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Foto nordische Landschaft

18. September 2009

Heute in meiner Post: Decadence – artgerecht verpackt

Na DAS nenne ich mal artgerechte Verpackung.

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So landete das neue Album »CHARGEPOINT« von Decadence in meinem Briefkasten.  Artgerecht bis zur Briefmarke – sagt mal, habt ihr die alle aufgekauft?
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25. April 2009

Heute in meiner Post: Bullet

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Heute in meiner Post: »HEADING FOR THE TOP« von den schwedischen Bullet.  Auf Vinyl! Auf weißem Vinyl!
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25. Mai 2008

Eurovision Song Contest: Satz mit X …

…das war wohl nix. Den Exotenbonus Marke Lordi hatten Teräsbetoni nicht. Außerdem fehlten möglicherweise englische Texte, Horrormasken und vor allem: selbstausklappende Flügel. Die Finnen landeten gerade mal auf Platz 22, schlechter bewertet wurden nur noch Deutschland, Polen und Großbritannien.

Norwegen erreichte einen souveränen fünften Platz, musste sich nur Russland, Ukraine, Griechenland und  Armenien geschlagen geben.
Die restlichen Nordlichter dümpelten auf den hinteren Rängen vor sich hin: Dänemark (15), Island (14), Schweden (18). Mehr zum Finale findet ihr hier.

Hei Finnland, probier’s doch näxtes Jahr mal mit Stam1na, Bomfunk MCs — oder Eläkeläiset.

03. Januar 2008

Musik von vorne: Bands für 2008 [4/4]

Natürlich hätten wir diese Liste noch viel länger machen können. Und müssen! In Norwegen tummeln sich in Oslo und in der Bergen-Szene noch exzellente Künstler (beispielsweise die genialen Avantgardeure von Shining und Italo-Beatmeister Lindstrøm ), in Schweden reißt die Serie an wunderbaren Folkpop-Musikern nicht ab und Finnlands Bands haben 2007 schon dominiert. Man nenne an dieser Stelle Rubik und Sister Flo. Nach Teil eins und zwei und drei gibt es hier nun weitere Exemplare aus der spannenden skandinavischen Musikszene.

LAU NAU (FIN)

 Der Wodkaverbrauch in den düsteren Monaten steigt in Finnland gen unendlich. So lautet ein weitverbreitetes Klischee. Bei Lau Nau dürfte neben Patchouli eher das ein oder andere Kraut die Lebensadern weiten und so für den passenden Singsang sorgen. Man stellt sich quasi automatisch vor, die Frau hinter diesem Projekt haust mit zerzausten Haaren in irgendeinem Märchenwald und lässt einmal pro Tag schleppend ihre geränderten Fingernägel über die Harfe sausen. Das ist avantgardistisch und weird, aber so was muss es eben auch geben. Es geht hier eher um Sounds als Songs, allerdings muss Laura mit ihren rekrutierten Waldschraten die gerade eingespielten für ihr neues Album auswählen. Mit Glück erscheint es 2008. Zum Weiterhören empfehlen wir den Komplettkatalog des spannenden Labels Fonal, z.B. Valojuopot oder Shogun Kunitoki. Aber Achtung: Circa 96% der zufällig befragten Passanten verneinten die Frage, ob es sich dabei um Musik handele…

Homepage: myspace.com/launau

BLOODGROUP (ISL)

 Wenn hier im ersten Satz etwas wie »blutrünstig«, »brachial« oder »todesmetallisch« stehen würde, wären die Erwartungen wohl passend erfüllt. Aber ein paar Isländische Scherzkekse spielen mit Assoziationen (wie z.B. auch der Kanadier von Destroyer) und lassen danach bunte Luftblasen folgen. Die Mischung ist undefinierbar. Hier wird sich zwischen Elektro, Pop, Soul und Funk bewegt – bunter bemalt als ein Keith Haring-Bild. Stillstehen ist unmöglich, ebenso weitere Informationen über diese Band zu erhalten. Schüttelt Extremitäten zu dieser frischen Band aus eisi Iceland!

