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	<title>Polarblog &#187; Finnland</title>
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	<description>Nordische Musik Weblog</description>
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		<title>SLKJ: Der finnische L&#246;we und der tote Hase</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 21:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich Emily Cheeger das erste Mal sah, sa&#223; sie, den Tr&#228;nen nahe, auf den steilen Stufen im Schmuddelkind-Club Ponyhof in Frankfurt-Sachsenhausen. Es war Sonntag, es regnete, ihre Katze daheim in Finnland war gerade gestorben und der einzige Konzertbesucher, der sie und ihre Band Vuk an diesem Abend live sehen wollte, das war ich. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich Emily Cheeger das erste Mal sah, sa&#223; sie, den Tr&#228;nen nahe, auf den steilen Stufen im Schmuddelkind-Club <a href="http://www.ponyhof-club.de/" class="liexternal">Ponyhof</a> in Frankfurt-Sachsenhausen. Es war Sonntag, es regnete, ihre Katze daheim in Finnland war gerade gestorben und der einzige Konzertbesucher, der sie und ihre Band <a href="http://www.nordische-musik.de/2590-Vuk.html" class="liexternal">Vuk</a> an diesem Abend live sehen wollte, das war ich. Eine skurile Situation. Wir redeten alle durcheinander und versuchten, Emily aufzuheitern. Mit wenig Erfolg. <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Vuk.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Vuk-150x150.jpg" alt="" title="Vuk" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6458" /></a>Der einsame Tresenmann vom Ponyhof war eben von seiner Freundin verlassen worden. Seine Leidensgeschichte hellte die allgemeine Laune nicht auf. Der Booker war bedr&#246;ppelt und der Vuk-Schlagzeuger lie&#223; sich aus lauter Frust nicht mehr blicken. Emily bot an, auch ein Konzert nur f&#252;r eine einzige Person zu spielen. Das war mir dann doch zu peinlich. Die Geschichte dieser Tour endete wenige Tage sp&#228;ter f&#252;r Emily doch einigerma&#223;en vers&#246;hnlich, weil das Publikum im Heidelberger <a href="http://www.karlstorbahnhof.de/content/konzerte/?c=konzerte" class="liexternal">Karlstorbahnhof</a> in ausreichender Zahl die finnische K&#252;nstlerin mit amerikanischen Wurzeln sehen wollte. Ihrem eigenwillig-traumverlorenen Hexenwelt-Pop ebenso genoss wie ihre schrulligen Piano-Moritaten. Und aufmerksam ihrer ausdrucksstarken Stimme lauschte.</p>
<p><iframe width="420" height="215" src="http://www.youtube.com/embed/B4GrLwp6IRM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Projekt Vuk gibt es immer noch, ein neues Album ist in Arbeit und f&#252;r den Sommer sogar eine neue Deutschland-Tour geplant. Aber in der Zwischenzeit begibt sich Frau Cheeger nochmals auf Abwege. Gemeinsam mit ihrem musikalischen Mitstreiter Junnu Alajuuma hat sie das experimentelle Synthie-Projekt SLKJ (Suomi-Leijona ja Kuollut J&#228;nis) aus der Taufe gehoben. &#220;bersetzt: Der finnische L&#246;we und der tote Hase! Das Duo hat drei Songs auf Soundcloud ver&#246;ffentlicht, die verspielter, melodramatischer und rhythmischer klingen als Vuk pur und nat&#252;rlich vom Todesengel und dem sinnlichen Vergn&#252;gen an der Rebellion handeln. Irgendwo zwischen Jenseits-Sehnsucht und Tanzfl&#228;che herum irrlichtern und auf eine angenehme Weise beunruhigend sind. Nachtmusik, dunkel leuchtend, wenn alle Lichter ausgehen.</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F33578642&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
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		<title>Mein letztes Konzert 2011: Amorphis im Karlsruher Substage</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/01/08/mein-letztes-konzert-2011-amorphis-im-karlsruher-substage/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 14:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
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		<description><![CDATA[
Tatort: Das NEUE Substage, Karlsruhe
Tatverd&#228;chtige: Tomi Joutsen &#8211; die l&#228;ngsten Dreads im Metal-Business?
Tatzeit: Stuttgart mal zwei
Tat-Zeugen: 700 &#8211; von 1000 m&#246;glichen Besuchern
Einen perfekten Abschluss des Konzertjahres 2011 verdanken die Fans Amorphis – zumindest die 700 Zuschauer, die am 30. Dezember 2011 im Karlsruher Substage stehen.
Obwohl ich Amorphis unz&#228;hlige Male, vor allem in Finnland, gesehen habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis01.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6318" title="amorphis01" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis01.jpg" alt="" width="450" height="307" /></a><br />
Tatort: Das NEUE <a href="http://www.substage.de/" target="_blank" class="liexternal">Substage</a>, Karlsruhe<br />
Tatverd&#228;chtige: Tomi Joutsen &#8211; die l&#228;ngsten Dreads im Metal-Business?<br />
Tatzeit: Stuttgart mal zwei<br />
Tat-Zeugen: 700 &#8211; von 1000 m&#246;glichen Besuchern</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis06.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-6323" title="amorphis06" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis06.jpg" alt="" width="199" height="303" /></a>Einen perfekten Abschluss des Konzertjahres 2011 verdanken die Fans <a href="http://www.nordische-musik.de/286-Amorphis.html" target="_blank" class="liexternal">Amorphis</a> – zumindest die 700 Zuschauer, die am 30. Dezember 2011 im Karlsruher Substage stehen.</p>
<p>Obwohl ich Amorphis unz&#228;hlige Male, vor allem in Finnland, gesehen habe (<a href="http://polarblog.de/2011/07/25/hell-aktuell-xiii-tuska-2011-sonntag/" target="_blank" class="liinternal">Tuska</a>, <a href="http://www.nordische-musik.de/artikel/ankkarock.php" target="_blank" class="liexternal">Ankkarock</a>, <a href="http://www.nordische-musik.de/artikel/ruisrock.php" target="_blank" class="liexternal">Ruisrock</a>, <a href="http://polarblog.de/2011/09/20/summer-breeze-2011-donnerstag-vom-norwegischen-dreier-vreid-kvelertak-kampfar-bis-marduk/" target="_blank" class="liinternal">Summer Breeze</a>), habe ich sie nur einmal als Headliner in einem Club gesehen:<br />
1997 bin ich extra mit zwei Freunden nach Strasbourg gefahren; in der Laiterie stand damals noch Pasi Koskinen am Mikro. Die Band hatte gerade mal drei Alben sowie einige Mini-CDs ver&#246;ffentlicht und spielte live einen Mix aus Death Metal plus Keyboard (»TALES OF THE THOUSAND LAKES«) und psychedelischem Death Metal mit Folkeinlagen (»ELEGY«). Lang lang ist&#8217;s her.</p>
<p>Schon seit 2005 ist der Mann mit den vielleicht l&#228;ngsten Dreads im Metal-Business Amorphis-Fronter: Tomi Joutsen. Kurz nach halb zehn betreten er und seine Jungs mit »The Song of the Sage« die B&#252;hne. Joutsen (&#252;brigens »Schwan« auf Deutsch) ist der perfekte Fronter, er sucht den Kontakt zum Publikum, heizt die Stimmung an und inszeniert mit ausgesucht Kopfschw&#252;ngen seine Dreads. Die Fans eifern ihm nach, schwingen ihre M&#228;hnen zu den Songs, die zun&#228;chst vom aktuellen Album »THE BEGINNING OF TIME« stammen.</p>
<p><span id="more-6316"></span><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis02.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6319" title="amorphis02" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis02.jpg" alt="" width="450" height="284" /></a><br />
Und wieder stelle ich fest, dass der Umzug dem Substage gut getan hat, Lichtshow und Sound sind viel besser (aber einen Nachteil gibt es: Es liegt nicht mehr vor meiner Haust&#252;r). Nach einigen St&#252;cken diesseits des Millenniums »The Smoke« (»ECLIPSE«), »Towards And Against« (»SILENT WATERS«), »Sky Is Mine« (SKYFORGER) sowie einem Ausflug zu »ELEGY« (»Against Widows«) reist die Band richtig weit zur&#252;ck in der Bandgeschichte.</p>
