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	<title>Polarblog &#187; Finnland</title>
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		<title>Das Feuerwerk ist schuld: Satellite Stories</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 21:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einfach &#252;berm&#252;tig sein, loslegen und Spa&#223; haben: Um nichts anderes geht es den Power-Indiepoppern Satellite Stories, die bei ihrem ersten Frankfurter Auftritt im schlunzigen Ponyhof daherkommen wie ein kleines Rudel unruhiger Jagdhunde, kurz bevor sie von der Leine gelassen werden. Alltagsabenteuer wollen sie erz&#228;hlen, mit einem Glitzern in den Augen und dezidiert britischen, bissigen Gitarren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach &#252;berm&#252;tig sein, loslegen und Spa&#223; haben: Um nichts anderes geht es den Power-Indiepoppern <a href="satellitestories.com/" class="liinternal">Satellite Stories,</a> die bei ihrem ersten Frankfurter Auftritt im schlunzigen Ponyhof daherkommen wie ein kleines Rudel unruhiger Jagdhunde, kurz bevor sie von der Leine gelassen werden. Alltagsabenteuer wollen sie erz&#228;hlen, mit einem Glitzern in den Augen und dezidiert britischen, bissigen Gitarren. Eleanor hat hier ihre Stiefelchen schon angezogen und jammt nach Herzenslust. Dass die gro&#223;en Br&#252;der The Wombats, Franz Ferdinand und Arctic Monkeys hier nie allzu ferne sind, tut nichts zur Sache, denn diese vier Jungs aus der nordfinnischen Provinzstadt Oulu machen das Einsatz und Begeisterungsf&#228;higkeit mehr als wett. Es geht hier ureigentlich ums Jungsein. Und ums Lebendigsein. </p>
<p>Auch wenn die noch nicht ganz ausgewachsenen wirkenden Vier bisweilen ungelenk daherkommen, so wirkt das unausgesprochen charmant. Die Sache mit den Zwischenansagen m&#252;ssen sie unbedingt noch &#252;ben. Oder dass man den h&#252;bschen M&#228;dchen in der ersten Reihe auch mal zul&#228;cheln kann. <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Sat.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Sat-300x200.jpg" alt="" title="Sat" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-6757" /></a>Aber diese Jungs k&#246;nnen bereits jetzt schon sch&#246;n garstig sein, sich &#252;ber die Schicki-Micki-Kunstszene in Helsinki lustig machen, oder &#252;ber ungeahnte Gefahren, die auf Kids in der U-Bahn lauern. Das kommt alles frisch daher, gar nicht verkopft, sondern sehr pr&#228;zise auf den Punkt gegart, und hey! man kann so sch&#246;n mitsingen, wenn diese vier Jungs, die nicht ganz vorne standen, als der liebe Gott die m&#228;nnliche Sch&#246;nheit verteilte, einfach so nach Mexiko ausb&#252;xen wollen. Oder eben alles auf das Feuerwerk schieben wollen, wenn die Chose gegen die Wand f&#228;hrt. Ach, dann holen wir uns eben eine kalte Dusche und sch&#252;tteln uns so heftig wie Jagdhunde, dass die Tropfen nur so spritzen. Und flitzen weiter, nach Hundeart grinsend.</p>
<p>Aber ach, hinter all dieser unbek&#252;mmerten Nonchalance verbirgt sich dann doch wieder die infame finnische m&#228;nnliche Sch&#252;chternheit. Die M&#228;dchen in der ersten und auch die in der zweiten und dritten Reihe fordern eine Zugabe. Laut und lange. Die Herren Satellite Stories aber verkriechen sich wie die Kaninchen im Bau und tauchten an diesem Abend auch nicht wieder auf. Schade!</p>
<p><iframe width="100%" height="450" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F817449&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
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		<title>Kings Of Black Metal 2012: Endlich neue Bands auf der B&#252;hne</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 16:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tatort: … zu idyllisch f&#252;r True Black Metal?
Tatverd&#228;chtige: True Black Metaller
Tatzeit: Tagesf&#252;llend
Tat-Zeugen: 99,9 % Black (Metaller)
Zum zweiten Mal findet das Kings Of Black Metal-Festival am 21. April 2012 im (zu) beschaulichen oberhessischen Alsfeld statt – man munkelt Watain (genauer: die Reinigungskosten nach deren letzten Auftritt) sind schuld daran, dass die Halle in Gie&#223;en f&#252;rs KOBM [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/05/kobm_2_450.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6740" title="kobm_2_450" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/05/kobm_2_450.jpg" alt="" width="450" height="313" /></a>Tatort: … zu idyllisch f&#252;r True Black Metal?<br />
Tatverd&#228;chtige: True Black Metaller<br />
Tatzeit: Tagesf&#252;llend<br />
Tat-Zeugen: 99,9 % Black (Metaller)</p>
<p>Zum zweiten Mal findet das <a href="http://de-de.facebook.com/pages/Kings-Of-Black-Metal/288908101292" target="_blank" class="liexternal">Kings Of Black Metal</a>-Festival am 21. April 2012 im (zu) beschaulichen oberhessischen <a href="http://www.alsfeld.de/" target="_blank" class="liexternal">Alsfeld</a> statt – man munkelt Watain (genauer: die Reinigungskosten nach deren letzten Auftritt) sind schuld daran, dass die Halle in Gie&#223;en f&#252;rs KOBM nicht l&#228;nger zur Verf&#252;gung steht.</p>
<p>Wie der gut gef&#252;llte Parkplatz und die Nebenstra&#223;en beweisen, reis(t)en Fans aus Frankreich, Italien (Freunde/Fans von Forgotten Tomb?), sogar aus Wien oder von Sylt an, um die Kings Of Black Metal zu sehen –  nicht nur f&#252;r mich ein Festival, auf dem ich einige Bands zum ERSTEN MAL live sehe.</p>
<p>Sehr klischeehaft ist das zu 99,9% komplett schwarz angezogene Publikum; ich z&#228;hle hier exakt zwei rote T-Shirts und zwei grau-wei&#223;-schwarze Armeehosen.</p>
<p>Die Essener (Mor Dagor) habe ich verpasst, Glorior Belli aus Frankreich sind solala – und dann muss ich dringend was essen. Von den Italienern (Forgotten Tomb) sehe ich nur noch das letzte Lied, klingt ganz ordentlich.</p>
