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	<title>Polarblog</title>
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	<description>Nordische Musik Weblog</description>
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		<title>Wiederkehrende Tr&#228;ume mit Cold Mailman</title>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 19:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Cold Mailman]]></category>
		<category><![CDATA[Sherlock]]></category>

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		<description><![CDATA[Wunderbare Sonderlinge sind sie, die hierzulande leider noch nahezu unbekannten norwegischen Indie-Popper Cold Mailman. Lange, viel zu lange hat es gedauert seit der Ver&#246;ffentlichung des gro&#223;artigen Zweitlings »RELAX, THE MOUNTAIN WILL COME TO YOU« (allein dieser Albumtitel schafft es weit nach vorn in imagin&#228;ren Bestenlisten!), aber jetzt haben die f&#252;nf Herren und die Dame aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wunderbare Sonderlinge sind sie, die hierzulande leider noch nahezu unbekannten norwegischen Indie-Popper <a href="http://www.coldmailman.com/" class="liexternal">Cold Mailman</a>. Lange, viel zu lange hat es gedauert seit der Ver&#246;ffentlichung des gro&#223;artigen Zweitlings »RELAX, THE MOUNTAIN WILL COME TO YOU« (allein dieser Albumtitel schafft es weit nach vorn in imagin&#228;ren Bestenlisten!), aber jetzt haben die f&#252;nf Herren und die Dame aus Bodø mit »HEAVY HEARTS« nach dreij&#228;hriger Schaffenspause endlich das Anschlusswerk vorgelegt. Und sind sich treu geblieben, ohne auf der Stelle zu treten: Schlau, aber nicht verkopft. Sorgsam, aber nie langweilig. Zur&#252;ckgenommen, aber auf dynamische Weise so. Die Band um S&#228;nger Ivor Bovitz liebt das Doppeldeutige, das Komplizierte und das Vielschichtige, ohne dabei unzug&#228;nglich oder elit&#228;r zu wirken. Cold Mailman pflegen die Kunst der feinen Selbstironie und bezeichnen den eigenen Stil als »postapokalyptischen Surf-Emo-Pop«. Ha!</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Cold.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Cold-300x200.jpg" alt="" title="Cold" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-8391" /></a></p>
<p>Wie kann man angesichts dieses intellektuellen &#220;berbaus denn fest im Poplager verwurzelt bleiben? Einfache Antwort: Durch eine grunds&#228;tzliche Leichtf&#252;&#223;igkeit. Und durch ein Bekenntnis zum Melodrama, aber im Arthouse-Cinemascope-Stil. Bei Cold Mailman muss man mitdenken, ohne dass es dabei zu offenkundig anstrengend wird. Weil Denken einfach Spa&#223; macht! Wie sagte schon Benedict Cumberbatch alias Sherlock Holmes in der wundervollen BBC-Serie »<a href="http://www.sherlock-bbcgermany.de/" class="liexternal">Sherlock</a>«, die den Conan-Doyle-Detektiv auf coole Weise ins 21. Jahrhundert holt: »Brainy is the new sexy!« Genau so ist es! Und das haben auch die Norweger verstanden. Raffiniert geht es hier zu, verschachtelt und anspruchsvoll, aber immer zug&#228;nglich und offen. Das Video zum Song »My Recurring Dream« ist eine Wundert&#252;te voller subtiler Anspielungen, die uns so durcheinanderwirbeln, dass uns auf angenehme Art schwindelig wird.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/59444260" width="400" height="200" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/59444260" class="liexternal">Cold Mailman: &#8220;My Recurring Dream&#8221;</a> from <a href="http://vimeo.com/user1997758" class="liexternal">Audun G. Magn&aelig;s</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Foto: Synne Øverland Knudsen</p>
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		<title>Finstere Balladen mit Janne Westerlund</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 21:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Circle]]></category>
		<category><![CDATA[Janne Westerlund]]></category>

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		<description><![CDATA[Hat er die braven Bewohner der Provinzmetropole Darmstadt des Sonntagabends zur besten Tatort-Zeit in ihrer beschaulichen Ruhe gest&#246;rt? Ein wenig schon. Denn Geschichten zur guten Nacht, zu denen sich selig schlummern l&#228;sst, erz&#228;hlt Janne Westerlund gewisslich nicht. Die Schauerm&#228;r um das Schicksal der s&#252;&#223;en Emily Rose ist eher ein Garant daf&#252;r, um uns lange wachzuhalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat er die braven Bewohner der Provinzmetropole Darmstadt des Sonntagabends zur besten Tatort-Zeit in ihrer beschaulichen Ruhe gest&#246;rt? Ein wenig schon. Denn Geschichten zur guten Nacht, zu denen sich selig schlummern l&#228;sst, erz&#228;hlt <a href="jannewesterlund.tumblr.com" class="liinternal">Janne Westerlund</a> gewisslich nicht. Die Schauerm&#228;r um das Schicksal der s&#252;&#223;en Emily Rose ist eher ein Garant daf&#252;r, um uns lange wachzuhalten und beunruhigenden Gedanken nachzuh&#228;ngen. Die &#228;u&#223;ere Gestalt Westerlunds ist auch nicht dazu angetan, um uns in ruhiger Sicherheit zu wiegen. Eine latente Beunruhigung geht von diesem spindeld&#252;rren Gesellen aus, der gleichwohl vor Intensit&#228;t gl&#252;ht. Das muss man erstmal abk&#246;nnen an eine Sonntagabend: Dass das Leben kein kuscheliger Ort ist und die Menschen mitunter sehr merkw&#252;rdig. Einzelne fl&#252;chten. Was ein Jammer ist. </p>
<p>Westerlund ist alleine mit seiner Gitarre unterwegs. Das gen&#252;gt ihm vollkommen, um die Welt mit seinen beunruhigenden kleinen Songs sachte aus den Angeln zu heben. Und nur wer sich aus Zuh&#246;ren einl&#228;sst, wird mitunter mit z&#228;rtlichen und wundersch&#246;n kontemplativen Balladen wie »A Prayer For Judee Sill« belohnt. Andere Tracks sind von einer solchen emotionalen Intensit&#228;t, dass es sich kaum aushalten l&#228;sst. Finster scheint der Mond &#252;ber diesen mitleidlosen Americana-Folk-Landschaften. Und nein, das Banjo ist keinesfalls ein harmloses Instrument, wenn man der geliebten Person seine Seele verspricht und damit die Tore zur Verdammnis weit &#246;ffnet.</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F51849348"></iframe></p>
<p>Janne Westerlund zeigt hier &#252;brigens nur einen sehr kleinen Teil seines k&#252;nstlerischen Potenzials. Denn der Mann ist seit vielen Jahren bei <a href="http://nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=1232" class="liexternal">Circle</a> aktiv, einer der innovativsten und wagemutigsten Bands, die der finnische Experimentalrock und insbesondere die K&#252;stenstadt Pori hervorgebracht hat. Ein Durchh&#246;ren aller Circle-Alben r&#252;ttelt s&#228;mtliche H&#246;rgewohnheiten auf rauhe Weise durcheinander. Aber an diesem Abend ist Westerlund in der schwarzen Romantik zuhause. Ist das unheimliche Element, das unvermittelt Einzug h&#228;lt. Und doch so vertraut ist.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/63548774" width="400" height="200" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/63548774" class="liexternal">Sylvi Lehti 1v &#8211; Janne Westerlund</a> from <a href="http://vimeo.com/alejandrolorenzo" class="liexternal">Alejandro Lorenzo &#8211; Photography</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Making Marks suchen das Gl&#252;ck</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 20:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Belle And Sebastian]]></category>
