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Foto nordische Landschaft

11. September 2011

Die anderen zehn Jahre: The Rollstons

Genug! Genug! Wenn ich heute noch ein einziges Mal in Wort, Schrift oder Bild die beiden Worte »Nine Eleven« höre oder sehe, greife ich zum Nudelholz! 2001 gab es noch andere Orte als New York, in denen sich Dinge ereignet haben. Vielleicht nicht so weltgeschichtlich bedeutsame (wie es der Westen glaubt), aber denoch: Vor zehn Jahren haben einige blasse Jungs in Jyväskylä ihr erstes Album »DOING TIME« aufgenommen, ein auf auf charmante Weise dilettantisches Werk voll des selbstbewusst-ironischen Understatements. Die jungen Herren wurden, so die Fama, auf klassische Weise irgendwo zwischen heimischem Wohnzimmer und Aufnahmestudio aktiv und nannten sich The Rollstons. Fein mögen sie schon den Gedanken im Hinterkopf gehabt haben, dass man es mit solch einem Bandnamen nicht zu internationaler Berühmtheit bringt. Dergleichen Dinge haben die Musiker aus der Provinz vermutlich vor zehn Jahren genauso wenig interessiert wie heute. The Rollstons, das Projekt um die Gebrüder Valo, hatte offenkundig jede Menge Pavement- und Guided-By-Voices-Platten gehört und wohl frech daraus geschlossen, dass sich zwei Dinge nicht ausschließen muss: Das Spaßhaben und das Schlausein. Und sind im Eifer der künstlerischen Inspiration auf auf solch eigenwillige Songtitel verfallen wie »Weekdays Are Schooldays, Weekends Are Mine« (in dem sie dem unvergessenen Ronnie James Dio ein Denkmal setzen!) oder »Still Life With Garlic And Onion«.

Zehn Jahre ist das her jetzt. Zum Jubiläum haben die Jungs (inzwischen übrigens alle brave Familienväter!) das Debütalbum in seiner Gänze auf Soundcloud online gestellt. Und werden es beim Monsters-of-Pop-Festival in Tampere in zwei Wochen nochmals komplett live spielen. Wohl mit dem gleichen Spaß an spaßigen Indiepop-Eigenbröteleien, den sie vor einer Dekade hatten.

Doing Time by The Rollstons

Die Rollstons mögen seit zwei, drei Jahren nichts mehr Neues auf die Beine gestellt haben, aber bange muss einem um die Zukunft des folkigen Indiepop im Seengebiet nicht werden. Da gibt es The Wonderminers aus Helsinki, die katzenpfötiger und melancholischer daherkommen als die Altvorderen und die feine graublaue Traurigkeit wie ein Banner hochhalten. Die aber auch wissen, dass ein treuer Gaul auch ab und zu mal galoppieren muss. Das Trio pflegt ansonsten die Kunst der Bescheidenheit mit Hingabe und hat kürzlich mit »MY PART OF TOWN« seine Debüt-EP vorgelegt.

Stars In The Window by The Wonderminers

Aus dem Gebiet um Tampere kommt Jukka Ässä, das Projekt um Jukka Salminen, der bei verschiedenen lokalen Bands mitgespielt hat, unter anderem bei den Tigerbombs (was ist eigentlich aus den geworden?) Bei Jukka Ässä mischen praktischerweise die Freunde von den Tigerbombs und den Rollstons mit. Was hier den Unterschied macht, sind die konsequent auf finnisch eingesungenen Texte – und die melancholische urbane-Verlierer-Attitüde, sehr handgemacht und mini-melodramatisch. Schön für die Zeit kurz vorm Einschlafen, fein dosiert zurückgenommen, und der Blick über den Hafen ist weit und blau glitzernd.

04. September 2011

Katzengesang mit Hasenmaske: Sleep Party People

Wenn Katzen singen könnten, dann würde sich das möglicherweise so anhören wie die schrägen, unberechenbaren Töne von Sleep Party People. Was Katzen als nächstes tun, lässt sich ebensowenig vorhersagen wie die Kapriolen, auf welche die drei Dänen verfallen könnten. Katzengesang ist hier nicht im Sinne von Katzenmusik gemeint, sondern eher in Bezug auf falsettbetonte Unberechenbarkeit. Sleep Party People erschaffen elektronische Kunstmärchen, die nicht weniger hintergründig ausfallen als das Gesamtwerk von E.T.A. Hoffmann oder Wilhelm Hauff. Also sehr 19. Jahrhundert, sehr romantisch sich in lichten Weiten verlierend, auf der Suche nach der unerreichbaren blauen Blume. Das Unheimliche schleicht sich aber hier hinterrücks heran wie ein bucklig Männlein ins Plüsch-Melodram. Nur dass die genialischen Künstler hier mit Laptops daherkommen und hochartifizielle, gleichwohl maunzige Gegenwelten erschaffen. Die Elektronik ist die neue, die wunderliche Innerlichkeit.

