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	<title>Polarblog &#187; Länder</title>
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	<description>Nordische Musik Weblog</description>
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		<title>She screams without a sound: Synne Sanden</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 21:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Björk]]></category>
		<category><![CDATA[Nordklang Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Synne Sanden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schweiz und Norwgen haben viel mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick denken mag. Au&#223;er den hohen Bergen und den tiefen Seen. So sind das norwegische Joiken und das schweizer Jodeln doch so weit wesensverwandt, dass Musiker beider L&#228;nder sich gerne gegenseitig be&#228;ugen. Wie Ende Februar in St. Gallen beim Nordklang-Festival, das in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweiz und Norwgen haben viel mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick denken mag. Au&#223;er den hohen Bergen und den tiefen Seen. So sind das norwegische Joiken und das schweizer Jodeln doch so weit wesensverwandt, dass Musiker beider L&#228;nder sich gerne gegenseitig be&#228;ugen. Wie Ende Februar in St. Gallen beim <a href="http://www.nordklang.ch/" class="liexternal">Nordklang-Festival</a>, das in diesem Jahr einen Norwegen-Schwerpunkt hat. Und in dem eine eidgen&#246;ssische Naturjodeltruppe auf renommierte nordnorwegische Joiker trifft. Was dabei wohl entstehen mag? Wer in Bodenseen&#228;he wohnt, kann es in zweieinhalb Wochen live herausfinden!</p>
<p>Interessant ist das Nordklang-Festival aber auch deshalb, weil <a href="http://www.synnesanden.com/" class="liexternal">Synne Sanden</a> hier erstmals au&#223;erhalb ihrer Heimat auftritt. Die 21-j&#228;hrige hat im vergangenen Jahr ihr Deb&#252;talbum »WHEN NOBODY´S AROUND« vorgelegt: Eine ungew&#246;hnliche Mischung aus Lounge-Jazzigem, Weird-Pop und zur&#252;ckhaltend-experimentellen Klangfrickeleien. Stimmlich erinnert die junge S&#228;ngerin bisweilen an Bj&#246;rk, tr&#252;ge diese jemals ein 60er-Cocktailkleid wie die kettenrauchenden Heldinnen von »Mad Men«. Aber von der coolen L&#228;ssigkeit durchgestylter Gro&#223;stadtbars ist Synne Sandens Musik inhaltlich sehr weit entfernt. Es geht in ihren Songs um schmerzhafte Erfahrungen, um Verletzlichkeit und um die Probleme, die es mit sich bringt, zu emotional zu sein. Die Protagonistin des Titelst&#252;cks versucht, angestrengt, auf ihre Umwelt blo&#223; nicht merkw&#252;rdig zu wirken. Aber wenn keiner da ist, dann kommen sie, die dunklen Gedanken. »When nobodys´s around, she screams without a sound. When nobody´s around she is the lonesome clown«. Gegen solche Existenz&#228;ngste kommt kein noch so hochglanzpoliertes Trompetensolo an.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/29308469?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/29308469" class="liexternal">Synne Sanden &#8211; When nobody&#8217;s around</a> from <a href="http://vimeo.com/user6252963" class="liexternal">Andreas Ulvo</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>SLKJ: Der finnische L&#246;we und der tote Hase</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 21:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Emily Cheeger]]></category>
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		<category><![CDATA[ponyhof]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich Emily Cheeger das erste Mal sah, sa&#223; sie, den Tr&#228;nen nahe, auf den steilen Stufen im Schmuddelkind-Club Ponyhof in Frankfurt-Sachsenhausen. Es war Sonntag, es regnete, ihre Katze daheim in Finnland war gerade gestorben und der einzige Konzertbesucher, der sie und ihre Band Vuk an diesem Abend live sehen wollte, das war ich. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich Emily Cheeger das erste Mal sah, sa&#223; sie, den Tr&#228;nen nahe, auf den steilen Stufen im Schmuddelkind-Club <a href="http://www.ponyhof-club.de/" class="liexternal">Ponyhof</a> in Frankfurt-Sachsenhausen. Es war Sonntag, es regnete, ihre Katze daheim in Finnland war gerade gestorben und der einzige Konzertbesucher, der sie und ihre Band <a href="http://www.nordische-musik.de/2590-Vuk.html" class="liexternal">Vuk</a> an diesem Abend live sehen wollte, das war ich. Eine skurile Situation. Wir redeten alle durcheinander und versuchten, Emily aufzuheitern. Mit wenig Erfolg. <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Vuk.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Vuk-150x150.jpg" alt="" title="Vuk" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6458" /></a>Der einsame Tresenmann vom Ponyhof war eben von seiner Freundin verlassen worden. Seine Leidensgeschichte hellte die allgemeine Laune nicht auf. Der Booker war bedr&#246;ppelt und der Vuk-Schlagzeuger lie&#223; sich aus lauter Frust nicht mehr blicken. Emily bot an, auch ein Konzert nur f&#252;r eine einzige Person zu spielen. Das war mir dann doch zu peinlich. Die Geschichte dieser Tour endete wenige Tage sp&#228;ter f&#252;r Emily doch einigerma&#223;en vers&#246;hnlich, weil das Publikum im Heidelberger <a href="http://www.karlstorbahnhof.de/content/konzerte/?c=konzerte" class="liexternal">Karlstorbahnhof</a> in ausreichender Zahl die finnische K&#252;nstlerin mit amerikanischen Wurzeln sehen wollte. Ihrem eigenwillig-traumverlorenen Hexenwelt-Pop ebenso genoss wie ihre schrulligen Piano-Moritaten. Und aufmerksam ihrer ausdrucksstarken Stimme lauschte.</p>