		<category><![CDATA[Making Marks]]></category>
		<category><![CDATA[Simon & Garfunkel]]></category>
		<category><![CDATA[The Smiths]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach, das Gl&#252;ck ist eine so fl&#252;chtige Angelegenheit! Making Marks suchen es schon seit vielen Jahren. Auch schon, als sie noch My Little Pony  hie&#223;en und wunderbar leichte Songs &#252;ber die Zeugung von Kindern zu Beatles-Sounds oder Oden zu Ehren des erfinderischen TV-Helden MacGyver spielten. Bei der Wahl ihrer Bandnamen hat das Boys-Girls-Quartett aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, das Gl&#252;ck ist eine so fl&#252;chtige Angelegenheit! <a href="http://makingmarksofficial.tumblr.com/" class="liexternal">Making Marks</a> suchen es schon seit vielen Jahren. Auch schon, als sie noch <a href="http://nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=2928" class="liexternal">My Little Pony </a> hie&#223;en und wunderbar leichte Songs &#252;ber die Zeugung von Kindern zu Beatles-Sounds oder Oden zu Ehren des erfinderischen TV-Helden MacGyver spielten. Bei der Wahl ihrer Bandnamen hat das Boys-Girls-Quartett aus Oslo kein so gl&#252;ckliches H&#228;ndchen wie beim Schreiben ihrer nachdenklichen bis frechen Tweepopsongs: Die Suche nach My Little Pony aus Norwegen in den Weiten des Web ist alles andere als einfach! Aber das ist auch das Einzige, was es hier zu m&#228;keln gibt. </p>
<p>Nun gut! Die norwegischen Cousins von Belle And Sebastian segeln zwar unter neuer Flagge, aber die Grundhaltung ist doch &#228;hnlich: Man pflegt schwerelose Harmonieges&#228;nge, ist von angenehmer Nachdenklichkeit und zur&#252;ckhaltender Schlauheit. Man tr&#228;gt zur H&#228;lfte Brille und sinnt in Songs mit absonderlichen Titeln wie »Barcodes« &#252;ber gehobene Alltagsdinge nach. Und zitieren dabei ganz unauff&#228;llig die Smiths. Nein, dieses Licht geht nicht aus, trotz aller gegenteiligen Behauptungen!</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F82352214"></iframe></p>
<p>Vom fl&#252;chtigen Gl&#252;ck haben Making Marks vielleicht nur einen kleinen Zipfel erhascht, aber hey! Die Jungspunde experimentieren daf&#252;r mit elektronischen Begleitger&#228;uschen oder lassen sich auf Orgelkl&#228;nge ein. Und klingen in ihrer sanften Melancholie doch immer so, als seien sie statt zu Biene Maja-Kassetten zu den klassischen Simon &#038; Garfunkel-Alben aufgewachsen.</p>
<p>Brav sind diese Jungspunde trotz aller gro&#223;&#228;ugigen Vertr&#228;umtheit noch lange nicht! Es ist ganz sch&#246;n schwierig, gut zu sein! Und diese tiefe philsosophische Fragestellung in ein Popgewand zu kleiden und als falschen S&#228;nger den Lebensmittelh&#228;ndler Senior aus dem Gem&#252;sel&#228;dchen nebenan in die Schulaula zu schicken, dazu geh&#246;rt schon was! </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/45509609" width="400" height="300" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
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		<title>»22 Fragen an &#8230;« Harald Eilertsen – Imbalance</title>
		<link>http://polarblog.de/2013/04/15/22-fragen-an-harald-eilertsen-imbalance/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 17:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[22 Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Atrox]]></category>
		<category><![CDATA[Candlemass]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Eilertsen]]></category>
		<category><![CDATA[Imbalance]]></category>
		<category><![CDATA[Meshuggah]]></category>
		<category><![CDATA[Oslo]]></category>
		<category><![CDATA[Venom]]></category>

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		<description><![CDATA[Harald Eilertsen, S&#228;nger / Bassist der norwegischen Thrash-Band Imbalance und Macher der »NORSK URSKOG«- Sampler, beantwortet unsere »22 Fragen an …«:
1  Warum gibt es Deine Band (noch)?
Weil es der Weg ist, unsere kreative Seite auszudr&#252;cken.
2  In wessen Fu&#223;stapfen tretet ihr?
Wir versuchen unsere eigenen Fu&#223;stapfen zu schaffen. Aber nat&#252;rlich ist da immer jemand, der den Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Harald Eilertsen</strong>, S&#228;nger / Bassist der norwegischen Thrash-Band <strong><a href="http://nordische-musik.de/3429-Imbalance.html" target="_blank" class="liexternal">Imbalance</a></strong> und Macher der <a href="http://nordische-musik.de/3430-Norsk-Urskog.html" target="_blank" class="liexternal">»NORSK URSKOG«</a>- Sampler, beantwortet unsere »22 Fragen an …«:</p>
<p><strong><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Harald_small_by_Martha_Lewicka.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-8357" title="Harald_small_by_Martha_Lewicka" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Harald_small_by_Martha_Lewicka.jpg" alt="" width="201" height="302" /></a>1  Warum gibt es Deine Band (noch)?</strong></p>
<p>Weil es der Weg ist, unsere kreative Seite auszudr&#252;cken.</p>
<p><strong>2  In wessen Fu&#223;stapfen tretet ihr?</strong></p>
<p>Wir versuchen unsere eigenen Fu&#223;stapfen zu schaffen. Aber nat&#252;rlich ist da immer jemand, der den Weg zuvor beschritten hat.<br />
Aspekte verschiedener Musik- und Metalrichtungen. Pantera, Slayer und Venom, wenn ich welche nennen m&#252;sste. Und technischere Bands wie Behemoth oder <a href="http://nordische-musik.de/632-Meshuggah.html" target="_blank" class="liexternal">Meshuggah</a>.</p>
<p><strong>3  Welcher Song ist euer schlechtester? Warum?</strong></p>
<p>»You Are doomed«. Ihm fehlt das, was wir danach versucht haben aufzubauen. Ihm fehlt Identit&#228;t. Er klingt wie etwas, das Du in einer Schulband machst.</p>
<p><strong>4  B&#252;hne oder Studio – wo f&#252;hlt Ihr euch wohler? Warum?</strong></p>
<p>B&#252;hne.<br />
Weil die Musik dort echt ist. Und Du bekommst sofortige Reaktionen der Zuh&#246;rer.</p>
<p><strong>5  Was fehlt Dir auf Tour immer am meisten?</strong></p>
<p><em><span id="more-8278"></span>(lacht)</em> Ein zweiter Gitarrist.</p>
<p><strong>6  Wo w&#252;rdest Du gern leben? Und warum lebst Du nicht dort?</strong></p>
<p>Ich bin genau hier ziemlich gl&#252;cklich (<em>sagt er l&#228;chelnd, auf seiner Terrasse in einem Osloer Vorort</em>). Ich tr&#228;ume sogar davon noch weiter weg von den Menschen zu ziehen, aufs Land.<br />
Weil es zu weit weg von der Arbeit w&#228;re, und schwieriger mit der Band. Ich wei&#223; auch nicht, ob ich mit der Einsamkeit umgehen k&#246;nnte.</p>
<p><strong>7  Denkst Du, dass eure Musik typisch nordisch klingt? Warum?</strong></p>
<p>Schwer zu sagen. F&#252;r mich klingen wir nicht typisch norwegisch oder nordisch. Das h&#246;rt man viel deutlicher im Black Metal-Bereich.</p>
<p><strong>8  Auf welchem Album der Musikgeschichte h&#228;ttest Du gern mitgespielt? Warum?</strong></p>
<p>Auf vielen! Ich denke nach  … schwierig. <a href="http://nordische-musik.de/1055-Candlemass.html" target="_blank" class="liexternal">Candlemass</a>: »EPICUS DOOMICUS METALLICUS« (1986). Weil das einfach ein brillantes Werk ist. Fast 30 Jahre sp&#228;ter ist es immer noch eins der Alben der skandinavischen Metall-Geschichte. Das erste Venom-Album (»WELCOME TO HELL«).<br />