<p>Die d&#228;nischen <a href="http://www.angantyr.dk/" target="_blank" class="liexternal">Angantyr</a> finde ich ziemlich gut (noch nie live gesehen), die norwegischen <a href="http://www.bombers.no/news.php" target="_blank" class="liexternal">B&#246;mbers</a> (<a href="http://www.nordische-musik.de/1371-Immortal.html" target="_blank" class="liexternal">Immortal</a>s Abbath kopiert Mot&#246;rheads Lemmy) sind eine echte Spa&#223;kapelle, ihre Landsleute <a href="http://www.tsjuder.com/" target="_blank" class="liexternal">Tsjuder</a> gut, die finnischen <a href="http://www.nordische-musik.de/314-Impaled-Nazarene.html" target="_blank" class="liexternal">Impaled Nazarene</a> gewohnt brachial, <a href="http://www.nordische-musik.de/283-Dark-Funeral.html" target="_blank" class="liexternal">Dark Funeral</a> sind okay – ich stecke nicht tief genug drin, um beim Live-Auftritt einen gro&#223;en Unterschied zum ehemaligen Line-Up zu erkennen … ich Banause.</p>
<p><span id="more-6725"></span></p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/05/tsjuder_450.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6754" title="tsjuder_450" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/05/tsjuder_450.jpg" alt="" width="450" height="271" /></a></p>
<p>… dann hei&#223;t es ewig warten: <a href="http://www.myspace.com/behexen666" target="_blank" class="liexternal">Behexen</a> kamen mit einer Stunde Versp&#228;tung. Sie standen angeblich erst im Stau und haben dann angeblich sehr lange f&#252;r ihr B&#252;hnenoutfit gebraucht. &#196;hm? Der S&#228;nger sieht aus, als sei neben ihm eine gef&#252;llte Klosch&#252;ssel explodiert &#8211; und daf&#252;r braucht er &#8216;ne halbe Stunde?<br />
Ich bin vom Auftritt jedoch nicht nur deshalb entt&#228;uscht: Auf Konserve klingt der S&#228;nger immer sooo bitterb&#246;se, aber hier die erste H&#228;lfte vom Set total zahm.</p>
<p>Das aktuelle Album der schwedischen <a href="http://www.nordische-musik.de/3330-Shining.html" target="_blank" class="liexternal">Shining</a> hat mir wirklich gefallen, aber den aktuellen (live)Hype um die Band verstehe ich nicht. Wahrscheinlich wegen der B&#252;hnenshow mit live ritzen oder so, die gibt&#8217;s aber beim KOBM 2012 nicht – zumindest nicht so lange ich da war.</p>
<p>Lange Rede kurzer Sinn, eigentlich ist der ganze Text nur ein etwas l&#228;ngerer Link zur <a href="http://www.nordische-musik.de/galerie/index.php" target="_blank" class="liexternal">Fotogalerie auf unserer Hauptseite</a>: Diese wird »Kings Of Black Metal 2012« hei&#223;en &#8230; und online gehen, sobald unser Backend das zul&#228;sst.</p>
<p>Fotos © natte</p>
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		<title>Ach, wenn ich blo&#223; ein Brite w&#228;r: The Wha´s</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 20:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[The Wha´s]]></category>

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		<description><![CDATA[Denke ich an England, denke ich zuerst an die Unf&#228;higkeit der albion´schen Fu&#223;bationalmannschaft, beim Elfmeterschie&#223;en ins Tor zu treffen. Ich denke an Baked Beans On Toast zum Fr&#252;hst&#252;ck. Ich denke an hochtoupierte Tussen, die selbst bei schlimmen Minusgraden strumpflos in ausgelatschten St&#246;ckelschuhen in den Pub zu trippeln. Ich denke aber auch an Jane Austen, Sherlock [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Denke ich an England, denke ich zuerst an die Unf&#228;higkeit der albion´schen Fu&#223;bationalmannschaft, beim Elfmeterschie&#223;en ins Tor zu treffen. Ich denke an Baked Beans On Toast zum Fr&#252;hst&#252;ck. Ich denke an hochtoupierte Tussen, die selbst bei schlimmen Minusgraden strumpflos in ausgelatschten St&#246;ckelschuhen in den Pub zu trippeln. Ich denke aber auch an Jane Austen, Sherlock Holmes, K&#246;nigin Victoria und Winston Churchill. An Charlotte Bronte und an Virginia Woolf, George Eliot, Charles Dickens und an Scones mit Erdbeeren und Sahne. Und an Mr. Darcy, nat&#252;rlich!</p>
<p><a href="http://www.thewhas.com/" class="liexternal">The Wha´s</a> aus Finnland denken an England und denken: The Clash, The Libertines und The Wombats. Das Quintett aus Helsinki kultiviert den schwitzigen, ehrlichen Workingclasshero-Indierock ohne gro&#223;e intellektuelle Schn&#246;rkel, aber mit reichlich K&#246;rpereinsatz. Mit einer Prise Sozialkritik am b&#246;sen Klassensystem und an der Idiotie des Rassismus, so wie sich das f&#252;r authentische Gutmenschen geh&#246;rt. Aber sie tun das mit Verve und Hingabe, mit einem Augenzwinkern und mit hohem Spa&#223;faktor. Nein, wir m&#252;ssen das Rad nicht jeden Tag neu erfinden, Hauptsache heftig und mit Herzblut agiert und die alten Tugenden und den aufrechen Gang gepflegt. Sie tragen T-Shirts und Jeans, sind rotzig und trotzig, und wie glaubhaft versichert wird, machen sie bei Konzerten keine Gefangenen. Nein, manchmal braucht man kein hauchzart geschnittens Sandwich, das mit Gurken belegt ist. Man braucht R&#252;hreier mit Speck und ein sch&#228;umendes Lagerbier dazu.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/34041238?portrait=0" width="400" height="200" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
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		<title>Lieber Bart als Dinosaurier: Antero Lindgren</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 11:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neuesten Untaten des Kapitalismus sprechen sich schnell herum: Ein finnischer Freund macht sich ernsthafte Sorgen um die Zukunft der Berliner Clublandschaft und mailt einen Artikel des britischen Guardian herum, in dem es darum geht, dass Berliner Clubs mittlerweile von der Landesregierung unter Artenschutz gestellt und mit Staatsgeldern unterst&#252;tzt werden sollen, weil b&#246;se Immobilienhaie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neuesten Untaten des Kapitalismus sprechen sich schnell herum: Ein finnischer Freund macht sich ernsthafte Sorgen um die Zukunft der Berliner Clublandschaft und mailt einen <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2012/mar/29/berlin-nightclubs-threat-property?CMP=twt_gu" class="liexternal">Artikel des britischen Guardian</a> herum, in dem es darum geht, dass Berliner Clubs mittlerweile von der Landesregierung unter Artenschutz gestellt und mit Staatsgeldern unterst&#252;tzt werden sollen, weil b&#246;se Immobilienhaie die Preise auf dem Wohnungsmarkt in vorher nicht gekannte H&#246;hen treiben. Hilfe, die Reputation Berlins als »einer der europ&#228;ischen Party-Hotspots« ist in Gefahr! Hinzu kommen quengelnde und vor Gericht klagende gentrifizierte Nachbarn, denen es in Szene-Bezirken wie Mitte oder Prenzlauer Berg wegen der vielen Nachtschw&#228;rmer zu laut ist. Nun muss man das steigende Preisniveau auf dem Berliner Immobilienmarkt nun nicht besonders toll finden und das Treiben der Heuschrecken dahinter ohnehin nicht. Aber abseits der Hauptstadt, in M&#252;nchen, Frankfurt, Hamburg und anderwo, bewegen sich die Mietpreise seit vielen Jahren auf einem beachtlichen Niveau, und die Clubs &#252;berleben interessanterweise selbst in &#252;berteuerten Ballungsr&#228;umen. Gr&#246;&#223;tenteils sogar ohne &#246;ffentliche Subventionen! </p>
