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Foto nordische Landschaft

23. Januar 2011

“Keine Experimente mehr”: Die Clubs @Eurosonic

Eigentlich müssten die Clubbetreiber in ganz Europa glücklich sein: Die Besucherzahlen sind im vergangenen Jahr gestiegen, denn das Interesse an Livemusik ist ungebrochen. Die Clubbetreiber sind aber keineswegs fröhlich wie die Lerchen. Auf dem gut besuchten Panel zum Thema »Live Music Clubs Under Economic Pressure« beim Konferenz-Teil des Eurosonic-Festivals gab es von Budapest bis Brüssel bedröppelte Mienen auf dem Podium. Die neuen Sparprogramme vieler EU-Staaten machen auch vor den Clubs nicht halt, in Form kleinerer und größerer Nadelstiche: Mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Eintrittskarten oder Getränke etwa, oder mit dem Streichen öffentlicher Subventionen, die bei vielen Clubs ohnehin nicht sehr üppig ausfallen.

»Wir kratzen wie verrückt das Geld zusammen, um überhaupt wirtschaftlich überleben zu können. Das letzte Jahr war besonders hart«, berichtet etwa Zsuszanna Bonde vom A38 in Budapest. In Ungarn hat der Überlebenskampf des Clubs auf einem angedockten Donaudampfer sicherlich mit der allgemein schwierigen Wirtschaftslage in Ungarn zu tun. Aber auch die Kollegen aus Amsterdam, Brüssel und Hamburg berichten von ähnlichen Problemen. Die Konsequenzen könnten f0r Bands und Publikum auf Dauer schwerwiegender sein, als heute abzusehen ist: Die Clubs müssen auf Bewährtes und Bekanntes setzen, um kostendeckend arbeiten zu können. »Ich muss sehr sorgfältig auswählen, wen ich buche, und Experimente mit unbekannten Bands kannn ich mir kaum noch leisten«, berichtet Bonde. Dem Kollegen Herman Hulsens vom Ancienne Belgique in Brüssel geht es ähnlich. »Wir mussten mit unserem Angebot im vergangenen Jahr notgedrungen kommerzieller werden«, sagt Hulsens. Cor Schlosens vom legendären Amsterdamer Melkweg kann dazu nur zustimmend nicken. Was dies in der Konsequenz bedeutet: Es wird für junge, aufstrebende, noch nicht etablierte Bands künftig schwieriger werden, Auftrittsmöglichkeiten zu finden. Im Interesse der ohnehin strauchelnden Musikindustrie kann diese Entwicklung nicht sein. Kompletten Beitrag lesen …

18. Januar 2011

Depressive Labels, quietschlebendige Bands: Eurosonic 2011

Richtig lustig wird es auf Eurosonic, dem traditionell ersten Festival des Jahres im niederländischen Groningen erstmals, als im Konferenzteil mal wieder über die Zukunft der Labels diskutiert wird: Auf dem Podium sitzen Vertreter von europäischer Indie-Plattenfirmen, die wohl mit gutem Grund keinen sehr euphorischen Eindruck hinterlassen: Lasche Körperhaltung, depressive Grundstimmung, tonnenschwer lastende Ernsthaftigkeit. Unter anderem echauffieren sich die vier Herren, darunter Rockadillo Records-Obermufti Tapio Korjus, darüber, dass aus der Politik so wenig Unterstütung gegen die grassierenden Urheberrechtsverletzungen kommt. Ja, in der besten aller Welten, aber die Lobbymacht der Musikindustrie hat leider nicht die Durchschlagskraft der vereinigten Futtermittelindustrie. Irgendwann empört sich ein Verteter der neuen digitalen Garde im Publikum gegen die grassierende Schwermut der Altvorderen. Welches Allheilmittel aus der Online-Apotheke gegen den fortschreitenden Umsatzverlust der Branche der Rebell anbietet, ist der Polarbloggerin leider aus dem Gedächtnis entfallen, aber nicht der emotionale Inhalt des Ausbruchs. »Ich verstehe euch nicht! Ihr sitzt hier auf dem Podium, ihr habt keine Energie, ihr habt keinen Spaß, ihr habt keine Visionen, wo wollt ihr hin?!« Recht hat er, der Rebell. Wo soll das alles bloß enden? Überzeugende Zukunftswege für die Labels fehlten auch bei der 2011er-Ausgabe von Eurosonic. Verhungert sind die Plattenfirmen seit 2010 nicht. Auch wenn sich die Dinge dezidiert ändern. Alben? Brauchen wir noch Alben?