Auf Alben, die ihr eigenes Genre definierten – und immer noch G&#252;ltigkeit haben.</p>
<p><strong>9  Welche Frage wurde Dir noch nie gestellt?</strong></p>
<p>»Warum spielt ihr so sanfte, nette, gem&#252;tliche Musik?«</p>
<p><strong>10  Was war euer skurrilstes Tour-Erlebnis?</strong></p>
<p>2010 auf der Tour mit Master. Wir haben den Club nicht gefunden in dem wir spielen sollten: Das war dann das Parkhaus (!) der Busgesellschaft, von der wir den Bus hatten.  … aber cooler Gig.<br />
Oder mit Bus und Anh&#228;nger in den engen Gassen in den Niederlanden … wir mussten ein Auto wegtragen, damit wir um die Ecke fahren konnten. (<em>grinst</em>) Alle kamen aus dem Bus und trugen. (<em>lacht</em>) ich denke f&#252;r uns war das nicht so bizarr, wie f&#252;r die Besitzerin.</p>
<p><strong>11  Wieso bist Du Musiker geworden?</strong></p>
<p>Das kam von alleine. Als Kind war ich nicht musikalisch interessiert. Dann h&#246;rten Freunde Metal (Venom, Mot&#246;rhead), dann fing ich an das auch zu h&#246;ren. Mit 14/15 haben wir dann billige Instrumente gekauft und angefangen Musik zu machen.<br />
(<em>grinst</em>) Und dann dachte ich ein Bass hat weniger Saiten als eine Gitarre und ist einfacher.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>12  Was w&#228;rst Du geworden, wenn Du kein Musiker w&#228;rst?</strong></p>
<p>Programmierer – was ich immer noch bin.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>13  Wie finanzierst Du Dein Leben?</strong></p>
<p>Ich arbeite als Programmierer in einem B&#252;ro – und jemand ist verr&#252;ckt genug, mich daf&#252;r zu bezahlen, dass ich da bleibe.</p>
<p><strong>14  Mit wem w&#252;rdest Du gern mal ein Duett singen?</strong></p>
<p>Frank Sinatra.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>15  Welcher Song hat Dein Leben ver&#228;ndert? Warum?</strong></p>
<p>»In League With Satan« von Venom.  Das Lied, das mich zum Metal brachte.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>16  Welches Ger&#228;usch h&#246;rst Du am liebsten?</strong></p>
<p>(Ver)st&#246;rende Gitarren</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>17  Schnee oder Strand? &#220;ben oder Spielen? Erfolg oder Qualit&#228;t?</strong></p>
<p>UND.<br />
Spielen.<br />
Qualit&#228;t.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>18  Welches entscheidende Ereignis wird in den n&#228;chsten 100 Tagen passieren?</strong></p>
<p>Keine Ahnung.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>19 Wie sieht die Zukunft der Musikindustrie aus?</strong></p>
<p><strong> </strong>Ich denke sehr gut. Die Musik ist heute demokratischer, es ist einfacher zu produzieren und zu ver&#246;ffentlichen, wie als nur Plattenfirmen gab.<br />
Das bedeutet zwar weniger Geld f&#252;r die Songs, aber mehr Musik. Auch wenn Du nicht im Radio gespielt wirst, hast Du mehr Chancen geh&#246;rt zu werden, Leute zu erreichen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>20 Welches ist die am meisten unterbewertete/untersch&#228;tzte Band Deines Landes?</strong></p>
<p><a href="http://nordische-musik.de/514-Atrox.html" target="_blank" class="liexternal">Atrox</a>. Aus Trondheim.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>21 Was muss man in Deiner Heimat gesehen haben?</strong></p>
<p>Die <a href="http://skandinavien.eu/specials/specials-norwegen/west-norwegen.html" target="_blank" class="liexternal">Westk&#252;ste</a>.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>22 Was soll auf Deinem Grabstein stehen?</strong></p>
<p>»Fuck off!«</p>
<p>© Foto: Martha Lewicka</p>
<p>Wir &#252;bernehmen keine Haftung f&#252;r die Inhalte externer Links. F&#252;r den  Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschlie&#223;lich deren Betreiber  verantwortlich.</p>
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		<title>Kleine Nachtmusik mit Andrea Rydin Berge</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 20:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Rydin Berge]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich &#252;ber fr&#246;hliche, &#252;berm&#252;tige Fr&#252;hlingsmusik schreiben. Kommt noch! Aber dann kam dies und jenes dazwischen und es wurde langsam dunkel. Ein schmaler Neumond ging am Horizont &#252;berm Hinterhof auf. Und irgendwannn kam Andrea Rydin Berge daher, die mit ihrer klaren, kraftvollen, unaufgeregten Stimme stille Kringel in den blauschwarzen Himmel malte. Eigentlich kommt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich &#252;ber fr&#246;hliche, &#252;berm&#252;tige Fr&#252;hlingsmusik schreiben. Kommt noch! Aber dann kam dies und jenes dazwischen und es wurde langsam dunkel. Ein schmaler Neumond ging am Horizont &#252;berm Hinterhof auf. Und irgendwannn kam <a href="http://www.andrearydinberge.com/" class="liexternal">Andrea Rydin Berge</a> daher, die mit ihrer klaren, kraftvollen, unaufgeregten Stimme stille Kringel in den blauschwarzen Himmel malte. Eigentlich kommt die S&#228;ngerin, Pianistin und Harfinistin vom Jazz her, aber als neugierige Grenzg&#228;ngerin hat die junge Norwegerin eine Neigung zum Singer-Songwritertum entdeckt. Vielleicht deshalb, weil sich zu reduzierter Instrumentiertung hier so wunderbar die kleinen, schr&#228;gen Geschichten f&#252;r den fl&#252;chtigen Moment erz&#228;hlen lassen. Vertr&#228;umte Zust&#228;nde lassen sich doch besser im Pop-Modus ausleben. Unschuld und Naivit&#228;t sowieso, wie im sehr reduzierten Track »Early December«. Dass sie ein freches Glitzern in den Augen hat, kann Rydin Berge selbst im still-balladigen »Lean On Your Love« nicht ganz verbergen. Ein wenig Lebenshilfe zur Partnerwahl gibt es gratis dazu.</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F44733265"></iframe></p>
<p>Jazz-inspirierter Pop? Blitzt immer mal wieder auf in einer Welt, in der elektronische Musik doch ach so hip ist. Ach, wir wollen aber doch auch die klassischen kleinen Erz&#228;hlungen h&#246;ren, die von leiser Reflektion gepr&#228;gt sind und wo jedes Wort z&#228;hlt. Erinnert sich eigentlich noch jemand an Joni Mitchell? Andrea Rydin Berge, die Frau mit den sehr roten Rosenohrringen, sie tut es bestimmt. Etwa in dem sehr feinen Song »The Strange And The Normal«.</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F38758076"></iframe></p>
<p>Rydin Berge ist &#252;brigens dieser Tage auf <a href="http://nordische-musik.de/tourkonzerte.php?id_tmusiker=1420" class="liexternal">Tour</a> im norddeutschen Raum unterwegs. K&#246;nnte sich lohnen, hinzugehen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Inferno 2013, Samstag &#8211; Schlusspunkt: Satyricon, Highlight: Diskord</title>
		<link>http://polarblog.de/2013/04/07/inferno-2013-samstag-schlusspunkt-satyricon-highlight-diskord/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 22:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Martin</dc:creator>
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Nach Donnerstag und Freitag ist heute schon der letzte Festival-Tag. Zeit f&#252;r einen kurzen Blick auf das Rahmenprogramm: Im Gegensatz zum Inferno 2011 findet Inferno-Film dieses Mal von Montag bis Mittwoch statt.
