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	<description>Nordische Musik Weblog</description>
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		<title>TV Off: Ja ist denn schon Karneval?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 20:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Popkomm 2010]]></category>
		<category><![CDATA[TV Off]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie fliegt hier jahreszeitenunabh&#228;ngig das Konfetti. Dar&#252;ber rotiert die Discokugel. Es ist schw&#252;l, so schw&#252;l, dass das Mascara verl&#228;uft. 
Der Karneval ist in Finnland bislang noch eine recht unbekannte Angelegenheit, aber das kann sich ja &#228;ndern. Mit TV Off und ihrem Tanzboden-Elektropop. Die beiden Neuank&#246;mmlinge im Tanzlokal drehen die Synthies und die Drummaschinen ordentlich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie fliegt hier jahreszeitenunabh&#228;ngig das Konfetti. Dar&#252;ber rotiert die Discokugel. Es ist schw&#252;l, so schw&#252;l, dass das Mascara verl&#228;uft. </p>
<p>Der Karneval ist in Finnland bislang noch eine recht unbekannte Angelegenheit, aber das kann sich ja &#228;ndern. Mit <a href="http://tv-off.com/" class="liexternal">TV Off</a> und ihrem Tanzboden-Elektropop. Die beiden Neuank&#246;mmlinge im Tanzlokal drehen die Synthies und die Drummaschinen ordentlich auf und tun ungeniert das, was in ihrem Heimatland eigentlich per ungeschriebenem Gesetz verboten ist: Unversch&#228;mt hedonistisch sein.</p>
<p>S&#228;ngerin Sara gibt das laszive Vollblutweib, das gleichwohl vom Kaugummikauen und Luftballonsteigenlassen nicht lassen kann. Gemeinsam mit ihrem musikalischen Partner Markku springt sie auf dem Trampolin, bis ihnen schwindelig wird und die musikalischen Farben zwischen giftiggr&#252;n und Hello-Kitty-rosa oszillieren. Zu viel S&#252;&#223;kram essen und gleichzeitig auch noch abtanzen, das will gelernt sein.</p>
<p>Thematisch geht es hier darum, Fahrzeuge in Brand zu setzen, keine Angst vorm schwarzen Mann zu haben. Um Musikmaschinen und komische Flecken. Aber das ist nur die raue H&#252;lle. Im Kern geht es hier nur ums Luftschlangen-umschlungene Abtanzen. Vielleicht setzt man sich dazu noch ein Paar k&#252;nstliche Teufelsh&#246;rnchen auf. W&#252;rde passen. »MUSIC MACHINE« hei&#223;t nebenbei bemerkt auch das Deb&#252;talbum von TV Off. </p>
<p>TV Off sind &#252;brigens Teil der finnischen Delegation auf der Berliner <a href="http://www1.messe-berlin.de/vip8_1/website/Internet/Internet/www.popkomm/deutsch/index.html" class="liexternal">Popkomm</a> im September. Dort l&#228;sst sich live erkunden, ob der Konfettiregen auch live &#252;berzeugend durch die Luft wirbelt.</p>
<p>TV Off bilden vorerst den Endpunkt des kleinen sommerlichen Streifzugs zu neuen Akteuren in der finnischen Popszene. Drau&#223;en regnet es unabl&#228;ssig und es ist so k&#252;hl, das erstmals seit Monaten die dicke Strickjacke aus den Tiefen des Schrankes herausgekramt werden muss. </p>
<p>Interessante musikalische Entdeckungen gibt es auch bei Temperaturen um die 10 Grad noch jede Menge zu machen. Auf dem<a href="http://www.reeperbahnfestival.com/" class="liexternal"> Reeperbahn-Festival</a> etwa. Und nat&#252;rlich auf dem wunderbarsten Festival von allen, n&#228;mlich <a href="http://www.icelandairwaves.is/" class="liexternal">Iceland Airwaves</a> in Reykjavik im Oktober. Der Herbst kann kommen!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/5729213" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/5729213" class="liexternal">TV OFF &#8211; Music Machine</a> from <a href="http://vimeo.com/cocoahelsinki" class="liexternal">Cocoa ©</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>French Films, oder: Sonnige Musik aus einer kalten Ecke</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 21:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[French Films]]></category>
		<category><![CDATA[Men Without Hats]]></category>
		<category><![CDATA[The Drums]]></category>

