&#228;rkt druckvoller wirken soll, wie Zeugen glaubhaft versichern. In der anschlie&#223;enden Fragerunde berichtet Nive, dass Gr&#246;nland tats&#228;chlich eine sehr lebhafte, aber sehr lokale Musikszene hat. Hui, h&#228;tten wir nicht gedacht! Die beiden Inuit-Zuh&#246;rer im Publikum sind jedenfalls hin und weg von ihrer Landsfrau.</p>
<p>Auf dem Weg zur&#252;ck in die Innenstadt noch ganz nebenbei einen der besten Airwaves-Momente bislang erlebt: Die Lieblingspostrocker <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=2835" class="liexternal">For A Minor Reflection</a> geben ein Gig im Friseursalon Sjoppan zwischen F&#246;ns, Haarspray und Handt&#252;chern. Zu Beginn des Konzerts schneidet der Coiffeur doch tats&#228;chlich dem letzten Kunden die Haare. F&#252;r das vollendete Werk des Figaros gibt es Szenenapplaus!</p>
<p>Die entspannendste Vorbereitung auf einen weiteren langen Airwaves-Abend bieten die zahlreichen Rekjaviker Schwimmb&#228;der. Das Sch&#246;nste ist wunderbarerweise gleich um die Ecke und hei&#223;t Sundh&#246;llin. In den 30er Jahren als erstes Hallenbad Reyjaviks erbaut, kann man hier entspannt seine Runden schwimmen und anschlie&#223;end in 38 und 42 Grad hei&#223;en Pools schwerelos vor sich hin sieden.</p>
<p>Die erste Band des Abend im Kunstmuseum sind die d&#228;nischen Elektro-Beats-Spezialisten <a href="http://www.myspace.com/spleenutd" class="liexternal">Spleen United</a>, die auf einem d&#252;nnen Seil zwischen Syntiepop und Dancefloor-Rythmen elegant balancieren. Strukturierte, unbedingt tanzbare Beats, v&#246;llig unvorhersehbare Stroboskopgewitter unter heftigem K&#246;rpereinsatz. Das f&#228;ngt ja gut an!</p>
<p>Auf den n&#228;chsten K&#252;nstler habe ich mich ganz besonders gefreut: <a href="http://www.nordische-musik.de/2470-Bang-Gang.html" class="liexternal">Bang Gang</a> alias Bardi Johannsson, den ungekr&#246;nten K&#246;nig des isl&#228;ndischen Melodrama-Pops. Den Meister der gro&#223;en Gef&#252;hle. Den Obernerd und &#220;berdandy. Die Erwartungen werden nicht entt&#228;uscht: Johansson kommt selbstverst&#228;ndlich ganz in Schwarz daher und pr&#228;sentiert sich als eine krude Mischung zwischen Totengr&#228;ber, Edelvampir und victorianischem Gentleman. Sehr cool, diese str&#228;hnigen Haare, diese d&#252;rre Gestalt und die 70er-Jahre-Brille! Der Meister dreht seinem Publikum zun&#228;chst nur den R&#252;cken zu und kommuniziert ausschlie&#223;lich in der Landessprache. Aber nichts mit samtpfotigem Empfindsamkeitspop hier! Bardi und seine Band bieten sehr rockige Versionen der Songs von »GHOSTS FROM THE PAST», dem Must-Have-Album aller gebrochenen Herzen, die trotzig aufbegehren und der Verflossenen androhen, dass sie niemals, niemals aus dieser Geschichte herauskommen wird. Herr Johannsson ist kein armes Opfer, keine Frage. Hier wird mit Mitteln der Musik zur&#252;ckgeschlagen! Dass der Sound etwas breiig daherkommt, mindert den Genuss allerdings doch ein bisschen.</p>
<p><object width="400" height="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XVamiw6Acy8?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/XVamiw6Acy8?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="400" height="300"></embed></object></p>
<p>Wer erleben will, wie ein ganzer Club mit Isl&#228;ndern der Altersgruppe zwischen 15 und 55 kollektiv ausflippt, der muss sich an diesem Abend ins NASA begeben und das erste Konzert des<a href="http://www.nordische-musik.de/1311-Apparat-Organ-Quartet.html" class="liexternal"> Apparat Organ Quartet</a> seit vielen Jahren sehen. In diesem Herbst soll endlich das lang erwartete neue Album herauskommen. Die f&#252;nf Herren sind selbstverst&#228;ndlich kein Quartett, sondern anarchische Technikt&#252;ftler, die so klingen, als seien Kraftwerk mit den sieben Zwergen durchgebrannt und h&#228;tten die Spielzeugeisenbahn nach Lummerland bestiegen, um dort die Weltrevolution auszurufen. &#196;u&#223;erlich kommt das Quintett daher wie Sachbearbeiter der &#246;rtlichen Kreissparkasse. Aber Himmel! Sie bringen mit  elektronischen Bliepereien das NASA zum Kochen: Vom Pubertierenden bis zum Schwiegervater scheint jeder Inselbewohner diese Songs auswendig pfeifen zu k&#246;nnen. Allgemein &#252;berbordende Euphorie.</p>
<p>Noch einen Tick experimenteller wird es ganz zum Schluss mit <a href="http://ghostdigital.net/" class="liexternal">Ghostdigital</a>, dem Projekt von Einar &#214;rn, ehemals <a href="http://www.nordische-musik.de/630-Sugarcubes.html" class="liexternal">Sugercubes</a>. Songstrukuren sucht man hier vergebens. Herr &#214;rn und seine Truppe, zu der ausnahmsweise auch ein Schlagzeug und zwei Blechbl&#228;ser geh&#246;ren, toben sich wie ein Wirbelsturm &#252;ber Landstrichen aus, die da den Namen Weird Electronics, wilder Rock, assoziatives Schreien, improvisierte Dichtkunst und irgendwie, &#228;hm, karibischen Hip Hop tragen. &#214;rn selbst ist als S&#228;nger eine Naturgewalt von hohen Gnaden und sitzt &#252;brigens seit den letzten Kommunalwahlen im Stadtparlament von Reykjavik. Einfache Kost ist das nicht, aber hey!, Konsensmusik will hier keiner h&#246;ren. Mitleidlos zwingen Ghostdigital zum Mittanzen, Mittorkeln, Mit-Sich-Hingeben in bislang underforschte Klangwelten. Im Publikum zu dieser sp&#228;ten Stunde vor allem isl&#228;ndische Musikerkollegen, viele Mitglieder j&#252;ngerer Bands, die dem Vorbild Tribut zollen. Mit Recht!