Das Programm besteht diesmal fast ausschlie&#223;lich aus Horrorfilmen (»Room 237«, »The Shining«, »Winter Of The Dead«) sowie einem Musik-Film (»Så J&#228;vla Metal«) – schade, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Inferno_2013.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-8258" title="Inferno_2013" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Inferno_2013.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Nach <a href=" http://polarblog.de/2013/04/05/inferno-2013-donnerstag-black-metal-ostern-iskald-er-start/" target="_blank" class="liinternal">Donnerstag</a> und <a href="http://polarblog.de/2013/04/06/inferno-2013-freitag-entdeckung-des-tages-carach-angren/" target="_blank" class="liinternal">Freitag</a> ist heute schon der letzte Festival-Tag. Zeit f&#252;r einen kurzen Blick auf das Rahmenprogramm: Im Gegensatz zum <a href="http://polarblog.de/2011/04/27/endspurt-inferno-2011/" target="_blank" class="liinternal">Inferno 2011</a> findet Inferno-Film dieses Mal von Montag bis Mittwoch statt.</p>
<p>Das Programm besteht diesmal fast ausschlie&#223;lich aus Horrorfilmen (»Room 237«, »The Shining«, »Winter Of The Dead«) sowie einem Musik-Film (»<a href="http://de-de.facebook.com/pages/S%C3%A5-J%C3%A4vla-Metal/181948291854048" target="_blank" class="liexternal">Så J&#228;vla Metal</a>«) – schade, den h&#228;tte ich gerne gesehen. Noch eine Neuerung: Die beliebte Black Metal-Sightseeing-Tour gibt es auch nicht mehr.</p>
<p>Daf&#252;r ist Inferno 2013 zu meiner Freude sehr nordisch, genauer norwegisch orientiert; wobei die Rockefeller-Headliner (am Donnerstag und Freitag) und der des John Dee (Samstag) aus den USA stammen: Deicide, Suffocation und Saint Vitus, die die Hauptb&#252;hne am Samstag f&#252;r Satyricon freigeben m&#252;ssen.</p>
<p>Und dorthin gehe ich jetzt: Verpasst habe ich <strong>Baptism </strong>(Finnland), <strong>Morbo </strong>(Italien) und <strong>Mos Generator </strong>(USA). Im Rockefeller haben gerade die norwegischen <strong>Hades Almighty</strong> angefangen, eine ebenfalls bisher unbekannte Band f&#252;r mich. Hm … sind okay, doch klangen beim Probeh&#246;ren deutlich besser.</p>
<p><span id="more-8163"></span><strong>Kråke (N)</strong></p>
<p><strong><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Krake_Inferno_2013_1.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-8259" title="Krake_Inferno_2013_1" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Krake_Inferno_2013_1.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><br />
<a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Krake_Inferno_2013_2.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-8260" title="Krake_Inferno_2013_2" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Krake_Inferno_2013_2.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><br />
</strong></p>
<p>Auf <strong><a href="http://nordische-musik.de/3599-Kr%C3%A5ke.html" target="_blank" class="liexternal">Kråke</a> </strong>war ich sehr gespannt, schlie&#223;lich hatte ihr Album  »CONQUERING DEATH« einen Platz in <a href="http://nordische-musik.de/jahrescharts_autor.php?id_autoren=8&amp;jahr=2012" target="_blank" class="liexternal">meinen Charts 2012</a>. Leider ist der  Sound gewohnt schlecht im John Dee, doch die symphonischen,  atmosph&#228;rischen Black Metaller geben ihr Bestes. Ja, die norwegische  Kr&#228;he kann sich live h&#246;ren lassen.</p>
<p>Ihre Landsleute <strong><a href="http://nordische-musik.de/1959-Solefald.html" target="_blank" class="liexternal">Solefald</a> </strong>&#252;berraschen mich mit einem unerwartet harten Set, das sehr gut abgemischt ist. F&#252;r meinen Konzertgeschmack etwas zu progressiv. Ich mache mich auf in Richtung Merchandise. Auch hier gilt die alte Regel: Wenn Dir etwas gef&#228;llt, kauf es sofort – sonst ist es weg. Oder zumindest vor Samstag. Ich ergattere noch ein paar CDs, das T-Shirt dagegen f&#228;llt flach. Ausverkauft.</p>
<p><strong>Solefald (N)<a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Solefald_Inferno_2013.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-8261" title="Solefald_Inferno_2013" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Solefald_Inferno_2013.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></strong><br />
H&#246;chste Zeit wieder um die Ecke zu biegen: <strong><a href="http://www.diskord.net/" target="_blank" class="liexternal">Diskord</a> </strong>spielen gleich im John Dee. Die Norweger sind ebenfalls Neuland f&#252;r mich – und die positivste &#220;berraschung des Tages.</p>
<p>Ich finde es immer wieder erstaunlich, wenn der Schlagzeuger zugleich der S&#228;nger ist. Hier funktioniert das perfekt, dieses Trio rockt! Die Deather langweilen w&#228;hrend ihres einst&#252;ndigen Sets keine Sekunde. Ich muss unbedingt mal ihre Alben anh&#246;ren.</p>
<p><strong>Diskord (N)</strong></p>
<p><strong><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Diskord_Inferno_2013_1.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-8254" title="Diskord_Inferno_2013_1" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Diskord_Inferno_2013_1.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><br />
<a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Diskord_Inferno_2013_2.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-8255" title="Diskord_Inferno_2013_2" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Diskord_Inferno_2013_2.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><br />
<a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Diskord_Inferno_2013_3.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-8256" title="Diskord_Inferno_2013_3" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Diskord_Inferno_2013_3.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><br />
<a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Diskord_Inferno_2013_4.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-8257" title="Diskord_Inferno_2013_4" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Diskord_Inferno_2013_4.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></strong><br />
Dann ist es auch schon fast Zeit f&#252;r die Headliner (und meine letzte Band) <a href="http://nordische-musik.de/44-Satyricon.html" target="_blank" class="liexternal"><strong>Satyricon</strong></a>. Die Veranstalter haben ein Fotoverbot f&#252;r die Norweger verh&#228;ngt, einige wenige Auserw&#228;hlte ausgenommen, warum auch immer. Ordner patrouillieren durchs Publikum, k&#246;nnen aber diverse (Smartphone)Aufnahmen nat&#252;rlich nicht verhindern.</p>
<p>Mit dem obligatorischen »This Is Armaggedon!«-Schrei (»The Dawn Of A New Age«) er&#246;ffnet Satyr das Set, inzwischen wieder mit langen Haaren. Die Truppe um Satyr und Frost spielt sich, Pyroshow-begleitet, durch diverse Alben. Ob die Black Metaller »K.I.N.G« spielen, bekomme ich nicht mehr mit: Nach drei Ragen Festival reicht&#8217;s dann. Um noch ein paar Stunden Schlaf zu kriegen, gehe ich. Jetzt. Ohne <strong>Saint Vitus</strong> (USA) zu sehen.</p>
<p>Fazit: Dresscode 100% schwarz. So konsequent sehe ich das selten auf einem Festival. Einige interessante Entdeckungen gemacht, auch gef&#228;llt mir, dass der Schwerpunkt (wieder) mehr auf die einheimischen Bands gelegt wird – und: F&#252;r den n&#228;chsten Besuch sollte ich mir den Mittwoch vormerken.</p>
<p>© Fotos: natte</p>
<p>Wir &#252;bernehmen keine Haftung f&#252;r die Inhalte externer Links. F&#252;r den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschlie&#223;lich deren Betreiber verantwortlich.</p>
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		<title>Inferno 2013, Freitag – Entdeckung des Tages: Carach Angren</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 22:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Martin</dc:creator>
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Nach Donnerstag folgt nun Tag II des h&#246;llischen Spektakels: Das Inferno geht weiter. Die deutschen Fleshcrawl fallen ebenso wie die irischen Warpath und die mehrfach gesehenen Behexen (Finnland) der Nahrungsaufnahme zum Opfer – und einer Begegnung der dritten Art mit einer desinfizierten Gabel.
