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	<title>Polarblog &#187; Färöer</title>
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	<description>Nordische Musik Weblog</description>
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		<title>It´s difficult, I told you: Iceland Airwaves 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 12:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[20 Stunden dauert es per Boot, um von den Far&#246;er Inseln bis nach Island zu gelangen. Wieder etwas gelernt. Von Guðrið Hansdóttir, der folkpoppigen S&#228;ngerin von der Inselgruppe mitten im Atlantik, die in der wunderbaren Kammermusik-Atmosph&#228;re der Off-Venue-Konzerte im Nordic House auftritt und nur ihren Schlagzeuger zur Unterst&#252;tzung mitgebracht hat, den sie vor lauter Aufregung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>20 Stunden dauert es per Boot, um von den Far&#246;er Inseln bis nach Island zu gelangen. Wieder etwas gelernt. Von <a href="www.gudrid.fo" class="liinternal">Guðrið Hansdóttir</a>, der folkpoppigen S&#228;ngerin von der Inselgruppe mitten im Atlantik, die in der wunderbaren Kammermusik-Atmosph&#228;re der Off-Venue-Konzerte im <a href="http://www.nordichouse.is/the-nordic-house/news/nr/1077" class="liexternal">Nordic House</a> auftritt und nur ihren Schlagzeuger zur Unterst&#252;tzung mitgebracht hat, den sie vor lauter Aufregung vorzustellen vergisst. Der Wind bl&#228;st ums Haus und dr&#252;ckt das Gras auf den Sumpfwiesen platt, und Frau Hansdóttir w&#228;rmt uns mit Gitarre und Stimme. Die Musik ist von ernsthafter Sch&#246;nheit und gemahnt in dieser knappen halben Stunde sehr an den Folk-Aufbruch der 60er, sehr in der Tradition von Joan Baez. Die einfachen Geschichten erz&#228;hlen, darum geht es hier. Wie die von den Gedanken, die sich ein Fischer von den Far&#246;ern &#252;bers Ertrinken macht.</p>
<p><iframe width="400" height="250" src="http://www.youtube.com/embed/GMlLkW7ciao" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/peturben" class="liexternal">Pétur Ben</a> dagegen steht wie ein Storch auf dem Stuhl und l&#228;sst die Konzertg&#228;nger »lalalala« singen zu dezidiert unz&#252;chtigem Liedgut, und seine Augen glitzern dabei diabolisch. Der isl&#228;ndische Singer-Songwriter gibt den Kobold, gibt Pumuckl als Erwachsenen, mit einer sichtlichen Lust am zivilen Ungehorsam. Nichts hier mit bravem Bardentum f&#252;r den Streichelzoo, Herr Ben ist rotzfrech und erz&#228;hlt Enid-Byton-Abenteuergeschichten f&#252;r Erwachsene, durchaus traurig endende, die Haare wild verstubbelt. Zum Beispiel dar&#252;ber, wie schwierig es ist, auf Tour durch St&#228;dte wie Ludwigshafen und Aalen Kontakt mit Weib und Kindern per Skype zu halten, wenn die Angetraute weit weg in Island dieses unversch&#228;mt scharfe Kleid tr&#228;gt. »It´s difficult, I told you«.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/23146761?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/23146761" class="liexternal">Pétur Ben</a> from <a href="http://vimeo.com/icelandinspired" class="liexternal">Inspired By Iceland</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p><span id="more-5855"></span></p>
<p>Zu den Unw&#228;gbarkeiten des Iceland Airwaves Festivals geh&#246;rt es, dass zuweilen nachmittas Off-Venue-Konzerte so v&#246;llig &#252;berlaufen sind, dass man sich bei bestem Willen nicht mehr hereinquetschen kann. So geschehen an diesem Nachmittag in der Jugendherberge am Hafen bei den verspielten Folkpoppern <a href="http://www.facebook.com/ofmonstersandmen" class="liexternal">Of Monsters And Men</a>. Hm, werden die temperamentvollen Jungspunde per Mundpropaganda gerade gehypt? Im vergangenen Jahr spielten sie noch for zw&#246;lf Hanseln in obskuren Bars. Abends im KEX ist bei den Monstern ebenfalls kein Hereinkommen. Mal sehen, ob es der Polarbloggerin in diesem Jahr noch gelingt, die Spa&#223;truppe live zu erleben. Proppenvolle Veranstaltungsorte aber sind bei diesem &#220;berangebot an Veranstaltungen kein Problem: Schlendert man eben die paar Schritte hin&#252;ber ins Kunstmuseum und h&#246;rt <a href="http://www.nordische-musik.de/2692-Hjaltal%C3%ADn.html" class="liexternal">Hjaltalín</a> beim Soundchecken zu, oder zur&#252;ck zur Haupstra&#223;e Lauguvegur, wo Owen Pallett ebenfalls beim Soundcheck im <a href="http://www.kaffibarinn.is/" class="liexternal">Kaffibarinn</a> zu erleben ist.  Oder stolpert in den Buchladen hinein, wo dem US-Folkduo <a href="http://soundcloud.com/ryanaudrye" class="liexternal">Low Roa</a>r in Sch&#246;nheit und Entt&#228;uschung die Herzen brechen. Hach!</p>
<p><iframe width="400" height="250" src="http://www.youtube.com/embed/8Dw8qdmT_aY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>F&#252;r Fans des heimeligen Plattenladens <a href="http://www.12tonar.is/imprint.php" class="liexternal">12-Tónar</a> sind die kleinen In-Store-Konzerte ein Muss. <a href="http://www.gogoyoko.com/#/artist/thorirg" class="liexternal">Þórir</a>, de Mann hinter <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=1340" class="liexternal">My Summer As A Salvation Soldier</a>, erz&#228;hlt, nur von der Gitarre begleitet, wunderlich-selbstironische Alltagsst&#252;ckchen, kleine Folk-Miniaturen, heruntergebrochen auf das Wesentlich. Der Barde tr&#228;gt Wollpullover und Bart, und man w&#252;rde ihn sofort als starken gro&#223;en Bruder adoptieren. Viel chaotischer geht es weiter mit O-Yama, einer Ein-M&#228;del-Drei-Jungs Gitarrenschepperkapelle bei ihrem allerersten Auftritt &#252;berhaupt. Zwei Monate Bandgeschichte auf dem Buckel, vier Songs zusammengebastelt. Beim Gig geht so ungef&#228;hr alles schief, was nur schiefgehen kann: Verpatzte Eins&#228;tze, verstimmt Gitarren, umst&#252;rzende Instrumente und schiefe T&#246;ne, aber hey! Sollte die Truppe jemals ber&#252;hmt werden, dann waren ich und 15 andere bei ihrem allerersten Gig dabei! O-Yama fallen so geniale Reime ein wie: »When I woke up everything was fucked up«. Noch Fragen? So viel gelacht wurde noch bei keinem Konzert. Wie die Kirmes-Schlunzer-Truppe klingt, muss sich jeder selbst zusammenreimen, es gibt weder Website noch Songschnippsel irgendwo in den Weiten des Web.</p>
