17. Mai 2006
Der Papst in Schweden
Nach noch unbestätigten Berichten wird in wenigen Tagen der Papst former known as the Der Heilige Vater Schweden besuchen und dort jeden Einwohner und jeden Elch und jedes Knäckebrot selig sprechen. Der Grund für dieses einmalige Unternehmen: Während Nachbar Finnland die Mannen des Teufels nach Athen schickt und Deutschlands Sängerin immer wieder das Röckchen hebt, wiedersteht Carola Häggkvist allen Versuchungen und Verführungen. Bibeltreu und bibelfest wird sie sich in die Herzen der Euopäer singen, wobei besonders ihre Ausführungen zu den Wirrungen und Irrungen der … nun ja … hüstel, schluck … gleichgeschlechtlichen Liebe von ihrer … äh … Liebe zu dem einzig Wahren zeugen.
Papst Benedikt werde daher … oh! … Achtung … Hoppla! … die Leutchen sind doch dort ebenfalls alle fleißig und strengstens evangelisch! Schade … wird also nix werden mit der Seligsprechung.
Und ansonsten gilt: Zero points for Vatikanstadt!


Wie die kleingeholzten Wälder, die palettenweise und äußerst platzsparend gestapelt in den blaugelben Wellblechbunkern neben den urschwedischen 1-Euro-Hotdogs weltweit feilgeboten werden: Schwedische Musik ist immer Exportprodukt. Schweden singen Englisch, weil unterm Strich bei allen Elchsalami-Essern, Nordkap-Anglern und Schwarzbrennern gerade einmal so die läppische (samt lappische) neun Millionen Marke geknackt wird. Und auch weil selbst bei relativem Erfolg, großausgedehnten Touren durch sämtliche Provinzen die durchschnittlichen Verkäufe und Toureinnahmen nicht reichen, um die wackelbeinige Existenz des Musikerdaseins ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Das Ausland lockt derweil mit Sympathiekärtchen für Schwedenpop – da liegt die Versuchung nicht fern, mit englischen Texten die Geldbörsen aus den Hintertaschen zu locken. Schweden auf Eroberungskurs!