Als ich ins Rockefeller komme stehen bereits Aeternus auf der B&#252;hne – und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Carach_Angren_Inferno_2013_3.jpg" class="liimagelink"><img class="size-full wp-image-8228 aligncenter" title="Carach_Angren_Inferno_2013_3" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Carach_Angren_Inferno_2013_3.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Nach <a href="http://polarblog.de/2013/04/05/inferno-2013-donnerstag-black-metal-ostern-iskald-er-start/" target="_blank" class="liinternal">Donnerstag</a> folgt nun Tag II des h&#246;llischen Spektakels: Das Inferno geht weiter. Die deutschen <strong>Fleshcrawl</strong> fallen ebenso wie die irischen <strong>Warpath</strong> und die mehrfach <a href="http://polarblog.de/2012/05/06/kings-of-black-metal-2012-endlich-neue-bands-auf-der-buehne/" target="_blank" class="liinternal">gesehenen</a> <strong>Behexen</strong> (Finnland) der Nahrungsaufnahme zum Opfer – und einer Begegnung der dritten Art mit einer desinfizierten Gabel.</p>
<p>Als ich ins Rockefeller komme stehen bereits <a href="http://nordische-musik.de/3824-Aeternus.html" target="_blank" class="liexternal"><strong>Aeternus</strong></a> auf der B&#252;hne – und gefallen mir sehr viel besser als auf ihrem aktuellen Album »&#8230;AND THE SEVENTH HIS SOUL DETESTETH«. Die Norweger sind ja richtig gut, oder wie mein Begleiter sagt: »Viel besser als erwartet«.</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-8161"></span><strong>Aeternus (N)</strong><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Aeternus_Inferno_2103.jpg" class="liimagelink"><img class="size-full wp-image-8220 aligncenter" title="Aeternus_Inferno_2103" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Aeternus_Inferno_2103.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Von <a href="http://nordische-musik.de/2120-In-Vain.html" target="_blank" class="liexternal"><strong>In Vain</strong></a> kann ich das leider nicht sagen. Die norwegischen Extrem-Prog-Experimental Metaller sind unglaublich gut auf ihren Alben, doch hier …</p>
<p>Meist steht einer der beiden S&#228;nger arbeitslos auf der B&#252;hne; stellenweise kommt ein Dritter hinzu, den es (live) wirklich nicht braucht, da auch der Bassist zum Mikro greift. Zudem l&#228;sst der Sound im John Dee auch am zweiten Tag zu w&#252;nschen &#252;brig.</p>
<p><strong>In Vain (N)</strong><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/In_Vain_Inferno_2013_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8223" title="In_Vain_Inferno_2013_2" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/In_Vain_Inferno_2013_2.jpg" alt="" width="450" height="307" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-8222" title="In_Vain_Inferno_2013_1" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/In_Vain_Inferno_2013_1.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Im Rockefeller ersetzen nun die schwedischen <a href="http://nordische-musik.de/3674-Witchcraft.html" target="_blank" class="liexternal"><strong>Witchcraft</strong></a> ihre ausgefallenen Landsleute von <strong><a href="http://nordische-musik.de/3166-Ghost.html" target="_blank" class="liexternal">Ghost</a></strong>.</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Witchcraft_Inferno_2013_1.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-medium wp-image-8224" title="Witchcraft_Inferno_2013_1" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Witchcraft_Inferno_2013_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><strong>Witchcraft (N)</strong></p>
<p>Ich habe das Gef&#252;hl, es stehen f&#252;nf Individualisten auf der B&#252;hne, die zuf&#228;llig dasselbe St&#252;ck spielen. Daf&#252;r funktioniert das Ganze erstaunlich gut.</p>
<p>… tr&#228;gt der (ungew&#246;hnlicherweise rechts sitzende) Schlagzeuger tats&#228;chlich einen (mit Blumen) gemusterten Rock zu seinem H&#228;kel-Klorollen-Hut?</p>
<p>Vielleicht liegt das an der musikalischen Ausrichtung: Die Jungs aus &#214;rebro huldigen den (psychedelischen) Siebzigern, in erdigem Retrosound.</p>
<p>Auch diese Truppe z&#228;hlt eher zu der Kategorie Musik f&#252;r Musiker, nicht so ganz das, was ich live sehen will.</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Witchcraft_Inferno_2013_2.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-8230" title="Witchcraft_Inferno_2013_2" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Witchcraft_Inferno_2013_2.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Runter ins John Dee – wo ich die Entdeckung des Tages mache: <a href="http://www.carach-angren.nl/" target="_blank" class="liexternal"><strong>Carach Angren</strong></a>. Die Niederl&#228;nder spielen theatralischen Black Metal in Vollendung. Wie muss der erst mit richtig gut abgemischt klingen?</p>
<p>Sobald der Auftritt vorbei ist, muss ich mal in die Merch-Ecke schauen – ich brauch unbedingt ein Album dieses Trios. Gigantisch. Jetzt k&#246;nnte ich eigentlich gehen. PS: Der S&#228;nger hat beneidenswerte Haare.</p>
<p><strong>Carach Angren (NL)</strong><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Carach_Angren_Inferno_2013_3.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-8228" title="Carach_Angren_Inferno_2013_3" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Carach_Angren_Inferno_2013_3.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><br />