<p>Noch ein paar kurze Beobachtungen zur isl&#228;ndischen Frauenmode des Herbstes 2011: Frau tr&#228;gt Dutt, eine etwas angepunkte Version des Oma-Kn&#246;dels auf der Kopfmitte, aus der die Str&#228;hnen unkontrolliert herausquellen. Ganz wilde Hummeln tragen vier bis f&#252;nf Kn&#246;delchen und sehen aus wie eine garstige Mischung aus Prinzessin Leia und und der Kleinen Myy von den Mumins. Dazu wie gehabt: Flohmarktr&#246;ckchen, quietschbunte Str&#252;mpfe, und: Kn&#246;chelhohe Stiefelchen á la Mary Poppins, mit turmhohen Abs&#228;tzen. Bei starkem Wind (also: meistens!) wird eine russische Pelzm&#252;tze dazu &#252;ber das K&#246;pfchen gest&#252;lpt. Apart!</p>
<p>Die Entdeckung des Abends (und der Beginn einer wunderbaren Liebesgeschichte vielleicht?) ganz zu Anfang: <a href="http://raisedamongwolves.bandcamp.com/" class="liexternal">Raised Among Wolves</a> sind eine siebenk&#246;pfige Orchester-M&#228;rchenerz&#228;hltruppe aus Kopenhagen, geh&#252;llt in Phantasiekutten wie der kleine Max in »Wo Die Wilden Kerle Wohnen« (mit Ohren an der Kapuze!) </p>
<p><iframe width="400" height="250" src="http://www.youtube.com/embed/6Z08hAu2RU4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Spielen sehr euphorisierende, sehr handgemachte, sehr z&#228;rtliche Schrulligpopmusik, die abheben l&#228;sst. Glockenspiele klingeln, die Trompete schmettert triumphierend, das Banjo puckert und die Gef&#252;hle schlagen Seifenblasen. Die D&#228;nen erinnern ganz von Ferne an die heidnische Unbedingtheit von British Sea Power, aber ohne deren Wildheit. Schlagen Haken wie die F&#252;chse, klatschen rhythmisch in die H&#228;nde und brechen unvermittelt in hymnische Sch&#246;nges&#228;nge aus, dass einem nur so die Nackenhaare hochstehen. Lassen eine Stimmung entstehen, bei der immer unbek&#252;mmerter Freitagabend ist und wo &#220;berraschungen hinter jeder Stra&#223;enecke explodieren k&#246;nnen wie Feuerwerksk&#246;rper. Raised Among Wolves scheinen instinktiv alles richtig zu machen &#8211; entstehend aus heftig harmonisierenden und inspirierenden Zusammenspiel. Die Menge schreit, »oooooh schade«, beim letzten St&#252;ck, und man denkt, »ach, w&#228;r sch&#246;n, wenn sich die ganze Truppe jetzt zum Abschluss umarmen t&#228;te!«, und genau das tun sie Sekunden sp&#228;ter, strahlend.</p>
<p>Ein st&#252;rmischer Abend in Reykjavik. An dem man sich w&#228;rmt an der temperamentvollen Folkpoppern <a href="http://www.nordische-musik.de/3201-N%C3%B3ra.html?PHPSESSID=54c76580075a285703581525b715aaea" class="liexternal">Nóra</a> im Harpa <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/10/11T4867.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/10/11T4867-300x200.jpg" alt="" title="_11T4867" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-5956" /></a> (Foto oben: Und schade, dass man hier nicht tanzen kann), steht gedr&#228;ngt bei <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=2693" class="liexternal">Sin Fang</a> und bestaunt die Entwicklung von Sindri Már Sigfússon (foto unten) vom sch&#252;chtenen Folkpopper zum angehenden Rocker <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/10/11T4988.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/10/11T4988-300x200.jpg" alt="" title="_11T4988" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-5959" /></a>und l&#228;sst den zweiten Festivstag in der Kirche ausklingen, bei <a href="http://www.nordische-musik.de/1179-J%C3%B3hann-J%C3%B3hannsson.html" class="liexternal">Jóhann Jóhansson</a>, auf den ich mich ganz besonders gefreut hatte. Filmmusik, pianodominiert, elektronisch verfrickelt, von Streichern zum Leuchten gebracht. Gedanken nachh&#228;nge, Nebenpfade einschlagen, forttreiben lassen wie ein Luftballon. Dazu laufen experimentelle Kurzfilme, fl&#252;chtige Bilder, vorbeihuschende Emotionen. Ja, diese Musik ist karg und mitunter pomp&#246;s, ist feierlich und herzergreifen. Und am Schluss kommen die Bl&#228;ser im braven Frack dazu und schaffen Kl&#228;nge von erhabener Sch&#246;nheit, bis das Kirchendach fast abhebt. Puh!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/25360282?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="220" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/25360282" class="liexternal">Jóhann Jóhannsson @ Approximation 7:1</a> from <a href="http://vimeo.com/user7271590" class="liexternal">Approximation Festival</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Fotos: ©floriantrykowski.com</p>
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		<title>Teitur live im Karlstorbahnhof, oder: Komm kuscheln</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 21:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich m&#252;ssten alle Alarmglocken schrillen: Der Anteil an P&#228;rchen in der gl&#252;ckseligen Phase der Beziehung im Publikum ist an diesem Abend im Heidelberger Karlstorbahnhof erschreckend hoch. Man k&#246;nnte Hochglanzfotos f&#252;r die neue Kuschelrock-CD schie&#223;en, Motive gibt es zuhauf. Aber ach, es ist einfach so, dass Teitur, der gr&#246;&#223;te Musikstar, den die Far&#246;er Inseln bislang hervorgebracht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich m&#252;ssten alle Alarmglocken schrillen: Der Anteil an P&#228;rchen in der gl&#252;ckseligen Phase der Beziehung im Publikum ist an diesem Abend im Heidelberger <a href="http://www.karlstorbahnhof.de/" class="liexternal">Karlstorbahnhof</a> erschreckend hoch. Man k&#246;nnte Hochglanzfotos f&#252;r die neue Kuschelrock-CD schie&#223;en, Motive gibt es zuhauf. Aber ach, es ist einfach so, dass <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=604" class="liexternal">Teitur</a>, der gr&#246;&#223;te Musikstar, den die Far&#246;er Inseln bislang hervorgebracht haben, eben so wunderbar herzzerei&#223;ende Liebeslieder schreibt, voll wundervoller Zweifel und leidenschaftlicher Hingabe. In denen irgendwie doch alles gut wird. Zumindest hofft man das.</p>
<p>Teitur ist ein Frauenversteher. Sch&#246;n so. Wer sonst k&#228;me auf die Idee, in den zwanzig Minuten vor Konzertbeginn die sehr feine Musik der d&#228;nischen Chanteusen <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=3198&#038;PHPSESSID=3f5f0ee4c2dc0097c530a5bef8935615" class="liexternal">Agnes Obél</a> und <a href="http://www.nordische-musik.de/3141-Fallulah.html" class="liexternal">Fallulah</a> zur Einstimmung vom Band zu spielen? Nette Reverenz, das!</p>