SLEEP PARTY PEOPLE – A Sweet Song About Love (by Tracy Maurice) from Brian Batz on Vimeo.

Nun denn! Bei ihrem Konzert in den Schwanengesangtagen des Offenbacher Hafen 2 (wird abgerissen, die Finanzierung des Neubaus ist gerade zur Hälfte geschafft, wem die Erhaltung von Indiepopkultur im besten Sinne am Herzen liegt, der möge bitte spenden!), hüllen sich die drei Protagonisten in schwarze Hoodies und Hasenmasken, mit sachte wippenden Ohren, was einen durchaus die Musik unterstützendes sanftes, lautloses Rauschen erzeugt. Einfach zu goutieren ist es nicht, was das Trio, angeführt von Mastermind Brian Batz, hier erzeugt: Eigenwillige Neuinterpretation, die selbst vor dem abgegriffensten Kitsch nicht zurückschreckt. Der Blick ins Youtube-Schatzkästlein ergibt, dass Sleep Party People tatsächlich eine pianodominierte Interpretation von Stille Nacht, Heilige Nacht eingespielt haben! Darauf verzichten die Drei aus dem Königreich im Spätsommer weise, um uns auf anderen Pfaden auf Abwege zu locken, so wie die Hexe die verirrten Kinder per Pfefferkuchenhaus in die Falle dirigiert. Mit Sirenenstimme, in diesem Fall!

Ohne Vocoder wäre Brian Batz so nackt wie Juliette Gréco ohne Lidstrich. Die Lust am Verfremden, sie steckt an ihrem Spaß am Schaffen von Paralleluniversen, die süß locken wie die Loreley. Herr Batz gestikuliert und fleht die Soundmänner an um mehr Licht, um mehr Wärme, um mehr Präzision an. Vor 20 Zuhörern an einem Wochentag, an dem der Mond über dem Main schief hängt wie eine kullernde Weinflasche. Man fremdelt zunächst mit dieser sehr künstlichen, sehr gefühligen Musik, den artifiziellen Tönen, der spielerischen Versteckerei. Und dann kommt irgendwann der Punkt, an dem sich die Leidenschaft hier glutvoll einschleicht, die großen Gefühle mannshoch werden, und man sich bedingungslos ergibt und denkt, dass Andeutungen und nicht Tatsachen das Herz schneller schlagen lassen. Man kann es nicht wirklich greifen, was sich hier tut. Es ist dekadent, es ist überzüchtet, es ist merkwürdig und es ist irgendwie großartig.

Sleep Party People – Notes To You from Speed Of Sound on Vimeo.

28. August 2011

Tv-Resistori: Oder Überraschungen, Enttäuschungen und Hoffnungen

Abends um neun ist es so gut wie dunkel hierzulande. Eine Ahnung von Herbst liegt in der Luft. Man denkt sich so dies und das. Dass es in Helsinki um diese Zeit noch hell war. Und dass für das städtebauliche Entwicklungsgebiet am alten Fischereihafen Kalasatama zwar für die Zukunft ehrgeizige Hochhäuser geplant sind, aber heute mitten in der Brache improvisierte Gigs und Kunstaktionen im Bauwagen stattfinden. Unbedingt hingehen! Einfach U-Bahnhof Kalasatama aussteigen samstagabends und Richtung Meer schlendern. Nicht zu verfehlen!

Man denkt an Plattenläden, die in Helsinki und Turku trotzig weiter existieren, obwohl der Tod des Tonträgermarktes schon vor fünf Jahren ausgerufen wurde. An den tapferen Stupido Shop in Helsinki und den wunderbar kruscheligen 8raita in Turku, den man doch nicht ohne Käufe verlassen kann. Wobei sich der eine Kauf als Enttäuschung und der andere als Freude erweist. Die Enttäuschung heißt Siinai: Das Album »OLYMPIC GAMES« der finnischen Vangelis-Jünger kann die eigenen Ansprüche nicht mehr als ein, zwei Songs halten und versinkt dann in Mittelmaß, gar Beliebigkeit. Schade, von einem Album, an den zwei von drei Mitgliedern der wunderbaren Neo-Krautrocker Joensuu 1685 mitwirken, hätte man sich mehr erwartet. Überhaupt: Was ist aus Joensuu 1685 geworden? Letztes Lebenszeichen: Das Eurosonic-Festival in Groningen vor anderthalb Jahren, oder so ähnlich.