<a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Carach_Angren_Inferno_2013_4.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-8229" title="Carach_Angren_Inferno_2013_4" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Carach_Angren_Inferno_2013_4.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><br />
<a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Carach_Angren_Inferno_2013_2.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-8227" title="Carach_Angren_Inferno_2013_2" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Carach_Angren_Inferno_2013_2.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p><strong>Moonspell</strong> k&#246;nnen das mit ihrem Auftritt im Rockefeller nicht &#252;berbieten. Die Portugiesen liefern ihre bew&#228;hrte, sehr professionelle Show. Alles beim Alten.</p>
<p>Also, hinunter in die Bar unter dem John Dee: Dort gibt es eine kleine Ausstellung mit Fotos von Stig Pallesen (immerhin ein gutes Bild ist dabei) und den genialen Zeichnungen von <strong>Kim Holm</strong>: Der K&#252;nstler aus Bergen zeichnet live die Bands auf dem Inferno Festival, w&#228;hrend sie spielen. Mit minimalen Mitteln, in k&#252;rzester Zeit – und begnadet expressiv. Vermutlich besser als die meisten Fotos, die (Amateur)Fotografen w&#228;hrend des Festivals schie&#223;en.</p>
<p>Seine Originale kosten hier 2.000,- NOK (etwa 270,- Euro), eigentlich viel zu wenig. Wer kein Original m&#246;chte, kann sich <a href="http://nordische-musik.de/820-Vreid.html" target="_blank" class="liexternal">Vreid</a>s »WELCOME FAREWELL« oder Solstafirs  »SVARTIR SANDAR« zulegen:  deren Cover hat er gezeichnet. Schaut unbedingt auf seiner <a href="http://cartoonarchy.com/" target="_blank" class="liexternal">Website</a> vorbei, oder auf <a href="https://www.facebook.com/DUHHfans" target="_blank" class="liexternal">Facebook</a>.<br />
PS: Kim Holm schreibt am 8. April 2013: »And just to inform (&#8230;) I&#8217;m  having a sale on all the original art for all of April, so you can now  get it for about 77 Euro per original, not 270 Euro. And you can order  high-quality prints at a discount. Or <a href="http://denungeherrholm.smugmug.com/" target="_blank" class="liexternal">download</a> the art for free use.«</p>
<p><strong>Kim Holm</strong><br />
<a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Kim_Holm_Inferno_2013_2.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-8238" title="Kim_Holm_Inferno_2013_2" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Kim_Holm_Inferno_2013_2.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><br />
<a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Kim_Holm_Inferno_2013_1.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-8237" title="Kim_Holm_Inferno_2013_1" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Kim_Holm_Inferno_2013_1.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Warten auf die John Dee-Headliner <strong><a href="http://nordische-musik.de/3581-Purified-In-Blood.html" target="_blank" class="liexternal">Purified in Blood</a></strong>. Hm, die sind mir etwas zu Bass- und Schlagzeug-lastig abgemischt. Und der Gesang zu Core-m&#228;&#223;ig. … und wenn mir der Gesang… (siehe Zygnema). Weiter geht&#8217;s im Club, Suffocation (USA) lasse ich ausfallen.</p>
<p>Kontrastprogramm: Ungef&#228;hr 80 Leute passen ins Verkstedet – und h&#246;chsten 20 stehen hier. Hier spielen <a href="www.facebook.com/orkenkjott" target="_blank" class="liinternal"><strong>Ørkenkjøtt</strong></a>, auf Deutsch: »W&#252;stenfleisch. Der Name soll wohl ihrem W&#252;stenrock-Stil geschuldet sein, die Kost&#252;mierung der Band passt nicht ganz dazu – <a href="http://nordische-musik.de/111-Turbonegro.html" target="_blank" class="liexternal">Euroboy II</a> an der Gitarre?</p>
<p>Die Musik ist wild und das Quintett, das kaum auf die winzige B&#252;hne passt, gebiert sich, als st&#252;nde es vor 2000, statt vor maximal 20 Menschen. Die wenigen Besucher haben zumindest ihren Spa&#223;, ebenso die Band – die gar nicht aufh&#246;ren will.</p>
<p>Genug, f&#252;r heute, <a href="http://polarblog.de/2013/04/07/inferno-2013-samstag-schlusspunkt-satyricon-highlight-diskord/" target="_blank" class="liinternal">hier</a> geht&#8217;s zum Samstag.</p>
<p>© Fotos: natte</p>
<p>Wir &#252;bernehmen keine Haftung f&#252;r die Inhalte externer Links. F&#252;r den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschlie&#223;lich deren Betreiber verantwortlich.</p>
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		<title>Inferno 2013, Donnerstag – (Black) Metal Ostern: Iskald-er Start</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 07:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Martin</dc:creator>
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Eier suchen? Familientreffen? Essen gehen? Viele (norwegische) Metaller haben eine ganz andere Oster-Tradition: Sie pilgern zum Inferno-Festival nach Oslo. Vom 27. bis 30. M&#228;rz 2013 stehen hier 29 Bands auf der B&#252;hne des Rockefeller und der seines kleinen Bruders John Dee.