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		<description><![CDATA[Putzmunter. So klingen sie, eine der interessanteren neuen Bands aus der finnischen Popszene, n&#228;mlich French Films. »Sunny music from a cold place« schreibt Promoter Esa Tontti treffend, um die Richtung anzudeuten, in die es hier geht. Waviger, lebhafter, superlebendiger, tanzw&#252;tiger Indiepop ist es, den das Quintett auf seiner ersten Single »The Golden Sea« bietet. Nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Putzmunter. So klingen sie, eine der interessanteren neuen Bands aus der finnischen Popszene, n&#228;mlich <a href="http://www.myspace.com/frenchfilmsofficial" class="liexternal">French Films</a>. »Sunny music from a cold place« schreibt Promoter Esa Tontti treffend, um die Richtung anzudeuten, in die es hier geht. Waviger, lebhafter, superlebendiger, tanzw&#252;tiger Indiepop ist es, den das Quintett auf seiner ersten Single »The Golden Sea« bietet. Nach langem &#220;berlegen f&#228;llt endlich der Groschen, an wen die Stimme von S&#228;nger Joni errinnert. An eine j&#252;ngere, frechere, sehr viel weniger pomp&#246;se Ausgabe von <a href="http://www.menwithouthats.com/" class="liexternal">Men-Without-Hats</a>-S&#228;nger Ivan Doroschuk. Oh ja, »Safety Dance« und die guten alten 80er!</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/08/French-Films.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/08/French-Films-300x194.jpg" alt="" title="French Films" width="300" height="194" class="alignleft size-medium wp-image-3722" /></a></p>
<p>French Films selbst definieren die wichtigsten Einfl&#252;sse ihrer Musik so: »Dreaming, cold &#038; dark winter, being alive.« Nicht schlecht f&#252;r den Anfang, Jungs! Als gehypte musikalische Nachbarn lassen sich everbody´s aktuelle Darlings <a href="http://www.myspace.com/thedrumsforever" class="liexternal">The Drums </a>ausmachen, hinter denen sich French Films nicht wirklich verstecken m&#252;ssen. Sollten die positiven Schwingungen des einzigen bisher ver&#246;ffentlichten Songs fortsetzen. Was wir wohlwollend hoffen wollen. Eine EP soll in B&#228;lde herauskommen, das Album-Deb&#252;t ist f&#252;r den Januar geplant. Auf die hypothetische Frage, was sie tun w&#252;rden, falls sie sich auf einem sinkenden Schiff bef&#228;nden und nur zwei funktionierende Rettungswesten vorhanden w&#228;ren, antworten diese Jungs: »We would proudly sink with the ship!« Definitiv die richtige Einstellung.</p>
<p>(Foto: Tuomas V&#228;linen)</p>
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		<title>Villa Nah: Synthiepathos f&#252;r Fortgeschrittene</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 21:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Villa Nah]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie passiert gerade nicht so sonderlich viel in der finnischen Indiepopszene. Denkt man sich, wenn man durch die Plattenl&#228;den von Helsinki und Turku streift. Nun, nicht nichts, offenkundig. Aber angesichts des angeschlagenen Zustands der Weltmusikbranche und der Unberechenbarkeit musikalischer Moden ist die Angesagtsein-Karawane an Finnland vorbeigezogen. Skandinavischer Hype, das war einmal, vor einigen Jahren. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie passiert gerade nicht so sonderlich viel in der finnischen Indiepopszene. Denkt man sich, wenn man durch die Plattenl&#228;den von Helsinki und Turku streift. Nun, nicht nichts, offenkundig. Aber angesichts des angeschlagenen Zustands der Weltmusikbranche und der Unberechenbarkeit musikalischer Moden ist die Angesagtsein-Karawane an Finnland vorbeigezogen. Skandinavischer Hype, das war einmal, vor einigen Jahren. Und tats&#228;chlich ist es so, dass derzeit abseits von Metal und Hardrock kaum mehr ein Wort &#252;ber neue finnische Popbands &#252;ber die Ostsee Richtung Restwelt dringt. </p>
<p>Schlagen wir doch eine kleine Bresche ins Dickicht und starten eine kleine Serie &#252;ber Bands, die im allgemeinen Getwitter und Geschnatter noch nicht sonderlich aufgefallen sind. <a href="http://www.myspace.com/villanah" class="liexternal">Villa Nah</a> zum Beispiel. Zwei Burschen aus Helsinki, Juho Paalosmaa und Tomi Hyypp&#228;, die den 80ies-lastigen Synthiepop in Ehren halten, mit reichlich Pathos. Die &#252;blichen verd&#228;chtigen Referenzen brauchen wir jetzt nicht zu nennen, die verstehen sich ohnehin von selbst. Aber das Duo, das sich nach einem Kindheits-Feriendomizil benannt hat, ist unerwartet geschmeidig und elegant (wie unfinnisch!), sehr urban und tanzbar, ironisch und verspielt, ausprobierend und l&#228;chelnd. Und hat auf dem diesj&#228;hrigen Ruisrock-Festival  positiven Eindruck hinterlassen. Im Herbst gehen Villa Nah auf Tour nach Gro&#223;britannien. Vielleicht hat sich bis Weihnachten auch hierzulande herumgesprochen, dass man hier die Ohren spitzen kann.  </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/14088746?color=ffffff" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/14088746" class="liexternal">Villa Nah live with visuals by Synthetics</a> from <a href="http://vimeo.com/synthetics" class="liexternal">Synthetics</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Alarma Man: Kurz und heftig</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 21:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Alarma Man]]></category>