Die Melancholie der Musikindustrie steht indessen in diametralem Gegensatz zur Lebendigkeit und Kreativität der Bands. Oh! Denn die lieben sehr offenkundig das, was sie tun. Wie The Latebirds aus Finnland, die zwar schon in der Grand Ole Opry in Nashville aufgetreten sind, aber noch kaum auf dem europäischen Festland. Was ein Verlust ist! Der innige, dichte, intelligente Countrypop des Quintetts um Sänger Marcus Nordenstreng kommt live ebenso überzeugend daher wie auf Platte. Nordenstreng flirtet, fleht, flirrt und fabuliert. Spielerisch, aber mit viel Herz. Oh! Charmante Finnen, gibt es die? Tatsächlich!

Durch den Regen ans andere Ende der Groninger Innenstadt geradelt und das Indiepopherz unschuldig höher schlagen lassen: Lars Ludvig Löfgren bricht an diesem Abend Herzen mit eigensinniger Großäugigkeit und Hingabe zu melodisch-flotten Harmonien. Mitsingen, Mittwippen. Wohlfühlfaktor plus. Interaktion in der Band herzerweichend harmonisch. Tanzschrittchen im Publikum immer ausgeprägter. Großes Lächeln allenthalben! Hier ist sie, die auf der Konferenz so vermisste, die lebendige, die warm pulsierende Energie!

Ernsthafter wird es bei der norwegischen Chanteuse Ingrid Olava. Puuuh. Die blonde Dame am Klavier rekapituliert mit intensiver Ernsthaftigkeit die Geschichte all dieser gescheiterten Liebesbeziehungen. Diese Geschichte ist tausende Male erzählt, aber lässt unser Herz nicht unberührt. Wir wollen ja tapfer sein! Die Haare fliegen, die Interaktion mit dem Bassisten und dem Schlagzeuger so dicht, dass die Funken stieben. Nein, diese Sängerin ist kein armes Opfer, sondern eine nuancierte Chronistin feinster Seelenzustände. Mit selbstbewusst voller Stimme und den wackeligsten High Heels des Abends. Mit Riemchenverschluss am Knöchel. Das ist ein echtes künstlerisches Statement!

Warrior Song – Ingrid Olava from Daring Viola on Vimeo.

Die Überraschungen sind bei Festivals immer die Schokoglasur auf dem Fruchtkuchen. Es gibt eine kleine Pause auf dem Zettel mit den unbedingt zu sehenden Konzerten, und warum nicht um die Ecke biegen und in der Groninger Musikschule die verrückte dänische Disco-Großgruppe Vinnie Who anhören? Himmel, Lips Inc könnten hier neidisch werden! Was ein Spaß! Die Musikschule tanzt, und aus der Discokugel rinnen die Schweißbächlein. Sehr ästhetisch, natürlich! Wie viele Leute tummeln sich hier eigentlich auf der Bühne? Egal, es geht hier ums Spaßhaben und ums lächelnde Rumprobieren und Zitieren. Nicht verkehrt!