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/27866" width="400" height="327" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/27866" class="liexternal">ghost digital @ nasa</a> from <a href="http://vimeo.com/arnthorsnaer" class="liexternal">arnthorsnaer</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Musik auf der virtuellen Skandinavienmesse</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 08:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Bickel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arctic Area]]></category>
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		<category><![CDATA[Skandinavienmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Blum]]></category>

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Was es nicht alles gibt: Nun muss man sich nicht mehr pers&#246;nlich auf eine Messe begeben, sondern kann das virtuell am heimischen PC tun.
Am Anfang dachte ich an einen Scherz, als mir Thorsten Blum sein Projekt zeigte (das witzigerweise am 1. April an den Onlinestart ging), aber schon bald war ich von der Idee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/05/skandinavienmesse.jpg" alt="Screenshot Skandinavienmesse" width="450" height="364" /> </p>
<p>Was es nicht alles gibt: Nun muss man sich nicht mehr pers&ouml;nlich auf eine Messe begeben, sondern kann das virtuell am heimischen PC tun.</p>
<p>Am Anfang dachte ich an einen Scherz, als mir Thorsten Blum sein Projekt zeigte (das witzigerweise am 1. April an den Onlinestart ging), aber schon bald war ich von der Idee und der professionellen Umsetzung &uuml;berzeugt. Unter <a href="http://www.skandinavienmesse.de" target="_blank" class="liexternal">www.skandinavienmesse.de</a>  findet man die erste virtuelle (und ganzj&auml;hrig ge&ouml;ffnete!) Messe zum Thema Skandinavien.</p>
<p>Als Aussteller sind haupts&auml;chlich Reiseveranstalter, H&auml;ndler im Bereich Bauen und Wohnen, Design und Mode, Jobs, Wirtschaft und Finanzen vertreten. Aber auch die Musik ist repr&auml;sentiert, zum einen durch Christian Pliefkes kleines, aber feines Label &raquo;<a href="http://www.skandinavienmesse.de/skandinavienmesse.html?stand=330" target="_blank" class="liexternal">Nordic Notes</a> &laquo;, zum anderen durch unseren Stand der <a href="http://www.skandinavienmesse.de/skandinavienmesse.html?stand=336" target="_blank" class="liexternal">Nordischen Musik</a>.</p>
<p>Die Aussteller haben die M&ouml;glichkeit, ihren Stand in geringem Ma&szlig; selbst zu gestalten: Man kann Zeitschriftenst&auml;nder und Informationstafeln best&uuml;cken und positionieren, oder man kann zwischen verschiedenen Standeinrichtungen und Standbetreuern w&auml;hlen. Die Animationen beim Wechsel der Hallen sind nett anzusehen, doch die Simulation des dreidimensionalen Raums hat am Stand selbst ein Ende.</p>
<p>Nichtsdestotrotz &uuml;berzeugt die Grafik und das Konzept des Projekts, an dem auch Peter Marx (ehemals Nordis-Herausgeber und Veranstalter der &raquo;realen&laquo; Skandinavienmesse in Essen) beteiligt ist &ndash; und an dessen Quellcode mitzuarbeiten <a href="http://www.polarpixel.de" target="_blank" class="liexternal">Polarpixel</a>  die Ehre hatte.</p>
<p>Man muss sehen, wie sich das Projekt langfristig entwickelt, da&nbsp; sich die Zahl der Aussteller noch in Grenzen h&auml;lt. Und nat&uuml;rlich kann eine virtuelle Messe niemals eine echte ersetzen, wo es ja vor allem gerade um pers&ouml;nliche Kontakte und ein individuelles Kennenlernen geht.</p>
<p>Doch es ist sicher sinnvoll, eine themenbezogene Pr&auml;sentationsplattform zu schaffen, die sich in Optik und Feeling von all den anderen Portalen deutlich unterscheidet. &Uuml;brigens: Thorsten Blum hat bereits weitere virtuelle Messen er&ouml;ffnet (oder arbeitet noch daran) &ndash; zu den Themen Aquaristik, Einrichtung, Garten, Reise, Sport, Pferde und Wellness &#8230;</p>
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		<title>Radioh&#246;ren im Februar (2008)</title>
		<link>http://polarblog.de/2008/02/06/radiohoren-im-februar-2008/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 10:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Keil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arctic Area]]></category>
		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales Polarjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Schamanismus in Grönland]]></category>
		<category><![CDATA[Soundscape Stockholm]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon mitbekommen? Es ist das Internationale Polarjahr ausgebrochen. Zum vierten Mal bereits. Und so werden etwas unlinear vom M&#228;rz 2008 bis zum M&#228;rz 2009 gut 50.000 Wissenschaftler aus 60 L&#228;ndern sich den beiden Polen widmen – und dem, was ihnen m&#246;glicherweise an klimatischen Ver&#228;nderungen bevorstehen.