<p>Denkt man sich nach einem Konzertbesuch im Frankfurter Sinkkasten, der j&#252;ngst pleite ging und nun unter neuem Management als <a href="http://www.zoomfrankfurt.com/" class="liexternal">Zoom</a> wieder auferstanden ist. Und man hat dort das bislang schlechteste Konzert des Jahres besucht, n&#228;mlich einen jungen britischen Herrn, der sich <a href="http://totallyenormousextinctdinosaurs.tumblr.com/" class="liexternal">Totally Enormous Extinct Dinosaurs</a> nennt. Herr Nachwuchs-Dinosaurier bedient hektisch seine Regler, st&#252;lpt sich albernerweise Indianerkopfschmuck &#252;bers Haupthaar und l&#228;sst Go-Go-Girls mit Ponpons am Popo h&#252;pfen. Die elektronische Tanzmusik, die dieses sp&#228;tpubertierende J&#252;ngelchen seinen auf der B&#252;hne aufgestapelten Ger&#228;tschaften entlockt, ist &#252;berw&#228;ltigend &#246;de und erschreckend uninspiriert. Wenigstens tut ihm eine Zw&#246;lfkl&#228;sslerin den Gefallen und muss ohnm&#228;chtig aus dem Saal getragen werden. Wir ergreifen noch vor der Zugabe die Flucht und setzen darauf, dass die Dinosaurier irgendwann ausgestorben sind.</p>
<p><iframe width="100%" height="225" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1679957&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p>Zuhause, es ist schon sp&#228;t, aufatmend die Musik auflegen, die bestens zu aller Schw&#228;rze und dem sanft einsetzenden Regen passt. Das Deb&#252;talbum des finnischen Musikers <a href="http://www.anterolindgren.com/" class="liexternal">Antero Lindgren</a> mit dem schlichten Titel »MOTHER«, der auf eine wunderbar reduzierte Weise die kleinen, klassischen Geschichten vom Verlieren und Manchmal-Wiederfinden erz&#228;hlt. Der b&#228;rtige Barde wandelt ganz bewusst auf den Schattenseiten des urbanen Lebens. Mit Gitarrre, Stimme, sparsamer Instrumentierung. Und von einer geradezu altmodischen Tiefe, abseits aller kurzfristigen Moden. Antero Lindgren ist b&#228;rtig und t&#228;towiert, und, den Fotos nach zu urteilen, schon eine Weile unterwegs. Im ebenso reduzierten Video zu »Cigarette Stumps« l&#228;sst sich der finnische Seelenverwandte des fr&#252;hen Bruce Springsteen in geradezu traumwandlerischer Weise durch ein n&#228;chtlich desillusioniertes Helsinki treiben. Und die Einsamen bei ihrem Weg nach Hause beobachten, die Schultern trotzig nach oben gezogen. Und letztendlich sind es die unbestreitbare W&#228;rme und Tiefe, mit denen uns Herr Lindgren dann packt. Bei seinem Deb&#252;t ist Lindgren &#252;brigens von Jungspunden unterst&#252;tzt worden, die zumindest in Teilen der elektronischen Tanzmusik zuzuordnen sind, die aber offenkundig verstanden haben, dass ohne Herzblut gar nichts geht: Von Matti Ahopelto und Risto Joensuu (<a href="http://www.zebraandsnake.com/" class="liexternal">Zebra &#038; Snake</a>, <a href="http://www.nordische-musik.de/3386-Siinai.html" class="liexternal">Siinai</a>, <a href="http://www.nordische-musik.de/2594-Joensuu-1685.html" class="liexternal">Joensuu 1685</a>). </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/33681585?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/33681585" class="liexternal">Antero Lindgren &#8211; Cigarette Stump</a> from <a href="http://vimeo.com/jaakkotorvinen" class="liexternal">Antero Lindgren</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Prinzenrettung mit Zebra And Snake</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/02/14/prinzenrettung-mit-zebra-and-snake/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 21:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
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		<category><![CDATA[OMD]]></category>
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		<description><![CDATA[Es waren einmal zwei Freunde aus dem kleinen finnischen Dorf Alaj&#228;rvi, die hie&#223;en Matti und Tapio. Da es in Alaj&#228;rvi nicht allzu viel f&#252;r sie zu tun gab au&#223;er den &#252;blichen Teenagerkram, beschlossen die beiden eines Tages, dass sie etwas ganz Gro&#223;es vollbringen wollten: Sie planten, sich (und vielleicht auch die ganze Welt?) zu heilen! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es waren einmal zwei Freunde aus dem kleinen finnischen Dorf Alaj&#228;rvi, die hie&#223;en Matti und Tapio. Da es in Alaj&#228;rvi nicht allzu viel f&#252;r sie zu tun gab au&#223;er den &#252;blichen Teenagerkram, beschlossen die beiden eines Tages, dass sie etwas ganz Gro&#223;es vollbringen wollten: Sie planten, sich (und vielleicht auch die ganze Welt?) zu heilen! Flink setzten sie sich an Orgel und Synthies und begannen von Stund an, nicht mehr kleine, sondern riesenhafte Gedanken zu denken. Entdeckten die Sch&#246;nheit des Elektropop. Und pardauz! Sie fanden eine unb&#228;ndige Energie in sich, eine unerh&#246;rte Kreativit&#228;t, die sie davontrug wie ein wildgewordener Sturzbach bei Fr&#252;hlingsanfang. <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/02/ZS.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/02/ZS-150x150.jpg" alt="" title="ZS" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6483" /></a>Die sie bis in ferne St&#228;dte wie Helsinki, Berlin und noch viel weiter sp&#252;lte. Ihre Anf&#228;nge aber haben die beiden Jungspunde nie vergessen, und so endet dieses M&#228;rchen korrekterweise so, dass ihr Deb&#252;talbum »HEALING MUSIC« hei&#223;en wird. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.</p>