<p>Fans, die vielleicht die letzten drei, vier Alben kennen, wirken zur&#252;ckhaltend bis verwirrt, als die Band ein paar ihrer fr&#252;hen, m&#228;chtigen Death-Granaten abfeuert: Das Sextett brettert gewaltig nonstop durch »Karelia«, »Vulgar Necrolatry« (mit Rammsteins »Pussy«-Intro) und »Into Hiding« und nicht nur ich wei&#223;, wovon ich am n&#228;chsten Tag Nackenschmerzen habe.</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis03.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6320" title="amorphis03" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis03.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a>Gitarrist Esa Holopainen hat zwischen seinen Soli gen&#252;gend Zeit f&#252;r   Fankontakt und um mit Keyboarder Santeri Kallio zu scherzen. Ja, die   Jungs sind Profis, was sich nicht nur in der Spielfreude und Ausdauer   dieser Tour ohne Ruhepausen zeigt, sondern auch in der Zusammenstellung   der Setlist. Diese behalten sie die ganze Tour bei, nur mit leicht   ver&#228;nderter Reihenfolge.</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis04.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-6321" title="amorphis04" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis04.jpg" alt="" width="199" height="290" /></a> Mit »Sampo« vom »SKYFORGER«-Album ist das offizielle Set nach knapp  70 Minuten zu Ende, das Publikum schreit lauthals nach Zugaben und  bekommt sie nat&#252;rlich: Joutsen meistert »My Kantele« als w&#228;re er ein  Gr&#252;ndungsmitglied der Kapelle gewesen und der Song im original von ihm.</p>
<p>Zum Finale gibt es »House Of Sleep«, einer der H&#246;hepunkte im  Amorphis-Repertoire, den die Fans frenetisch bejubeln, und beklatschen.  Damit ist das Konzert nach knapp anderthalb Stunden endg&#252;ltig zu Ende –  und die Band schon in den Startl&#246;chern f&#252;r ihren Silvester-Gig.</p>
<p>Fotos © natte</p>
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		<title>&#220;ber die W&#252;ste und in die W&#228;lder mit den Burning Hearts</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 21:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Burning Hearts]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer glaubt, nur Schweden beherrschten die Kunst des elegant schwebenden, schwerelosen Kammerpop, der wird sich bei diesen Finnen die Augen reiben. Burning Hearts, das Duo bestehend aus der fabelhaften Chanteuse Jessika Rapo und dem Schlagzeuger Henry Ojala, bewegt sich geschmeidig durch fein ausgeformte Sehnsuchtswelten, die den entscheidenden Schritt vom gef&#228;llig-pastelligen Anorakpop entfernt sind, weil sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer glaubt, nur Schweden beherrschten die Kunst des elegant schwebenden, schwerelosen Kammerpop, der wird sich bei diesen Finnen die Augen reiben. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=2839" class="liexternal">Burning Hearts</a>, das Duo bestehend aus der fabelhaften Chanteuse Jessika Rapo und dem Schlagzeuger Henry Ojala, <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Burning-Hearts-hattar-stor.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Burning-Hearts-hattar-stor-150x150.jpg" alt="" title="Burning-Hearts-hattar-stor" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6358" /></a>bewegt sich geschmeidig durch fein ausgeformte Sehnsuchtswelten, die den entscheidenden Schritt vom gef&#228;llig-pastelligen Anorakpop entfernt sind, weil sie Tiefe haben. So einfach sind die Dinge mitunter. Burning Hearts werden von sanft flackernden Flammen umh&#252;llt. Aber verbrennen tun sie nicht.</p>
<p>Manchmal sind Br&#252;che gut, um sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. Henry Ojala hat den Smiths-Epigonen <a href="http://www.nordische-musik.de/1727-Cats-On-Fire.html" class="liexternal">Cats on Fire</a> den R&#252;cken gekehrt, um einen viel versprechenden Seitenpfad zu seinem Hauptprojekt zu machen. Burning Hearts haben mit »ABOA SLEEPING« bereits vor Jahren ein Deb&#252;t mit Substanz vorgelegt, damals noch sehr dem sch&#252;chtern-tastenden Folkpop verpflichtet. Heute lassen Burning Hearts das sorgsame Tappsen entschieden hinter sich, treten mit ganzer Sohle auf und sagen: Hier sind wir! Selbstbewusst. Kraftvoll. Temperamentvoll. Offen. Lassen eine leise Traurigkeit mitschwingen. Die Dinge und die Songstrukturen sind komplex. Und das ist gut so. Anfang Februar bringt das Turkuer Label <a href="http://www.facebook.com/SolinaRecords" class="liexternal">Solina Records</a> den Burning-Hearts-Zweitling »EXTINCTIONS« heraus, und die erste Kostpobe »Burn Burn Burn« l&#228;uft bereits das siebte Mal in Folge, ohne irgendwelche Abnutzungserscheinungen zu zeigen.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F32193643&#038;g=1"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed allowscriptaccess="always" height="81" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F32193643&#038;g=1" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/solinarecords/06-burn-burn-burn" class="liexternal">Burning Hearts: Burn Burn Burn</a> by <a href="http://soundcloud.com/solinarecords" class="liexternal">Solina Records</a></span></p>
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		<title>Die besten skandinavischen Gigs 2011</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/01/01/die-besten-skandinavischen-gigs-2011-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 20:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie jedes Jahr kommen wir bei Nordische Musik mit unseren besten Alben des Jahres nicht zu zeitnah zu Potte. Na und? Muss jeder seine Liste schon am 1. Dezember fertig ausformuliert haben? Pfui Bl&#246;dsinn! Also sinne ich eben am ersten Tag des neuen Jahres &#252;ber die besten skandinavischen Gigs von 2011 nach, l&#228;chle, sortiere, w&#228;ge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jedes Jahr kommen wir bei <a href="http://www.nordische-musik.de/index.php" class="liexternal">Nordische Musik</a> mit unseren besten Alben des Jahres nicht zu zeitnah zu Potte. Na und? Muss jeder seine Liste schon am 1. Dezember fertig ausformuliert haben? Pfui Bl&#246;dsinn! Also sinne ich eben am ersten Tag des neuen Jahres &#252;ber die besten skandinavischen Gigs von 2011 nach, l&#228;chle, sortiere, w&#228;ge ab und entscheide frei nach dem feinen Ratschlag der Berliner Bloggerkollegin <a href="http://heilewelt.tumblr.com/" class="liexternal">D&#246;rte Heilewelt</a>, dass es genau die Konzerte sein werden, die sich so anf&#252;hlen, als seien sie gestern gewesen.</p>