Anlass und Ansporn auch f&#252;r Deutschlandradio Kultur sowie den Deutschlandfunk diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon mitbekommen? Es ist das Internationale Polarjahr ausgebrochen. Zum vierten Mal bereits. Und so werden etwas unlinear vom M&#228;rz 2008 bis zum M&#228;rz 2009 gut 50.000 Wissenschaftler aus 60 L&#228;ndern sich den beiden Polen widmen – und dem, was ihnen m&#246;glicherweise an klimatischen Ver&#228;nderungen bevorstehen.</p>
<p class="MsoNormal">Anlass und Ansporn auch f&#252;r <a href="http://www.dradio.de" class="liexternal">Deutschlandradio Kultur</a> sowie den Deutschlandfunk diesem Projekt flankierend zur Seite zu stehen. Einen ersten guten &#220;ber- und Einblick gibt die ‚Lange Nacht’ mit dem Titel „Die Magie der Kristalle“, wo es von Geschichtlichem zu Gegenw&#228;rtigem geht und sich einstige Entdecker und heutige Forscher f&#252;r drei Stunden die H&#228;nde reichen (DRK, 9.2., ab 00.05 Uhr; DLF, 9.2., ab 23.05 Uhr).</p>
<p class="MsoNormal">Im Rahmen dieses Schwerpunkte locken unter anderem folgende Sendungen: „Das Leben der Sami – das Klima ver&#228;ndert Lebens- und Arbeitsweisen“ (DLF, 8.2., 9.10 Uhr), „Kirchentreue und Schamanismus – Das religi&#246;se Leben auf Gr&#246;nland“ (DLF, 12.2., 9.35 Uhr; Teil II.: 14.2., 9.35 Uhr) oder  „Zweite Heimat Arktis – der Dokumentarfilmer Andreas Stopp im Gespr&#228;ch“ (DLF, 17.2., 11.30 Uhr).<img src="/wp-content/uploads/2008/RadioFebruar1.jpg" alt=" " width="448" height="336" /></p>
<p>Musikalisch sind folgende Angebote zu genie&#223;en: Karin Rehnqvists Komposition „Puksanger – Lockrop“ (DLF, 8.2., 3.00 Uhr), gefolgt von einer Stunde mit dem Norske Store Orkester (11.2., 21.05 Uhr in der Reihe Jazz Live). „Elfen, Trolle, Beats und Bytes“ verspricht einen Ausflug in die aktuelle isl&#228;ndische Musikszene (DLF, 16.2., 15.05 Uhr), w&#228;hrend als absoluter H&#246;hepunkt des Monats die Produktion „Steam and Str&#246;m“ gelten d&#252;rfte: eine Soundcollage aus Stockholm, bei der sich unter anderem Radio- und Wasserwellen mit Miles Davis’ Interpretation von ‚Dear Old Stockholm’ vergn&#252;gen (DRK, 29.2., 00.05 Uhr).</p>
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		<title>Radioh&#246;ren im November (2007)</title>
		<link>http://polarblog.de/2007/10/30/radiohoren-im-november-2007/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 12:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Keil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arctic Area]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
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		<category><![CDATA[Karl Seglem]]></category>
		<category><![CDATA[Zarah Leander]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, wie klingt der Norden? Und wenn er klingt, klingt es dann einheitlich – nordisch? Tatsache oder immer wieder bem&#252;htes Klischee: Auf jeden Fall bietet der Kultursender Deutschlandradio Kultur in diesem Monat jede Menge Anl&#228;sse, sich mit dieser Frage zu besch&#228;ftigen. Wie w&#228;re es mit Carl Nielsen, dem – auch das so ein Label – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, wie klingt der Norden? Und wenn er klingt, klingt es dann einheitlich – nordisch? Tatsache oder immer wieder bem&#252;htes Klischee: Auf jeden Fall bietet der Kultursender <a href="http://www.dradio.de" class="liexternal">Deutschlandradio Kultur</a> in diesem Monat jede Menge Anl&#228;sse, sich mit dieser Frage zu besch&#228;ftigen. Wie w&#228;re es mit Carl Nielsen, dem – auch das so ein Label – gro&#223;en D&#228;nen? Seine Sinfonie Nr. 1 g-moll op 7 wird gespielt vom D&#228;nischen Nationalen Rundfunkorchester am Freitag, den 2.11., ab ca. 21.15 Uhr.<img src="/wp-content/uploads/2007/10/November2.jpg" alt=" " width="448" height="336" /></p>