<p>Das ist, leicht verfremdet, die Geschichte des finnischen Popduos <a href="www.facebook.com/zebraandsnake?" class="liinternal">Zebra And Snake</a>. Wobei noch verschwiegen wird, dass die Nachwuchskr&#228;fte aus Alaj&#228;rvi schon zu Fr&#252;hzeiten ihres Schaffens zwei gute m&#228;nnliche Feen an ihrer Seite hatten. Die hie&#223;en Andy McCluskey von Orchestral Manoeuvres in the Dark und <a href="http://www.nordische-musik.de/3042-J%C3%B3nsi.html" class="liexternal">Jónsi</a> von <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=405" class="liexternal">Sigur Rós</a>. Beide empfahlen die Finnen unabh&#228;nig voneinander dem Chef des renommierten britischen Labels 100%, der sie prompt unter Vertrag nahm. So h&#246;ren sich also M&#228;rchen heutzutage an! Bei OMD ging die Unterst&#252;tzung f&#252;r Matti und Tapio sogar so weit, dass sie die beiden v&#246;llig unbekannten Dorfjungs im vergangenen Jahr als Support-Act auf auf ihrer Tour mitnahmen. Wohlgemerkt: Zebra And Snake haben bislang noch nicht mal eine EP vorzuweisen. </p>
<p>Das wird sich Ende Februar endlich &#228;ndern, wenn die EP »SWEETEST TREASURE« herauskommt. Die mit dem Titelsong ein unwiderstehlich fr&#246;hliches und quietschlebendiges St&#252;ckchen Synthiepop pr&#228;sentiert. In dem Zebra And Snake gro&#223;, unbek&#252;mmert und leichtf&#252;&#223;ig leidenschaftlich daherkommen. Der Song schleicht sich hinterr&#252;cks an, prickelt angenehm im Ohr und bleibt. Ich jedenfalls summte das St&#252;ckchen den ganzen Tag l&#228;chelnd vor mich hin. Als Sahneh&#228;ubchen gibt es jetzt das naiv-selbstbewusste Video dazu, in dem zur Abwechslung mal der Prinz von der Prinzessin vor den b&#246;sen Monstern gerettet werden muss und der Kampf gegen furchterregende Luftballon-B&#246;sewichte unter vollem K&#246;rpereinsatz gefochten und schlie&#223;lich gewonnen wird. Hurra!</p>
<p><iframe width="460" height="250" src="http://www.youtube.com/embed/S_ZVrhW2Fzs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Foto: Noora Isoeskeli</p>
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		<title>SLKJ: Der finnische L&#246;we und der tote Hase</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 21:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Emily Cheeger]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich Emily Cheeger das erste Mal sah, sa&#223; sie, den Tr&#228;nen nahe, auf den steilen Stufen im Schmuddelkind-Club Ponyhof in Frankfurt-Sachsenhausen. Es war Sonntag, es regnete, ihre Katze daheim in Finnland war gerade gestorben und der einzige Konzertbesucher, der sie und ihre Band Vuk an diesem Abend live sehen wollte, das war ich. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich Emily Cheeger das erste Mal sah, sa&#223; sie, den Tr&#228;nen nahe, auf den steilen Stufen im Schmuddelkind-Club <a href="http://www.ponyhof-club.de/" class="liexternal">Ponyhof</a> in Frankfurt-Sachsenhausen. Es war Sonntag, es regnete, ihre Katze daheim in Finnland war gerade gestorben und der einzige Konzertbesucher, der sie und ihre Band <a href="http://www.nordische-musik.de/2590-Vuk.html" class="liexternal">Vuk</a> an diesem Abend live sehen wollte, das war ich. Eine skurile Situation. Wir redeten alle durcheinander und versuchten, Emily aufzuheitern. Mit wenig Erfolg. <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Vuk.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Vuk-150x150.jpg" alt="" title="Vuk" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6458" /></a>Der einsame Tresenmann vom Ponyhof war eben von seiner Freundin verlassen worden. Seine Leidensgeschichte hellte die allgemeine Laune nicht auf. Der Booker war bedr&#246;ppelt und der Vuk-Schlagzeuger lie&#223; sich aus lauter Frust nicht mehr blicken. Emily bot an, auch ein Konzert nur f&#252;r eine einzige Person zu spielen. Das war mir dann doch zu peinlich. Die Geschichte dieser Tour endete wenige Tage sp&#228;ter f&#252;r Emily doch einigerma&#223;en vers&#246;hnlich, weil das Publikum im Heidelberger <a href="http://www.karlstorbahnhof.de/content/konzerte/?c=konzerte" class="liexternal">Karlstorbahnhof</a> in ausreichender Zahl die finnische K&#252;nstlerin mit amerikanischen Wurzeln sehen wollte. Ihrem eigenwillig-traumverlorenen Hexenwelt-Pop ebenso genoss wie ihre schrulligen Piano-Moritaten. Und aufmerksam ihrer ausdrucksstarken Stimme lauschte.</p>
<p><iframe width="420" height="215" src="http://www.youtube.com/embed/B4GrLwp6IRM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Projekt Vuk gibt es immer noch, ein neues Album ist in Arbeit und f&#252;r den Sommer sogar eine neue Deutschland-Tour geplant. Aber in der Zwischenzeit begibt sich Frau Cheeger nochmals auf Abwege. Gemeinsam mit ihrem musikalischen Mitstreiter Junnu Alajuuma hat sie das experimentelle Synthie-Projekt SLKJ (Suomi-Leijona ja Kuollut J&#228;nis) aus der Taufe gehoben. &#220;bersetzt: Der finnische L&#246;we und der tote Hase! Das Duo hat drei Songs auf Soundcloud ver&#246;ffentlicht, die verspielter, melodramatischer und rhythmischer klingen als Vuk pur und nat&#252;rlich vom Todesengel und dem sinnlichen Vergn&#252;gen an der Rebellion handeln. Irgendwo zwischen Jenseits-Sehnsucht und Tanzfl&#228;che herum irrlichtern und auf eine angenehme Weise beunruhigend sind. Nachtmusik, dunkel leuchtend, wenn alle Lichter ausgehen.</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F33578642&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
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		<title>Mein letztes Konzert 2011: Amorphis im Karlsruher Substage</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/01/08/mein-letztes-konzert-2011-amorphis-im-karlsruher-substage/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 14:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Dreads]]></category>
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		<description><![CDATA[
Tatort: Das NEUE Substage, Karlsruhe
Tatverd&#228;chtige: Tomi Joutsen &#8211; die l&#228;ngsten Dreads im Metal-Business?
Tatzeit: Stuttgart mal zwei
Tat-Zeugen: 700 &#8211; von 1000 m&#246;glichen Besuchern
Einen perfekten Abschluss des Konzertjahres 2011 verdanken die Fans Amorphis – zumindest die 700 Zuschauer, die am 30. Dezember 2011 im Karlsruher Substage stehen.