<p>Als wollte er gleich zu Anfang ein Ausrufezeichen setzen, die Vergangenheit des eigenen Schaffens ehrenhaft zelebrieren und dann weitergehen, steigt Teitur an diesem Abend ganz allein an seinem Piano mit einem seiner sch&#246;nsten Songs ein, n&#228;mlich »All My Mistakes«. Einer Ode an die Sch&#246;nheit des Scheiterns und daran, dass daraus gerade die besten Dinge entstehen k&#246;nnen. Im Nachhinein hat man das erkannt, versteht sich. </p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="380" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/IhM9f1M7knQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aber Teitur, der nur auf den allerfl&#252;chtigsten Blick Streichelaffine, ist viel widerborstiger, als es sein ach so harmloser von unten guckende Lady-Diana-Blick vermuten lassen w&#252;rde. Nichts da. Hier lauern Abgr&#252;nde, die sich fein hinter der Entertainer-Fassade verbergen. Obwohl der d&#252;rre Schlacks mit der Slapstick-Attit&#252;de gerne den launigen Alleinunterhalter gibt: Trotz der mit angereisten dreik&#246;pfigen Rockband reicht Teiturs Intensit&#228;t als K&#252;nstler f&#252;r mehr als ein halbes Dutzend Mitmusiker aus. Trotz aller Freude am lustvollen gemeinsamen L&#228;rmen. Eigentlich k&#246;nnte er auch alleine auf der B&#252;hne stehen, aber das sagen wir jetzt ganz leise.</p>
<p>Teitur genie&#223;t den nur vorgeblich sch&#252;chternen Flirt mit dem Publikum. Erz&#228;hlt genussvoll die Moritat, dass Heidi-Klum-Ehemann Seal einen seiner gef&#252;hlsbetontesten Songs, das beseelt »You Get Me«, als Cover f&#252;r sein neues Album ausgew&#228;hlt hat. Die Tantiemen flie&#223;en in bescheidenem Fluss, aber nicht in dem Ma&#223;e, dass der Far&#246;er sich einen Limousinenservice leisten kann. Was auch nicht wirklich erstrebenswert w&#228;re. Oder?</p>
<p>Die Songs des neuen Albums »Let The Dog Drive Home« klingen gef&#228;llig und angenehm allt&#228;glich. Verschmitzt und bodenst&#228;ndig. Ges&#252;nder sollen sie sein, weniger intensiv, sagt Teitur in einer Positionsbestimmung. Ja, sch&#246;ne Absicht das, und sicherlich f&#246;rderlich f&#252;r den eigenen Seelenfrieden, aber ehrlich: Um in Bert Brechts Worten zu sprechen: »Gelobt sei der Zweifel«. Der Zweifel zerrei&#223;t uns, aber l&#228;sst uns das Leben undsoweiter unbedingt sp&#252;ren. Ist sicherlich der Gesundheit abtr&#228;glich. Aber spannender ist es trotzdem. Sei´s drum. </p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="380" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/Udr5xpqTw80" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Budam: Pornographische Pilgerfahrten</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 20:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Haben die 48.400 Einwohner der Far&#246;er Inseln eigentlich nichts anderes zu tun, als entweder tief religi&#246;s zu sein oder hemmungslos der Fleischeslust zu fr&#246;nen? Man k&#246;nnte es fast glauben, dass Sex und Gottesf&#252;rchtigkeit die eigentlichen M&#228;chte sind, die die Insulaner antreiben. Zumindest wenn man Budam lauscht, dem anarchischen Singer-Songwriter vom nordatlantischen Eiland. Der Wald ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben die 48.400 Einwohner der Far&#246;er Inseln eigentlich nichts anderes zu tun, als entweder tief religi&#246;s zu sein oder hemmungslos der Fleischeslust zu fr&#246;nen? Man k&#246;nnte es fast glauben, dass Sex und Gottesf&#252;rchtigkeit die eigentlichen M&#228;chte sind, die die Insulaner antreiben. <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/11/budam.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/11/budam-300x236.jpg" alt="" title="budam" width="300" height="236" class="alignleft size-medium wp-image-4339" /></a>Zumindest wenn man<a href="http://www.budam.net/" class="liexternal"> Budam</a> lauscht, dem anarchischen Singer-Songwriter vom nordatlantischen Eiland. Der Wald ist etwas zutiefst Weibliches, glitschig und unberechenbar, macht er uns glauben, zu sp&#228;ter Stunde in den tiefen Gew&#246;lben des Darmst&#228;dter Schlosskellers. Die rund 20 Zuh&#246;rer, die sich an diesem nassfeuchten Abend noch vor die T&#252;r gewagt haben, die h&#246;ren diese  Botschaft bereitwillig. Musste mal gesagt werden, das!</p>
<p>Eigent&#252;mliche Genrevermischungen zelebriert er, der Mann von den Inseln. Wir w&#228;hnen uns in einem Kabarett im Berlin der 20er, und Mackie Messer mag gleich um die Ecke biegen und uns Moritaten lehren. Theatralisches Geschichtenerz&#228;hken geh&#246;rt dazu, die passende Gestik als Plus. Alkoholgetr&#228;nkte Weisheiten im bluesigen Stil sowieso, und naturburschenlastiges Singer-Songwritertum dazu. Un&#252;bliche Mischung, das!</p>
<p>Und spa&#223;ig ist er, der Herr Budam! H&#228;lt uns in Atem mit Umberechenbarkeiten und heftigen Gef&#252;hlsausbr&#252;chen. Zur Unterst&#252;tzung hat er sich ein trauriges, trinkfestes Piano mitgebracht, nebst kongenialem Pianisten. Die weiblichen Backing Vocals gibt eine blonde Waldhexe, die sehr gro&#223;e &#196;hnlichkeit mit der kleinen My aus den Mumin-Kinderb&#252;chern hat. Sehr merkw&#252;rdig, das!</p>
<p>Gruppengef&#252;hle meistert er, der ausgebildete Schauspieler aus dem rauen Nordatlantik. Zum eintr&#228;chtigen Singen bringt er uns. Und zum kollektiven Sorgen machen, wann er denn sein Weizenbierglas umst&#246;&#223;t, das gef&#228;hrlich in Reichweite seiner flinken F&#252;&#223;e steht. Nichts passiert, nat&#252;rlich, das hat er v&#246;llig unter Kontrolle! Irgendwie verbringt man hier, hunderte von Kilometern vom Meer entfernt, einen seemansgarnigen Abend. Fast wankt man durch Pf&#252;tzen nach Hause, weil der Boden unter den F&#252;&#223;en leicht schwankt. Noch nicht in der Form erlebt, das!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/7834002?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff0099" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/7834002" class="liexternal">HibOO d&#8217;Live : Budam &#8220;Clap Hands&#8221;</a> from <a href="http://vimeo.com/lehiboo" class="liexternal">Le-HibOO.com</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>The Aftermath: Iceland Airwaves &amp; die ungeh&#246;rten Bands</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 21:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Iceland Airwaves 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[»Thank God its over«: So Lautet der ersch&#246;pfe Satz kollektiv befriedigten Ausgelaugtseins nach dem Iceland-Airwaves-Festival. Von den Machern des englischsprachigen Magazins Reykjavik Grapevine bis zum Musiker Olafúr Arnalds haben alles nur Eines: Ein intensives Schlafdefizit. F&#252;nf Tage und N&#228;chte. So viel zu entdecken. Gleichzeitig so viel zu verpassen. Das geh&#246;rt dazu.