<p><iframe width="420" height="215" src="http://www.youtube.com/embed/B4GrLwp6IRM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Projekt Vuk gibt es immer noch, ein neues Album ist in Arbeit und f&#252;r den Sommer sogar eine neue Deutschland-Tour geplant. Aber in der Zwischenzeit begibt sich Frau Cheeger nochmals auf Abwege. Gemeinsam mit ihrem musikalischen Mitstreiter Junnu Alajuuma hat sie das experimentelle Synthie-Projekt SLKJ (Suomi-Leijona ja Kuollut J&#228;nis) aus der Taufe gehoben. &#220;bersetzt: Der finnische L&#246;we und der tote Hase! Das Duo hat drei Songs auf Soundcloud ver&#246;ffentlicht, die verspielter, melodramatischer und rhythmischer klingen als Vuk pur und nat&#252;rlich vom Todesengel und dem sinnlichen Vergn&#252;gen an der Rebellion handeln. Irgendwo zwischen Jenseits-Sehnsucht und Tanzfl&#228;che herum irrlichtern und auf eine angenehme Weise beunruhigend sind. Nachtmusik, dunkel leuchtend, wenn alle Lichter ausgehen.</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F33578642&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
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		<title>Reykjavik ohne NASA? Unvorstellbar!</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/01/29/reykjavik-ohne-nasa-unvorstellbar/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 21:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Bloodgroup]]></category>
		<category><![CDATA[Brainlove Records]]></category>
		<category><![CDATA[FM Belfast]]></category>
		<category><![CDATA[for a minor reflection]]></category>
		<category><![CDATA[Iceland Airwaves Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Lara Rúnars]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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		<description><![CDATA[Land, Hauptstadt, wichtigster Musikclub? Island, Reykjavik, NASA. So einfach ist das. Das NASA befindet sich an zentraler Stelle in Reykjavik, in Spuckweite zum Parlament, und residiert angemessen in einem &#228;u&#223;erlich unscheinbar wirkenden t&#252;rkisen Holzhaus. Seit mehr als zehn Jahren ist der Club eine Institution in der isl&#228;ndischen Musikszene, und alle wichtigen Bands der vergangenen Dekade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Land, Hauptstadt, wichtigster Musikclub? Island, Reykjavik, <a href="http://english.nasa.is/" class="liexternal">NASA</a>. So einfach ist das. Das NASA befindet sich an zentraler Stelle in Reykjavik, in Spuckweite zum Parlament, und residiert angemessen in einem &#228;u&#223;erlich unscheinbar wirkenden t&#252;rkisen Holzhaus. Seit mehr als zehn Jahren ist der Club eine Institution in der isl&#228;ndischen Musikszene, und alle wichtigen Bands der vergangenen Dekade haben dort denkw&#252;rdige Gigs hingelegt. Die vor dem NASA wartende Menschenschlange sp&#228;tabends beim <a href="http://www.icelandairwaves.is/" class="liexternal">Iceland Airwaves Festival</a> ist legend&#228;r und reicht selbst bei Sturzregen, fiesesten Sturmb&#246;en und frostigsten Temperaturen anderthalb Mal um den Block. Das Festival ohne das NASA mit seiner gerade noch &#252;berschaubaren Gr&#246;&#223;e, seiner Disco-Aufmachung und den Bierpreisen, bei denen einem vor lauter Preisschock erst mal die Luft wegbleibt? Unvorstellbar!</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/NASA.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/NASA-150x150.jpg" alt="" title="NASA" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6449" /></a></p>
<p>Und doch ist das NASA ernsthaft bedroht. Wie jetzt bekannt wurde, soll das Haus abgerissen werden und einem Hotelbau weichen. Sagt der neue Investor. Das gleiche Schicksal hat bereits vor einem Jahr den putzmunteren Kulturtreffpunkt <a href="http://polarblog.de/2011/02/13/havari-bitte-bald-wiederkommen/" class="liinternal">Havarí</a> ereilt. Das war schon schlimm genug. Aber das NASA? Puuh! Noch scheinen die Dinge nicht hoffnungslos verfahren, und das englischsprachige Stadtmagazin <a href="http://www.grapevine.is/News/ReadArticle/NASAs-Situation-Gets-Complicated" class="liexternal">Reykjavik Grapevine</a> schreibt, dass die Sache komplizierter aussieht, als sie zun&#228;chst den Anschein hat: Es geht um Mietschulden und &#252;berf&#228;llige Renovierungsarbeiten. Gleichwohl: In der isl&#228;ndischen und internationalen Musikszene erschallt ein Aufschrei der Emp&#246;rung. John Rogers vom Label <a href="http://www.brainloverecords.com/" class="liexternal">Brainlove Records</a> hat eine <a href="http://www.ipetitions.com/petition/save-nasa-rvk/" class="liexternal">Online-Petition</a> zur Erhaltung des NASA aufgesetzt. Zu den Erstunterzeichnern geh&#246;ren unter anderem <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=2835" class="liexternal">For A Minor Reflection</a> und <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=3099" class="liexternal">FM Belfast</a>. </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/33964691?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/33964691" class="liexternal">FM Belfast &#8211; Live @ Iceland Airwaves!</a> from <a href="http://vimeo.com/dontpaniciceland" class="liexternal">Bowen Staines</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Es gab in den vergangenen drei Jahren einige au&#223;ergew&#246;hnliche Konzerte im NASA, von <a href="http://www.nordische-musik.de/3220-Bloodgroup.html?PHPSESSID=2214e3ef0019c750322dde9f2c8038d8" class="liexternal">Bloodgroup</a> &#252;ber <a href="http://www.nordische-musik.de/3216-L%C3%A1ra.html" class="liexternal">Lara Rúnars</a> bis zu <a href="http://www.nordische-musik.de/3349-When-Saints-Go-Machine.html" class="liexternal">When Saints Go Machine</a>. Am denkw&#252;rdigsten bleibt in der Erinnerung aber der erste Auftritt des <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=1311" class="liexternal">Apparat Organ Quartet</a> nach jahrelanger Schaffenspause beim Festival 2010. In einem v&#246;llig aus den N&#228;hten platzenden NASA und einer bunten Mischung meist einheimischer Menschen von 14 bis 60, die v&#246;llig ausflippten und textgenau mitsangen. Man schwitzt selbst noch in Erinnerung daran!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28512817?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/28512817" class="liexternal">Apparat Organ Quartet- 123 Forever</a> from <a href="http://vimeo.com/joyandthunder" class="liexternal">Joy &amp; Thunder</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>D&#228;nische Romantiker, norwegische Feierbiester: Eurosonic 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 20:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Eurosonic]]></category>