Obwohl ich Amorphis unz&#228;hlige Male, vor allem in Finnland, gesehen habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis01.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6318" title="amorphis01" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis01.jpg" alt="" width="450" height="307" /></a><br />
Tatort: Das NEUE <a href="http://www.substage.de/" target="_blank" class="liexternal">Substage</a>, Karlsruhe<br />
Tatverd&#228;chtige: Tomi Joutsen &#8211; die l&#228;ngsten Dreads im Metal-Business?<br />
Tatzeit: Stuttgart mal zwei<br />
Tat-Zeugen: 700 &#8211; von 1000 m&#246;glichen Besuchern</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis06.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-6323" title="amorphis06" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis06.jpg" alt="" width="199" height="303" /></a>Einen perfekten Abschluss des Konzertjahres 2011 verdanken die Fans <a href="http://www.nordische-musik.de/286-Amorphis.html" target="_blank" class="liexternal">Amorphis</a> – zumindest die 700 Zuschauer, die am 30. Dezember 2011 im Karlsruher Substage stehen.</p>
<p>Obwohl ich Amorphis unz&#228;hlige Male, vor allem in Finnland, gesehen habe (<a href="http://polarblog.de/2011/07/25/hell-aktuell-xiii-tuska-2011-sonntag/" target="_blank" class="liinternal">Tuska</a>, <a href="http://www.nordische-musik.de/artikel/ankkarock.php" target="_blank" class="liexternal">Ankkarock</a>, <a href="http://www.nordische-musik.de/artikel/ruisrock.php" target="_blank" class="liexternal">Ruisrock</a>, <a href="http://polarblog.de/2011/09/20/summer-breeze-2011-donnerstag-vom-norwegischen-dreier-vreid-kvelertak-kampfar-bis-marduk/" target="_blank" class="liinternal">Summer Breeze</a>), habe ich sie nur einmal als Headliner in einem Club gesehen:<br />
1997 bin ich extra mit zwei Freunden nach Strasbourg gefahren; in der Laiterie stand damals noch Pasi Koskinen am Mikro. Die Band hatte gerade mal drei Alben sowie einige Mini-CDs ver&#246;ffentlicht und spielte live einen Mix aus Death Metal plus Keyboard (»TALES OF THE THOUSAND LAKES«) und psychedelischem Death Metal mit Folkeinlagen (»ELEGY«). Lang lang ist&#8217;s her.</p>
<p>Schon seit 2005 ist der Mann mit den vielleicht l&#228;ngsten Dreads im Metal-Business Amorphis-Fronter: Tomi Joutsen. Kurz nach halb zehn betreten er und seine Jungs mit »The Song of the Sage« die B&#252;hne. Joutsen (&#252;brigens »Schwan« auf Deutsch) ist der perfekte Fronter, er sucht den Kontakt zum Publikum, heizt die Stimmung an und inszeniert mit ausgesucht Kopfschw&#252;ngen seine Dreads. Die Fans eifern ihm nach, schwingen ihre M&#228;hnen zu den Songs, die zun&#228;chst vom aktuellen Album »THE BEGINNING OF TIME« stammen.</p>
<p><span id="more-6316"></span><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis02.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6319" title="amorphis02" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis02.jpg" alt="" width="450" height="284" /></a><br />
Und wieder stelle ich fest, dass der Umzug dem Substage gut getan hat, Lichtshow und Sound sind viel besser (aber einen Nachteil gibt es: Es liegt nicht mehr vor meiner Haust&#252;r). Nach einigen St&#252;cken diesseits des Millenniums »The Smoke« (»ECLIPSE«), »Towards And Against« (»SILENT WATERS«), »Sky Is Mine« (SKYFORGER) sowie einem Ausflug zu »ELEGY« (»Against Widows«) reist die Band richtig weit zur&#252;ck in der Bandgeschichte.</p>
<p>Fans, die vielleicht die letzten drei, vier Alben kennen, wirken zur&#252;ckhaltend bis verwirrt, als die Band ein paar ihrer fr&#252;hen, m&#228;chtigen Death-Granaten abfeuert: Das Sextett brettert gewaltig nonstop durch »Karelia«, »Vulgar Necrolatry« (mit Rammsteins »Pussy«-Intro) und »Into Hiding« und nicht nur ich wei&#223;, wovon ich am n&#228;chsten Tag Nackenschmerzen habe.</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis03.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-6320" title="amorphis03" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis03.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a>Gitarrist Esa Holopainen hat zwischen seinen Soli gen&#252;gend Zeit f&#252;r   Fankontakt und um mit Keyboarder Santeri Kallio zu scherzen. Ja, die   Jungs sind Profis, was sich nicht nur in der Spielfreude und Ausdauer   dieser Tour ohne Ruhepausen zeigt, sondern auch in der Zusammenstellung   der Setlist. Diese behalten sie die ganze Tour bei, nur mit leicht   ver&#228;nderter Reihenfolge.</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis04.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-6321" title="amorphis04" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/amorphis04.jpg" alt="" width="199" height="290" /></a> Mit »Sampo« vom »SKYFORGER«-Album ist das offizielle Set nach knapp  70 Minuten zu Ende, das Publikum schreit lauthals nach Zugaben und  bekommt sie nat&#252;rlich: Joutsen meistert »My Kantele« als w&#228;re er ein  Gr&#252;ndungsmitglied der Kapelle gewesen und der Song im original von ihm.</p>
<p>Zum Finale gibt es »House Of Sleep«, einer der H&#246;hepunkte im  Amorphis-Repertoire, den die Fans frenetisch bejubeln, und beklatschen.  Damit ist das Konzert nach knapp anderthalb Stunden endg&#252;ltig zu Ende –  und die Band schon in den Startl&#246;chern f&#252;r ihren Silvester-Gig.</p>
<p>Fotos © natte</p>
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		<title>&#220;ber die W&#252;ste und in die W&#228;lder mit den Burning Hearts</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 21:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Burning Hearts]]></category>
		<category><![CDATA[Cats On Fire]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer glaubt, nur Schweden beherrschten die Kunst des elegant schwebenden, schwerelosen Kammerpop, der wird sich bei diesen Finnen die Augen reiben. Burning Hearts, das Duo bestehend aus der fabelhaften Chanteuse Jessika Rapo und dem Schlagzeuger Henry Ojala, bewegt sich geschmeidig durch fein ausgeformte Sehnsuchtswelten, die den entscheidenden Schritt vom gef&#228;llig-pastelligen Anorakpop entfernt sind, weil sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer glaubt, nur Schweden beherrschten die Kunst des elegant schwebenden, schwerelosen Kammerpop, der wird sich bei diesen Finnen die Augen reiben. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=2839" class="liexternal">Burning Hearts</a>, das Duo bestehend aus der fabelhaften Chanteuse Jessika Rapo und dem Schlagzeuger Henry Ojala, <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Burning-Hearts-hattar-stor.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Burning-Hearts-hattar-stor-150x150.jpg" alt="" title="Burning-Hearts-hattar-stor" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6358" /></a>bewegt sich geschmeidig durch fein ausgeformte Sehnsuchtswelten, die den entscheidenden Schritt vom gef&#228;llig-pastelligen Anorakpop entfernt sind, weil sie Tiefe haben. So einfach sind die Dinge mitunter. Burning Hearts werden von sanft flackernden Flammen umh&#252;llt. Aber verbrennen tun sie nicht.</p>