Am Airwaves-Sonntag erlahmen die Kr&#228;fte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Thank God its over«: So Lautet der ersch&#246;pfe Satz kollektiv befriedigten Ausgelaugtseins nach dem <a href="http://www.icelandairwaves.is/" class="liexternal">Iceland-Airwaves</a>-Festival. Von den Machern des englischsprachigen Magazins <a href="http://www.grapevine.is/airwaves" class="liexternal">Reykjavik Grapevine</a> bis zum Musiker <a href="http://www.nordische-musik.de/2152-Olafur-Arnalds.html" class="liexternal">Olafúr Arnalds</a> haben alles nur Eines: Ein intensives Schlafdefizit. F&#252;nf Tage und N&#228;chte. So viel zu entdecken. Gleichzeitig so viel zu verpassen. Das geh&#246;rt dazu.</p>
<p>Am Airwaves-Sonntag erlahmen die Kr&#228;fte der Polarbloggerin, weil der Zubringerbus zum Flughafen am Montag um halb f&#252;nf in der Fr&#252;he geht. Weil selbst die Musiker kapitulieren. Am <a href="http://icelandicmusic.blogspot.com/2009/09/havari-new-music-shop-in-reykjavik.html" class="liexternal">Havarí</a> h&#228;ngt ein handgeschriebener Zettel, dass das Konzert der isl&#228;ndischen Discorocker <a href="http://www.myspace.com/fistfokkrock" class="liexternal">Fist Fokkers</a> ausf&#228;llt, weil sich der Drummer die Hand gebrochen hat. Das ist zwar nicht so richtig lustig, aber die Havarí-Leute lachen trotzdem herzlich mit. In den &#252;berschaubaren Stra&#223;enz&#252;gen der isl&#228;ndischen Hauptstadt sieht man lauter Menschen mit glasigen Augen. So ist das eben nach vier Tagen Schlafentzug.</p>
<p>Deshalb ist es einfach, an diesem Abend im <a href="http://www.grapevine.is/Features/ReadArticle/hemmi-og-valdi-venue-profile" class="liexternal">Hemmi &#038; Valdi</a> zu versacken. Mit Einheimischen und ausl&#228;ndischen G&#228;sten zu plaudern. Nochmals festzustellen, dass der Singer-Songwriter <a href="http://www.myspace.com/mrknutur" class="liexternal">Svavar Knútu</a>r ein Entertainer von hohen Gnaden ist. Bitte bald auf Deutschland auf Tour kommen, wir lachen doch so gerne, um Jane Austens Heldin Elizabeth Bennet zu zitieren. </p>
<p>Eine letzte Entdeckung gibt es an diesem Abend doch noch zu machen. <a href="http://www.myspace.com/andvarimusic" class="liexternal">Andvari</a> pflegen den seelenerweichenden Indierock mit hohem emotionalem Intensit&#228;tsfaktor. S&#228;ngerin 	Myrra Rós Þrastardóttir ist der blondgef&#228;rbte Schmerzensengel, der Zeugnis ablegt von zahlreichen Verletzungen, aber die eigene Empfindsamkeit noch lange nicht verloren hat. Wir geben uns dem Ganzen wehrlos hin.</p>
<p>Der norwegische Singer-Songwriter <a href="http://www.myspace.com/moddimusikk" class="liexternal">Moddi </a>hebt anschlie&#223;end zum naiv-ernsthaften Seelenstriptease an und h&#246;rt einfach nicht mehr auf mit  seinen Bekenntnissen. Ehrlich gemeint. Irgendwie muss die sanfte und frische Atlantikluft frei nach <a href="http://www.mikescottwaterboys.com/" class="liexternal">The Waterboys </a> einen befreienden Einfluss auf die inneren Beschr&#228;nkungen haben. Vielleicht.</p>
<p>Von all den vielen Bands, die 2010 nicht geh&#246;rt wurden, stellvertretend eine herausgreifen: <a href="http://www.myspace.com/zachandfoes" class="liexternal">Zach &#038; Foes</a> <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/10/Zach.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/10/Zach-300x199.jpg" alt="" title="Zach" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-4255" /></a>von den Far&#246;er Inseln, der Folkrocker, der beim Samstagskonzert im Nordic House mit der Klampfe auf den Stuhl steigt, um noch ein bisschen intensiver zu klingen.</p>
<p>Iceland Airwaves, n&#228;chstes Jahr wieder? Was f&#252;r eine Frage! Unbedingt!</p>
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		<title>The Ghost, oder: Ganz sch&#246;n gro&#223;st&#228;dtisch, Far&#246;er!</title>
		<link>http://polarblog.de/2010/08/08/the-ghost-oder-ganz-schoen-grossstaedtisch-faroeer/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 21:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Färöer]]></category>
		<category><![CDATA[Orka]]></category>
		<category><![CDATA[Teitur]]></category>
		<category><![CDATA[The Ghost]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir strengen uns jetzt mal sehr an und &#252;berlegen, wie viele Musiker von den Far&#246;er Inseln wir kennen. Far&#246;er? Ja, Far&#246;er! Nicht Island, dann w&#228;rs ja zu einfach!