		<category><![CDATA[Hurra Torpedo]]></category>
		<category><![CDATA[Kaizers Orchestra]]></category>
		<category><![CDATA[The Rumour Said Fire]]></category>
		<category><![CDATA[When Saints Go Machine]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;ber aktuelle Rollenmodelle f&#252;r M&#228;nner konnte man bei der 2012er-Ausgabe des Eurosonic-Festivals in Groningen nachsinnen. Da sind erstmal die feinsinnigen, intelligenten, nerdigen und latent romantischen Exemplare, die stolz zu ihrer Ungelenkeit stehen, wenn sie nicht tanzen k&#246;nnen. So wie Nikolaj Manuel Vonsild, der S&#228;nger der d&#228;nischen Elektronik-Popster When Saints Go Machine, der mit str&#228;hnigen Haaren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber aktuelle Rollenmodelle f&#252;r M&#228;nner konnte man bei der 2012er-Ausgabe des <a href="http://festival.eurosonic-noorderslag.nl/en" class="liexternal">Eurosonic-Festivals </a>in Groningen nachsinnen. Da sind erstmal die feinsinnigen, intelligenten, nerdigen und latent romantischen Exemplare, die stolz zu ihrer Ungelenkeit stehen, wenn sie nicht tanzen k&#246;nnen. So wie Nikolaj Manuel Vonsild, der S&#228;nger der d&#228;nischen Elektronik-Popster <a href="http://www.nordische-musik.de/3349-When-Saints-Go-Machine.html" class="liexternal">When Saints Go Machine</a>, der mit str&#228;hnigen Haaren und permanent nach oben gezogenen Schultern ein Bild trotzigen Schlaumenschentums und stolzer Sch&#252;chternheit abgibt. Dessen Zwei-Euro-St&#252;ck-gro&#223;e blaue Augen aber strahlen wie Supernovas, wenn er mit feiner Falsettstimme in melodramatisch tanzbaren Elektro-Frickelwelten auf Gralssuche geht sich dabei auf tausend interessanten Nebenpfaden verliert. Das ist verschachtelt und elegant und von von angenehmer Euphorie. Und wie sch&#246;n, dass die Vier ganz zum Schluss ihre feinsinnige Neo-Disco-Hymne »Add Ends« spielen, die mit experimentellen Spielereien ausklingt. Und schade, dass sie ihr folkig inspiriertes Sahnest&#252;ckchen »Konkyklie« au&#223;en vor lassen!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22363049?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/22363049" class="liexternal">When Saints Go Machine &#8211; Kelly</a> from <a href="http://vimeo.com/cosycorners" class="liexternal">Cosy Corners</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Und dann sind da die gutmenschigen, moralisch aufrechten Tr&#228;umer und somit Enkel von Simon and Garfunkel. So wie Jesper Lidang, der S&#228;nger der d&#228;nischen Newcomer <a href="http://www.therumoursaidfire.com/" class="liexternal">The Rumour Said Fire</a>, der mit seinen drei bestens aufgelegten Mitstreitern im kuscheligen Retro-Club de Spieghel ein sehr fein handgemachtes Set spielt, &#252;ber dem der gute Geist der folkigen Protestbewegung der 60er liegt. Diese vier sind bewusst bescheiden, gehen sehr respektvoll mit sich und ihren Songs um und brechen immer unerwartet in schmelzende Sch&#246;nges&#228;nge aus, dass die Byrds neidisch werden k&#246;nnen. Die D&#228;nen schaffen eine Atmosph&#228;re konzentrierter Sch&#246;nheit und sehr sachte flatternder Leichtigkeit, die mit beiden F&#252;&#223;en fest im Pop steht. Sind sch&#252;chtern. Denken &#252;bers M&#228;nnersein nach, wie kann es anders sein, wenn ihre erste EP den sch&#246;nen Titel »THE LIFE AND DEATH OF A MALE BODY« tr&#228;gt. &#220;berw&#228;ltigen an diesem Abend mit sanfter, nachhaltiger &#220;berzeugungskraft. Das sagt man doch sonst immer Frauen nach. ;)</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/19595381?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/19595381" class="liexternal">Passion</a> from <a href="http://vimeo.com/user5934999" class="liexternal">The Rumour Said Fire</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Einem v&#246;llig anderen M&#228;nnerbild, n&#228;mlich dem des l&#228;rmigen Feierbiestes, h&#228;ngen die norwegischen Anarchos und Trainingsanzug-Mit-Drei-Streifen-Fans <a href="http://www.hurratorpedo.org/" class="liexternal">Hurra Torpedo</a> an, die eine Vorliebe f&#252;r die Zerst&#246;rung romantischen Liedgutes haben. In ihrer respektlosen Hommage an Bonnie Tylers unvergessenen Herzschmerz-Hit »Total Eclypse OF The Heart« hauen die drei im dazugeh&#246;rigen Video mit viel Gusto eine ganze K&#252;cheneinrichtung zu Klump. Musste wohl sein! Ansonsten nimmt sich die Spa&#223;truppe selbst nicht sonderlich ernst, sondern geht diabolisch grinsend auf Zerst&#246;rungszug durch etablierte Musikstile von Disco bis Death Metal. Wenn sie nicht bei Hurra Torpedo aktiv sind, toben sich die Bandmitglieder in Formationen wie The Cumshots oder Thulsa Doom aus. Das macht Laune, f&#252;r eine Weile, diese Dekonstruktion zu verfolgen. »The world´s leading kitchen appliance rock group« nennen sich diese ganz entfernten Cousins von <a href="http://www.nordische-musik.de/207-Kaizers-Orchestra.html" class="liexternal">Kaizers Orchestra</a>. Wenn das kein ironischer Bruch mit etablierten M&#228;nnerbildern ist! Haut das B&#252;geleisen entzwei, Jungs!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/7389493?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="300" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/7389493" class="liexternal">Hurra Torpedo &#8211; Totat eclipse of the hart</a> from <a href="http://vimeo.com/user2540886" class="liexternal">hajo804</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>»Sneak-Prelistening«: Imbalance &#8211; Readymade Contraptions Of Descent</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/01/22/sneak-prelistening-imbalance-readymade-contraptions-of-descent/</link>
		<comments>http://polarblog.de/2012/01/22/sneak-prelistening-imbalance-readymade-contraptions-of-descent/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 17:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Imbalance]]></category>
		<category><![CDATA[Vinyl]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eine besondere Ehre: Als erster Pressemensch habe ich die neue Imbalance-EP »READYMADE CONTRAPTIONS OF DESCENT« bekommen.