<p>Manchmal sind Br&#252;che gut, um sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. Henry Ojala hat den Smiths-Epigonen <a href="http://www.nordische-musik.de/1727-Cats-On-Fire.html" class="liexternal">Cats on Fire</a> den R&#252;cken gekehrt, um einen viel versprechenden Seitenpfad zu seinem Hauptprojekt zu machen. Burning Hearts haben mit »ABOA SLEEPING« bereits vor Jahren ein Deb&#252;t mit Substanz vorgelegt, damals noch sehr dem sch&#252;chtern-tastenden Folkpop verpflichtet. Heute lassen Burning Hearts das sorgsame Tappsen entschieden hinter sich, treten mit ganzer Sohle auf und sagen: Hier sind wir! Selbstbewusst. Kraftvoll. Temperamentvoll. Offen. Lassen eine leise Traurigkeit mitschwingen. Die Dinge und die Songstrukturen sind komplex. Und das ist gut so. Anfang Februar bringt das Turkuer Label <a href="http://www.facebook.com/SolinaRecords" class="liexternal">Solina Records</a> den Burning-Hearts-Zweitling »EXTINCTIONS« heraus, und die erste Kostpobe »Burn Burn Burn« l&#228;uft bereits das siebte Mal in Folge, ohne irgendwelche Abnutzungserscheinungen zu zeigen.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F32193643&#038;g=1"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed allowscriptaccess="always" height="81" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F32193643&#038;g=1" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/solinarecords/06-burn-burn-burn" class="liexternal">Burning Hearts: Burn Burn Burn</a> by <a href="http://soundcloud.com/solinarecords" class="liexternal">Solina Records</a></span></p>
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		<title>Die besten skandinavischen Gigs 2011</title>
		<link>http://polarblog.de/2012/01/01/die-besten-skandinavischen-gigs-2011-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 20:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
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		<category><![CDATA[Helgi Jónsson]]></category>
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		<category><![CDATA[Magenta Skycode]]></category>
		<category><![CDATA[Minä Ja Ville Ahonen]]></category>
		<category><![CDATA[Raised Among Wolves]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie jedes Jahr kommen wir bei Nordische Musik mit unseren besten Alben des Jahres nicht zu zeitnah zu Potte. Na und? Muss jeder seine Liste schon am 1. Dezember fertig ausformuliert haben? Pfui Bl&#246;dsinn! Also sinne ich eben am ersten Tag des neuen Jahres &#252;ber die besten skandinavischen Gigs von 2011 nach, l&#228;chle, sortiere, w&#228;ge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jedes Jahr kommen wir bei <a href="http://www.nordische-musik.de/index.php" class="liexternal">Nordische Musik</a> mit unseren besten Alben des Jahres nicht zu zeitnah zu Potte. Na und? Muss jeder seine Liste schon am 1. Dezember fertig ausformuliert haben? Pfui Bl&#246;dsinn! Also sinne ich eben am ersten Tag des neuen Jahres &#252;ber die besten skandinavischen Gigs von 2011 nach, l&#228;chle, sortiere, w&#228;ge ab und entscheide frei nach dem feinen Ratschlag der Berliner Bloggerkollegin <a href="http://heilewelt.tumblr.com/" class="liexternal">D&#246;rte Heilewelt</a>, dass es genau die Konzerte sein werden, die sich so anf&#252;hlen, als seien sie gestern gewesen.</p>
<p>10. <a href="http://www.raisedamongwolves.dk/" class="liexternal">Raised Among Wolves</a> beim Iceland Airwaves Festival, Reykjavik. Es gibt sie trotz aller Stereotypen, die Liebe auf den ersten Blick. Eine Handvoll junger D&#228;nen, in Wo-Die-Wilden-Kerle-Wohnen-Kost&#252;me geh&#252;llt, die ihre eigene, sehr liebevolle Variante des Alice-Im-Wunderland-Pop spielen. Romantisch, hingebungsvoll, euphorisch, gro&#223;&#228;ugig, geradezu feierlich. Mit der triumphierenden Trompete von Daniel Bonde. Hach, das k&#246;nnte etwas werden!</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/gXBgGanKUGU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>9. <a href="http://www.nordische-musik.de/1556-Magenta-Skycode.html" class="liexternal">Magenta Skycode</a> beim Flow Festival in Helsinki. Die Band um Mastermind und S&#228;nger Jori Sj&#246;roos liebt das gepflegte Pathos und die gro&#223;e Geste. Funktioniert das am hellichten Nachmittag auf der Hauptb&#252;hne? Und wie! Gro&#223;e Herzschmerz-Hymnen brauchen keine n&#228;chtliche Schw&#228;rze, um zu glitzern wie dick aufgetragener Sternenstaub. Au&#223;erdem ist es gro&#223;artig, die finnischen Freunde fast allesamt rundum versammelt zu haben und sich gemeinsam zu freuen. Man genie&#223;t und l&#228;chelt und fragt sich, wann Resteuropa endlich von dieser gro&#223;artigen Band Notiz nehmen wird. </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28116645?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=adadad" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/28116645" class="liexternal">Magenta Skycode &#8211; Kipling music video</a> from <a href="http://vimeo.com/flatlightfilms" class="liexternal">Flatlight Films</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>8. <a href="http://www.nordische-musik.de/3288-Min%C3%A4-Ja-Ville-Ahonen" class="liexternal">Min&#228; Ja Ville Ahonen</a> auf dem Flow Festival in Helsinki. Das schrullige Deb&#252;talbum der merkw&#252;rdigen Finnen hatte sich unauff&#228;llig in mein Herz geschlichen wie eine Katze auf M&#228;usepirsch. Um so gespannter darauf, die Band endlich einmal live zu erleben und holla! Was f&#252;r eine leidenschaftliche Orchestrierung gro&#223;er Gef&#252;hle. Als stiller Waldschrat anfangen, als ausflippender Derwisch enden. Man sch&#252;ttelte sich nach dem Konzert wie ein pitschnasser Hund und fragte sich: Was war das denn? Gut so!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/15692201?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/15692201" class="liexternal">Min&#228; ja Ville Ahonen: Sano</a> from <a href="http://vimeo.com/user4918892" class="liexternal">samuli laine</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>7. <a href="http://teamme.no/" class="liexternal">Team Me</a> beim Reeperbahnfestival in Hamburg. Einfach wunderbar, wie diese Gro&#223;grupppe hochtalentierter norwegischer Jungspunde ein kreatives, sehr tanzbares Chaos aus s&#228;mtlichen Versatzst&#252;ckchen der Popgeschichte veranstaltet! Euphorisierend und &#252;berraschend, blubbernd und steppend, fr&#246;hlich und &#252;berm&#252;tig. S&#228;ngerin Synne h&#252;pft &#252;ber die B&#252;hne wie eine Hummel, die in ein Honigglas eingesperrt wurde. Unwiderstehlich! Im Januar kommt ihr Deb&#252;talbum »TO THE TREETOPS!« in Deutschland heraus, schon ein Grund, sich aufs neue Jahr zu freuen!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22665952?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/22665952" class="liexternal">Team Me &#8220;Dear Sister&#8221; official music video</a> from <a href="http://vimeo.com/propellerrecordings" class="liexternal">Propeller Recordings</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p><span id="more-6294"></span></p>