Weitere 18 Kapellen heizten in den Club-Shows am Mittwoch schon mal an: Bei der Indie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Iskald_Inferno_2013_1.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-8171" title="Iskald_Inferno_2013_1" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Iskald_Inferno_2013_1.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Eier suchen? Familientreffen? Essen gehen? Viele (norwegische) Metaller haben eine ganz andere Oster-Tradition: Sie pilgern zum <a href="http://www.infernofestival.net" target="_blank" class="liexternal">Inferno</a>-Festival nach Oslo. Vom 27. bis 30. M&#228;rz 2013 stehen hier 29 Bands auf der B&#252;hne des <a href="http://www.rockefeller.no/" target="_blank" class="liexternal">Rockefeller</a> und der seines kleinen Bruders John Dee.</p>
<p>Weitere 18 Kapellen heizten in den Club-Shows am Mittwoch schon mal an: Bei der <a href="http://www.indierecordings.net/" target="_blank" class="liexternal">Indie Recordings</a> Labelnight im John Dee, der von <a href="http://www.darkessencerecords.no/" target="_blank" class="liexternal">Dark Essence Records</a> im <a href="http://www.blaaoslo.no/" target="_blank" class="liexternal">Blå</a>, auf der Metal Hammer Norway-B&#252;hne im <a href="http://www.revolveroslo.no/" target="_blank" class="liexternal">Revolve</a>r sowie im <a href="http://www.rockinoslo.com/" target="_blank" class="liexternal">Rock In</a>, Victoria und <a href="http://www.devilles.no/" target="_blank" class="liexternal">De Ville’s</a> Rock. Wer eher unbekannte, &#252;berwiegend norwegische Bands entdecken will, sollte hier vorbeischauen.</p>
<p>Ich komme am Donnerstag gerade rechtzeitig in Oslo an, um den norwegischen Opener <strong><a href="http://nordische-musik.de/2119-Iskald.html" target="_blank" class="liexternal">Iskald</a></strong> im Rockefeller zu sehen (<strong><a href="http://nordische-musik.de/3164-Horned-Almighty.html" target="_blank" class="liexternal">Horned Almighty</a></strong> aus D&#228;nemark habe ich verpasst).</p>
<p><span id="more-8159"></span> <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Iskald_Inferno_2013_2.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-medium wp-image-8172" title="Iskald_Inferno_2013_2" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Iskald_Inferno_2013_2-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Ich tue mich schwer die Songs wieder zu erkennen: Die Truppe aus Bodø ist nicht nur viel lauter, klingt weniger melodisch, auch der Sound ist, diplomatisch ausgedr&#252;ckt, nicht wirklich ausgewogen.</p>
<p>Die klirrende K&#228;lte, mit denen die Black Metaller auf ihren Alben schockfrosten, geht hier verloren. Schade.</p>
<p>Aber dennoch ein starker Auftritt von Simon Larsen / Aage A Krekling und ihren Mitstreitern, die es ruckzuck schaffen, das Rockefeller zu f&#252;llen.</p>
<p>Leider ist eine Stunde verdammt schnell um.</p>
<p><strong>Iskald (N)</strong></p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Iskald_Inferno_2013_3.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-8173" title="Iskald_Inferno_2013_3" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Iskald_Inferno_2013_3.jpg" alt="" width="450" height="308" /></a><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Iskald_Inferno_2013_5.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-8175" title="Iskald_Inferno_2013_5" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Iskald_Inferno_2013_5.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Wie es <strong>Zygnema </strong>aus Indien nach Oslo geschafft haben? Keine Ahnung. Vielleicht wird diese Frage bei ihrem Auftritt im John Dee beantwortet – aber ich kann in mir nicht antun. Viel zu laut, viel zu viel Geschrei … und wenn ich den Gesang nicht mag, hat mich die Band als Zuschauer / Zuh&#246;rer verloren. PS: Das liegt definitiv nicht am noch schlechteren Sound im John Dee.</p>
<p>Weiter geht&#8217;s im Rockefeller mit <strong>Hate</strong>. Die Deather kommen wie Behemoth aus Polen – und wirken, nicht nur in Sachen Posing, wie deren Kopie. Tats&#228;chlich gibt es Hate minimal l&#228;nger als Behemoth: Seit 1990 – Behemoth wurden 1991 als Black Metal Band namens Baphomet gegr&#252;ndet.</p>
<p>Wer allerdings das Posen von wem abgekupfert hat, habe ich noch nicht heraus gefunden. Fakt ist jedoch, dass Behemoth das cleverere Marketing-Konzept haben und (inzwischen) bekannter sind.</p>
<p><strong>Hate (PL)</strong></p>
<p><strong><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Hate_Inferno_2013.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-8170" title="Hate_Inferno_2013" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Hate_Inferno_2013.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></strong></p>
<p>Die bis dato f&#252;r mich unbekannten <strong>Faanefjell </strong>spielen angeblich Blackened Folk Metal – oder folkigen Black Metal. Das h&#246;rt sich aufregender, als es live im John Dee klingt. Durchschnittliche Musik und ein S&#228;nger der nur S&#228;tze im Sinne von »I wanna get drunk, I want you to get drunk« br&#252;llt. Brauche ich heute nicht wirklich.</p>
<p><a href="http://nordische-musik.de/283-Dark-Funeral.html" target="_blank" class="liexternal"><strong>Dark Funeral</strong></a> haben als erste Band richtig guten Sound im Rockefeller, ja, so macht’s gleich viel mehr Spa&#223;. Auf die Jungs ist Verlass: Sie liefern eine gewohnt solide Show ab, mit den &#252;blichen Songs, »Open The Gates« zur H&#246;lle. Ich habe die schwedischen Black Metaller schon einige Male gesehen, doch muss sagen: Die Show hier in Oslo ist eine ihrer besseren.</p>
<p><strong>Dark Funeral (N)</strong></p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Dark_Funeral_Inferno_2013_1.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-8169" title="Dark_Funeral_Inferno_2013_1" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Dark_Funeral_Inferno_2013_1.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Dark_Funeral_Inferno_2013_2.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-8176" title="Dark_Funeral_Inferno_2013_2" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Dark_Funeral_Inferno_2013_2.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Was ich von <strong>Solstorm</strong> halten soll … ich wei&#223; es nicht so recht. Musik f&#252;r Musiker?</p>
<p>Die Noise-Doom-Stoner Norweger stehen auf der B&#252;hne, lauschen jedem Ton nach, starren unisono auf etwas, das nur sie sehen k&#246;nnen. Das erinnert mich an <a href="http://polarblog.de/2010/09/22/summer-breeze-2010-samstag-highlights-fejd-manegarm-children-of-bodom/" target="_self" class="liinternal">Solstafir auf dem Summer Breeze 2010</a>.</p>
<p><a href="http://nordische-musik.de/3284-Exeloume.html" target="_blank" class="liexternal">Exeloume</a>-Gitarrist Tom steht fassungslos neben mir: »Ich habe ihre Alben – aber ich erkenne nichts wieder!« Abgehakte Passagen, ein bisweilen unpassender Gesang, schlie&#223;lich taucht ein vierter (!) Gitarrist auf.<br />
Ein Gro&#223;teil der Inferno-G&#228;nger scheint nicht viel mit Solstorm anfangen zu k&#246;nnen: Im John Dee kann man sich locker bewegen</p>
<p>Ich habe den Anfang von <a href="http://nordische-musik.de/3005-Taake.html" target="_blank" class="liexternal"><strong>Taake</strong></a> auf der Hauptb&#252;hne verpasst, deswegen habe ich auch keine Ahnung, wer dieser Extra-Schreihals da vorne ist.</p>
<p>Irgendwann verschwindet er, und nun klingen Taake um Ørjan »Ulvhedin Hoest« Stedjeberg fast wie auf ihren Alben. In ihren groovenden Momenten rei&#223;en sie mich mit, ansonsten haben sie zumindest das restliche Publikum fest im Griff.</p>
<p><strong>Taake (N)</strong></p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Taake_Inferno_2013_1.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-8180" title="Taake_Inferno_2013_1" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Taake_Inferno_2013_1.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Taake_Inferno_2013_2.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-8181" title="Taake_Inferno_2013_2" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Taake_Inferno_2013_2.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Den Schlusspunkt im John Dee setzen um Mitternacht die Headliner <a href="http://nordische-musik.de/1646-Chrome-Division.html" target="_blank" class="liexternal"><strong>Chrome Division</strong></a>. Die richtige Band f&#252;r diese Uhrzeit: Partymusik, die Spa&#223; macht, und deren Refrains man auch noch etlichen Bieren mitsingen kann. Sehr viel Gepose, sehr viel Spa&#223; – auf der B&#252;hne und im Publikum.</p>