<p>Zwei Tage sp&#228;ter folgen dann bisher unbekannte schwedische Aufnahmen mit Zarah Leander: am Sonntag, den 4. 11, um 18.05 Uhr. Wieder klassisch dann der erste Abend „Wege des Nordens“ (Donnerstag, 8.11., ab 20.03 Uhr) mit Werken von Magnar Am, Jean Sibelius, Edvard Grieg und Carl Nielsen – da sind sie also wieder alle zusammen. Fortgesetzt wird die Reihe am Freitag, den 16.11, 20.03 Uhr, dann mit Werken von Atli Heimir Sveinsson („Icerapp“ f&#252;r gro&#223;es Orchester), Jon Nordal, nochmals Nielsen sowie Jon Leifs, dessen „Geysir“ zu h&#246;ren sein wird. Will man dagegen Wege des Jazz beschreiten, hei&#223;t es fr&#252;h aufstehen oder besser l&#228;nger aufbleiben: Karl Seglem samt seiner Gef&#228;hrten widmet sich der erste Teil der Sendung Tonart, ein Mitschnitt der 31. Leipziger Jazztage (Dienstag, 20.11., 2.05 Uhr).</p>
<p>Interessant sind gewiss auch zwei Sendungen, die sich eher indirekt mit klassisch geordneter Musik, weit aber mehr mit Kl&#228;ngen und Ger&#228;uschen besch&#228;ftigen: „Frost Pattern“ nennt sich eine Autorenproduktion von Andreas Bick, die den Versuch unternimmt, das Kalben gr&#246;nl&#228;ndischer Gletscher, das Schreiten &#252;ber den arktischen Schnee und das Sch&#252;tteln verschneiter B&#228;ume zu einer Klangcollage zu b&#252;ndeln (Freitag, 9. 11., 0.05 Uhr).</p>
<p>„Station Eismitte“ von Thomas K&#246;rner ist vernmutlich ebenfalls eine eher ungew&#246;hnliche Komposition: Ausgehend von der Station des Polarforschers Alfred Wegner, die dieser 1930 im gr&#246;nl&#228;ndischen Inlandeis errichtet, verspricht die Produktion eine „Klangtopographie der ‚inneren Arktis’“ und „imaginiert den Ton eines ins Eis gegrabenen Lebens“. Na, dann mal warm anziehen!</p>
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		<title>Weihnachtszeit, Downloadzeit</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Dec 2006 14:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Wiludda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Expressen meldet: Nur noch knapp zwei Wochen bis Weihnachten und kein Schnee in Sicht! Die Wahrscheinlichkeit auf wei&#223;e Flocken an Weihnachten s&#252;dlich des Norrlandes liegt unter 50 Prozent. Das sagt zumindest deren Wetterfrosch Lars Knutsson.
Und auch hier in Deutschland hat die globale Erderw&#228;rmung uns im W&#252;rgegriff. Das Gl&#252;hweintrinken bei plus 12&#176; ist eher eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/uploads/weihnachten.jpg" alt=" " align="top" />Der <a href="http://www.expressen.se/" class="liexternal">Expressen</a> meldet: Nur noch knapp zwei Wochen bis Weihnachten und kein Schnee in Sicht! Die Wahrscheinlichkeit auf wei&szlig;e Flocken an Weihnachten s&uuml;dlich des Norrlandes liegt unter 50 Prozent. Das sagt zumindest deren Wetterfrosch Lars Knutsson.</p>
<p>Und auch hier in Deutschland hat die globale Erderw&auml;rmung uns im W&uuml;rgegriff. Das Gl&uuml;hweintrinken bei plus 12&deg; ist eher eine kommunikative Aufgabe, denn Errettung vor dem K&auml;ltetod. Die Brat&auml;pfel und gebrannten Mandeln eher Staffage denn Weihnachtsanheizer. Himmelhochjauchzend geht so die gl&ouml;ckchenschwingende und Kunstschnee berieselte Werbung im Fernsehen noch schneller auf den Geist als sonst. Und &uuml;berhaupt: stimmungsm&auml;&szlig;ig sind wir noch gef&uuml;hlte acht Wochen von den Feiertagen entfernt.&nbsp; Was also dagegen unternehmen?</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2006/12/weihnachten5.jpg" alt=" " align="right" />Vielleicht hilft ja der Soundtrack zum Leben, der auch f&uuml;r solch verzwickten Situationen das Passende parat hat. Und da geben seit jeher seliger denn nehmen ist, gibt es auf diversen Bandhomepages derzeit Weihnachts-Songs zum kostenlos runterladen. Auf einen Versuch, sich mit gepantschtem Gl&uuml;hwein, acht Paketen Teelichtern und der passenden Musik kollektiv ins weihnachtliche Delirium zu st&uuml;rzen, sollte man es ankommen lassen, oder? </p>