<p>6. <a href="http://www.nordische-musik.de/1162-Helgi-Jonsson.html" class="liexternal">Helgi Jónsson</a>, mehr oder minder unplugged, im wunderbarsten Plattenladen der Welt, n&#228;mlich dem <a href="http://www.12tonar.is/" class="liexternal">12 Tonar</a>, beim Iceland Airwaves Festival in Reykjavik. In den kleinen Laden haben sich sch&#228;tzungsweise 30 Leute gequetscht, die Luft ist dick und Scheiben beschlagen, aber was tut das schon zur Sache, wenn der junge, blasse, spindeld&#252;rre Isl&#228;nder mit geringen Mitteln gro&#223;e Gef&#252;hle erschafft! Sich entschuldigen f&#252;r dies und das, was angeblich nicht perfekt klappt, das tut er zwar weiterhin, aber ansonsten hat er die Rolle des sch&#252;chternen Singer-Songwriters abgestreift wie einen alten Mantel und ach! entpuppt sich als sanfter Melodrama-Troubadour. Beim innigen Song »The« Pond« muss ich mir ein, zwei kleine Tr&#228;nen aus dem Augenwinkel wischen, so ergreifend sch&#246;n ist der! »We´ll never feel alone. We´ll never feel alone.« F&#252;r einen langen Moment mag man es glauben.</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/YfaOMAO4L3s" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>5. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=884" class="liexternal">Efterklang</a> in der Brotfabrik in Frankfurt. Ein magischer Abend mit der am isl&#228;ndischsten klingenden Band au&#223;erhalb Islands, die sehr sinnliche Gegenwelten entwerfen, aus feinem Elektronikgefrickel und triumphierenden Geigen und Fl&#246;ten. Sind bescheiden, neugierig und offen. Singen schlaue, fein gewebte Songs voll schwebender Traurigkeit, die im besten Sinne des Wortes romantisch sind. Es mag wohl keinen gegeben haben, dem an diesem Abend nicht der Glaube an die Macht der schlichten Sch&#246;nheit wiedergegeben wurde und der nicht mit &#252;bervollem Herzen auf Wolken nach Hause schwebte. Klingt kitschig, aber es war genau so! ;)</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/11262976?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/11262976" class="liexternal">Efterklang &#8211; I Was Playing Drums (Official Video)</a> from <a href="http://vimeo.com/user2520764" class="liexternal">End of the Road Films</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>4. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=3273" class="liexternal">Kakkmaddafakka</a> im <a href="http://www.hafen2.net/" class="liexternal">Hafen2 </a> in Offenbach, der wunderbarerweise dank vieler kleiner und einiger gro&#223;er Spenden weiter bestehen wird, eine der wirklich guten Nachrichten zum Jahresende! Eines der Konzerte des Jahres 2011 im Hafen war definitiv der temperamentvolle Auftritt der f&#252;nf norwegischen Jungspunde, die aus dem eigentlich peinlichen hormonellen Irrsinn eine Kunstform machen und die Fr&#246;hlichkeit auf die Liste der Menschenrechte setzen. Kakkmaddafakka lieben M&#228;dchen, und das ist gut so, weil sie ironisieren, klamauken, sch&#246;nspielen, rumkaspern, mitrei&#223;en und schlie&#223;lich &#252;berw&#228;ltigen, unter heftigster Schwei&#223;absonderung und vollem K&#246;rpereinsatz. Und gekonnt die Tatsache &#252;berspielen, das jeder einzelne »Kakk« ein Virtuose an seinem Instrument ist. Eine stete Quelle der Freude ist der manisch-hyperbegabte Pianist Jonas Nielsen mit seinem Hang zum Exhibitionismus. Keine drei Songs, und der Mann hat sich halbnackig ausgezogen und turnt wie ein Schimpase auf seinen Klavierhocker herum. Chapeau!</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/5zltpe3YF8A" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>3. <a href="http://www.einarstray.no/" class="liexternal">Einar Stray</a> beim Iceland Airwaves Festival in Reykjavik. Durch fieseste Windb&#246;en und berserkerhaft wilden Sturzregen k&#228;mpfe ich mich an diesem Abend ins neue Konzerthaus Harpa vor, um endlich mit pietschnassen F&#252;&#223;en das norwegische  Singer-Songwriter-Klavierwunderkind live zu h&#246;ren. Ernsthaft ist er, hingebungsvoll ist er, bestrumpft ist er und kreiert mit seiner bestens aufgelegten nerdigen Begleitband anspruchsvolle Songs von sperriger Sch&#246;nheit, konzentrierter Strenge und verhaltener Euphorie. Die nassen F&#252;&#223;e sind schnell vergessen, weil Stray mit einer solch rauh-empfindsamen Intensit&#228;t packt, dass man gerne mit ihm durch karg-leidenschaftliche Seelenlandschaften geht und an die gro&#223;e romantische Einsame Emily Brontë denkt. Puuuuh.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/20140772?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/20140772" class="liexternal">BYLARM2011 &#8211; Gårsdagens konsert &#8211; Einar Stray</a> from <a href="http://vimeo.com/bylarm" class="liexternal">byLarm</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>2. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=3302&#038;PHPSESSID=546a9489b2f7c0c4415e239e926c8ece" class="liexternal">Treefight For Sunlight</a> beim Eurosonic Festival in Groningen und beim Iceland Airwaves Festival, Reykjavik. Pietschnass war ich auch beim allerersten Mal, als ich die D&#228;nen live h&#246;rte. Was ein f&#252;rchterliches Wetter in Groningen, der Regen will einfach nicht enden. Mit dem von den lieben Freunden geliehenen Fahrrad zwischen den Festival-Veranstaltungsorten hin- und herflitzen und nat&#252;rlich spielen Treefight For Sunlight just am anderen Ende der Stadt und nat&#252;rlich ergie&#223;t sich wolkenbruchartiger Regen just zu diesem Zeitpunkt. Aber nach einer Minute sind triefende M&#252;tze, Schuhe und Jacke vergessen, weil die junge D&#228;nen durch ihre Hingabe zum ausufernden Barockpop und himmlisch harmonischen Vocals unwiderstehlich &#252;berzeugen. Entschieden pl&#252;schig, aber sehr fokussiert kommen sie daher. Verspielt, dick auftragend, diese J&#252;nger des hymnischen Falsettgesangs und der funkenspr&#252;henden Melodien. Ihre Coverversion von Kate Bushs Klassiker »Wuthering Heights« ein glitzernder H&#246;hepunkt. Wer denkt da noch an nasse F&#252;&#223;e? Ein Dreivierteljahr sp&#228;ter spielen die bescheiden daherkommenden D&#228;nen in Reykjavik genau dort, wo sie hingeh&#246;ren: Nicht in kleine Klubs mit niedrigen Decken, sondern in einen mittelgro&#223;en Saal mit bester Akustik. Man m&#246;chte weinen vor R&#252;hrung, so sch&#246;n ist es, diese Band ankommen zu sehen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/19209563?