Vielleicht f&#228;llt uns nach langem Nachdenken ein, dass der Singer-Songwriter Teitur der wohl international bekannteste K&#252;nstler der Inselgruppe mitten im Atlantik ist. Und wer ungew&#246;hnlich gut informiert ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir strengen uns jetzt mal sehr an und &#252;berlegen, wie viele Musiker von den Far&#246;er Inseln wir kennen. Far&#246;er? Ja, Far&#246;er! Nicht Island, dann w&#228;rs ja zu einfach!</p>
<p>Vielleicht f&#228;llt uns nach langem Nachdenken ein, dass der Singer-Songwriter <a href="http://www.nordische-musik.de/artikel/teitur.php" class="liexternal">Teitur</a> der wohl international bekannteste K&#252;nstler der Inselgruppe mitten im Atlantik ist. Und wer ungew&#246;hnlich gut informiert ist, der hat vielleicht am Rande mitbekommen, dass <a href="http://www.nordische-musik.de/2489-Orca.html" class="liexternal">Orka</a> eine sehr wild-verwunschene Form der Rockmusik pflegen und mit selbstgemachten Instrumenten musizieren, die sie allesamt in einer Scheune gefunden haben. </p>
<p>Wenn wir Far&#246;er h&#246;ren, dann denken wir an windumtoste, schroffe Inselgruppen. An viel Gr&#252;n und noch mehr Regen und daran, dass die deutsche Fu&#223;ballnationalmannschaft vor einigen Jahren beinahe einmal gegen die Freizeitkicker von ganz weit da drau&#223;en verloren hat und die Schafe unber&#252;hrt von der Dramatik irgendwelcher EM-Qualifikationen grasend beinahe auf dem Spielfeld gelandet w&#228;ren.</p>
<p>Wir denken aber ganz bestimmt nicht an unversch&#228;mt lebendige, sehr urbane, unbedingt flott tanzbare und unvermeidlich l&#228;chelnd machende, poppig-elektronische Tanzmusik! Gut, dann m&#252;ssen wir eben jetzt umdenken, denn mit <a href="http://www.myspace.com/theghostband1" class="liexternal">The Ghost </a> haben zwei Anfangszwanziger die Szene betreten, um mit all den Klischees vom exzentrischem Hinterw&#228;ldlertum aufzur&#228;umen. Auf ihrem j&#252;ngst herausgekommenen Deb&#252;talbum »WAR KIDS« glitzert das Duo wie die Pailletten auf dem B&#252;hnenanzug eines Las-Vegas-Entertainers. Zelebriert mit einem selbstbewussten, unversch&#228;mt charmanten L&#228;cheln eine sehr tanzbare Mischung aus Elektropop und nicht zu wenig Indierock. Um die Energie geht es hier, ums Unbek&#252;mmertsein, ums Strahlen und ums schnoddrig sagen: Hey, wir sind hier!</p>
<p>Unverkennbar ist, dass The Ghost alle Antennen auf Empfang gestellt haben und aktuelle Einfl&#252;sse begierig aufgesogen haben: Die rockige Euphorie von We Were Promised Jetpacks und die cool-ironische Eleganz von MGMT. Die Discokugel ist der Fixstern &#252;ber dem Universum dieser beiden Far&#246;er Jungspunde, und nat&#252;rlich geht es hier zuvorderst um Theatralik, Coolsein und m&#246;glichst dickes Auftragen. Aber auf so unwiderstehlich leichtf&#252;&#223;ige Weise, dass die Single »City Lights« eigentlich bei jeder pers&#246;nlichen Sommerhitparade 2010 ganz vorne mit dabei sein m&#252;sste. Weil hier garnichts anderes &#252;brigbleibt, als wie ein &#252;berm&#252;tiges junges Schaf &#252;ber die Wiese zu hoppsen und irgendwelche d&#228;mlich aussehenden Spr&#252;nge zu machen.</p>
<p><object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12050301&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12050301&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/12050301" class="liexternal">The Ghost &#8211; &#8216;City Lights&#8217;</a> from <a href="http://vimeo.com/user1706636" class="liexternal">Sunday Best</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Orka oder: Rock von den Far&#246;ern, ziemlich anders</title>
		<link>http://polarblog.de/2009/05/24/orka-oder-rock-von-den-faroeern-ziemlich-anders/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 14:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Färöer]]></category>
		<category><![CDATA[Einstürzende Neubauten]]></category>
		<category><![CDATA[Färöer Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Gespenstergeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kaizers Orchestra]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Waits]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellen wir mal viele Fragen. Fragen stellen ist immer gut. Also:  Wie viele far&#246;ische Rockbands kennen wir? &#196;&#228;hm, keine. Wie h&#246;rt sich wohl far&#246;ische Rockmusik an? Muss irgendwie rauh, karg,ungeschliffen,  geradezu gewalt&#228;ttig klingen. Nach Isolation und nach der unb&#228;ndigen Neugier auf Anregungen von Au&#223;en und nach stolzem Beharren auf dem Eigenen. Mit diesen Vermutung liegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellen wir mal viele Fragen. Fragen stellen ist immer gut. Also:  Wie viele far&#246;ische Rockbands kennen wir? &#196;&#228;hm, keine. Wie h&#246;rt sich wohl far&#246;ische Rockmusik an? Muss irgendwie rauh, karg,ungeschliffen,  geradezu gewalt&#228;ttig klingen. Nach Isolation und nach der unb&#228;ndigen Neugier auf Anregungen von Au&#223;en und nach stolzem Beharren auf dem Eigenen. <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2009/05/orka1.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-medium wp-image-1802" title="orka1" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2009/05/orka1-300x199.jpg" alt="orka1" width="300" height="199" /></a>Mit diesen Vermutung liegen wir schon mal ziemlich richtig. Denn <a href="http://www.orka-online.com/" target="_blank" class="liexternal">Orka </a>klingen wie ein Schwall kaltes Wasser ins Gesicht. Wie wenn Tom Waits auf Walfang fahren und dabei Gruselgeschichten erz&#228;hlen w&#252;rde. Oder als ob die Einst&#252;rzenden Neubauten und <a href="http://www.nordische-musik.de/207-Kaizers-Orchestra.html" target="_self" class="liexternal">Kaizers Orchestra</a> einen Wettstreit starten w&#252;rden, bei dem es um das Erreichen der H&#246;chstpunktzahl in den Diszipinen Anarchie und Experimentierlust ginge.</p>
<p>Das erste Orka-Album »LIVANDI OYDA«  wurde in einer Scheune auf den Far&#246;er aufgenommen. Die Instrumente wurden allesamt selbst gebaut. Aus Ger&#228;tschaften, die im Umkreis von Scheunen eben so herumliegen: S&#228;gen, F&#228;ssern,Tonnen  Schleifmaschinen, Fernsehantennen und Zaunpf&#228;hlen. Um nur einige zu nennen. Die sechs Musiker rund um S&#228;nger Kári Sverisson entwerfen damit ein h&#246;chst eigenwilliges <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2009/05/orka2.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-1803" title="orka2" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2009/05/orka2.jpg" alt="orka2" width="170" height="113" /></a>Klanguniversum, das sich vorschnellen Definitionen widerborstig entzieht. Aber in seiner kraftvollen Eigenwilligkeit durchaus s&#252;chtig machen kann.</p>