Die EP soll am 10. Februar 2012 digital ver&#246;ffentlicht werden, inklusive des Trashcan Darlings-Covers »Me Punk, You Fuck!«. Nur auf der Vinyl-Ausgabe (ab 1. M&#228;rz 2012 hier zu bestellen ) wird es das Outro der A-Seite, sowie zwei Livesongs auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/imbalance_cover.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6420" title="imbalance_cover" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/imbalance_cover.jpg" alt="" width="450" height="450" /></a></p>
<p>Eine besondere Ehre: Als erster Pressemensch habe ich die neue <a href="http://www.nordische-musik.de/3429-Imbalance.html" target="_blank" class="liexternal">Imbalance</a>-EP »READYMADE CONTRAPTIONS OF DESCENT« bekommen.</p>
<p>Die EP soll am 10. Februar 2012 digital ver&#246;ffentlicht werden, inklusive des <a href="http://www.myspace.com/trashcandarlings" target="_blank" class="liexternal">Trashcan Darlings</a>-Covers »Me Punk, You Fuck!«. Nur auf der Vinyl-Ausgabe (ab 1. M&#228;rz 2012 <a href="http://bustedskull.wazala.com/" target="_blank" class="liexternal">hier</a> zu bestellen <a href="http://bustedskull.wazala.com/" target="_blank" class="liexternal"></a>) wird es das Outro der A-Seite, sowie zwei Livesongs auf der B-Seite geben: »On Your Knees« (The Cave, Amsterdam 2011) und »Ease Your Pain« (Bambi Galore, Hamburg 2011).</p>
<p>Rezension in B&#228;lde auf unserer Hauptseite.</p>
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		<title>Der Abend der Schlagzeugerinnen: Eurosonic 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 22:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Groningen Mitte Januar ist immer ein Abenteuer gewesen. Zumindest die letzten Jahre. Entweder so gef&#228;hrlich glatt und fiesekalt, das man sich nur in Trippelschritten voranbewegen konnte, oder so platzregnerisch, dass kein Regenschirm mehr half und nasse Str&#252;mpfe in durchweichten Schuhen den Normalzustand darstellten. Aber dieses Jahr: Sonne! Milde Temperaturen! Oh! In Groningen gibt es kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Groningen Mitte Januar ist immer ein Abenteuer gewesen. Zumindest die letzten Jahre. Entweder so gef&#228;hrlich glatt und fiesekalt, das man sich nur in Trippelschritten voranbewegen konnte, oder so platzregnerisch, dass kein Regenschirm mehr half und nasse Str&#252;mpfe in durchweichten Schuhen den Normalzustand darstellten. Aber dieses Jahr: Sonne! Milde Temperaturen! Oh! In Groningen gibt es kurz nach Neujahr immer einen ersten Ausblick auf das (pop)musikalische Geschehen des neuen Jahres. Viel versprechende junge Bands stellen sich vor, und man zehrt von der M&#228;r, dass Franz Ferdinand vor vielen Jahren das <a href="http://festival.eurosonic-noorderslag.nl/en/" class="liexternal">Eurosonic-Festival</a> als Plattform nutzten, um zum H&#246;henflug anzusetzen. Die Musikbranche leckt im traditionellen Konferenzteil ihre Wunden und hofft inst&#228;ndig auf das Erscheinen der Killer Application, die alle Probleme auf magische Weise l&#246;sen wird. Ansonsten ist man weiterhin ratlos und redet viel in Ermangelung besserer Ideen. </p>
<p>Das Sch&#246;ne am Eurosonic ist, dass man in der Groninger Innenstadt problemlos mit dem Fahrrad zwischen den verschiedenen Veranstaltungsorten wechseln kann. Aber aufpasssen, nicht aus Versehen in die Gracht fallen! Der erste Abend ist ein Abend der &#220;berraschungen. Ein Abend, an dem es nach f&#252;nf Jahren (oder so) ein Wiedersehen mit den von mir sehr geliebten norwegischen Elektronikrockpiraten<a href="http://www.nordische-musik.de/1832-120-Days.html" class="liexternal"> 120 Days</a> gibt, die nach langem Schweigen und vielen Nebenprojekten in diesem Jahr endlich ihr zweites Album herausbringen. Es gibt zu sehr sp&#228;ter Stunde einen sehr l&#228;ssig-druckvolles Gig mit der vielleicht m&#228;chtigsten Reggae-Kapelle der Welt, n&#228;mlich <a href="http://www.nordische-musik.de/3236-Hj%C3%A1lmar.html" class="liexternal">Hjálmar</a> aus Island. Es gibt die putzigen Coldplay-Gutmensch-Epigonen <a href="http://www.facebook.com/ewertandthetwodragons" class="liexternal">Ewert And The Two Dragons</a> aus Estland. Es gibt aber auch Entdeckungen zu machen. Famose Schlagzeugerinnen. Die beiden mir bislang unbekannten Bands, die an diesem Abend bleibenden Eindruck hinterlassen, haben beide aufregende Frauen am Schlagwerk.</p>
<p>Fangen wir doch an mit den sehr leidenschaftlichen <a href="http://festival.eurosonic-noorderslag.nl/en/artists/" class="liexternal">Thulebasen</a> aus D&#228;nemark an, die anspruchsvollen, vertrackten, tanzbaren Experimental-Elektronik-Rock spielen, unter t&#228;tigem Einsatz von Synthiegewittern und viel, viel Eigenwilligkeit und Mut zum psychedelischen Davontreibenlassen unter mitunter gewaltt&#228;tigen Gef&#252;hlsausbr&#252;chen. Das Trio ist an diesem Abend souver&#228;n spielfreudig, und es ist eine Freude, der strahlend-intensiven Drummerin Felia Gram-Hanssen bei der Arbeit zuzusehen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/18050446?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/18050446" class="liexternal">Raga Gemini by Thulebasen</a> from <a href="http://vimeo.com/user5427148" class="liexternal">Anna Maria Helgadottir</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Die d&#228;nischen Landsleute <a href="http://festival.eurosonic-noorderslag.nl/en/artists/" class="liexternal">Pinkunoizu</a> sind eine dieser glitzernden Gro&#223;gruppen, die wirbeln und Sternenstaub aufwirbeln. Mit einem dicken Augenwinkern und einer l&#228;chelnden Verbeugung vor dem gro&#223;&#228;ugigen psychedelischen Pop der Sp&#228;tsechziger unter putzigstem Synthie-Einsatz. Und einer rauchzarten Lagerfeuer-Stimmung von Indie-Folk im Gep&#228;ck. Sehr sophisticated das, bei allem betonten Understatement. Wir tr&#228;umen unbedingt in Cinemascope und sind die ungest&#252;m-begabten Au&#223;enseiter, die immer als letzte ins V&#246;lkerballteam gew&#228;hlt werden. Auch hier ist eine Schlagzeugerin aktiv, die den Jungs selbstbewusst und animiert den Ton vorgibt. Und das scheinbar Zr&#252;ckgenommene entwickelt eine unwiderstehliche Sogwirkung und eine ansteckende Fr&#246;hlichkeit. Muss man tanzen dazu!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/35305259?color=ff9933" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/35305259" class="liexternal">Parabolic Delusions (Official)</a> from <a href="http://vimeo.com/pinkunoizu" class="liexternal">Pinkunoizu</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Mein letztes Konzert 2011: Amorphis im Karlsruher Substage</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/01/08/mein-letztes-konzert-2011-amorphis-im-karlsruher-substage/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 14:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Tatort: Das NEUE Substage, Karlsruhe
Tatverd&#228;chtige: Tomi Joutsen &#8211; die l&#228;ngsten Dreads im Metal-Business?
Tatzeit: Stuttgart mal zwei
Tat-Zeugen: 700 &#8211; von 1000 m&#246;glichen Besuchern
Einen perfekten Abschluss des Konzertjahres 2011 verdanken die Fans Amorphis – zumindest die 700 Zuschauer, die am 30. Dezember 2011 im Karlsruher Substage stehen.