<p><a href="http://www.theknife.net/" class="liexternal">The Knife</a> waren mit ihrem Album &raquo;Silent Shout&laquo; die Indie-Elektro-Durchstarter des Jahres. D&uuml;stere Beats, morbide Stimmung und doch in stylischem Chic gekleidet. &raquo;Christmas Reindeer&laquo; macht da keine Ausnahme und &uuml;berbr&uuml;ckt die Zeit zu den Re-Releases der <a href="http://www.nordische-musik.de/775-The-Knife.html" class="liexternal">ersten beiden Alben</a>  im Februar.</p>
<p><a href="http://cooperativemusic.com/Co-Op/site/DigitalSinglePop.asp?w=520&amp;h=380&amp;ID=22#" class="liexternal">The Knife &#8211; Christmas Reindeer</a></p>
<p><a href="http://www.polarblog.de/2006/07/25/snackbar-bobby-baby/" class="liinternal">Gewohnt</a>  charmant gibt sich auch Bobby Baby mit ihrer extra-indie Mischung aus Songwriting und elektronischen Sperenzchen.</p>
<p><a href="http://www.bobbybaby.net/mp3/Bobby_Baby_-_Santa_Claus_Is_Coming_To_Town.mp3" class="liexternal">Bobby Baby &#8211; Santa Claus Is Coming To Town&nbsp;</a></p>
<p>Und wo ein Bobby Baby ist, ist ein <a href="http://www.tigerbaby.dk" class="liexternal">Tiger Baby </a> nicht weit. Die Nachfolgeband zu Polytone formierte sich vor sechs Jahren in Kopenhagen. 2006 erschien ihr zweites Album, was aber nicht in Deutschland ver&ouml;ffentlich wurde. Verhuschte Popmusik. Ihr nettes Giveaway hei&szlig;t:</p>
<p><a href="http://www.tigerbaby.dk/songs/TigerBaby-ThisChristmas.mp3" class="liexternal">Tiger Baby &#8211; This Christmas</a></p>
<p> Wesentlich rockiger kommen da schon die <a href="http://www.thehigherelevations.com/" class="liexternal">Higher Elevations</a> um die Ecke, die sich 1:1 dem Mando Diao-Prinzip bedienen. Unb&auml;ndiger Verve, aufr&uuml;hrerischen Hybris, Uh-ah-Melodien und Handclaps. Und selbst stimmlich kann die Band nicht die N&auml;he zu den <a href="http://www.polarblog.de/tag/Mando+Diao" class="liinternal">schwedischen Erfolgsgaranten</a>  verleugnen.</p>
<p><a href="http://www.butisitart.org/downloads/Higher_Elevations_All_These_Winter_Nights.mp3" class="liexternal">The Higher Elevations &#8211; All These Winter Nights</a></p>
<p> Eine Botschaft zum Fest verschickten auch die g&auml;nzlich unbekannten Celestial.&nbsp;<br /> <br />
<blockquote>We think a mixtape could be the greatest gift ever. We also think it&rsquo;s a great idea to give away a beautiful Christmas song for free. That&rsquo;s why we today make a song by celestial, called saving up her wishes (for another christmas), available for free download.</p></blockquote>
<p>Bestimmt war das eine spontane Idee und ein besserer Aufnahmeraum als der hiesige Keller war nun eben nicht vorhanden. Daher klingt der n&auml;chste Song auch mehr nach Demo als nach Musik. Aber immerhin kommt er von Herzen &#8211; und als .zip-Datei mit winterlich-verschneitem Selbstbastel-Cover.</p>
<p><a href="http://musicismygirlfriend.com/audio/a%20celestial%20christmas.zip" class="lizip">Celestial &#8211; Saving Up Her Wishes (For Another Christmas)</a></p>
<p>Aber die besten Kandidaten kommen erst noch!&nbsp;</p>
<p><span id="more-323"></span><img src="/wp-content/uploads/2006/12/weihnachten4.jpg" alt=" " width="251" height="163" align="right" />Bei so viel Trubel trollen sich auch Irene aus ihrem Winterschlaf. Wie sollte man deren <a href="http://www.nordische-musik.de/1830-Irene.html" class="liexternal">Sommerpop</a> aber in den Winter konvertieren? Egal. Am besten einfach alles beim Alten belassen und einfach mal irgendwo ein &raquo;Christmas&laquo; dazutexten. Was nicht passt, wird passend gemacht. Logischerweise hei&szlig;t deren Beitrag dann auch&#8230;</p>
<p><a href="http://www.labrador.se/merrychristmas/" class="liexternal">Irene &#8211; Christmas On The Beach&nbsp;</a></p>