Die Überraschung heißt Tv-Resistori. Das schrullige Lo-Fi-Pop-Quartett aus Turku war lange in der Versenkung verschwunden und ist jetzt endlich mit einem selbst betitelten Album wieder aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Mit charmantem, zurückgenommenen Alltagspop, aus dem die Funken stieben wie aus dem Ende von Dumblodores Zauberstab. Es ist Gebrauchspop, notwendig wie der dicke Schal an kalten Wintertagen. So selbstverständlich, dass man nicht mehr darüber nachdenkt, sondern ihn einfach entschieden nochmals um den Hals schlingt bei Der lebt von den feinen Girl-Boy-Harmonien von Yka und Päivi. Die sich viel Raum lassen. Fünf Jahre lang haben die vier gewerkelt, sich hörbar von südlichem Geflirre beeinflussen lassen, denn ein blasser Bossa-Nova-Takt steppt durch die taubengrau sanften Songs. Die fein gewebt und geradezu elegant daherkommen und trotzdem selbstbewussten Eigensinn verströmen. Die eine unterschwellige Traurigkeit pflegen, die sich am ehesten noch in Kopotan Puuta manifestiert, dem vielleicht schönsten Song des Albums. Zu dem man lächeln, tanzen und gleichzeitig eine kleine Träne verdrücken möchte.

Tv-resistori: Koputan puuta by Fonal Records

Man sitzt zuhause am Schreibtisch, schaut aus dem Fenster und freut sich, dass der Turm auf der Ludwigshöhe so schön erleuchtet ist. Und man denkt an die besten finnischen Bands, die man auf dem Flow Festival in Helsinki gehört hat. Und dass man eine davon demnächst auf Deutschlandtour live auf erleben kann, nämlich Rubik, die immer besser werden, in dem sie sich in eine Richtung wandeln, die die Grenzen des traditionellen Indierocks souverän sprengen. Ob sie beim Konzert in Offenbacher Hafen 2 auch mit zwölf Mann und allerlei Blaswerk auf der Bühne stehen werden, bleibt abzuwarten. Als sicher kann gelten, dass Sänger Artturi Taira immer mehr zum Waldschrat mutiert, fein!

Und man denkt an die Bands, die man wohl auf absehbare Zeit hierzulande nicht hören wird. Wie die Melodrama-Träumer Magenta Skycode, die beim Flow auf der Hauptbühne spielen und mit den großen Gesten der üppigen Gefühlswelt von Sänger Jori Sjöroos punkten. Herzschmerzpop in Cinemascope, balladig, himmelhoch jauchzend, ebenso überwältigend wie massenkompatibel. Wobei massenkompatibel durchaus als Kompliment gemeint ist. Und man wundert sich doch sehr, warum es Magenta Skycode noch nicht über den finnischen Markt hinaus ins restliche Europa hinunter geschafft haben. Nur weil ihre beiden Platten noch nicht hier unten erschienen sind?

Und man denkt ganz zuletzt an Nightsatan und ihren ersten Auftritt auf dem Festival – die vier sympathischen Synthie-Dunkelmänner, die eifrigen Jünger von John Carpenter, Vangelis und Goblin. Die wüste Weltuntergegangs-Szenarien entfachen, aber überaus lächelnd, selbstironisch, dickmäuilig und sehr tanzbar. Bitte irgendwann auch mal den Rest der Welt beglücken!

Nightsatan – Karelian Starmaster (Evil Lucifer) by antonbeschekov

22. August 2011

R.I.P. Hole In The Sky: The Last Supper mit Satyricon, Immortal, Enslaved und (den Überlebenden von) Mayhem

Requiescat in pace: Die zwölfte Ausgabe des Hole In The Sky-Festivals vom 24. bis 27. August 2011 im norwegischen Bergen ist zugleich die letzte. Aus. Schluss. Vorbei. Eines der besten (Black Metal) Festivals ist Geschichte.

Aufhören wenn es am schönsten ist …

»Es war keine einfache Entscheidung, aber wie man so schön sagt: Alles Gute geht vorbei.«, so die Veranstalter zu denen auch Enslaved-Gitarrist Ivar Bjørnson gehört. Die Organisatoren wollten aufhören solange Hole In The Sky (HITS) an der Spitze steht. Möglicherweise hat auch der für Dezember geplante Umbau des Clubs USF Verftet, Veranstaltungsort des Festivals seinen Teil dazu beigetragen.

Mayhem-Bassist Necrobutcher hat einen besonderen Auftritt angekündigt, ebenso wie Ivar von Enslaved und Abbath von Immortal. Übrigens hat mit den Sons Of Bergen alias Immortal, das Hole In The Sky begonnen – und mit Immortal wird es am Samstag, 27. August 2011, enden.

… und ein Rückblick:

Das HITS wurde anno 2000 im Gedenken an Erik »Grim« Brødreskift (Immortal, Gorgoroth, Borknagar) gegründet und war das erste jährliche Festvals Norwegens – und von Anfang an ausverkauft.