Obwohl ich Amorphis unz&#228;hlige Male, vor allem in Finnland, gesehen habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis01.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6318" title="amorphis01" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis01.jpg" alt="" width="450" height="307" /></a><br />
Tatort: Das NEUE <a href="http://www.substage.de/" target="_blank" class="liexternal">Substage</a>, Karlsruhe<br />
Tatverd&#228;chtige: Tomi Joutsen &#8211; die l&#228;ngsten Dreads im Metal-Business?<br />
Tatzeit: Stuttgart mal zwei<br />
Tat-Zeugen: 700 &#8211; von 1000 m&#246;glichen Besuchern</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis06.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-6323" title="amorphis06" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis06.jpg" alt="" width="199" height="303" /></a>Einen perfekten Abschluss des Konzertjahres 2011 verdanken die Fans <a href="http://www.nordische-musik.de/286-Amorphis.html" target="_blank" class="liexternal">Amorphis</a> – zumindest die 700 Zuschauer, die am 30. Dezember 2011 im Karlsruher Substage stehen.</p>
<p>Obwohl ich Amorphis unz&#228;hlige Male, vor allem in Finnland, gesehen habe (<a href="http://polarblog.de/2011/07/25/hell-aktuell-xiii-tuska-2011-sonntag/" target="_blank" class="liinternal">Tuska</a>, <a href="http://www.nordische-musik.de/artikel/ankkarock.php" target="_blank" class="liexternal">Ankkarock</a>, <a href="http://www.nordische-musik.de/artikel/ruisrock.php" target="_blank" class="liexternal">Ruisrock</a>, <a href="http://polarblog.de/2011/09/20/summer-breeze-2011-donnerstag-vom-norwegischen-dreier-vreid-kvelertak-kampfar-bis-marduk/" target="_blank" class="liinternal">Summer Breeze</a>), habe ich sie nur einmal als Headliner in einem Club gesehen:<br />
1997 bin ich extra mit zwei Freunden nach Strasbourg gefahren; in der Laiterie stand damals noch Pasi Koskinen am Mikro. Die Band hatte gerade mal drei Alben sowie einige Mini-CDs ver&#246;ffentlicht und spielte live einen Mix aus Death Metal plus Keyboard (»TALES OF THE THOUSAND LAKES«) und psychedelischem Death Metal mit Folkeinlagen (»ELEGY«). Lang lang ist&#8217;s her.</p>
<p>Schon seit 2005 ist der Mann mit den vielleicht l&#228;ngsten Dreads im Metal-Business Amorphis-Fronter: Tomi Joutsen. Kurz nach halb zehn betreten er und seine Jungs mit »The Song of the Sage« die B&#252;hne. Joutsen (&#252;brigens »Schwan« auf Deutsch) ist der perfekte Fronter, er sucht den Kontakt zum Publikum, heizt die Stimmung an und inszeniert mit ausgesucht Kopfschw&#252;ngen seine Dreads. Die Fans eifern ihm nach, schwingen ihre M&#228;hnen zu den Songs, die zun&#228;chst vom aktuellen Album »THE BEGINNING OF TIME« stammen.</p>
<p><span id="more-6316"></span><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis02.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6319" title="amorphis02" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis02.jpg" alt="" width="450" height="284" /></a><br />
Und wieder stelle ich fest, dass der Umzug dem Substage gut getan hat, Lichtshow und Sound sind viel besser (aber einen Nachteil gibt es: Es liegt nicht mehr vor meiner Haust&#252;r). Nach einigen St&#252;cken diesseits des Millenniums »The Smoke« (»ECLIPSE«), »Towards And Against« (»SILENT WATERS«), »Sky Is Mine« (SKYFORGER) sowie einem Ausflug zu »ELEGY« (»Against Widows«) reist die Band richtig weit zur&#252;ck in der Bandgeschichte.</p>
<p>Fans, die vielleicht die letzten drei, vier Alben kennen, wirken zur&#252;ckhaltend bis verwirrt, als die Band ein paar ihrer fr&#252;hen, m&#228;chtigen Death-Granaten abfeuert: Das Sextett brettert gewaltig nonstop durch »Karelia«, »Vulgar Necrolatry« (mit Rammsteins »Pussy«-Intro) und »Into Hiding« und nicht nur ich wei&#223;, wovon ich am n&#228;chsten Tag Nackenschmerzen habe.</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis03.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6320" title="amorphis03" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis03.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a>Gitarrist Esa Holopainen hat zwischen seinen Soli gen&#252;gend Zeit f&#252;r   Fankontakt und um mit Keyboarder Santeri Kallio zu scherzen. Ja, die   Jungs sind Profis, was sich nicht nur in der Spielfreude und Ausdauer   dieser Tour ohne Ruhepausen zeigt, sondern auch in der Zusammenstellung   der Setlist. Diese behalten sie die ganze Tour bei, nur mit leicht   ver&#228;nderter Reihenfolge.</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis04.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-6321" title="amorphis04" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis04.jpg" alt="" width="199" height="290" /></a> Mit »Sampo« vom »SKYFORGER«-Album ist das offizielle Set nach knapp  70 Minuten zu Ende, das Publikum schreit lauthals nach Zugaben und  bekommt sie nat&#252;rlich: Joutsen meistert »My Kantele« als w&#228;re er ein  Gr&#252;ndungsmitglied der Kapelle gewesen und der Song im original von ihm.</p>
<p>Zum Finale gibt es »House Of Sleep«, einer der H&#246;hepunkte im  Amorphis-Repertoire, den die Fans frenetisch bejubeln, und beklatschen.  Damit ist das Konzert nach knapp anderthalb Stunden endg&#252;ltig zu Ende –  und die Band schon in den Startl&#246;chern f&#252;r ihren Silvester-Gig.</p>
<p>Fotos © natte</p>
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		<title>&#220;ber die W&#252;ste und in die W&#228;lder mit den Burning Hearts</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/01/04/ueber-die-wueste-und-in-die-waelder-mit-den-burning-hearts/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 21:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Burning Hearts]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer glaubt, nur Schweden beherrschten die Kunst des elegant schwebenden, schwerelosen Kammerpop, der wird sich bei diesen Finnen die Augen reiben. Burning Hearts, das Duo bestehend aus der fabelhaften Chanteuse Jessika Rapo und dem Schlagzeuger Henry Ojala, bewegt sich geschmeidig durch fein ausgeformte Sehnsuchtswelten, die den entscheidenden Schritt vom gef&#228;llig-pastelligen Anorakpop entfernt sind, weil sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer glaubt, nur Schweden beherrschten die Kunst des elegant schwebenden, schwerelosen Kammerpop, der wird sich bei diesen Finnen die Augen reiben. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=2839" class="liexternal">Burning Hearts</a>, das Duo bestehend aus der fabelhaften Chanteuse Jessika Rapo und dem Schlagzeuger Henry Ojala, <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Burning-Hearts-hattar-stor.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Burning-Hearts-hattar-stor-150x150.jpg" alt="" title="Burning-Hearts-hattar-stor" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6358" /></a>bewegt sich geschmeidig durch fein ausgeformte Sehnsuchtswelten, die den entscheidenden Schritt vom gef&#228;llig-pastelligen Anorakpop entfernt sind, weil sie Tiefe haben. So einfach sind die Dinge mitunter. Burning Hearts werden von sanft flackernden Flammen umh&#252;llt. Aber verbrennen tun sie nicht.</p>