<p>So, und w&auml;hrend deren Song noch mit Jingle Bells-Anleihen aushaucht, bereiten wir uns mental mal auf Kost der etwas ekligeren Gangart vor. Denn Weihnachtszeit bedeutet abseits von tollen Material wie Spearmint oder die ganz gro&szlig;artige neue <a href="http://www.intro.de/platten/kritiken/23038444" class="liexternal">5-CD-Sufjan Stevens-Box</a>  auch immer: Musikalisches Grauen. Und da s&auml;uselt Discoprinzesschen <a href="http://www.johanagebjorn.info/sally.html" class="liexternal">Sally Shapiro</a>  auch schon los&#8230;</p>
<p><a href="http://hem.bredband.net/johanagebjorn/anorakchristmas.mp3" class="liexternal">Sally Shapiro &#8211; Anorak Christmas</a> </p>
<p>Vielleicht m&uuml;ssen Weihnachtssongs aber auch immer nach den 80ern klingen und furchtbar s&uuml;&szlig;lich sein? Obwohl, dann k&ouml;nnte man ja eigentlich nonstop &raquo;Last Christmas&laquo; h&ouml;ren. Vielleicht aber doch lieber in der isl&auml;ndischen Polarversion? Nee, nicht das <a href="http://www.superassociates.net/last-christmas/mp3/day%2008/ensimi_lastchristmas.mp3" class="liexternal">Kellerdemo</a>  von <a href="http://www.myspace.com/ensimi" class="liexternal">Ensimi</a>, sondern die hier:</p>
<p><a href="http://www.superassociates.net/last-christmas/mp3/day%2012/stafraennhakon_lastchristmas.mp3" class="liexternal">Stafr&aelig;nn H&aacute;kon &#8211; Sidustu Jul</a></p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2006/12/weihnachten6.jpg" alt=" " width="450" height="209" align="texttop" />Und wenn man sich erst einmal auf die Suche nach &raquo;Last Christmas&laquo;-Coverversionen macht, dann merkt man schnell, dass inzwischen der Fundus an Variationsm&ouml;glichkeiten g&auml;nzlich ausgereizt ist. Das wei&szlig; auch Erlend &Oslash;ye von den Kings Of Convenience (was er gerade so treibt, hatten wir <a href="http://www.polarblog.de/2006/06/29/erlend-oye/" class="liinternal">hier</a> schon einmal aufgelistet). Und trotzdem. Ein Klassiker ist eben ein Klassiker, weil ihn jeder Mal interpretiert hat.</p>
<p><a href="http://www.superassociates.net/last-christmas/mp3/day%2006/erlendoye_lastchristmas.mp3" class="liexternal">Erlend &Oslash;ye &#8211; Last Christmas</a> </p>
<p>Irgendwie&nbsp; hinterl&auml;sst der Gl&uuml;hwein langsam Spuren. Zeit f&uuml;r einen ausgelassenen Abschlusstanz. The Carny waren erst zwei, jetzt sind sie neun und machen Popmusik. Sie wollen nur, dass wir alle gl&uuml;cklich sind. Jedes Jahr aufs neue.</p>
<p><a href="http://www.thecarny.com/mp3/The%20Carny_-_This_Christmas_(If_You_Come_Back).mp3" class="liexternal">The Carny &#8211; This Christmas 2006 (If You Come Back)</a></p>
<p>Und weil sie jedes Jahr dann extra daf&uuml;r einen Weihnachtssong schreiben, kann man sich&nbsp; auch &raquo;This Christmas 2005&nbsp; (I&#39;ll Be Staying Here With You)&laquo; von ihrer <a href="http://www.thecarny.com/" class="liexternal">Homepage</a> runterladen.</p>
<p>Jetzt ist es wirklich Zeit f&uuml;r die richtige Weihnachtsstimmung geworden. F&uuml;r selbstgebackene Kekse und kuschelige Abende unter der dicken Wolldecke. Und auch f&uuml;r ein bisschen Besinnlichkeit. Vielleicht einfach mal das Radio ausschalten und dem knackendem Holz im lodernden Kamin zuh&ouml;ren. Das hat n&auml;mlich immer noch am allermeisten zu sagen. God Jul! </p>
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		<title>Schmeerenburgh &#8211; die n&#246;rdlichste Rockgruppe der Welt?</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Aug 2006 09:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Bickel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arctic Area]]></category>
		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Kroa]]></category>
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		<description><![CDATA[Klar, dass wir vom Polarblog nicht weit sind, wenn eine Band behauptet, sie sei die n&#246;rdlichste Rockband der Welt. Und vermutlich hat das in Svalbard beheimatete Quartett Schmeerenburgh sogar recht.