Hier spielten bereits Venom, Autopsy, Carcass, Testament, Pentagram, Voivod, Enslaved, Gorgoroth, Danzig, Celtic Frost, Exodus, Morbid Angel, Sodom, Opeth, Napalm Death, Mayhem, Obituary, Kreator, Immortal, Destruction, Paul Di’Anno, Impaled Nazarene, Samael und Satyricon.

Fest steht: Das ist die allerletzte Gelegenheit jemals beim legendären Hole In The Sky dabei zu sein – holt euch eure Karte!

19. August 2011

Flow Festival 2011: Cirko, der Lieblingsort

Um ganz ehrlich zu sein: Zuerst strande ich beim Flow Festival nur wegen schmerzender Füße im Cirko, weil man sich nach langem Stehen dort so schön auf den großzügig im halbdunklen Raum verteilten Liegekissen niederlassen und durchschnaufen kann. Bis dann ziemlich rasch dämmert, dass in diesem Zirkus, einem auf den ersten Blick wenig spektulären Nebengebäude auf dem Festivalgelände, der wunderbare Sami Sanpäkilä, Herz und Hirn des experimentellen finnischen Fonal-Labels, sich hier seine ganz eigene Spielwiese der verwirrenden Töne eingerichtet hat. In einer entspannten, offenen Atmosphäre. Schauen. Hören. Sich sachte wegpusten lassen. Oder von Melodramen rücklings überwältigen.

Die manischen Elekronik-Tüftler Fricara Pacchu sind ein solcher Fall. Der Großteil ihres Werkes ist bislang nur auf Kassette erschienen. Ein Album mit dem irreführenden Titel »STORIES OF OLD« ist selbstverständlich nirgendwo anders als bei Fonal erschienen. Fricara Pacchu nehmen uns mit auf eine Geisterbahnfahrt in die unberechenbare Welt anarchisch-wilder Töne, in der die Genregrenzen zwischen Synthie-Blubbermusik und psychedelischen Ausschweifungen mühelos fallen und die Spielekonsolenmusik-Ästhetik eindeutig auf die dunkle Seite der Macht überschwenkt. Ausruhen ist hier nicht, in diesem beunruhigen, unwirklichen, knallbunten Paralleuniversum, das selbstverständlich fast ohne Worte auskommt und trotzdem ganze Romane schreibt. Man sollte danach bloß nicht anfangen, Lovecraft-Romane zu lesen, sonst läuft man womöglich Gefahr, ernsthaft an die Existenz von Aßerirdischen zu glauben.

Fricara Pacchu: Bianca’s Beach Party by Fonal Records

Sami Sanpäkilä selbst lässt es sich am Sonntag nicht nehmen, bei Kemialliset Ystävät, dem ausufernden Projekt von Jan Anderzén aus Tampere, mit auf die Bühne zu steigen und zu demonstrieren, dass es elektronische Eigenbröteleien durchaus eine geschmeidige Eleganz entwickeln können. Wie eigentlich alle Fonal-Bands sind diese chemischen Freunde mit Vorliebe dabei, sich ins Unterholz zu schlagen und die Merkwürdigkeiten alltäglicher Töne herauszuarbeiten. In diesem Fall ist das Ergebnis sogar überaus tanzbar. Wenn nicht eine gesamter, vollbepackter Saal voller Zuhörer, im Halbdunkel auf Sitzkissen und aneinander geschmiegt, mit entspannter Konzentration zuhören würde. Tanzen werden wir später noch, keine Bange, und nicht zu wenig. Bei den wunderbaren Math-Rockern Battles aus New York City etwa, die sich nicht im geringsten davon stören lassen, dass Festival-Headliner Kanye West zeitgleich spielt. Die geschätzten 6,3 Prozent Flow-Besucher, die es nicht zu Herrn Wests ausgetüftelter Show gezogen hat, haben ihre Entscheidung nicht bereut.

Kemialliset Ystävät: Kivikasan rauhassa (2010) from M Petteri on Vimeo.

Ganz zum Schluss holt Meister Sanpäkilä im Cirko übrigens noch ein musikalisches Überraschungsei aus der Tasche: In Gestalt eines mir bislang völlig unbekannten Duos aus der bekannten deutschen Rockmetropole Saarbrücken: Pretty Lightning heißen die beiden langbemähnten Musiker an Gitarre und Drums, die mit ihrem psychdelischen, spacigen Bluesrock alle Teufel dieser Welt für immer in die Mississsippi-Sümpfe treiben könnten, cool lächelnd. Johhny Cash und Jack White dürften diese heftigen Töne aus der saarländischen Hauptstadt lieben. Das demnächst erscheinende Album der Zwei trägt den schönen Titel »THERE ARE WITCHES IN THE WOODS«, wodurch der Bogen zum Fonal-Label elegant gschlagen ist.

 
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