Ganz zum Schluss fein die Ohrstöpsel ausgepackt und aufs ins Vera zu den norwegischen Metalrebellen Kvelertak. Aua. Aua. Männerschweiß aus alkoholrundlichen Achselhöhlen fließt in Strömen. Gut so! Die Neo-Wikinger reißen das Publikum wie dummbrave Lämmer. Anarchie, Energie, unwiderstehliche Destruktion. Am Ende ist die gesamte Band halbnackig und Widerstand sowieso zwecklos. Alles explodiert, und der Sänger bringt die Wälle zum Einsturz und stürzt sich in die Menge. In triumphierender Macho-Pose. In diesem speziellen Fall ausnahmsweise erlaubt.

KVELERTAK – MJØD from BLÆST on Vimeo.

26. Dezember 2010

The Nordic Music Prize unter besonderer Berücksichtigung der Außenseiter

Mit musikalischen Moden ist es so, dass sie kommen und gehen. Was heute cool ist, wirkt morgen peinlich. Was nicht zwingend mit der Qualität der Musik zusammenhängt. Es muss eben imer etwas Neues her! Skandinavische Musik war eine zeitlang extrem hip, heute ist das Interesse eher wohlwollend zu nennen. Aufmerksamkeit ist die neue Währung, und die lässt sich doch bestens durch einen Wettstreit herstellen. Dachten sich die Macher des norwegischen by:Larm-Festivals, des wichtigsten skandinavischen Musikbranchentreffs Anfang des Jahres. Und haben den Nordic Music Prize aus der Taufe gehoben. Gesucht wird das beste Album des Jahres 2010. Gewinnen kann nur einer. Vorbild ist der britische Mercury Prize.

“This is a serious project and one we’ll approach with an open mind. The jury is comprised of some of Europe’s most respected music lovers, who’ll look past the hype and examine the music from an entirely qualitative and creative perspective. This award is a first for the region and is unlike any other in any of the participant countries thus far. And it is fair to say that the cross border ambitions of the award are not only current and relevant but also almost political in an era of ever increasing nationalism and inward looking small mindedness. “

- Andres Lokko

Die Nominierungen sind schon heraus: Jeweils zehn Alben aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island wurden von 300 Musikexperten gekürt. Zwölf davon werden es Anfang Januar in die engere Auswahl schaffen. Der/die Sieger werden während des By:Larm-Festivals Mitte Februar gekürt. Zu gewinnen gibt es außer der Ehre auch 20.000 Euro.

Über die getroffene Auswahl lässt sich natürlich trefflich streiten. Auch über das Fehlen derjenigen, die es nicht einmal auf die Liste der 50 Nominierten geschafft haben. Sagen wir mal wohlwollend: Völlig daneben liegen die Juroren nicht. Obwohl gerade bei Finnland zu denken gibt, dass auffallend viel Mainstream unter die besten zehn gewählt wurde. Sei´s drum! Picken wir uns doch als Freunde der Überraschung doch aus jedem Land einen Kandidaten heraus, der hierzulande noch ziemlich unbekannt ist, und drücken wir den Außenseitern die Daumen!

Aus Schweden kommen This Is Head mit ihrem Debütalbum »0001«, das übrigens Anfang Februar auch in Deutschland erscheint. Das Quartett aus Malmö pflegt eine sehr leichfüßige, urbane und elegante Mischung aus all dem, was im Intelligentsia-Zitatpop derzeit angesagt ist: Disco, Kraut und Electronics. Passt schon.

This Is Head – 0002 / Live at Studio Möllan from Jonatan Olin on Vimeo.

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Die Finnen sind bekannterweise entweder laut oder seltsam, und daher sind Minä Ja Ville Ahonen (Ich und Ville Ahonen) würdige Vetreter ihres Landes. Von der Freakseite her. Das Quintett aus Helsinki gerät auf seinem selbstbetiteln Erstling eigenwillig auf hinterwäldlerische Abwege. Handgemachte Melancholie und schräge Popharmonien, überraschend tanzbar. Irgendwie Doktor Schiwago trifft Loosing My Religion. Gefällt!