Also flugs auf die Website geschaut, ob es von der nach einer der gr&#246;&#223;ten Walfangst&#228;dte des 17. Jahrhunderts benannten Band schon H&#246;rmaterial gibt. Nix, keine Tontr&#228;ger. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, dass wir vom Polarblog nicht weit sind, wenn eine Band behauptet, sie sei die n&#246;rdlichste Rockband der Welt. Und vermutlich hat das in Svalbard beheimatete Quartett <a href="http://www.schmeerenburgh.com" target="_blank" class="liexternal">Schmeerenburgh</a> sogar recht.</p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2006/08/schmeerenburgh2.jpg" alt="Schmeerenburgh-Shouter Ketil »Teen Machine« Rønning" width="450" height="259" /></p>
<p>Also flugs auf die Website geschaut, ob es von der nach einer der gr&#246;&#223;ten Walfangst&#228;dte des 17. Jahrhunderts benannten Band schon H&#246;rmaterial gibt. Nix, keine Tontr&#228;ger. Also auf den Bio-Bereich geklickt, wo nur vier schlecht belichtete Fotos zu finden sind. Die Seite mit den Links: leer.</p>
<p>News-Seite: ein paar Plakate – M&#246;glichkeiten f&#252;r Konzerte gibt es auf Svalbard nicht allzu viele, und so tritt Schmeerenburgh anscheinend regelm&#228;&#223;ig im <a href="http://www.virtualtourist.com/travel/Europe/Svalbard/Restaurants-Svalbard-BR-1.html" target="_blank" class="liexternal">Kroa</a> auf, einem im Holzf&#228;ller-Charme eingerichteten Restaurant im Basecamp Longyearbyen, wo es lokale Spezialit&#228;ten auf den Teller gibt wie Robbe, Wal oder das nach einem Trapper benannte Pfeffer-Steak »Peppernøis«. Doch ich schweife ab.</p>
<p>Auf der Suche nach Informationen finde ich eine Flickr-Seite mit Live-Fotos von den besagten Kroa-Auftritten und nur rudiment&#228;r funktionierende Live-Videos von schauderhafter Qualit&#228;t. Und jede Menge toter Links.</p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2006/08/schmeerenburgh.jpg" alt="Schmerenburgh live im Kroa" /></p>
<p>Und so bleibt das Geheimnis, welche Musik die n&#246;rdlichste Rockband der Welt eigentlich macht, weiterhin ungel&#252;ftet. Zumindest solange die Band weiterhin ihre Website so str&#228;flich vernachl&#228;ssigt.</p>
<p>Aber man hat eben andere Dinge zu tun auf Spitzbergen – zum Beispiel wie der Drummer Jeff »Shiny Beast« Holmes eine Doktorarbeit &#252;ber Nordlichter zu schreiben.</p>
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		<title>Sichtweisen</title>
		<link>http://polarblog.de/2006/06/26/sichtweisen/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jun 2006 22:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Wiludda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arctic Area]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Fotographie]]></category>
		<category><![CDATA[Jacob Aue Sobol]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Brodie]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise sind wir ja aufs H&#246;ren spezialisiert, aber damit unsere anderen Sinne nicht vollends verk&#252;mmern, gibt es hier einen kurzen visuellen Ausflug in die K&#228;lte Gr&#246;nlands und zu den dort lebenden Inuit, die Jacob Aue Sobol  auf eigenwillige Weise ganz nah an sich heran gelassen haben. Der mehrfach ausgezeichnete D&#228;ne zeigt nicht ganz allt&#228;gliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/uploads/2006/06/jacobauesobol.jpg" alt=" " />Normalerweise sind wir ja aufs H&ouml;ren spezialisiert, aber damit unsere anderen Sinne nicht vollends verk&uuml;mmern, gibt es hier einen kurzen visuellen Ausflug in die K&auml;lte Gr&ouml;nlands und zu den dort lebenden Inuit, die <a href="http://www.auesobol.dk/" class="liexternal">Jacob Aue Sobol </a> auf eigenwillige Weise ganz nah an sich heran gelassen haben. Der mehrfach ausgezeichnete D&auml;ne zeigt nicht ganz allt&auml;gliche Portr&auml;its des arktischen Alltags und scheut auch keine intimen Einblicke, die eine uns unbekannte Welt er&ouml;ffnen. Das obige Foto entstammt einer kleinen <a href="http://www.auesobol.dk/sabine_photo03.html" class="liexternal">Galerie</a>, die man auf seiner Homepage einsehen kann.</p>
<p>Zwar g&auml;nzlich unnordisch, dennoch brillant ob ihrer Klarheit und Ausdrucksst&auml;rke: die <a href="http://svr84.ehostpros.com/~plrds84/dirtycolor17.htm" class="liexternal">Polaroid-Serien</a>  von <a href="http://svr84.ehostpros.com/~plrds84/indexdirty.htm" class="liexternal">Mike Brodie</a>. Die leicht menschelnden Portraits von Vagabundierenden, Hobos und Stra&szlig;enkids zeigen ihr Leben am Rande der amerikanischen Zivilisation, das ungeahnte Freir&auml;ume von Kreativit&auml;t und Individualit&auml;t er&ouml;ffnet. Lebensstark, diese Fotos!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gr&#246;nland-Jazz</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jun 2006 12:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Bickel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
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		<category><![CDATA[Tobias Sjögren]]></category>

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		<description><![CDATA[Tobias Sj&#246;grens neue CD im Player gehabt: »UNSPOKEN SONGS«, eine Duo-CD zusammen mit dem S&#228;nger und Trompeter Per Jørgensen, ist eine feine, leise, lyrische Jazz-Platte, die an Pat Methenys Zusammenspiel mit Nana Vasconcelos, bzw. in j&#252;ngerer Zeit mit Cuong Vu erinnert.