<p>Nach dem halben Set ist mein Bett allerdings verlockender als die Norweger – und die noch folgenden <strong>Deicide</strong> (USA).</p>
<p><strong>Chrome Division (N)</strong></p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Chrome_Division_Inferno_2013_1.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-8178" title="Chrome_Division_Inferno_2013_1" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Chrome_Division_Inferno_2013_1.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Chrome_Division_Inferno_2013_2.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-8179" title="Chrome_Division_Inferno_2013_2" src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Chrome_Division_Inferno_2013_2.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://polarblog.de/2013/04/06/inferno-2013-freitag-entdeckung-des-tages-carach-angren/" target="_blank" class="liinternal">Hier</a> geht&#8217;s zum Freitag.</p>
<p>© Fotos: natte</p>
<p>Wir &#252;bernehmen keine Haftung f&#252;r die Inhalte externer Links. F&#252;r den  Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschlie&#223;lich deren Betreiber  verantwortlich.</p>
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		<title>Der Tod und das M&#228;dchen: Eivør</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Mar 2013 17:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Färöer]]></category>
		<category><![CDATA[Eivør]]></category>
		<category><![CDATA[folkBALTICA]]></category>
		<category><![CDATA[Heiðrik á Heygum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die alte M&#228;r vom Tod und dem M&#228;dchen passt doch bestens zum Karfreitag. Auch wenn die Geschichte hier ein bisschen anders ausgeht und die holde Maid nicht pathetisch flehend dem Sensenmann ins k&#252;hle Grab folgen muss. Nein, Eivør Pálsdottir, die Chanteuse von den Far&#246;er Inseln, macht den Tod zum romantischen Helden. Normalerweise habe ich f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die alte M&#228;r vom Tod und dem M&#228;dchen passt doch bestens zum Karfreitag. Auch wenn die Geschichte hier ein bisschen anders ausgeht und die holde Maid nicht pathetisch flehend dem Sensenmann ins k&#252;hle Grab folgen muss. Nein, <a href="http://nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=610" class="liexternal">Eivør Pálsdottir</a>, die Chanteuse von den Far&#246;er Inseln, macht den Tod zum romantischen Helden. Normalerweise habe ich f&#252;r Folkpop-Bardinnen mit Engelstimne und theatralisch im Winde flattendendem, blonden Lockenhaar wenig &#252;brig, aber wegen des wirklich fabellhaften Videos zum Song »True Love« mache ich eine Ausnahme. Es ist kitschig, aber ich mag es! Ganz abgesehen davon, dass ich an Bord des n&#228;chsten Schiffleins gehen w&#252;rde, das gen Far&#246;er segelt! Leider wohne ich in einer Stadt, deren bedeutendstes flie&#223;endes Gew&#228;sser den unprosaischen Namen Darmbach tr&#228;gt. Das Meer ist fern. </p>
<p>Das Piano flattert hier geschmeidig wie ein kleiner schwarzer Vogel um die Geschichte von den beiden Liebenden, die eigentlich nicht zusammenkommen d&#252;rfen und k&#246;nnen. Und den mantrahaften, s&#252;chtig machenden Refrain »My true lover is with me« bekommt man den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf. </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/61830828?badge=0" width="400" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/61830828" class="liexternal">Eivør &#8211; True Love (Director: Heiðrik á Heygum)</a> from <a href="http://vimeo.com/heidrik" class="liexternal">Heidrik a Heygum</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Eivør legt in diesen Tagen ihr neues Album »ROOM« vor und tritt im April im Rahmen der <a href="http://www.folkbaltica.de/" class="liexternal">folkBaltica</a> auf. Den Namen Heiðrik á Heygum wird man hoffentlich in Zukunft &#246;fter h&#246;ren. Das ist der junge Regisseur von den Fa&#246;ern, der das Video gedreht hat. Von dem ausdrucksvollen Schauspieler, der den Tod spielt, &#252;brigens hoffentlich ebenso.</p>
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		<title>Die Jungs aus dem Weltraum: Verdensrommet</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 21:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Casiokids]]></category>
		<category><![CDATA[Kakkmaddafakka]]></category>
		<category><![CDATA[Kings Of Convenience]]></category>
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		<category><![CDATA[Verdensrommet]]></category>
		<category><![CDATA[Young Dreams]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass der Dauerregen der norwegischen K&#252;stenstadt Bergen viel versprechende Musiker sprie&#223;en l&#228;sst wie Schnittlauch, L&#246;wenzahn oder G&#228;nsebl&#252;mchen, das wissen wir schon seit den guten alten Tagen der Kings Of Convenience. In der j&#252;ngsten Vergangenheit konnten die Casiokids oder Kakkmaddafakka auch hierzulande punkten. Mit einer ganzen Reihe junger Bands aber sieht sogar der altehrw&#252;rdige britische Guardian [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der Dauerregen der norwegischen K&#252;stenstadt Bergen viel versprechende Musiker sprie&#223;en l&#228;sst wie Schnittlauch, L&#246;wenzahn oder G&#228;nsebl&#252;mchen, das wissen wir schon seit den guten alten Tagen der <a href="http://nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=165" class="liexternal">Kings Of Convenience. </a>In der j&#252;ngsten Vergangenheit konnten die <a href="http://nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=3134" class="liexternal">Casiokids</a> oder <a href="http://nordische-musik.de/musiker.php?id_musiker=3273" class="liexternal">Kakkmaddafakka</a> auch hierzulande punkten. Mit einer ganzen Reihe junger Bands aber sieht sogar der altehrw&#252;rdige britische <a href="http://www.guardian.co.uk/music/2013/mar/15/bergen-norway-new-music-scene" class="liexternal">Guardian </a>das Comeback des »Bergen Wave« heraufziehen. Die <a href="http://razika.tumblr.com/" class="liexternal">Razika</a>-M&#228;dels waren schon mit Kakkmaddakka auf Tour, die sch&#246;n schw&#252;lstigen <a href="http://nordische-musik.de/3831-Young-Dreams.html" class="liexternal">Young Dreams</a> haben eben erst ihr Deb&#252;talbum in Deutschland auf den Markt gebracht. Aber von <a href="http://verdensrommetno.tumblr.com/" class="liexternal">Verdensrommet</a> hat man bislang noch wenig geh&#246;rt, und das sollte sich &#228;ndern. Vielleicht liegt es daran, dass die f&#252;nf Jungspunde auf norwegisch singen, was normalerweise nicht so leicht zug&#228;nglich ist. Bei den Weltraumjungs (so der Bandname &#252;bersetzt) kann man aber schon mal eine Ausnahme machen, so leichtf&#252;&#223;ig, fr&#246;hlich und hippiesk-spacig kommen die Nachwuchskr&#228;fte daher. Mitunter f&#252;hlt man sich an den Schmelz des Electric Light Orchestra erinnert, nur in sehr liebevoll-handgemachter Form. In »Nytt« etwa &#252;bernehmen schw&#228;rmerische Synthies das Kommando und schreiben pastellige Pop-M&#228;rchen. </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/60215888" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/60215888" class="liexternal">Verdensrommet &#8211; Nytt</a> from <a href="http://vimeo.com/nabovarsel" class="liexternal">Nabovarsel Bergen</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Verdensrommets Gr&#252;ndungsmitglieder Andreas Høvset und Vetle Vik Gundersen haben eben erst im abgelegenen St&#228;dtchen Telemark ihr Abitur gemacht und sich mit dem Abschlusszeugnis und einem Demoband in der Tasche flugs Richtung Pop-Metropole Bergen aufgemacht. Dem Produzenten Matias Tellez gefiel das Fr&#252;hwerk der J&#252;nglinge so gut, dass er deren Deb&#252;t auf den Weg brachte. Gut so! Denn Songs wie das verspielte und vertr&#228;umte »Der Hvor Du Aldri Kan Stå« oder das entspannte und fluffig-experimentierfreudige »Alt Det Du Sier (Til Deg Selv)« bringen uns zu Fr&#252;hlingsbeginn auf angenehme Art in fr&#246;hliche Wallungen. </p>
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