<p>Manchmal sind Br&#252;che gut, um sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. Henry Ojala hat den Smiths-Epigonen <a href="http://www.nordische-musik.de/1727-Cats-On-Fire.html" class="liexternal">Cats on Fire</a> den R&#252;cken gekehrt, um einen viel versprechenden Seitenpfad zu seinem Hauptprojekt zu machen. Burning Hearts haben mit »ABOA SLEEPING« bereits vor Jahren ein Deb&#252;t mit Substanz vorgelegt, damals noch sehr dem sch&#252;chtern-tastenden Folkpop verpflichtet. Heute lassen Burning Hearts das sorgsame Tappsen entschieden hinter sich, treten mit ganzer Sohle auf und sagen: Hier sind wir! Selbstbewusst. Kraftvoll. Temperamentvoll. Offen. Lassen eine leise Traurigkeit mitschwingen. Die Dinge und die Songstrukturen sind komplex. Und das ist gut so. Anfang Februar bringt das Turkuer Label <a href="http://www.facebook.com/SolinaRecords" class="liexternal">Solina Records</a> den Burning-Hearts-Zweitling »EXTINCTIONS« heraus, und die erste Kostpobe »Burn Burn Burn« l&#228;uft bereits das siebte Mal in Folge, ohne irgendwelche Abnutzungserscheinungen zu zeigen.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F32193643&#038;g=1"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed allowscriptaccess="always" height="81" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F32193643&#038;g=1" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/solinarecords/06-burn-burn-burn" class="liexternal">Burning Hearts: Burn Burn Burn</a> by <a href="http://soundcloud.com/solinarecords" class="liexternal">Solina Records</a></span></p>
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		<title>Die besten skandinavischen Gigs 2011</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/01/01/die-besten-skandinavischen-gigs-2011-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 20:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie jedes Jahr kommen wir bei Nordische Musik mit unseren besten Alben des Jahres nicht zu zeitnah zu Potte. Na und? Muss jeder seine Liste schon am 1. Dezember fertig ausformuliert haben? Pfui Bl&#246;dsinn! Also sinne ich eben am ersten Tag des neuen Jahres &#252;ber die besten skandinavischen Gigs von 2011 nach, l&#228;chle, sortiere, w&#228;ge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jedes Jahr kommen wir bei <a href="http://www.nordische-musik.de/index.php" class="liexternal">Nordische Musik</a> mit unseren besten Alben des Jahres nicht zu zeitnah zu Potte. Na und? Muss jeder seine Liste schon am 1. Dezember fertig ausformuliert haben? Pfui Bl&#246;dsinn! Also sinne ich eben am ersten Tag des neuen Jahres &#252;ber die besten skandinavischen Gigs von 2011 nach, l&#228;chle, sortiere, w&#228;ge ab und entscheide frei nach dem feinen Ratschlag der Berliner Bloggerkollegin <a href="http://heilewelt.tumblr.com/" class="liexternal">D&#246;rte Heilewelt</a>, dass es genau die Konzerte sein werden, die sich so anf&#252;hlen, als seien sie gestern gewesen.</p>
<p>10. <a href="http://www.raisedamongwolves.dk/" class="liexternal">Raised Among Wolves</a> beim Iceland Airwaves Festival, Reykjavik. Es gibt sie trotz aller Stereotypen, die Liebe auf den ersten Blick. Eine Handvoll junger D&#228;nen, in Wo-Die-Wilden-Kerle-Wohnen-Kost&#252;me geh&#252;llt, die ihre eigene, sehr liebevolle Variante des Alice-Im-Wunderland-Pop spielen. Romantisch, hingebungsvoll, euphorisch, gro&#223;&#228;ugig, geradezu feierlich. Mit der triumphierenden Trompete von Daniel Bonde. Hach, das k&#246;nnte etwas werden!</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/gXBgGanKUGU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>9. <a href="http://www.nordische-musik.de/1556-Magenta-Skycode.html" class="liexternal">Magenta Skycode</a> beim Flow Festival in Helsinki. Die Band um Mastermind und S&#228;nger Jori Sj&#246;roos liebt das gepflegte Pathos und die gro&#223;e Geste. Funktioniert das am hellichten Nachmittag auf der Hauptb&#252;hne? Und wie! Gro&#223;e Herzschmerz-Hymnen brauchen keine n&#228;chtliche Schw&#228;rze, um zu glitzern wie dick aufgetragener Sternenstaub. Au&#223;erdem ist es gro&#223;artig, die finnischen Freunde fast allesamt rundum versammelt zu haben und sich gemeinsam zu freuen. Man genie&#223;t und l&#228;chelt und fragt sich, wann Resteuropa endlich von dieser gro&#223;artigen Band Notiz nehmen wird. </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28116645?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=adadad" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/28116645" class="liexternal">Magenta Skycode &#8211; Kipling music video</a> from <a href="http://vimeo.com/flatlightfilms" class="liexternal">Flatlight Films</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>8. <a href="http://www.nordische-musik.de/3288-Min%C3%A4-Ja-Ville-Ahonen" class="liexternal">Min&#228; Ja Ville Ahonen</a> auf dem Flow Festival in Helsinki. Das schrullige Deb&#252;talbum der merkw&#252;rdigen Finnen hatte sich unauff&#228;llig in mein Herz geschlichen wie eine Katze auf M&#228;usepirsch. Um so gespannter darauf, die Band endlich einmal live zu erleben und holla! Was f&#252;r eine leidenschaftliche Orchestrierung gro&#223;er Gef&#252;hle. Als stiller Waldschrat anfangen, als ausflippender Derwisch enden. Man sch&#252;ttelte sich nach dem Konzert wie ein pitschnasser Hund und fragte sich: Was war das denn? Gut so!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/15692201?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/15692201" class="liexternal">Min&#228; ja Ville Ahonen: Sano</a> from <a href="http://vimeo.com/user4918892" class="liexternal">samuli laine</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>7. <a href="http://teamme.no/" class="liexternal">Team Me</a> beim Reeperbahnfestival in Hamburg. Einfach wunderbar, wie diese Gro&#223;grupppe hochtalentierter norwegischer Jungspunde ein kreatives, sehr tanzbares Chaos aus s&#228;mtlichen Versatzst&#252;ckchen der Popgeschichte veranstaltet! Euphorisierend und &#252;berraschend, blubbernd und steppend, fr&#246;hlich und &#252;berm&#252;tig. S&#228;ngerin Synne h&#252;pft &#252;ber die B&#252;hne wie eine Hummel, die in ein Honigglas eingesperrt wurde. Unwiderstehlich! Im Januar kommt ihr Deb&#252;talbum »TO THE TREETOPS!« in Deutschland heraus, schon ein Grund, sich aufs neue Jahr zu freuen!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22665952?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/22665952" class="liexternal">Team Me &#8220;Dear Sister&#8221; official music video</a> from <a href="http://vimeo.com/propellerrecordings" class="liexternal">Propeller Recordings</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p><span id="more-6294"></span></p>