<p>Dass sich hoch im Norden Ungew&#246;hnliches tut, hat sich inzwischen bis Mitteleuropa herumgesprochen. Nicht zuletzt durch die kraftvollen, rohen, fast schon Angst einfl&#246;&#223;enden Live-Auftritte des Sextetts. Zum  diesj&#228;hrigen Transmusicales-Festival in Frankreich wurde Orka als »Band in Residence« eingeladen und ein gemeinsamer Auftritt mit Yann Tiersen (»Die fabelhafte Welt der  Amélie«) arrangiert. Wie die Zusammenarbeit mit dem Filmkomponisten ausgefallen ist, kann man <a href="http://www.dailymotion.com/video/x7ktp7_transmusicales-yann-tiersen-feat-or_music" target="_blank" class="liexternal">hier</a> erfahren.</p>
<p>Ach ja, Orka singen auf Far&#246;isch. Verstehen tut man nicht viel. F&#252;hlen um so mehr. Der Eindruck, den die Nordm&#228;nner bislang hinterlassen haben, war nachhaltig. Demn&#228;chst <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2009/05/orka3.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-1804" title="orka3" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2009/05/orka3.jpg" alt="orka3" width="170" height="112" /></a>sind sie die wohl erste Rockband von den Far&#246;er Inseln, die jemals auf dem legend&#228;ren Roskilde-Festival gespielt hat.</p>
<p><span id="caption"><span id="ctl00_ctl00_cpMain_cpMain_UserViewPictureControl_ImageListings1_dlImageList_ctl06_lblCaption">Die Fotos hat Jógvan Andreas á Brúnni gemacht.</span></span></p>
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		<title>Island, charismatisch: Pétur Ben in Heidelberg</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 21:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Färöer]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[david Bowie]]></category>
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		<category><![CDATA[Mugison]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhard Mey]]></category>

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		<description><![CDATA[Es kommt bei Konzerten nicht h&#228;ufig vor, dass die Vorgruppe den bleibenden Eindruck hinterl&#228;sst. Was nicht zwingend an der mangelnden Qualit&#228;t des Hauptacts liegen muss, was in diesem Fall bei Mugison definitiv nicht der Fall ist. Auf den Tourplakaten von Mugison ist der Name Pétur Ben noch nicht einmal als Support Act abgedruckt &#8211; was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt bei Konzerten nicht h&#228;ufig vor, dass die Vorgruppe den bleibenden Eindruck hinterl&#228;sst. Was nicht zwingend an der mangelnden Qualit&#228;t des Hauptacts liegen muss, was in diesem Fall bei <a href="http://www.nordische-musik.de/427-Mugison.html" class="liexternal">Mugison</a> definitiv nicht der Fall ist. Auf den Tourplakaten von Mugison ist der Name <a href="http://www.myspace.com/peturben" class="liexternal">Pétur Ben</a> noch nicht einmal als Support Act abgedruckt &#8211; was ein unverzeihlicher Fehler ist, denn Herrn Ben m&#252;ssen wir uns merken. Von dem werden wir noch h&#246;ren, wenn sich Talent und unwiderstehliche Ausstrahlung irgendwann auf Erden durchsetzen d&#252;rfen.</p>
<p><img class="bildlinks" src="/wp-content/uploads/2008/07/petur1.jpg" alt=" " width="170" height="113" />Ein hei&#223;er Sommerabend in Heidelberg. Selbst der Neckar neben dem <a href="http://www.karlstorbahnhof.de/" class="liexternal">Karlstorbahnhof </a>scheint tr&#228;ger als sonst zu flie&#223;en, und die vielen japanischen Touristen sitzen l&#228;ngst brav auf ihren Hotelzimmern. Warum die Birkenstocksandalen-Fraktion an diesem Abend im Publikum so stark vertreten ist, darf zu den R&#228;tseln geh&#246;ren, die wir heute nicht mehr l&#246;sen m&#252;ssen. Denn ein unberechenbarer Kobold in Menschengestalt mit Namen Pétur Ben ist uns erschienen und hat Nebelkerzen in die badische Beschaulichkeit geworfen.</p>
<p><img class="bildlinks" src="/wp-content/uploads/2008/07/petur3.jpg" alt=" " width="170" height="237" />Ein junger Mensch mit stechenden, aber freundlichen Augen, mit stra&#223;enk&#246;terblonden Strubbelhaaren schnallt sich die Gitarre und wird zu einem g&#228;nzlich unberechenbaren Faktor. Er schreit, er fleht, er fl&#252;stert. Er haut auf die Gitarre ein, als gelte es sein Leben und bricht mit allen dummen Reinhard-Mey-Klischees, dass ein Singer-Songwriter brav, verst&#228;ndnisvoll und sensibel sein soll. Pétur Ben ist ein Berserker, der Angst und Schrecken unter den Kleinm&#252;tigen verbreitet. Von der B&#252;hne springt, sich demonstrativ unters Publikum mischt und so heftig mit den F&#252;&#223;en aufstampfend den eigenen Takt vorgibt, dass der halbe Saal wackelt. Da traut sich kaum noch einer, der Aufforderung zum Mitsingen nicht nachzukommen.</p>
<p><img class="bildlinks" src="/wp-content/uploads/2008/07/petur2.jpg" alt=" " width="170" height="247" />Pétur Ben ist einer, der brennt, der in Flammen steht. Der blass, d&#252;nn, unscheinbar, in viel zu engen schwarzen Jeans steckend einen unbestreitbaren Glamour verbreitet, der bisweilen an den jungen Bowie erinnert. Herr Ben w&#252;rde dies vehement abstreiten und damit  Unrecht haben. Nicht &#196;u&#223;erlichkeiten z&#228;hlen, sondern Pers&#246;nlichkeit und Charisma. Und der Mut zu v&#246;llig unerwartetem Hakenschlagen in der Auswahl eines Coversongs: Dass Michael Jacksons »Billy Jean« noch unpeinlich in die Gegenwart zu retten ist, h&#228;tten wir vor diesem Abend nicht gedacht.</p>
<p>Gemein, aber wahr: Das Beste an Mugisons Auftritt ist die Tatsache, dass Pétur Ben dort die Leadgitarre spielt und sich zu allem &#220;berfluss noch als Wunderkind an der Blues- und Rockklampfe entpuppt.</p>
<p>Als das Konzert vorbei ist, steht ein spilleriger, unauff&#228;lliger junger Mensch mit schmutzig-blonden Strubbelhaaren im Foyer und h&#228;lt das neue Album von Pétur Ben hoch &#8211; zum Verkauf wie auf dem Wochenmarkt. Es ist nat&#252;rlich der K&#252;nstler selbst, der an jedem Album drei Euro verdient, wie er selbstironisch dazu bemerkt. Der superfeste H&#228;ndedruck und das intensiv strahlende L&#228;cheln als Dank f&#252;r das ausgesprochene Lob zum &#252;berzeugenden Auftritt beweisen, dass der junge Mann in der Menge alles andere als unauff&#228;llig ist.</p>
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		<title>Hel(l) aktuell: III &#8211; Noch mehr Tuska 2008</title>
		<link>http://polarblog.de/2008/06/30/hell-aktuell-iii-noch-mehr-tuska-2008/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 13:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Färöer]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Before The Dawn]]></category>
		<category><![CDATA[Hellsinki]]></category>
		<category><![CDATA[Helsinki]]></category>
		<category><![CDATA[Killswitch Engage]]></category>
		<category><![CDATA[Korpiklaani]]></category>
		<category><![CDATA[Shade Empire]]></category>
		<category><![CDATA[Slayer]]></category>
		<category><![CDATA[Sonata Arctica]]></category>
		<category><![CDATA[Tuska]]></category>
		<category><![CDATA[TYr]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag, Tag III: Nach Freitag  und Samstag  der letzte Tuska-Tag.
Mit Korpiklaani (pardon: Before The Dawn), Job For A Cowboy, Killswitch Engage, Shade Empire, Sonata Arctica, Nile, Tyr,&#8230; − und SLAYER.