<p>10. <a href="http://www.raisedamongwolves.dk/" class="liexternal">Raised Among Wolves</a> beim Iceland Airwaves Festival, Reykjavik. Es gibt sie trotz aller Stereotypen, die Liebe auf den ersten Blick. Eine Handvoll junger D&#228;nen, in Wo-Die-Wilden-Kerle-Wohnen-Kost&#252;me geh&#252;llt, die ihre eigene, sehr liebevolle Variante des Alice-Im-Wunderland-Pop spielen. Romantisch, hingebungsvoll, euphorisch, gro&#223;&#228;ugig, geradezu feierlich. Mit der triumphierenden Trompete von Daniel Bonde. Hach, das k&#246;nnte etwas werden!</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/gXBgGanKUGU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>9. <a href="http://www.nordische-musik.de/1556-Magenta-Skycode.html" class="liexternal">Magenta Skycode</a> beim Flow Festival in Helsinki. Die Band um Mastermind und S&#228;nger Jori Sj&#246;roos liebt das gepflegte Pathos und die gro&#223;e Geste. Funktioniert das am hellichten Nachmittag auf der Hauptb&#252;hne? Und wie! Gro&#223;e Herzschmerz-Hymnen brauchen keine n&#228;chtliche Schw&#228;rze, um zu glitzern wie dick aufgetragener Sternenstaub. Au&#223;erdem ist es gro&#223;artig, die finnischen Freunde fast allesamt rundum versammelt zu haben und sich gemeinsam zu freuen. Man genie&#223;t und l&#228;chelt und fragt sich, wann Resteuropa endlich von dieser gro&#223;artigen Band Notiz nehmen wird. </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28116645?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=adadad" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/28116645" class="liexternal">Magenta Skycode &#8211; Kipling music video</a> from <a href="http://vimeo.com/flatlightfilms" class="liexternal">Flatlight Films</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>8. <a href="http://www.nordische-musik.de/3288-Min%C3%A4-Ja-Ville-Ahonen" class="liexternal">Min&#228; Ja Ville Ahonen</a> auf dem Flow Festival in Helsinki. Das schrullige Deb&#252;talbum der merkw&#252;rdigen Finnen hatte sich unauff&#228;llig in mein Herz geschlichen wie eine Katze auf M&#228;usepirsch. Um so gespannter darauf, die Band endlich einmal live zu erleben und holla! Was f&#252;r eine leidenschaftliche Orchestrierung gro&#223;er Gef&#252;hle. Als stiller Waldschrat anfangen, als ausflippender Derwisch enden. Man sch&#252;ttelte sich nach dem Konzert wie ein pitschnasser Hund und fragte sich: Was war das denn? Gut so!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/15692201?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/15692201" class="liexternal">Min&#228; ja Ville Ahonen: Sano</a> from <a href="http://vimeo.com/user4918892" class="liexternal">samuli laine</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>7. <a href="http://teamme.no/" class="liexternal">Team Me</a> beim Reeperbahnfestival in Hamburg. Einfach wunderbar, wie diese Gro&#223;grupppe hochtalentierter norwegischer Jungspunde ein kreatives, sehr tanzbares Chaos aus s&#228;mtlichen Versatzst&#252;ckchen der Popgeschichte veranstaltet! Euphorisierend und &#252;berraschend, blubbernd und steppend, fr&#246;hlich und &#252;berm&#252;tig. S&#228;ngerin Synne h&#252;pft &#252;ber die B&#252;hne wie eine Hummel, die in ein Honigglas eingesperrt wurde. Unwiderstehlich! Im Januar kommt ihr Deb&#252;talbum »TO THE TREETOPS!« in Deutschland heraus, schon ein Grund, sich aufs neue Jahr zu freuen!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22665952?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/22665952" class="liexternal">Team Me &#8220;Dear Sister&#8221; official music video</a> from <a href="http://vimeo.com/propellerrecordings" class="liexternal">Propeller Recordings</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p><span id="more-6294"></span></p>
<p>6. <a href="http://www.nordische-musik.de/1162-Helgi-Jonsson.html" class="liexternal">Helgi Jónsson</a>, mehr oder minder unplugged, im wunderbarsten Plattenladen der Welt, n&#228;mlich dem <a href="http://www.12tonar.is/" class="liexternal">12 Tonar</a>, beim Iceland Airwaves Festival in Reykjavik. In den kleinen Laden haben sich sch&#228;tzungsweise 30 Leute gequetscht, die Luft ist dick und Scheiben beschlagen, aber was tut das schon zur Sache, wenn der junge, blasse, spindeld&#252;rre Isl&#228;nder mit geringen Mitteln gro&#223;e Gef&#252;hle erschafft! Sich entschuldigen f&#252;r dies und das, was angeblich nicht perfekt klappt, das tut er zwar weiterhin, aber ansonsten hat er die Rolle des sch&#252;chternen Singer-Songwriters abgestreift wie einen alten Mantel und ach! entpuppt sich als sanfter Melodrama-Troubadour. Beim innigen Song »The« Pond« muss ich mir ein, zwei kleine Tr&#228;nen aus dem Augenwinkel wischen, so ergreifend sch&#246;n ist der! »We´ll never feel alone. We´ll never feel alone.« F&#252;r einen langen Moment mag man es glauben.</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/YfaOMAO4L3s" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>5. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=884" class="liexternal">Efterklang</a> in der Brotfabrik in Frankfurt. Ein magischer Abend mit der am isl&#228;ndischsten klingenden Band au&#223;erhalb Islands, die sehr sinnliche Gegenwelten entwerfen, aus feinem Elektronikgefrickel und triumphierenden Geigen und Fl&#246;ten. Sind bescheiden, neugierig und offen. Singen schlaue, fein gewebte Songs voll schwebender Traurigkeit, die im besten Sinne des Wortes romantisch sind. Es mag wohl keinen gegeben haben, dem an diesem Abend nicht der Glaube an die Macht der schlichten Sch&#246;nheit wiedergegeben wurde und der nicht mit &#252;bervollem Herzen auf Wolken nach Hause schwebte. Klingt kitschig, aber es war genau so! ;)</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/11262976?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/11262976" class="liexternal">Efterklang &#8211; I Was Playing Drums (Official Video)</a> from <a href="http://vimeo.com/user2520764" class="liexternal">End of the Road Films</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>4. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=3273" class="liexternal">Kakkmaddafakka</a> im <a href="http://www.hafen2.net/" class="liexternal">Hafen2 </a> in Offenbach, der wunderbarerweise dank vieler kleiner und einiger gro&#223;er Spenden weiter bestehen wird, eine der wirklich guten Nachrichten zum Jahresende! Eines der Konzerte des Jahres 2011 im Hafen war definitiv der temperamentvolle Auftritt der f&#252;nf norwegischen Jungspunde, die aus dem eigentlich peinlichen hormonellen Irrsinn eine Kunstform machen und die Fr&#246;hlichkeit auf die Liste der Menschenrechte setzen. Kakkmaddafakka lieben M&#228;dchen, und das ist gut so, weil sie ironisieren, klamauken, sch&#246;nspielen, rumkaspern, mitrei&#223;en und schlie&#223;lich &#252;berw&#228;ltigen, unter heftigster Schwei&#223;absonderung und vollem K&#246;rpereinsatz. Und gekonnt die Tatsache &#252;berspielen, das jeder einzelne »Kakk« ein Virtuose an seinem Instrument ist. Eine stete Quelle der Freude ist der manisch-hyperbegabte Pianist Jonas Nielsen mit seinem Hang zum Exhibitionismus. Keine drei Songs, und der Mann hat sich halbnackig ausgezogen und turnt wie ein Schimpase auf seinen Klavierhocker herum. Chapeau!</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/5zltpe3YF8A" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>3. <a href="http://www.einarstray.no/" class="liexternal">Einar Stray</a> beim Iceland Airwaves Festival in Reykjavik. Durch fieseste Windb&#246;en und berserkerhaft wilden Sturzregen k&#228;mpfe ich mich an diesem Abend ins neue Konzerthaus Harpa vor, um endlich mit pietschnassen F&#252;&#223;en das norwegische  Singer-Songwriter-Klavierwunderkind live zu h&#246;ren. Ernsthaft ist er, hingebungsvoll ist er, bestrumpft ist er und kreiert mit seiner bestens aufgelegten nerdigen Begleitband anspruchsvolle Songs von sperriger Sch&#246;nheit, konzentrierter Strenge und verhaltener Euphorie. Die nassen F&#252;&#223;e sind schnell vergessen, weil Stray mit einer solch rauh-empfindsamen Intensit&#228;t packt, dass man gerne mit ihm durch karg-leidenschaftliche Seelenlandschaften geht und an die gro&#223;e romantische Einsame Emily Brontë denkt. Puuuuh.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/20140772?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/20140772" class="liexternal">BYLARM2011 &#8211; Gårsdagens konsert &#8211; Einar Stray</a> from <a href="http://vimeo.com/bylarm" class="liexternal">byLarm</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>2. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=3302&#038;PHPSESSID=546a9489b2f7c0c4415e239e926c8ece" class="liexternal">Treefight For Sunlight</a> beim Eurosonic Festival in Groningen und beim Iceland Airwaves Festival, Reykjavik. Pietschnass war ich auch beim allerersten Mal, als ich die D&#228;nen live h&#246;rte. Was ein f&#252;rchterliches Wetter in Groningen, der Regen will einfach nicht enden. Mit dem von den lieben Freunden geliehenen Fahrrad zwischen den Festival-Veranstaltungsorten hin- und herflitzen und nat&#252;rlich spielen Treefight For Sunlight just am anderen Ende der Stadt und nat&#252;rlich ergie&#223;t sich wolkenbruchartiger Regen just zu diesem Zeitpunkt. Aber nach einer Minute sind triefende M&#252;tze, Schuhe und Jacke vergessen, weil die junge D&#228;nen durch ihre Hingabe zum ausufernden Barockpop und himmlisch harmonischen Vocals unwiderstehlich &#252;berzeugen. Entschieden pl&#252;schig, aber sehr fokussiert kommen sie daher. Verspielt, dick auftragend, diese J&#252;nger des hymnischen Falsettgesangs und der funkenspr&#252;henden Melodien. Ihre Coverversion von Kate Bushs Klassiker »Wuthering Heights« ein glitzernder H&#246;hepunkt. Wer denkt da noch an nasse F&#252;&#223;e? Ein Dreivierteljahr sp&#228;ter spielen die bescheiden daherkommenden D&#228;nen in Reykjavik genau dort, wo sie hingeh&#246;ren: Nicht in kleine Klubs mit niedrigen Decken, sondern in einen mittelgro&#223;en Saal mit bester Akustik. Man m&#246;chte weinen vor R&#252;hrung, so sch&#246;n ist es, diese Band ankommen zu sehen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/19209563?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/19209563" class="liexternal">Treefight For Sunlight &#8211; What Became Of You And I? (Live Session)</a> from <a href="http://vimeo.com/tlobf" class="liexternal">The Line Of Best Fit</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>1. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=2835" class="liexternal">For A Minor Reflection</a> beim Iceland Airwaves Festival in Reykjavik. Blogkollegin D&#246;rte fragte nach dem Konzert, das in der Erinnerung von frischester, unmittelbarster Pr&#228;senz geblieben ist, und gibt nicht den Schatten eines Zweifels. Eben dieses. Es ist eine Freude und ein Privileg, den isl&#228;ndischen Postrockern beim Wachsen zuzuschauen. 2011 spielen sie erstmals beim Festival auf der Hauptb&#252;hne im Kunstmuseum. Sie kommen an. Sie nutzen die Chance, sie explodieren in Sch&#246;nheit und Hingabe. Es ist eines der Konzerte, das auf Monate st&#228;rkt, durch Intensit&#228;t, durch Leidenschaft. Genau so soll es sein.</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/GLqviTPuZHw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Nachweihnachtliche Bescherung vom Soliti-Label und 7oi</title>
		<link>http://polarblog.de/2011/12/29/nachweihnachtliche-bescherung-vom-soliti-label-und-70oi/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 16:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[70i]]></category>
		<category><![CDATA[Astrid Swan]]></category>
		<category><![CDATA[Big Wave Riders]]></category>
		<category><![CDATA[Black Twig]]></category>
		<category><![CDATA[Burning Hearts]]></category>
		<category><![CDATA[Cats On Fire]]></category>
		<category><![CDATA[Jori Hulkkonen]]></category>
		<category><![CDATA[Soliti Records]]></category>
		<category><![CDATA[The New Tigers]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sind alle Geschenke bereits ausgepackt und das Weihnachtspapier brav in der blauen Tonne entsorgt, da gibt es kurz vor Neujahr noch sp&#228;te Pr&#228;sente aus dem Norden, aus Finnland und Island, um genauer zu sein. Fangen wir mit Suomi an. Dort hat Nick Triani, der umtriebigste Brite im Land der vielen Seen, in diesem Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sind alle Geschenke bereits ausgepackt und das Weihnachtspapier brav in der blauen Tonne entsorgt, da gibt es kurz vor Neujahr noch sp&#228;te Pr&#228;sente aus dem Norden, aus Finnland und Island, um genauer zu sein. Fangen wir mit Suomi an. Dort hat Nick Triani, der umtriebigste Brite im Land der vielen Seen, in diesem Jahr sein neues Label <a href="http://solitimusic.com/" class="liexternal">Soliti</a> aus der Taufe gehoben und bekanntere Acts wie <a href="http://www.nordische-musik.de/1727-Cats-On-Fire.html" class="liexternal">Cats On Fire</a> und <a href="http://www.nordische-musik.de/1191-Astrid-Swan.html" class="liexternal">Astrid Swan</a>, aber auch einige der interessantesten Newcomer wie <a href="www.nordische-musik.de/3406-The-New-Tigers" class="liinternal">The New Tigers</a>, <a href="www.nordische-musik.de/3451-Big-Wave-Riders" class="liinternal">Big Wave Riders </a> und <a href="http://www.blacktwigmusic.com/" class="liexternal">Black Twig</a> unter seiner Flagge versammelt. <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/soliti-zip-640x640.png" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/soliti-zip-640x640-150x150.png" alt="" title="soliti-zip-640x640" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6304" /></a>Zur Feier des erfolgreichen Starts beschenkt Mr. Triani die Welt jetzt mit <a href="http://solitimusic.com/" class="liexternal">»THE SOLITI ZIP«</a> und damit der ersten Compilation des Labels. Kostenlose herunterladen kann man neue Songs, erprobte Songs und Remixes, unter anderem von Frickel-Meister <a href="http://www.nordische-musik.de/107-Jori-Hulkkonen.html" class="liexternal">Jori Hulkkone</a>n und von den sch&#228;ndlicherweise hierzulande immer noch weitgehend unbekannten, schlauen Folkpop-Tr&#228;umern <a href="ww.nordische-musik.de/2839-Burning-Hearts" class="liinternal">Burning Hearts</a> mit der wunderbaren Jessika Rapo an den Vocals. Spa&#223; macht die Jahresendpost aus Helsinki auch deshalb, weil alle Beteiligten nicht ganz allt&#228;gliche Best-Of 2011-Listen angelegt haben. So erf&#228;hrt man also, dass Ober-Cat-On-Fire Mattias Bj&#246;rkas Fussballfan ist und Teemu Pukki f&#252;r den besten im Ausland kickenden finnischen Ballartisten h&#228;lt (der schlechteste ist Mikael Forsell von Leeds United!), dass Astrid Swan die Biographie von Diane Keaton mit Gewinn gelesen hat und Aki von den Black Twigs den dunklen, schneelosen Dezember in Finnland f&#252;r das schlimmste Ereignis des Jahres h&#228;lt. </p>
<p>Das nehme ich doch gleich zum Anlass, Black Twig im Ton vorzustellen. Das Deb&#252;t der Vier aus Helsinki mit dem sch&#246;nen Titel »PAPER TREES« erscheint am 11. Januar bei Soliti und pflegt eine fuzzige, coole Form des klassischen (britischen) Indierocks mit deutliche psychedelischer Grundstr&#246;mung und ist von angenehm unaufgeregter Dringlichkeit.</p>
<p><object height="225" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F2053673&#038;show_artwork=false&#038;color=000000&#038;show_comments=false&#038;show_playcount=false"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed allowscriptaccess="always" height="225" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F2053673&#038;show_artwork=false&#038;color=000000&#038;show_comments=false&#038;show_playcount=false" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/blacktwigmusic" class="liexternal">Latest tracks by blacktwigmusic</a></span></p>