Beim Recherchieren auf Tobias&#8217; Website informierte ich mich &#252;ber weitere Aufnahmen, erinnerte mich daran, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="kein-umfluss" title="Tobias Sj&#246;gren &amp; Per Jørgensen" src="/wp-content/uploads/2006/06/sjoegren1.jpg" alt="Tobias Sj&#246;gren &amp; Per Jørgensen" width="450" height="250" />Tobias Sj&#246;grens neue CD im Player gehabt: »UNSPOKEN SONGS«, eine Duo-CD zusammen mit dem S&#228;nger und Trompeter Per Jørgensen, ist eine feine, leise, lyrische Jazz-Platte, die an Pat Methenys Zusammenspiel mit Nana Vasconcelos, bzw. in j&#252;ngerer Zeit mit Cuong Vu erinnert.</p>
<p>Beim Recherchieren auf <a href="http://www.tobiassjogren.com" target="_blank" class="liexternal">Tobias&#8217; Website</a> informierte ich mich &#252;ber weitere Aufnahmen, erinnerte mich daran, dass er ja auch das Projekt <a href="http://www.northernvoices.com" class="liexternal">Northern Voices</a> betreibt, <a href="http://www.tobiassjogren.com/connectionlisten.htm" target="_blank" class="liexternal">lauschte einigen Songs</a> und dachte mir: Dieser Mann ist eine n&#228;here Besch&#228;ftigung wert.</p>
<p><img title="Tobias Sj&#246;gren in Fell geh&#252;llt" src="/wp-content/uploads/2006/06/sjoegren2.jpg" alt="Tobias Sj&#246;gren in Fell geh&#252;llt" />Also mailte ich ihm mein Anliegen: Ob er mir wohl die bei uns noch nicht besprochenen CDs seiner Discografie f&#252;r eine Rezension zur Verf&#252;gung stellen k&#246;nne? Klar k&#246;nne er mir sie schicken, mailte er freundlich zur&#252;ck.</p>
<p>Und so erreichten mich nun also »ORD PÅ GOLVET« (eine Vertonung von Gunnar Ekel&#246;fs Gedichten) und »THULE SPIRIT« von Northern Spirit (der D&#228;ne Christian Vuust und der Schwede Sj&#246;gren musizierten auf Gr&#246;nland mit einigen der besten Trommels&#228;ngern der Arktis; sie reisten dazu in den Nordwesten des Landes nach Qaanaaq, die n&#246;rdlichste Siedlung der Erde, nur 1000 Kilometer vom Nordpol entfernt).</p>
<p>Bleibt noch sein Deb&#252;t »HYMN«, auf dem er seine Vision von elegant-wattiertem Jazz erstmalig zu Geh&#246;rt brachte. <em>»Leider habe ich jedoch von dieser CD nur noch mein eigenes Exemplar«</em>, schrieb Tobias Sj&#246;gren. <em>»Kann ich Dir ein Disc-Image als Toast-File auf Deinen Server laden?«</em> Also flugs einen FTP-Zugang eingerichtet, und &#8230; go ahead, Tobias.</p>
<p>So einfach geht das, wenn Musiker und Journalisten zusammen arbeiten und keine Plattenfirma zwischengeschaltet ist &#8230;</p>
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		<item>
		<title>Isummat, der Bayerische Rundfunk und Nordische Musik</title>
		<link>http://polarblog.de/2006/05/23/isummat-der-bayerische-rundfunk-und-nordische-musik/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 May 2006 18:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Bickel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Isummat]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag rief eine Mitarbeiterin des Bayerischen Rundfunks bei mir an, die eine Sendung zu gr&#246;nl&#228;ndischer Musik produzierte. Karsten Sommer  h&#228;tte man interviewt, so sprach sie mir auf den Anrufbeantworter, und nun br&#228;uchte man noch die CD der Rockband Isummat, die ja auf www.nordische-musik.de vorgestellt werde. Ach ja, und die Sendung sei zweieinhalb Tage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag rief eine Mitarbeiterin des Bayerischen Rundfunks bei mir an, die eine Sendung zu gr&ouml;nl&auml;ndischer Musik produzierte. <a href="http://www.nordische-musik.de/artikel/ulo.php" class="liexternal">Karsten Sommer</a>  h&auml;tte man interviewt, so sprach sie mir auf den Anrufbeantworter, und nun br&auml;uchte man noch die CD der Rockband <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=333" class="liexternal">Isummat</a>, die ja auf www.nordische-musik.de vorgestellt werde. Ach ja, und die Sendung sei zweieinhalb Tage sp&auml;ter, am Dienstag. Ob man rasch aushelfen k&ouml;nne &#8230;</p>
<p>Mich w&uuml;rde mal interessieren, was der BR sagen w&uuml;rde, wenn ich da anriefe und darum bitte w&uuml;rde, eine bestimmte CD geschickt zu bekommen? Nur weil ich die gern besprechen w&uuml;rde. Man w&uuml;rde mich nicht mal zu einem Redakteur durchstellen &#8230;</p>
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