&#8230;sowie den »Hevi-Kaninchen« im Tuska-Backstage. Sowas gibt&#8217;s eben nur in Finnland − und das  auch: Eintritt frei f&#252;r &#252;ber 65j&#228;hrige beim Tuska. Metalheads, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="bildlinks" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_logo.jpg" alt="tuska_logo" width="200" height="256" />Sonntag, Tag III: Nach <a href="http://www.polarblog.de/2008/06/28/hell-aktuell-i-tuska-2008/" target="_blank" class="liinternal">Freitag </a> und <a href="http://www.polarblog.de/2008/06/29/hell-aktuell-ii-mehr-tuska-2008/" target="_blank" class="liinternal">Samstag </a> der letzte Tuska-Tag.</p>
<p>Mit <a href="http://www.nordische-musik.de/2336-Korpiklaani.html" class="liexternal">Korpiklaani</a> (pardon: <a href="http://www.nordische-musik.de/2513-Before-The-Dawn.html" target="_self" class="liexternal">Before The Dawn</a>), Job For A Cowboy, Killswitch Engage, <a href="http://www.nordische-musik.de/2394-Shade-Empire.html" class="liexternal">Shade Empire</a>, <a href="http://www.nordische-musik.de/288-Sonata-Arctica.html" class="liexternal">Sonata Arctica</a>, Nile, <a href="http://www.nordische-musik.de/1979-Tyr.html" class="liexternal">Tyr</a>,&#8230; − und SLAYER.</p>
<p>&#8230;sowie den »<a href="http://www.hs.fi/kulttuuri/artikkeli/Kaninpoikaset+saivat+turvapaikan+Tuskassa/1135237519538" target="_blank" class="liexternal">Hevi-Kaninchen</a>« im Tuska-Backstage. Sowas gibt&#8217;s eben nur in Finnland − und <a href="http://www.hs.fi/kulttuuri/artikkeli/Mummot+ja+papat+l%C3%B6ysiv%C3%A4t+Tuskan/1135237538903" target="_blank" class="liexternal">das </a> auch: Eintritt frei f&#252;r &#252;ber 65j&#228;hrige beim Tuska. Metalheads, DAS sind doch mal rosige Zukunftsaussichten!</p>
<p>Doch der letzte Tag beginnt leider mit einer Panne: Korpiklaani sind hier − aber ihr Equipment nicht.</p>
<p>Oder wie es ihre kurzfristig eingesprungene Ersatzband Before The Dawn ausdr&#252;ckt: »They&#8217;re willing to play &#8211; but the fucking backline is in Belgium!« Schwacher Trost f&#252;r die Fans: Zumindest schreiben Korpiklaani wie geplant flei&#223;ig Autogramme.</p>
<p>Die zweite Panne: Krankheitsbedingt f&#228;llt der S&#228;nger der US-Band Job For A Cowboy aus, die Truppe steht heute als Instrumental-Version auf der B&#252;hne.</p>
<p>Doch nun genug der Vorrede, Bilder sagen mehr als tausend Worte:</p>
<p>BEFORE THE DAWN &#8211; finnischer Ersatz f&#252;r KORPIKLAANI</p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_before2.jpg" alt="tuska_beforetd" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_before1.jpg" alt="tuska_beforetd" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_before3.jpg" alt="tuska_beforetd" width="450" height="300" /></p>
<p>KILLSWITCH ENGAGE &#8211; USA</p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_killsw3.jpg" alt="tuska_killswitch" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_killsw2.jpg" alt="tuska_killswitch" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_killsw1.jpg" alt="tuska_killswitch" width="450" height="300" /></p>
<p>&#8230;hier geht&#8217;s weiter:</p>
<p><span id="more-781"></span></p>
<p>SHADE EMPIRE &#8211; D&#252;stermetal aus Finnland</p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_shade3.jpg" alt="tuska_shade" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_shade4.jpg" alt="tuska_shade" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_shade5.jpg" alt="tuska_shade" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_shade6.jpg" alt="tuska_shade" width="450" height="300" /></p>
<p>SONATA ARCTICA &#8211; Kleiderordnung made in Finland</p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_sonata2.jpg" alt="tuska_sonata" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_sonata1.jpg" alt="tuska_sonata" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_sonata3.jpg" alt="tuska_sonata" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_sonata4.jpg" alt="tuska_sonata" width="450" height="300" /></p>
<p>TYR &#8211; Die Jungs von den Føroyar</p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_tyr3.jpg" alt="tuska_tyr" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_tyr1.jpg" alt="tuska_tyr" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_tyr2.jpg" alt="tuska_tyr" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_tyr4.jpg" alt="tuska_tyr" width="450" height="300" /></p>
<p>SLAYER! SLAYER! SLAYER!</p>
<p>Tom Araya hat Spa&#223; − und ich heute noch Genickschmerzen.</p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_slayer1.jpg" alt="tuska_slayer" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_slayer4.jpg" alt="tuska_slayer" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/tuska3/_slayer3.jpg" alt="tuska_slayer" width="450" height="300" /></p>
<p><span>Fotos © natte</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Musik auf der virtuellen Skandinavienmesse</title>
		<link>http://polarblog.de/2008/05/26/musik-auf-der-virtuellen-skandinavienmesse/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 08:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Bickel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arctic Area]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Färöer]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Marx]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavienmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Blum]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Was es nicht alles gibt: Nun muss man sich nicht mehr pers&#246;nlich auf eine Messe begeben, sondern kann das virtuell am heimischen PC tun.