Homepage: myspace.com/bloodgroup

BARR (SWE)

 »Barr is Swedish for pine needle. And a seven piece making acoustic mayhem.« So steht es zumindest auf ihrer myspace-Homepage. Bisher gibt es nur wenige Songs, die eingespielt dort ihren Platz finden. An eine offizielle Präsenz oder gar mehr Infos ist nicht zu denken. Aber ihre Folkpop gefällt durchaus mit einer reichhaltigen Instrumentierung und guten Ideen. Dass das Umfeld aus Jenny Wilson und Moneybrother besteht, dürfte da auch nicht gerade hinderlich sein. Ein Label ist allerdings noch nicht gefunden, so dass Zeit genug bleibt, dem Baum beim wachsen der Band beim Werdegang zuzugucken. Würde übrigens super auf Imperial Recordings passen, wo z.B. auch Promise And The Monster (auch total neu), José Gonzalez und Co drauf sind.

Homepage: myspace.com/barrmusic

Es gibt viel zu entdecken. Freuen wir uns also auf 2008!

01. Januar 2008

Musik von vorne: Bands für 2008 [3/4]

Aufhören? Kann man zum Beispiel bei den folgenden Solo-Künstlern, die 2008 mit etwas Glück auch Alben in Deutschland veröffentlichen werden. Teil eins und zwei dieser kleinen Reihe findet ihr hier und hier.

LARS HORNTVETH (NOR)

 Nein, im kommerziellen Sinne wird Lars Horntveth sicherlich keinen Erfolg haben. Aus künstlerischer Sicht darf man sich aber auf sein neues Werk freuen, was 2008 über das geniale Kleinstlabel Smalltown Supersound das Licht der Plattenläden erblicken wird. Wird es ein Junge oder ein Mädchen? Wir wissen nur: Es wird aus gezupfter Akustik und vielen Geigenparts bestehen. Instrumental sein und hinreißend melancholisch. Ein Garant für höchste Intimität und Spielfreude ist dieser immer noch junge Musiker sowieso – als Mitglied von Jaga Jazzist (kommt da eigentlich auch mal was Neues?) schmierte er uns in der Vergangenheit elegische Meisterwerke ums Ohr. Hach. Toll.

Hompage: myspace.com/larshorntveth

FAMILJEN (SWE)

 Die 80er Jahre sind in Schweden immer noch nicht vorbei. Während in Frankreich die nächste Welle an Kitsuné- und Ed Banger-Bands anrollt und England mit den Neukommern Does It Offend You, Yeah? oder Hadouken überschwemmt wird, sortiert sich das Nordland traditionell eher am anderen Ende der Coolness-Skala ein (man höre auch den immerhin etwas koolere Elektro-Tanz der Gebrüder »Keks und Käse« aus Norwegen). Die Beats von Familjen sind leider eher dürftig, der Stil eher retro. In Schweden hat die in heimatländisch singende Tanz-Familie (die eigentlich nur Johan T Karlsson besteht) allerdings trotzdem 2007 ihren Stammbaum deutlich verzweigen können. Ob auch in anderen Ländern neue Triebe und Knospen entstehen werden? Wir lassen uns überraschen, sind allerdings nicht wirklich optimistisch…

Homepage: myspace.com/familijen

AS IN REBEKKAMARIA (DK)

 Bekannt aus Funk und Fernsehen? Nein, vielmehr bekannt von einer schwedisch-dänischen Combo namens Lampshade. Deren nostalgischer Trip in Parallelwelten wurde mit RebekkaMarias Stimme erst zu dem, was er war, ist und sein wird. Zwar ist RebekkaMaria im wahren Leben längst verheiratet, nun geht sie aber solo. Das klingt nicht wie jeher verwunschen und hochfliegend zwischen Indie und Folk, sondern tappst fröhlich mit Beatmaschine und Leerlauf in die Welt hinaus. Mit gewohnt knödeliger Stimme und exzentrischen Gesten.

Homepage: myspace.com/asinrebekkamaria


 
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