Minä ja Ville Ahonen: Sano from samuli laine on Vimeo.

Aus Island muss man natürlich die Jungspunde loben, die dort zuhauf gute Musik machen, wie die zwei 19jährigen Buben von Nolo, die in den hintersten Plattenschränken ihrer Eltern gewühlt haben müssen, und bei den psychedelisch-verzerrten Gitarrenexperimentalisten dermaßen Blut geleckt haben, dass sie unverschämt coole Retromucke machen, die funkelt wie Glitzerliedschatten. Nice, das Album »NO-LO-FI«!

Nolo from Icelandic Film School on Vimeo.

Da die Verfasserin dieser Zeilen sowieso eine unausrottbare Schwäche für gefühlsbetonten Melodrama-Pop hat, ist klar, dass Chimes And Bells hier als Vertreter Dänemarks herausgepickt werden. Turmhohe Emotionen, wunderbarste Harmoniegesänge, großäugige Ernsthaftigkeit dominieren das selbstbetitelte Debütalbum. Hach!

Brixton Sessions #003 – Chimes and Bells ‘Into Pieces of Wood’ from Blindeye | Films on Vimeo.

Bleiben noch die Norweger. Greifen wir doch mal Kråkesølv heraus, die eine leidenschaftlich-ernsthafte Mischung aus Depri-Shoegaze und Sprechgesang in der Landessprache kultivieren. Spaßig ist es nicht, das Debütalbum »BOMTUT TIL JORDA«, aber dafür von intensiv leuchtendem Grauschwarz. Meine Wärmflasche, bitte, mir ist kalt!

KRÅKESØLV – SKREDDER (Official Music Video) from Thor Erling Brenne on Vimeo.

14. Dezember 2010

Beep!Beep! Ja ist denn schon Weihnachten?

Die Musikkonzerne geben die Schlacht noch nicht verloren und setzen unverdrossen darauf, dass mit dem Verkauf von CDs oder MP3s noch Geld zu verdienen ist. Obwohl alle gängigen Prognosen zumTonträger-Absatz steil nach unten zeigen, will man diese Realität in den Chefetagen der Plattenfirmen immer noch nicht zur Gänze wahrnehmen. Einige Jahre lang wird das noch funktionieren, aber dann ist wohl endgültig Schluss. Vielleicht sollte man die Manager mal mit dem Arbeitsauftrag ins Ruhrgebiet schicken, sich die Geschichte der Kohlezechen in den vergangenen hundert Jahren anzuschauen. Vielleicht fällt der Groschen dann. Und der erste findige Chef macht ein Museum auf.

Vom Konzept der Geldvermehurng durch Silberlingverkauf hat sich das junge niederländische Label Beep!Beep! schon bei seiner Gründung verabschiedet. Das heißt: Alle Alben der bei den Utrechtern veröffentlichten Künstler stehen zum freien Download zur Verfügung. Der gesamte Katalog wird unter einer Creative-Commons-Lizenz sowohl in Stream- als auch in MP3-Format veröffentlicht und so völlig legal für lau unters Volk gebracht. Wer das physische Produkt totzdem nicht missen möchte, kann dies zu moderaten Preisen auch erwerben.

Sind diese Beep!Beep!-Käseköpfe unverbesserliche Gutmenschen? Nein, garnicht. Sie setzen nur mit bislang durchaus beachtenswerten Erfolg darauf, dass künstlerisch anspruchsvolle Alben zum Nulltarif eine wirkungsvolle Werbung für Bands darstellen, um neue Fans zu gewinnen. Die dann auch gerne zu Konzerten kommen. Und dort gerne den einen oder anderen Euro für Merchandise-Produkte ausgeben. Zugegebenermaßen wird man nicht reich dabei. Weder Band noch Label. Aber es ist zumindest eine Alternative, mit der Krise kreativ umzugehen und Bands in ihrem kreativen Schaffen zu unterstützen.