Am Anfang dachte ich an einen Scherz, als mir Thorsten Blum sein Projekt zeigte (das witzigerweise am 1. April an den Onlinestart ging), aber schon bald war ich von der Idee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="kein-umfluss" src="/wp-content/uploads/2008/05/skandinavienmesse.jpg" alt="Screenshot Skandinavienmesse" width="450" height="364" /> </p>
<p>Was es nicht alles gibt: Nun muss man sich nicht mehr pers&ouml;nlich auf eine Messe begeben, sondern kann das virtuell am heimischen PC tun.</p>
<p>Am Anfang dachte ich an einen Scherz, als mir Thorsten Blum sein Projekt zeigte (das witzigerweise am 1. April an den Onlinestart ging), aber schon bald war ich von der Idee und der professionellen Umsetzung &uuml;berzeugt. Unter <a href="http://www.skandinavienmesse.de" target="_blank" class="liexternal">www.skandinavienmesse.de</a>  findet man die erste virtuelle (und ganzj&auml;hrig ge&ouml;ffnete!) Messe zum Thema Skandinavien.</p>
<p>Als Aussteller sind haupts&auml;chlich Reiseveranstalter, H&auml;ndler im Bereich Bauen und Wohnen, Design und Mode, Jobs, Wirtschaft und Finanzen vertreten. Aber auch die Musik ist repr&auml;sentiert, zum einen durch Christian Pliefkes kleines, aber feines Label &raquo;<a href="http://www.skandinavienmesse.de/skandinavienmesse.html?stand=330" target="_blank" class="liexternal">Nordic Notes</a> &laquo;, zum anderen durch unseren Stand der <a href="http://www.skandinavienmesse.de/skandinavienmesse.html?stand=336" target="_blank" class="liexternal">Nordischen Musik</a>.</p>
<p>Die Aussteller haben die M&ouml;glichkeit, ihren Stand in geringem Ma&szlig; selbst zu gestalten: Man kann Zeitschriftenst&auml;nder und Informationstafeln best&uuml;cken und positionieren, oder man kann zwischen verschiedenen Standeinrichtungen und Standbetreuern w&auml;hlen. Die Animationen beim Wechsel der Hallen sind nett anzusehen, doch die Simulation des dreidimensionalen Raums hat am Stand selbst ein Ende.</p>
<p>Nichtsdestotrotz &uuml;berzeugt die Grafik und das Konzept des Projekts, an dem auch Peter Marx (ehemals Nordis-Herausgeber und Veranstalter der &raquo;realen&laquo; Skandinavienmesse in Essen) beteiligt ist &ndash; und an dessen Quellcode mitzuarbeiten <a href="http://www.polarpixel.de" target="_blank" class="liexternal">Polarpixel</a>  die Ehre hatte.</p>
<p>Man muss sehen, wie sich das Projekt langfristig entwickelt, da&nbsp; sich die Zahl der Aussteller noch in Grenzen h&auml;lt. Und nat&uuml;rlich kann eine virtuelle Messe niemals eine echte ersetzen, wo es ja vor allem gerade um pers&ouml;nliche Kontakte und ein individuelles Kennenlernen geht.</p>
<p>Doch es ist sicher sinnvoll, eine themenbezogene Pr&auml;sentationsplattform zu schaffen, die sich in Optik und Feeling von all den anderen Portalen deutlich unterscheidet. &Uuml;brigens: Thorsten Blum hat bereits weitere virtuelle Messen er&ouml;ffnet (oder arbeitet noch daran) &ndash; zu den Themen Aquaristik, Einrichtung, Garten, Reise, Sport, Pferde und Wellness &#8230;</p>
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		<title>Musik von vorne: Bands f&#252;r 2008 [1/4]</title>
		<link>http://polarblog.de/2007/12/26/musik-von-vorne-teil1/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Dec 2007 20:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Wiludda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Färöer]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Post]]></category>
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		<category><![CDATA[Boys In A Band]]></category>
		<category><![CDATA[EF]]></category>
		<category><![CDATA[Libertines]]></category>
		<category><![CDATA[Slagsmalsklubben]]></category>

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		<description><![CDATA[Popmusik aus Skandinavien ist (frei nach Effi Briest) ein weites Feld. Nur wenige Bands schaffen es, sich auch in Deutschland durchzusetzen. Abseits der gro&#223;en Major-Konzerne kann man die Erfolge an wenigen Fingern abz&#228;hlen. Und &#252;ber Erfolg entscheidet letztlich auch noch der W&#252;rfelbecher des Gl&#252;cks. Wir wagen trotzdem einen Ausblick auf zw&#246;lf Pop-Bands, die 2008 von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Popmusik aus Skandinavien ist (frei nach Effi Briest) ein weites Feld. Nur wenige Bands schaffen es, sich auch in Deutschland durchzusetzen. Abseits der gro&#223;en Major-Konzerne kann man die Erfolge an wenigen Fingern abz&#228;hlen. Und &#252;ber Erfolg entscheidet letztlich auch noch der W&#252;rfelbecher des Gl&#252;cks. Wir wagen trotzdem einen Ausblick auf zw&#246;lf Pop-Bands, die 2008 von sich h&#246;ren lassen. Im gro&#223;en oder kleinen Kreis.<br />
<strong>BOYS IN A BAND (FO)</strong></p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2007/12/boysinaband.jpg" alt=" " width="250" height="160" align="right" />Eigentlich kennt man die F&#228;r&#246;er nur als Gruppenletzter in der EM-Qualifikation. Musikalisch regierte dort die anachronistische Punkband »<a href="http://www.myspace.com/200baby" class="liexternal">200</a>« mit erhobenem Zepter. Was Rockmusik betraf, war sie in den letzten Jahren das Ma&#223; aller Dinge. Nun gibt sich eine Neukommerband k&#228;mpferisch. Ein paar lokale Nachwuchswettbewerbe hat sie schon gewonnen und ging auch als Sieger aus dem Battle Of The Bands hervor: <a href="http://www.myspace.com/boysinaband" class="liexternal">Boys In A Band</a>. Den Namen vortrefflich von einem Libertines-Titel abgelinst, versuchen sie sich nicht am Imitat – und klingen dennoch irgendwie so, wie die momentan angesagten Bands der englischen Insel. Mit scharfkantigen Gitarren und jeder Menge Melodien, die nicht ganz so plakativ daherkommen, wie von den Kollegen aus dem UK.</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.myspace.com/boysinaband" class="liexternal">myspace.com/boysinaband</a><br />
<strong>EF (SWE)</strong></p>
<p class="MsoNormal"><img src="/wp-content/uploads/2007/12/ef.jpg" alt=" " width="250" height="160" align="right" />Ganz anders EF. Diese orientieren sich an den gro&#223;en Epen, umgeben sich mit Wortlosigkeiten und qu&#228;len gleich dreifach die sechs Saiten. Die Abenteuer und Leidenschaften verpacken sie in h&#246;chst dramatische und sch&#246;ne Postrock-Songs, wie sie sonst (mit Ausnahme der etwas ruppigeren <a href="http://www.nordische-musik.de/1948-Scraps-Of-Tape.html" class="liexternal">Scraps Of Tape</a>, die an dieser Stelle ausdr&#252;cklich ebenso empfohlen werden) nur aus den USA oder Canada kommen. Ihr Zweitling »I Am Responsible« nimmt nicht nur die Schuld auf sich, sondern gibt auch 58 herzliche Minuten offene Arme. <a href="http://www.efmusic.nu/experience.htm" class="liexternal">Live</a> &#252;brigens ein energetischer Tornado!</p>
<p class="MsoNormal">Homepage: <a href="http://www.efmusic.nu/" class="liexternal"><span>efmusic.nu </span></a></p>
<p class="MsoNormal">
<strong>SLAGSMÅLSKLUBBEN (SWE)</strong>
</p>
<p class="MsoNormal"><img src="/wp-content/uploads/2007/12/slagsmalsklubben.jpg" alt=" " width="250" height="160" />Was Madonna Anfang der 90er auf den Sperrm&#252;ll warf, haben die sechs Jungs vom <a href="http://www.myspace.com/slagsmalsklubben" class="liexternal">Slagsmålsklubben</a> einfach wieder herausgekramt. Alte C64-Computer, k&#228;sig &#252;berbackene Casio-Keyboards – hauptsache bunt schillernd und laut. Subtil ist anders. Mit frischem Schwung auf die Jetztzeit programmiert, starteten sie bereits in Schweden und England mit ihrem Album „Boss For Leader“ durch. 2008 w&#228;re eine gute Gelegenheit den am L&#246;schpapier knabbernden und Smilies fressenden Tanzw&#252;tigen auch hierzulande eine &#220;berdosis Happy Rave zu verpassen. Dank der Einimpfung von 10 Kilo Melodien pro Sekunde ist das n&#228;mlich eine sehr spa&#223;bringende Angelegenheit. »Sponsored By Destiny« und der furiose Kirmestechno-Abschluss »Pælsmaestaren« sind die Casio-Monolithen!</p>
<p class="MsoNormal">Homepage: <a href="http://www.smk.just.nu" class="liexternal">smk.just.nu</a></p>
<p class="MsoNormal">
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