<p>Das zweite versp&#228;tete Weihnachtsgeschenk kommt vom empfindsamen Elektronik-Shoegazer <a href="http://7oi.org/" class="liexternal">70i</a>, aus Island, der in einer Geste der Gro&#223;z&#252;gigkeit alle seine bislang erschienen vier Alben eine Woche lang zum kostenlosen Download zur Verf&#252;gung stellt. Jóhann Friðgeir Jóhannsson, alias Jói, treibt sich mit Vorliebe in pastellfarben blaugr&#252;nen, angenehm verschwurbelten Gegenwelten herum, durch die die Dinge nur auf Zehenspitzen t&#228;nzeln und die Gewissheiten allm&#228;hlich schwinden. Eine sch&#246;ne Entdeckung auf dem Weg, einen der Neujahrsvors&#228;tze f&#252;r 2012 umzusetzen: Entschleunigung!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/30224224?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/30224224" class="liexternal">The Cherry Orchard</a> from <a href="http://vimeo.com/sevenoi" class="liexternal">7oi</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Home For Christmas mit den French Films</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 21:57:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[French Films]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpalast]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Nat&#252;rlich wollen sie Weihnachten zuhause sein. In Espoo und J&#228;rvenp&#228;&#228;. Aber vorher spielen sie mit viel Gusto ihr letztes Konzert des Jahres fern der Heimat in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, im Zentrum mit den vielen Edelgesch&#228;ften, in Spuckweite von Spielbank, Kurpark und Kaiser-Friedrich-Therme. Der gerne als Rentnermetropole verspotteten Kurstadt tut ein frischer, ungest&#252;mer Windsto&#223; gut, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rlich wollen sie Weihnachten zuhause sein. In Espoo und J&#228;rvenp&#228;&#228;. Aber vorher spielen sie mit viel Gusto ihr letztes Konzert des Jahres fern der Heimat in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, im Zentrum mit den vielen Edelgesch&#228;ften, in Spuckweite von Spielbank, Kurpark und Kaiser-Friedrich-Therme. Der gerne als Rentnermetropole verspotteten Kurstadt tut ein frischer, ungest&#252;mer Windsto&#223; gut, und deshalb ist es wunderbar, dass die unbek&#252;mmerten finnischen Jungspunde <a href="http://www.nordische-musik.de/3309-French-Films.html" class="liexternal">French Films </a>kurz vorm Fest im <a href="http://www.kulturpalast-wiesbaden.de/site/" class="liexternal">Kulturpalast</a> aufspielen und die Jugend der Stadt m&#228;chtig ins Schwitzen und T&#228;nzeln bringen.</p>
<p>Das fast noch minderj&#228;hrig daherkommende Quintett ist angenehm uneitel und ungemein sympathisch. Und so voller Leben, dass sie fast platzen wie prallgef&#252;llte Luftballons. Nein, es geht hier nicht um korrektes Sch&#246;nspiel, sondern vorrangig ums Spa&#223;haben, Ausprobieren und Abtanzen. French Films zeigen, dass einfache Songs mit leicht wiedererkennbaren Refrains (vulgo: Gassenhauer) mit einem rotzfrechen Charme daherkommen k&#246;nnen wie der kaugummikauende Dennis die Nervens&#228;ge mit seiner Schleuder und dem Unschuldsblick. <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/ff.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/ff-150x150.jpg" alt="" title="ff" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6256" /></a>Die Finnen bringen Surfgitarre, Rabauken-Vocals und wavige Coolness auf einen Nenner, der einfach schreit: Party! Party! Die gro&#223;en coolen Br&#252;der von den Vaccines und den Drums sind nicht wirklich fern, aber French Films spielen mit einem Was-kostet-die-Welt-Stra&#223;enk&#246;ter-Enthusiasmus auf, dass es eine Freude ist und sich die Beine automatisch in Bewegung setzen. Energie, Energie und l&#228;chelnder Anarchismus sind es, die an diesem verregneten Abend alle Widerst&#228;nde hinwegputzen wie Plustemperaturen den Schnee.</p>
<p>Die Songs sind eing&#228;ngig und unwiderstehlich, die Frisuren s&#228;mtlicher Akteure auf der B&#252;hne w&#252;rden jeden Dorffriseur in tiefe Depressionen st&#252;rzen, aber das ist so nebens&#228;chlich, weil die Jungs es auf wundersame Weise fertigbringen, dass am Ende fast alle l&#228;cheln. French Films machen artige Zwischenansagen auf deutsch (brav gelernt!), m&#252;ssen aber letztendlich &#252;ber sich selbst lachen, verhaspeln sich und reden Unsinn, stolpern fast &#252;ber ihre eigenen F&#252;&#223;e und sind doch die ganze Zeit &#252;ber ungemein in ihrem Element. Am Schluss &#252;bernimmt pl&#246;tzlich der Basser die Vocals, und er tut das gut, und irgendwie entsteht aus all dieser Unperfektheit doch ein stimmiges, knallfroschfanfarenartiges Ganzes von gro&#223;er Lebendigkeit. Und wer jetzt sagt, das ist doch alles nichts Neues, der hat grundlegende Dinge &#252;ber das Wesen der Popmusik nicht verstanden. </p>
<p>French Films sind im Januar nochmals auf <a href="http://www.nordische-musik.de/tourkonzerte.php?id_tmusiker=1176" class="liexternal">Deutschland-Tour</a> unterwegs. Wer einfach nur Spa&#223; haben will: Hingehen!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/30421871?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/30421871" class="liexternal">French Films &#8211; You Don&#8217;t Know</a> from <a href="http://vimeo.com/frenchfilms" class="liexternal">French Films</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Eine Winterreise durch den finnischen Indiepop (2)</title>
		<link>http://polarblog.de/2011/12/21/eine-winterreise-durch-den-finnischen-indiepop-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 22:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[23:23]]></category>
		<category><![CDATA[Cats On Fire]]></category>
		<category><![CDATA[Delay Trees]]></category>
		<category><![CDATA[Satellite Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Swaying Wires]]></category>

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		<description><![CDATA[Sp&#228;tabendmusik. Ein paar verstreute Lichter oder Kerzen an, sonst nichts. Der Himmel drau&#223;en schwarz und sternenlos. Das sind vielleicht die besten Voraussetzungen, um Swaying Wires aus Turku zu lauschen. Das Trio sinniert &#252;ber Verg&#228;nglichkeit, verpasste Chancen und den Wunsch, doch vielleicht einmal einen Ort zu finden, den man Zuhause nennen k&#246;nnte. W&#228;hrend man in traurig-traumverlorenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sp&#228;tabendmusik. Ein paar verstreute Lichter oder Kerzen an, sonst nichts. Der Himmel drau&#223;en schwarz und sternenlos. Das sind vielleicht die besten Voraussetzungen, um<a href="http://swayingwires.blogspot.com/" class="liexternal"> Swaying Wires</a> aus Turku zu lauschen. Das Trio sinniert &#252;ber Verg&#228;nglichkeit, verpasste Chancen und den Wunsch, doch vielleicht einmal einen Ort zu finden, den man Zuhause nennen k&#246;nnte. W&#228;hrend man in traurig-traumverlorenen Zwischenwelten wandelt und die Dinge sich immer weiter verlangsamen. Entt&#228;uscht, aber noch lange nicht resigniert. Angefolkte Americana-T&#246;ne, die aus dem tiefsten Nebraska stammen k&#246;nnten. Die Stimme von Tina K&#228;rkinen schwebt wie blaugrauer Rauch &#252;ber mitunter hallenden Gitarren und erinnert mit ihrer sanften St&#228;rke ganz entfernt an die unvergessene Harriet Wheeler von der lange verblichenen britischen 80er-Indiepopband The Sundays. Was war deren »READING, WRITING AND ARITHMETIC« doch f&#252;r ein gro&#223;artiges Album!</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22124336"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22124336" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/swayingwires/never-fade" class="liexternal">Bluebird</a> by <a href="http://soundcloud.com/swayingwires" class="liexternal">Swaying Wires</a></span> </p>