Als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk ist bei Beep!Beep! aus skandinavischer Sicht das Debütalbum HOW IT’S DONE IN ITALY« der drei jungen Damen My Bubba & Mi zu empfehlen, die einen wunderbar traumverlorenen Folkpop pflegen. Die Dänin, die Isländerin und die Schwedin nutzen Hackbrett, Kontrabass, Banjo, Gitarre und innige Vokalharmonien, um einer bitterzarten Melancholie nachzuhängen. Nicht nur bei Schneefall, Eisglätte und Geschenkehatz auf wundersame Weise die blauen Seelenlandschaften streichelnd.


Apple spell video

My bubba & Mi | Myspace Music Videos

07. Dezember 2010

Mein Zweitprojekt! The Kissaway Trail und Sugarplum Fairy

Irgendwie scheinen sie unterfordert, die Indiemusiker hier und dort und sonstewo. Haben ein Plus an kreativen Energien. Oder halten sich ein zweites Türchen offen, sollte es mit dem Erstprojekt nicht ganz wie erhofft klappen. Ein Zweitprojekt mit einem etwas variierten musikalischen Hintergrund ist doch wie das Sahnehäubchen im Lebenslauf: Nicht nur einseitig fixiert, sondern vielseitig interessiert! Macht interessant, so was! Heißt es.

Auffällig ist in diesen Tagen, dass sich die Soloprojekte der Frontfiguren mittelmäßig erfolgreicher Bands häufen. Von Sugarplum Fairy, den kleinen Brüdern von Mando Diao, hat man seit der Veröffentlichung des Albums »FIRST ROUND FIRST MINUTE« im Jahr 2008 nichts Weltbewegendes mehr vernommen. Gut, da gab es zwischendurch den Ausflug von Victor Norén ins Filmgeschäft beim Uschi-Obermaier-Biopic »Das Wilde Leben«, wo der Sänger den jungen Mick Jagger mimte, aber keinen bleibenden Eindruck hinterließ. Zeit, aktiv zu werden, mag sich der blonde Bruder Carl Norén gedacht haben, und hat sich flugs auf den Solotrip begeben. An den 60ern ist der junge Mann nach wie vor interessiert, aber nicht mehr als wilder Rocker, sondern als nachdenklicher, blues-inspirierter Songwriter in der Tradition des ganz jungen Dylan und des zahmeren Neil Young. Das ist gut gemeint, das klingt angemessen angenehm, aber irgendwie auch ein bisschen angestrengt. Den braven, gutherzigen Naturburschen nimmt man ihm noch nicht so ganz ab, aber das kann ja noch werden.

Zugegebenermaßen viel versprechender fällt dagegen das neue Soloprojekt von The Kissaway-Trail-Sänger Søren B. Corneliuss, aus der sich als Einzelkünstler den wenig einprägsamen Namen The Pine Cone Cheer verpasst hat. Die anarchisch-symphonische Indierockverspieltheit der Hauptband des Dänen ist hier etwas in den Hintergrund gerückt, dafür tritt das Romantisch-Verschwurbelte selbstbewusst in den Vordergrund. Die erste Single hat »What Had Fallen Would Be Raised« ist eine Fingerübung in nachdenklicher Nerd-Sehnsucht mit hohem Empfindsamkeitsfaktor. Durchaus tröstlich wärmend an kalten Dezemberabenden. Da The Kissaway Trail in diesem Jahr bereits mit einem neuen Album herausgekommen sind und ausführlich getourt haben, bleibt Herrn Corneliuss wohl über die kalten Wintertage ausreichend Muße, um seinen tastendominierten Träumereien nachzuhängen. Entspannt bei der Sache ist er jedenfalls, und und von Selbstverwirklichungszwang ist hier nichts zu spüren. Man kann offenkundig mehr als nur eine Sache mit Leidenschaft betreiben.

What Had Fallen Would Be Raised by thepineconecheer

 
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