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/19209563" class="liexternal">Treefight For Sunlight &#8211; What Became Of You And I? (Live Session)</a> from <a href="http://vimeo.com/tlobf" class="liexternal">The Line Of Best Fit</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>1. <a href="http://www.nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=2835" class="liexternal">For A Minor Reflection</a> beim Iceland Airwaves Festival in Reykjavik. Blogkollegin D&#246;rte fragte nach dem Konzert, das in der Erinnerung von frischester, unmittelbarster Pr&#228;senz geblieben ist, und gibt nicht den Schatten eines Zweifels. Eben dieses. Es ist eine Freude und ein Privileg, den isl&#228;ndischen Postrockern beim Wachsen zuzuschauen. 2011 spielen sie erstmals beim Festival auf der Hauptb&#252;hne im Kunstmuseum. Sie kommen an. Sie nutzen die Chance, sie explodieren in Sch&#246;nheit und Hingabe. Es ist eines der Konzerte, das auf Monate st&#228;rkt, durch Intensit&#228;t, durch Leidenschaft. Genau so soll es sein.</p>
<p><iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/GLqviTPuZHw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Nachweihnachtliche Bescherung vom Soliti-Label und 7oi</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 16:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[70i]]></category>
		<category><![CDATA[Astrid Swan]]></category>
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		<category><![CDATA[Jori Hulkkonen]]></category>
		<category><![CDATA[Soliti Records]]></category>
		<category><![CDATA[The New Tigers]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sind alle Geschenke bereits ausgepackt und das Weihnachtspapier brav in der blauen Tonne entsorgt, da gibt es kurz vor Neujahr noch sp&#228;te Pr&#228;sente aus dem Norden, aus Finnland und Island, um genauer zu sein. Fangen wir mit Suomi an. Dort hat Nick Triani, der umtriebigste Brite im Land der vielen Seen, in diesem Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sind alle Geschenke bereits ausgepackt und das Weihnachtspapier brav in der blauen Tonne entsorgt, da gibt es kurz vor Neujahr noch sp&#228;te Pr&#228;sente aus dem Norden, aus Finnland und Island, um genauer zu sein. Fangen wir mit Suomi an. Dort hat Nick Triani, der umtriebigste Brite im Land der vielen Seen, in diesem Jahr sein neues Label <a href="http://solitimusic.com/" class="liexternal">Soliti</a> aus der Taufe gehoben und bekanntere Acts wie <a href="http://www.nordische-musik.de/1727-Cats-On-Fire.html" class="liexternal">Cats On Fire</a> und <a href="http://www.nordische-musik.de/1191-Astrid-Swan.html" class="liexternal">Astrid Swan</a>, aber auch einige der interessantesten Newcomer wie <a href="www.nordische-musik.de/3406-The-New-Tigers" class="liinternal">The New Tigers</a>, <a href="www.nordische-musik.de/3451-Big-Wave-Riders" class="liinternal">Big Wave Riders </a> und <a href="http://www.blacktwigmusic.com/" class="liexternal">Black Twig</a> unter seiner Flagge versammelt. <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/soliti-zip-640x640.png" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2011/12/soliti-zip-640x640-150x150.png" alt="" title="soliti-zip-640x640" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6304" /></a>Zur Feier des erfolgreichen Starts beschenkt Mr. Triani die Welt jetzt mit <a href="http://solitimusic.com/" class="liexternal">»THE SOLITI ZIP«</a> und damit der ersten Compilation des Labels. Kostenlose herunterladen kann man neue Songs, erprobte Songs und Remixes, unter anderem von Frickel-Meister <a href="http://www.nordische-musik.de/107-Jori-Hulkkonen.html" class="liexternal">Jori Hulkkone</a>n und von den sch&#228;ndlicherweise hierzulande immer noch weitgehend unbekannten, schlauen Folkpop-Tr&#228;umern <a href="ww.nordische-musik.de/2839-Burning-Hearts" class="liinternal">Burning Hearts</a> mit der wunderbaren Jessika Rapo an den Vocals. Spa&#223; macht die Jahresendpost aus Helsinki auch deshalb, weil alle Beteiligten nicht ganz allt&#228;gliche Best-Of 2011-Listen angelegt haben. So erf&#228;hrt man also, dass Ober-Cat-On-Fire Mattias Bj&#246;rkas Fussballfan ist und Teemu Pukki f&#252;r den besten im Ausland kickenden finnischen Ballartisten h&#228;lt (der schlechteste ist Mikael Forsell von Leeds United!), dass Astrid Swan die Biographie von Diane Keaton mit Gewinn gelesen hat und Aki von den Black Twigs den dunklen, schneelosen Dezember in Finnland f&#252;r das schlimmste Ereignis des Jahres h&#228;lt. </p>
<p>Das nehme ich doch gleich zum Anlass, Black Twig im Ton vorzustellen. Das Deb&#252;t der Vier aus Helsinki mit dem sch&#246;nen Titel »PAPER TREES« erscheint am 11. Januar bei Soliti und pflegt eine fuzzige, coole Form des klassischen (britischen) Indierocks mit deutliche psychedelischer Grundstr&#246;mung und ist von angenehm unaufgeregter Dringlichkeit.</p>
<p><object height="225" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F2053673&#038;show_artwork=false&#038;color=000000&#038;show_comments=false&#038;show_playcount=false"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed allowscriptaccess="always" height="225" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F2053673&#038;show_artwork=false&#038;color=000000&#038;show_comments=false&#038;show_playcount=false" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/blacktwigmusic" class="liexternal">Latest tracks by blacktwigmusic</a></span></p>
<p>Das zweite versp&#228;tete Weihnachtsgeschenk kommt vom empfindsamen Elektronik-Shoegazer <a href="http://7oi.org/" class="liexternal">70i</a>, aus Island, der in einer Geste der Gro&#223;z&#252;gigkeit alle seine bislang erschienen vier Alben eine Woche lang zum kostenlosen Download zur Verf&#252;gung stellt. Jóhann Friðgeir Jóhannsson, alias Jói, treibt sich mit Vorliebe in pastellfarben blaugr&#252;nen, angenehm verschwurbelten Gegenwelten herum, durch die die Dinge nur auf Zehenspitzen t&#228;nzeln und die Gewissheiten allm&#228;hlich schwinden. Eine sch&#246;ne Entdeckung auf dem Weg, einen der Neujahrsvors&#228;tze f&#252;r 2012 umzusetzen: Entschleunigung!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/30224224?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/30224224" class="liexternal">The Cherry Orchard</a> from <a href="http://vimeo.com/sevenoi" class="liexternal">7oi</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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