<p>Wer einen Brotjob, eine Hauptband und noch tausend andere Dinge zu tun hat, der kommt meistens erst sp&#228;tabends dazu, seine eigenen Songs zu schreiben. Genau so ergeht es Rami, dem Gitarristen und S&#228;nger von <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=3167" class="liexternal">Delay Trees</a>. Wie die M&#228;r es will (danke an das feine finnische Pop-Blog <a href="http://www.glue.fi/" class="liexternal">Glue</a> f&#252;r den Tipp!), hat Sami sp&#228;t am Abend beim Fitzeln an seinen eigenen Songs auf die Uhr geschaut, und stets zeigte diese genau <a href="http://2323music.tumblr.com/" class="liexternal">23:23</a> Uhr an. Der junge Musiker beschloss, sein Soloprojekt nach dieser Uhrzeit zu nennen und die Sch&#246;nheit in Alltagsdingen zu suchen. In zur&#252;ckgenommen suchenden Songs, die man am besten h&#246;rt, wenn die M&#252;digkeit schon in allen Gliedern h&#228;ngt, die Sinne aber auf eine besondere Weise gesch&#228;rft sind. Eine Gitarre, die gem&#228;chlich wie ein alter Gaul &#252;ber die Pr&#228;rie trabt, dar&#252;ber Samis sanfte Stimme und eine unbestimmte Sehnsucht nach irgendeinem Ort, an dem das Herz endlich Ruhe findet &#8211; darum geht es in »Safe«, einer der ersten Kostproben aus der geplanten EP von 23:23. Sch&#246;n nicht nur f&#252;r dunkle Winterabende.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F30066467"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F30066467" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/23-23music/safe" class="liexternal">Safe</a> by <a href="http://soundcloud.com/23-23music" class="liexternal">23:23music</a></span> </p>
<p>Neues gibt es auch von sehr alten Bekannten, um die es seit geraumer Zeit still geworden ist. Schuld am Schweigen der einzig wahren Erben der Smiths, n&#228;mlich <a href="http://www.nordische-musik.de/1727-Cats-On-Fire.html" class="liexternal">Cats On Fire</a> aus Turku, waren wohl auch der Ausstieg des Drummers und der Wechsel zum neuen <a href="http://solitimusic.com/" class="liexternal">Soliti</a>-Label von Nick Triani. Mit dem umtriebigsten Briten Finnlands waren die Cats k&#252;rzlich im Studio und haben eifrig an ihren neuen Album gearbeitet, das voraussichtlich im Fr&#252;hjahr 2012 erscheinen soll. Mit »My Sense Of Pride« gibt es jetzt den ersten Song als Vorgeschmack, in dem sich die blassen Nerds wieder als die stolzen Verlierer zeigen, die aus dem Verarbeiten von Entt&#228;uschung eine eigene Kunstform machen. Ach, alles ist schon so lange hoffnungslos. »I´ve been an idiot for years«. Achja.</p>
<p><object height="300" width="300"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F31040979&#038;color=ff7700&#038;player_type=artwork"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed allowscriptaccess="always" height="300" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F31040979&#038;color=ff7700&#038;player_type=artwork" type="application/x-shockwave-flash" width="300"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/soliti/cats-on-fire-my-sense-of-pride" class="liexternal">Cats On Fire : My Sense Of Pride</a> by <a href="http://soundcloud.com/soliti" class="liexternal">Soliti</a></span></p>
<p>Eine frische Prise Fr&#246;hlichkeit tut nach so viel Nabelschau und Innerlichkeit Not, also, B&#252;hne frei f&#252;r die putzmunteren Nordlichter <a href="http://satellitestories.com/" class="liexternal">Satellite Stories</a> aus Oulu. Mit einer Purzelb&#228;ume schlagenden, gummib&#228;rchenfrechen Gitarre und den lakonisch-coolen Vocals von S&#228;nger Esa. Ganz entfernt erinnert das Quartett an die seligen Proclaimers, mit dieser Mischung aus Nerdtum und unwiderstehlicher Energie. Unvergessliche Momente wie den ersten feuchten Schmatz in der Grundschule dienen dem fr&#246;hlichen Quartett als Ansporn f&#252;r ihr Treiben. Ungeniert machen sich die Provinzler &#252;ber die hochn&#228;sige Helsinkier Kunstszene lustig, und wenn irgendetwas schief geht, dann ist halt farbenspr&#252;hende Feuerwerk schuld. Machen Laune, die unbek&#252;mmerten Jungspunde!</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F29730064"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F29730064" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/satellitestories/satellite-stories-blame-the" class="liexternal">Satellite Stories &#8211; Blame the Fireworks</a> by <a href="http://soundcloud.com/satellitestories" class="liexternal">satellitestories</a></span> </p>
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		<title>Eine Winterreise durch den finnischen Indiepop</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 20:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Club Merano]]></category>
		<category><![CDATA[Mummypowder]]></category>
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		<description><![CDATA[Winter? Wenn dieser Regen Winter sein soll? Die Sterne glitzern &#252;ber Pf&#252;tzen. Zeit, sich den alten und neuen Helden des finnischen Indiepop zu widmen, und fangen wir doch mit den alten Recken an und schniefen ein wenig melancholisch. Also: Es war einmal eine Band aus Helsinki mit dem wenig werbewirksamen Namen Mummypowder, die seit 1996 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Winter? Wenn dieser Regen Winter sein soll? Die Sterne glitzern &#252;ber Pf&#252;tzen. Zeit, sich den alten und neuen Helden des finnischen Indiepop zu widmen, und fangen wir doch mit den alten Recken an und schniefen ein wenig melancholisch. Also: Es war einmal eine Band aus Helsinki mit dem wenig werbewirksamen Namen <a href="http://www.nordische-musik.de/1057-Mummypowder.html" class="liexternal">Mummypowder</a>, die seit 1996 bestehen und nichts anderes als altmodisch-gef&#252;hligen Indiepop mit heftigem finnischen Akzent spielen. Das Quartett aus Helsinki hat niemals einen gr&#246;&#223;eren Erfolg verbuchen k&#246;nnen, und selbst die Blog-Szene, die gerne unbekannte Bands mit drei unverbindlichen S&#228;tzen als das n&#228;chste gro&#223;e Ding hinstellt, hat die Jungs aus Helsinki noch nicht zur Kenntnis genommen. Das Sch&#246;ne ist, das Mummypowder &#252;ber all die Jahre hinweg unverdrossen weitergemacht haben und in 15 Jahren vier Alben herausgebracht haben. Die aktuelle Ver&#246;ffentlichung mit dem sch&#246;nen selbstironischen Titel »CENTURIES LATER« ist in diesem Jahr herausgekommen und ist unspektakul&#228;r, bescheiden, zur&#252;ckgenommen, aber auf eine sehr altmodisch Weise w&#228;rmend. Nicht mehr sein wollen als scheinen. Sich dem Zeitgeist verweigen und entschleunigen. Nachdenken, nicht vorpreschen. Auch nicht schlecht.</p>
<p><object height="225" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F790440"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="225" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F790440" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/mummypowder/sets/mummypowder-centuries-later" class="liexternal">Centuries Later</a> by <a href="http://soundcloud.com/mummypowder" class="liexternal">Mummypowder</a></span> </p>
<p>Eine ruhige Ecke f&#252;r elektronischen Nerd-Pop wird es immmer geben, und in diesem Winkel haben sich <a href="http://paperfangs.tumblr.com/" class="liexternal">Paperfangs</a> aus Helsinki entspannt eingerichtet mit ihrem Mix aus Nachdenklichkeit und Hipness. Das Trio tappst auf Samtpfoten durch melancholische-lakonische Gro&#223;stadtwelten, ist auf eine angenehm zur&#252;ckhaltende Weise cool und l&#228;sst den Dingen alle Zeit, sich zu entwickeln. Entspannt und souver&#228;n. Soundsamples plus warme Stimme. Kleine Wellen schlagen, aber das aus &#220;berzeugung. Und manchmal ganz gro&#223; tr&#228;umen wie in »The Vastest Plains«. Die Deb&#252;t-EP hei&#223;t bezeichnenderweise »REPUBLIC OF THE AVERAGE«. In den Songs geht es um B&#252;cher, Hexen und ums ziellose Umherwandern. Merke: Leicht verschroben und schlau sein ist gleichzusetzen mit Streberattit&#252;de!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/24613937?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="220" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/24613937" class="liexternal">Paperfangs &#8211; The Vastest Plains</a> from <a href="http://vimeo.com/paperfangs" class="liexternal">Paperfangs</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Entspannter Psychedelik-Pop kommt von <a href="http://www.myspace.com/clubmerano" class="liexternal">Club Merano</a>, auch aus Helsinki. Die Enkel von der Folk-R&#228;ucherst&#228;bchenheroen der 70er Jahre kommen putzmunter daher. Sind fr&#246;hlich, tanzbar und angenehm selbstironisch und schrecken selbst vor Gitarrensoli nicht zur&#252;ck. Die alten Heroen von Yes bis Caravan k&#246;nnen sich beruhigt zur&#252;cklehnen: Der Nachwuchs h&#228;lt die guten alten Traditionen hoch und schl&#228;gt doch seine eigenen Kapriolen und dreht die Synthies auf. Da es sich hier um Sp&#228;thippies handelt, besteht Club Merano aus nicht weniger als sieben Akteuren, die mit Schmackes die 70er hochleben lassen, dabei mitunter h&#252;pfen wie die Hummeln im Honigglas und sich nicht scheuen, dick aufzutragen. Wir streichen jetzt unsere W&#228;nde braun, z&#252;nden die Duftkerzen an streifen den Fransenponcho &#252;ber. Jawohl!</p>