<p>6. <a href="http://www.nordische-musik.de/1162-Helgi-Jonsson.html" class="liexternal">Helgi Jónsson</a>, mehr oder minder unplugged, im wunderbarsten Plattenladen der Welt, n&#228;mlich dem <a href="http://www.12tonar.is/" class="liexternal">12 Tonar</a>, beim Iceland Airwaves Festival in Reykjavik. In den kleinen Laden haben sich sch&#228;tzungsweise 30 Leute gequetscht, die Luft ist dick und Scheiben beschlagen, aber was tut das schon zur Sache, wenn der junge, blasse, spindeld&#252;rre Isl&#228;nder mit geringen Mitteln gro&#223;e Gef&#252;hle erschafft! Sich entschuldigen f&#252;r dies und das, was angeblich nicht perfekt klappt, das tut er zwar weiterhin, aber ansonsten hat er die Rolle des sch&#252;chternen Singer-Songwriters abgestreift wie einen alten Mantel und ach! entpuppt sich als sanfter Melodrama-Troubadour. Beim innigen Song »The« Pond« muss ich mir ein, zwei kleine Tr&#228;nen aus dem Augenwinkel wischen, so ergreifend sch&#246;n ist der! »We´ll never feel alone. We´ll never feel alone.« F&#252;r einen langen Moment mag man es glauben.</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/YfaOMAO4L3s" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>5. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=884" class="liexternal">Efterklang</a> in der Brotfabrik in Frankfurt. Ein magischer Abend mit der am isl&#228;ndischsten klingenden Band au&#223;erhalb Islands, die sehr sinnliche Gegenwelten entwerfen, aus feinem Elektronikgefrickel und triumphierenden Geigen und Fl&#246;ten. Sind bescheiden, neugierig und offen. Singen schlaue, fein gewebte Songs voll schwebender Traurigkeit, die im besten Sinne des Wortes romantisch sind. Es mag wohl keinen gegeben haben, dem an diesem Abend nicht der Glaube an die Macht der schlichten Sch&#246;nheit wiedergegeben wurde und der nicht mit &#252;bervollem Herzen auf Wolken nach Hause schwebte. Klingt kitschig, aber es war genau so! ;)</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/11262976?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/11262976" class="liexternal">Efterklang &#8211; I Was Playing Drums (Official Video)</a> from <a href="http://vimeo.com/user2520764" class="liexternal">End of the Road Films</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>4. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=3273" class="liexternal">Kakkmaddafakka</a> im <a href="http://www.hafen2.net/" class="liexternal">Hafen2 </a> in Offenbach, der wunderbarerweise dank vieler kleiner und einiger gro&#223;er Spenden weiter bestehen wird, eine der wirklich guten Nachrichten zum Jahresende! Eines der Konzerte des Jahres 2011 im Hafen war definitiv der temperamentvolle Auftritt der f&#252;nf norwegischen Jungspunde, die aus dem eigentlich peinlichen hormonellen Irrsinn eine Kunstform machen und die Fr&#246;hlichkeit auf die Liste der Menschenrechte setzen. Kakkmaddafakka lieben M&#228;dchen, und das ist gut so, weil sie ironisieren, klamauken, sch&#246;nspielen, rumkaspern, mitrei&#223;en und schlie&#223;lich &#252;berw&#228;ltigen, unter heftigster Schwei&#223;absonderung und vollem K&#246;rpereinsatz. Und gekonnt die Tatsache &#252;berspielen, das jeder einzelne »Kakk« ein Virtuose an seinem Instrument ist. Eine stete Quelle der Freude ist der manisch-hyperbegabte Pianist Jonas Nielsen mit seinem Hang zum Exhibitionismus. Keine drei Songs, und der Mann hat sich halbnackig ausgezogen und turnt wie ein Schimpase auf seinen Klavierhocker herum. Chapeau!</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/5zltpe3YF8A" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>3. <a href="http://www.einarstray.no/" class="liexternal">Einar Stray</a> beim Iceland Airwaves Festival in Reykjavik. Durch fieseste Windb&#246;en und berserkerhaft wilden Sturzregen k&#228;mpfe ich mich an diesem Abend ins neue Konzerthaus Harpa vor, um endlich mit pietschnassen F&#252;&#223;en das norwegische  Singer-Songwriter-Klavierwunderkind live zu h&#246;ren. Ernsthaft ist er, hingebungsvoll ist er, bestrumpft ist er und kreiert mit seiner bestens aufgelegten nerdigen Begleitband anspruchsvolle Songs von sperriger Sch&#246;nheit, konzentrierter Strenge und verhaltener Euphorie. Die nassen F&#252;&#223;e sind schnell vergessen, weil Stray mit einer solch rauh-empfindsamen Intensit&#228;t packt, dass man gerne mit ihm durch karg-leidenschaftliche Seelenlandschaften geht und an die gro&#223;e romantische Einsame Emily Brontë denkt. Puuuuh.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/20140772?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/20140772" class="liexternal">BYLARM2011 &#8211; Gårsdagens konsert &#8211; Einar Stray</a> from <a href="http://vimeo.com/bylarm" class="liexternal">byLarm</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>2. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=3302&#038;PHPSESSID=546a9489b2f7c0c4415e239e926c8ece" class="liexternal">Treefight For Sunlight</a> beim Eurosonic Festival in Groningen und beim Iceland Airwaves Festival, Reykjavik. Pietschnass war ich auch beim allerersten Mal, als ich die D&#228;nen live h&#246;rte. Was ein f&#252;rchterliches Wetter in Groningen, der Regen will einfach nicht enden. Mit dem von den lieben Freunden geliehenen Fahrrad zwischen den Festival-Veranstaltungsorten hin- und herflitzen und nat&#252;rlich spielen Treefight For Sunlight just am anderen Ende der Stadt und nat&#252;rlich ergie&#223;t sich wolkenbruchartiger Regen just zu diesem Zeitpunkt. Aber nach einer Minute sind triefende M&#252;tze, Schuhe und Jacke vergessen, weil die junge D&#228;nen durch ihre Hingabe zum ausufernden Barockpop und himmlisch harmonischen Vocals unwiderstehlich &#252;berzeugen. Entschieden pl&#252;schig, aber sehr fokussiert kommen sie daher. Verspielt, dick auftragend, diese J&#252;nger des hymnischen Falsettgesangs und der funkenspr&#252;henden Melodien. Ihre Coverversion von Kate Bushs Klassiker »Wuthering Heights« ein glitzernder H&#246;hepunkt. Wer denkt da noch an nasse F&#252;&#223;e? Ein Dreivierteljahr sp&#228;ter spielen die bescheiden daherkommenden D&#228;nen in Reykjavik genau dort, wo sie hingeh&#246;ren: Nicht in kleine Klubs mit niedrigen Decken, sondern in einen mittelgro&#223;en Saal mit bester Akustik. Man m&#246;chte weinen vor R&#252;hrung, so sch&#246;n ist es, diese Band ankommen zu sehen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/19209563?