<p>Die Winterreise durch den finnischen Indiepop wird fortgesetzt!</p>
<p><object height="305" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1183780"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="305" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1183780" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/club-merano/sets/high-road" class="liexternal">High Road</a> by <a href="http://soundcloud.com/club-merano" class="liexternal">Club Merano</a></span> </p>
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		<title>Und die Nominierten sind: Nordic Music Prize 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 20:45:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Nikolaus war eben erst da, aber die Rangeleien um die besten Alben des Jahres 2011 sind schon in vollem Gange. Klar, dass sich auch die skandinavischen L&#228;nder ganz offiziell in den Diskussion einmischen. Anl&#228;sslich des  By:Larm-Festivals im Februar 2012 wird bereits zum zweiten Mal der Nordic Music Prize verliehen. Im vergangenen Jahr hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Nikolaus war eben erst da, aber die Rangeleien um die besten Alben des Jahres 2011 sind schon in vollem Gange. Klar, dass sich auch die skandinavischen L&#228;nder ganz offiziell in den Diskussion einmischen. Anl&#228;sslich des <a href="http://www.bylarm.no/eng/pages" class="liexternal"> By:Larm-Festivals</a> im Februar 2012 wird bereits zum zweiten Mal der <a href="http://nordicmusicprize.com/" class="liexternal">Nordic Music Prize</a> verliehen. Im vergangenen Jahr hat <a href="http://www.nordische-musik.de/3042-J%C3%B3nsi.html" class="liexternal">Jónsis</a> famoses Soloalbum »GO« verdient den Preis abger&#228;umt. Man k&#246;nnnte diese Wahl als Hinweis darauf deuten, dass es wohl eher die arrivierten K&#252;nstler sein werden, die in Oslo den Lorberr erringen. </p>
<p>Auch bei der 2011er-Ausgabe des Nordic Music Prize dominieren die bekannten Namen &#8211; und die Frauen: Zu den elf K&#252;nstlern, die es in die Endauswahl geschafft haben, geh&#246;ren gleich vier Damen: <a href="http://www.nordische-musik.de/406-Bj%C3%B6rk.html" class="liexternal">Bj&#246;rk</a> mit ihrem Multimedia-Werk »BIOPHILIA«, <a href="http://www.nordische-musik.de/2360-Lykke-Li.html" class="liexternal">Lykke Li</a>, die trotzige Freundin der Traurigkeit, mit »WOUNDED RHYMES«, die wunderbar tiefgr&#252;ndige <a href="http://www.nordische-musik.de/231-Ane-Brun.html" class="liexternal">Ane Brun</a> mit »IT ALL STARTS WITH ONE« und die eigenwillige schwedische Chanteuse <a href="http://www.annajarvinen.se/anna-sjalv-tredje/" class="liexternal">Anna J&#228;rvinen</a> mit »ANNA SJ&#196;LV TREDJE«.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/21129549?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/21129549" class="liexternal">Lilla Anna-Anna J&#228;rvinen</a> from <a href="http://vimeo.com/user5903994" class="liexternal">Jenny Palen</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Zu den Kandidaten, denen ich definitiv nicht die Daumen dr&#252;cke, geh&#246;ren die d&#228;nischen Neo-Punker <a href="http://www.nordische-musik.de/3441-Iceage.html" class="liexternal">Iceage</a> mit ihrem Deb&#252;twerk »NEW BRIGADE«, die sich k&#252;rzlich mit einem extrem lustlosen und schlampig dahingerotzten Konzert im Offenbacher Hafen2 nachhaltig als ernstzumehmende Musiker disqualifziert haben. Dass eine junge Band aus dem Punk-Umfeld mit gerade einer Platte im Gep&#228;ck kein zweist&#252;ndiges Gig geben w&#252;rden, war klar. <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/iceage.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/iceage-150x150.jpg" alt="" title="iceage" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6174" /></a>Geschenkt. Aber dass  bei ihrem Auftritt mit M&#252;he die 20-Minuten-Grenze erreicht wurde, grenzt an Unversch&#228;mtheit. Nur nach inst&#228;ndigem Bitten eines jungen Amerikaners, der extra aus Dortmund (!) in die hessische Provinz gereist war, um die D&#228;nen zu sehen, bequemten sich die arroganten Rotzl&#246;ffel zu einer mickerigen Zugabe, um sich dann aus dem Staub zu machen. Selbst der stets freundkliche Tresenmann im Hafen findet diese Attit&#252;de unm&#246;glich. Ganz schlechter Stil!<br />
<span id="more-6168"></span></p>
<p>Aus Finnland sind verdienterma&#223;en die wunderbaren Indierocker <a href="http://www.nordische-musik.de/2008-Rubik.html" class="liexternal">Rubik</a> mit ihrem famosen Album »SOLAR« in die Endauswahl zum Nordic Music Prize gelangt. Warum man sich statt der noch lange nicht altersweisen <a href="http://www.nordische-musik.de/26-22-Pistepirkko.html" class="liexternal">22 Pistepirkko</a> und ihrem urcoolen »LIME GREEN DELOREAN« f&#252;r die Newcomer und Neo-Vangelis-Krautrocker <a href="http://www.nordische-musik.de/3386-Siinai.html?PHPSESSID=a99f7d1cf962c8322a179dd2f06bc9de" class="liexternal">Siinai </a>und deren ersten Streich »OLYMPIC GAMES« entschieden hat, muss sas Geheimnis der Jury bleiben. Da kommen ja die verdienten Elektronik-Recken <a href="http://www.nordische-musik.de/428-Gus-Gus.html" class="liexternal">GusGus</a> aus Island mit ihrem funkelnden »ARABIAN HORSE« frischer daher!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/27729224?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/27729224" class="liexternal">Gusgus &#8211; Arabian Horse (live @ Nasa 2011.06.18)</a> from <a href="http://vimeo.com/gusgus" class="liexternal">Gusgus</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Kommen wir doch lieber zu Kandidaten, die hierzulande noch nahezu unbekannt sind. Wie die d&#228;nischen Rapper <a href="http://www.myspace.com/malkde5" class="liexternal">Malk De Koijn</a>, Urgesteinen der Szene. Das Trio, das seinem Stil als »happy hardcore hip hop« beschreibt, hat sich durch seinen innovativen Umgang mit der d&#228;nischen Sprache besonders verdient gemacht, wie uns Wikipedia glaubhaft versichert. Mangels d&#228;nischer Sprachkenntnisse l&#228;sst sich das nicht praktisch verifizieren, aber dass die Band in ihrer Heimat bereits vor Jahren einen renommierten Lyrikpreis gewonnen hat, mag als Gradmesser dienen. Nachdem bereits vor Jahren durch den Ausstieg eines der Hauptakteure das Ende der Band gekommen schien, konnten die Drei mit »TOBACK TO THE FROMTIME« im Jahr 2011 ein gewaltiges Comeback feiern.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/17967303?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/17967303" class="liexternal">Malk de koijn</a> from <a href="http://vimeo.com/simonweyhe" class="liexternal">simon weyhe</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p><a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=2016" class="liexternal">The Field</a> aus Schweden haben es mit ihrem Minimal-Techno mit Tiefgang ebenfalls verdient unter die letzten elf geschafft. »LOOPING STATE OF MIND«, das j&#252;ngste Werk des losen Projekts um Mastermind Axel Willner, &#252;berrascht mit Intelligenz, Tiefgang und Intensit&#228;t. Winzigste Ver&#228;nderungen innerhalb eines repetiven klanglichen Universums entwickeln eine unerwartete Dynamik. Dazu l&#228;sst sich bestens tr&#228;umen.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22437029&#038;show_comments=false&#038;color=d38475"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed allowscriptaccess="always" height="81" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22437029&#038;show_comments=false&#038;color=d38475" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/kompakt/the-field-then-its-white" class="liexternal">The Field &#8211; Then It&#8217;s White</a> by <a href="http://soundcloud.com/kompakt" class="liexternal">Kompakt</a></span></p>
<p><a href="http://monteemusic.wordpress.com/" class="liexternal">Montée</a> aus Norwegen mit ihrem treibenden, sehns&#252;chtigen Indiepop blicken zwar auch m&#228;chtig zur&#252;ck in Richtung 80er-Jahre-England, sind auf ihrem Zweilting »RENDITION OF YOU« aber von seelenschmeichelnder Dringlichkeit. Warum es die quicklebendigen <a href="http://www.nordische-musik.de/3273-Kakkmaddafakka" class="liexternal">Kakkmaddafakkas</a> mit ihrem funkelnden und &#252;berm&#252;tigen Deb&#252;t »HEST« noch nicht einmal in den breiteren Kreis der Nominierten geschafft haben, bleibt ein R&#228;tsel. </p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F17762389"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F17762389" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/montee/rendition-of-you" class="liexternal">Rendition Of You</a> by <a href="http://soundcloud.com/montee" class="liexternal">Montée</a></span> </p>
<p>Der letzte der elf Nominierten ist der schwedische Cool- und Acidjazzer und begnadete Trompeter <a href="http://www.nordische-musik.de/693-Goran-Kajfes.html" class="liexternal">Goran Kajfes</a>, der auf dem Doppelalbum »X/Y« die Hemisph&#228;ren World Music und Electronics vers&#246;hnt. Cooles, ambitioniertes Vorhabens des Musikers mit kroatischen Wurzeln!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22386681?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/22386681" class="liexternal">GORAN KAJFES  &#038; SUBTROPIC ARKESTRA</a> from <a href="http://vimeo.com/damienpriest" class="liexternal">Damien Priest</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Alle Jahre wieder: Nordische Weihnachten im »S&#252;den« 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 18:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Martin</dc:creator>
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Lucia-Weihnachtsmarkt, Kulturbrauerei (Berlin) © Foto: Jochen Loch
Wer nordische Weihnachten erleben will, hat auch im Jahr 2011 die  Wahl zwischen  dem Berliner Lucia-Weihnachtsmarkt und den bereits fest  etablierten finnischen Weihnachtsd&#246;rfern in  Stuttgart, Hannover oder Leipzig. Ferner gibt es diverse mehrt&#228;gige nordische  Weihnachtsbasare, wie in Frankfurt oder Hamburg.
Lucia Weihnachtsmarkt in Berlin
Alle Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/11/lucia_2011.jpg" class="liinternal"></a><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2009/11/joulu3_b.jpg"><br />
</a><img class="aligncenter size-full wp-image-6014" title="lucia_2011" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/11/lucia_2011.jpg" alt="" width="450" height="299" /></p>
<p><em>Lucia-Weihnachtsmarkt, Kulturbrauerei (Berlin) © Foto: Jochen Loch</em></p>
<p>Wer nordische Weihnachten erleben will, hat auch im Jahr 2011 die  Wahl zwischen  dem Berliner Lucia-Weihnachtsmarkt und den bereits fest  etablierten finnischen Weihnachtsd&#246;rfern in  Stuttgart, Hannover oder Leipzig. Ferner gibt es diverse mehrt&#228;gige nordische  Weihnachtsbasare, wie in Frankfurt oder <a href="http://www.daneborg.com/2011/09/skandinavische-weihnachtsmarkte-2011/" target="_blank" class="liexternal">Hamburg</a>.</p>
<p><strong>Lucia Weihnachtsmarkt in Berlin</strong></p>
<p>Alle Jahre wieder&#8230; gibt es den <a href="http://www.lucia-weihnachtsmarkt.de/" target="_blank" class="liexternal">Lucia Weihnachtsmarkt</a> in Berlin: 2011 gastiert er von Montag,  21. November bis Sonntag, 22.  Dezember in der  Kulturbrauerei (Prenzlauer Berg). Das  burgartige  Bauensemble der <a href="http://www.kulturbrauerei.de/" target="_blank" class="liexternal">Kulturbrauerei</a> mit seinen H&#246;fen ist die malerische  Kulisse f&#252;r diese kleine   nordische Weihnachtswelt, die jeden Tag ein kulturelles Programm bietet.</p>
<p><span id="more-6002"></span>Die Hauptattraktion f&#252;r die kleinen G&#228;ste ist der Weihnachtsmann, der t&#228;glich von 17 bis 18 Uhr gratis Naschereien verteilt. Jeden Abend um 20 Uhr kommt »hoher« Besuch: Ein Hochstelzen-Walkact mit extravagant-phantasievollem Kost&#252;m wandelt &#252;ber die H&#246;fe und flirtet mit den G&#228;sten.</p>
<p>Man flaniert, verweilt, h&#228;lt Ausschau nach Kunst und Handwerk und schlemmt gen&#252;sslich deutsche, finnische und schwedische K&#246;stlichkeiten, die erstmals aus rot-wei&#223;en H&#252;tten in skandinavischem Stil kredenzt werden. Frierende Besucher k&#246;nnen sich an sieben Schwedenfeuern w&#228;rmen oder am Kunstobjekt »Open-Air- Mantel-Heizung«.</p>
<p>Am Dienstag, 13. Dezember, findet von 18 bis 19 Uhr der  Lucia-Umzug   statt: Er   startet auf dem Hof2 der Kulturbrauerei und  schreitet zum  Weihnachtsbaum. Dann zieht der Lucia-Chor weiter in die Alte Kantine und  wird dort schwedische Lucia- und Weihnachtslieder pr&#228;sentieren.</p>
<p>&#214;ffnungszeiten:<br />
Montag bis  Freitag: 15 bis 22 Uhr<br />
Samstag und Sonntag: 13 bis 22 Uhr</p>
<p><strong>Finnische Weihnachtsd&#246;rfer in Deutschland<br />
</strong></p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2008/12/joulu3_b.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-1264" title="joulu3_b" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2008/12/joulu3_b.jpg" alt="" width="450" height="327" /></a></p>
<p><a href="http://www.kalevalaspirit.fi/e3_de.html" target="_blank" class="liexternal">Kalevala-Spirit</a> lockt auch 2011 in seine finnischen   Weihnachtsd&#246;rfer:  &#220;ber  stimmungsvolle Holzh&#228;uschen und Lappenzelte schwebt der Duft der  typischen Spezialit&#228;ten: Gl&#246;gi (Beerengl&#252;hwein), Flammlachs,  Rentier(schinken), Kesselkaffee, hei&#223;er Preiselbeersaft, &#8230;</p>
<p>Am  stimmungsvollsten kann er diese auf mit Rentierfell belegten B&#228;nken in  der Samenkota mit Lagerfeuer genie&#223;en.</p>
<p>Dieses Jahr stehen die  finnische D&#246;rfer  zu diesen Zeiten an folgenden Orten:</p>
<p><strong>STUTTGART</strong><br />
23. November bis 21. Dezember 2010<br />
Stuttgart, Karlsplatz</p>
<p><strong>LEIPZIG</strong><br />
22. November bis 22. Dezember 2011<br />
Leipzig, Augustusplatz</p>
<p><strong>HANNOVER</strong><br />
23. November bis 22. Dezember 2011<br />
Hannover, am Ballhof</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Finnischer Weihnachtsbasar in Frankfurt</strong></p>
<p>Auch dieses Jahr gibt es in Frankfurt wieder einen zweit&#228;gigen <a href="http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de/weihnachtsmarkt-frankfurt-dornbuschkirche.html" target="_blank" class="liexternal">finnischen Weihnachtsbasar</a> an der Dornbuschkirche. Er findet jedes Jahr am ersten Advent statt.</p>
<p>&#214;ffnungszeiten 2011:</p>
<p>Samstag 26. November 10 bis 18 Uhr<br />
Sonntag 27. November 11 bis 16 Uhr</p>
<p><strong>Wer noch zus&#228;tzliche Tipps hat: Her damit</strong>!</p>
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