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/19209563" class="liexternal">Treefight For Sunlight &#8211; What Became Of You And I? (Live Session)</a> from <a href="http://vimeo.com/tlobf" class="liexternal">The Line Of Best Fit</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>1. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=2835" class="liexternal">For A Minor Reflection</a> beim Iceland Airwaves Festival in Reykjavik. Blogkollegin D&#246;rte fragte nach dem Konzert, das in der Erinnerung von frischester, unmittelbarster Pr&#228;senz geblieben ist, und gibt nicht den Schatten eines Zweifels. Eben dieses. Es ist eine Freude und ein Privileg, den isl&#228;ndischen Postrockern beim Wachsen zuzuschauen. 2011 spielen sie erstmals beim Festival auf der Hauptb&#252;hne im Kunstmuseum. Sie kommen an. Sie nutzen die Chance, sie explodieren in Sch&#246;nheit und Hingabe. Es ist eines der Konzerte, das auf Monate st&#228;rkt, durch Intensit&#228;t, durch Leidenschaft. Genau so soll es sein.</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/GLqviTPuZHw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Nachweihnachtliche Bescherung vom Soliti-Label und 7oi</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 16:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Island]]></category>
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		<category><![CDATA[Jori Hulkkonen]]></category>
		<category><![CDATA[Soliti Records]]></category>
		<category><![CDATA[The New Tigers]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sind alle Geschenke bereits ausgepackt und das Weihnachtspapier brav in der blauen Tonne entsorgt, da gibt es kurz vor Neujahr noch sp&#228;te Pr&#228;sente aus dem Norden, aus Finnland und Island, um genauer zu sein. Fangen wir mit Suomi an. Dort hat Nick Triani, der umtriebigste Brite im Land der vielen Seen, in diesem Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sind alle Geschenke bereits ausgepackt und das Weihnachtspapier brav in der blauen Tonne entsorgt, da gibt es kurz vor Neujahr noch sp&#228;te Pr&#228;sente aus dem Norden, aus Finnland und Island, um genauer zu sein. Fangen wir mit Suomi an. Dort hat Nick Triani, der umtriebigste Brite im Land der vielen Seen, in diesem Jahr sein neues Label <a href="http://solitimusic.com/" class="liexternal">Soliti</a> aus der Taufe gehoben und bekanntere Acts wie <a href="http://www.nordische-musik.de/1727-Cats-On-Fire.html" class="liexternal">Cats On Fire</a> und <a href="http://www.nordische-musik.de/1191-Astrid-Swan.html" class="liexternal">Astrid Swan</a>, aber auch einige der interessantesten Newcomer wie <a href="www.nordische-musik.de/3406-The-New-Tigers" class="liinternal">The New Tigers</a>, <a href="www.nordische-musik.de/3451-Big-Wave-Riders" class="liinternal">Big Wave Riders </a> und <a href="http://www.blacktwigmusic.com/" class="liexternal">Black Twig</a> unter seiner Flagge versammelt. <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/soliti-zip-640x640.png" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/soliti-zip-640x640-150x150.png" alt="" title="soliti-zip-640x640" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6304" /></a>Zur Feier des erfolgreichen Starts beschenkt Mr. Triani die Welt jetzt mit <a href="http://solitimusic.com/" class="liexternal">»THE SOLITI ZIP«</a> und damit der ersten Compilation des Labels. Kostenlose herunterladen kann man neue Songs, erprobte Songs und Remixes, unter anderem von Frickel-Meister <a href="http://www.nordische-musik.de/107-Jori-Hulkkonen.html" class="liexternal">Jori Hulkkone</a>n und von den sch&#228;ndlicherweise hierzulande immer noch weitgehend unbekannten, schlauen Folkpop-Tr&#228;umern <a href="ww.nordische-musik.de/2839-Burning-Hearts" class="liinternal">Burning Hearts</a> mit der wunderbaren Jessika Rapo an den Vocals. Spa&#223; macht die Jahresendpost aus Helsinki auch deshalb, weil alle Beteiligten nicht ganz allt&#228;gliche Best-Of 2011-Listen angelegt haben. So erf&#228;hrt man also, dass Ober-Cat-On-Fire Mattias Bj&#246;rkas Fussballfan ist und Teemu Pukki f&#252;r den besten im Ausland kickenden finnischen Ballartisten h&#228;lt (der schlechteste ist Mikael Forsell von Leeds United!), dass Astrid Swan die Biographie von Diane Keaton mit Gewinn gelesen hat und Aki von den Black Twigs den dunklen, schneelosen Dezember in Finnland f&#252;r das schlimmste Ereignis des Jahres h&#228;lt. </p>
<p>Das nehme ich doch gleich zum Anlass, Black Twig im Ton vorzustellen. Das Deb&#252;t der Vier aus Helsinki mit dem sch&#246;nen Titel »PAPER TREES« erscheint am 11. Januar bei Soliti und pflegt eine fuzzige, coole Form des klassischen (britischen) Indierocks mit deutliche psychedelischer Grundstr&#246;mung und ist von angenehm unaufgeregter Dringlichkeit.</p>
<p><object height="225" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F2053673&#038;show_artwork=false&#038;color=000000&#038;show_comments=false&#038;show_playcount=false"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed allowscriptaccess="always" height="225" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F2053673&#038;show_artwork=false&#038;color=000000&#038;show_comments=false&#038;show_playcount=false" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/blacktwigmusic" class="liexternal">Latest tracks by blacktwigmusic</a></span></p>
<p>Das zweite versp&#228;tete Weihnachtsgeschenk kommt vom empfindsamen Elektronik-Shoegazer <a href="http://7oi.org/" class="liexternal">70i</a>, aus Island, der in einer Geste der Gro&#223;z&#252;gigkeit alle seine bislang erschienen vier Alben eine Woche lang zum kostenlosen Download zur Verf&#252;gung stellt. Jóhann Friðgeir Jóhannsson, alias Jói, treibt sich mit Vorliebe in pastellfarben blaugr&#252;nen, angenehm verschwurbelten Gegenwelten herum, durch die die Dinge nur auf Zehenspitzen t&#228;nzeln und die Gewissheiten allm&#228;hlich schwinden. Eine sch&#246;ne Entdeckung auf dem Weg, einen der Neujahrsvors&#228;tze f&#252;r 2012 umzusetzen: Entschleunigung!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/30224224?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/30224224" class="liexternal">The Cherry Orchard</a> from <a href="http://vimeo.com/sevenoi" class="liexternal">7oi</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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