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		<description><![CDATA[In eine Frau verliebt zu sein, die doppelt so gro&#223; ist wie man selbst, ist f&#252;r schwedische Jungm&#228;nner mit so gro&#223;en Angst- und Lustgef&#252;hlen besetzt, dass man gleich einen Song voller w&#252;tend-dissonanter Gitarrenausbr&#252;che in &#220;berl&#228;nge schreiben muss. Und die eigene Verunsicherung nur mit Unterst&#252;tzung von zwei Schlagzeugen einigerma&#223;en in den Griff bekommt. Es sind keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In eine Frau verliebt zu sein, die doppelt so gro&#223; ist wie man selbst, ist f&#252;r schwedische Jungm&#228;nner mit so gro&#223;en Angst- und Lustgef&#252;hlen besetzt, dass man gleich einen Song voller w&#252;tend-dissonanter Gitarrenausbr&#252;che in &#220;berl&#228;nge schreiben muss. Und die eigene Verunsicherung nur mit Unterst&#252;tzung von zwei Schlagzeugen einigerma&#223;en in den Griff bekommt. Es sind keine banalen oder seichten Themen, an denen sich <a href="http://www.myspace.com/alarmaman" class="liexternal">Alarma Man</a> aus G&#246;teborg abarbeiten. Unter massivem k&#246;rperlichem Einsatz und mit dem gebotenen Ernst, den diese Thematik zwingend erfordert. Ist ja  nicht so einfach, so was. Aber man kann es sich eben nicht aussuchen, in wen man sich verliebt. Aggressives Aufbegehren hilft da garnichts.</p>
<p>Das Quintett gibt sich beim Auftritt im gut gef&#252;llten Offenbacher <a href="http://www.rotari.de/hafen2/" class="liexternal">Hafen2</a> betont kampfbereit. Versenkt sich konzentriert und mit gro&#223;er Wut in ein musikalisches Universum, das ebenso von den repetitiven Soundschleifen des Postrock lebt wie vom rohen Aufbegehren des Punk. Die experimentell-schlaue Seelenschau des Math Rock neugierig touchiert. Gewaltt&#228;tige Mischung, das, trotz der kreuzbraven Zwischenansagen des Bassisten. Gesungen wird hier auch, aber selten, denn Alarma Man sind viel zu sehr damit besch&#228;ftigt, musikalisch die Dinge zu benennen, die ihnen permanent zusetzen, sie qu&#228;len wie das endlose Surren der Fliege, die sich im Zwischenraum von Fensterscheiben verloren hat und endlos immer wieder gegen ihre gl&#228;sernen Kerkerw&#228;nde anrennt. Dagegen kommt man nur mit dissonanten Gitarrenw&#228;llen und fein eingestreuten elektronischen St&#246;rger&#228;uschen an.</p>
<p>Die Welt, in der Alarma Man sich bewegen, muss kalt sein, winterlich und grau. Lebensfeindlich und viel zu technisch, zu automatisiert. Diese F&#252;nf schreiben einen w&#252;tenden Song &#252;ber die High Tech Towers von G&#246;teborg. Nach diesem Lied wei&#223; man, dass man diese Unget&#252;me nicht gesehen haben muss, um sich klein und w&#252;tend zu f&#252;hlen. Wahrscheinlich ist Albert Camus »Der Fremde«  das Lieblingsbuch von Alarma Man. Wo ist mein Platz in einer gleichg&#252;ltigen Welt? </p>
<p>Das alles sind starke Themen und Gef&#252;hle. Die live stark aufs Publikum abstrahlen m&#252;ssten. Tun sie aber merkw&#252;rdigerweise nicht. Warum? Alarma Man sind viel zu stark mit sich selbst besch&#228;ftigt. Die Interaktion in der Band beim Auftritt ist das eigentliche Aphrodisiakum. Die Schweden leben in ihrem eigenen, abgeschlossenen Universum. Dem Publikum werden nur aufblitzende Einblicke gew&#228;hrt. Es geht hier eigentlich um alternative, scheinbar asexuelle M&#228;nnerb&#252;ndelei. Diese F&#252;nf stimulieren sich gegenseitig zu karthartischen Ausbr&#252;chen. Intensive H&#246;hepunkte werden erk&#228;mpft, erkitzelt und erreicht. Und dann ist es vorbei, nach gerade mal einer Stunde, weil die Band keine weiteren Songs mit auf die Reise genommen hat. Und die Besucherin trollt sich zu sp&#228;ter Stunde nach Hause und sinnt, &#252;ber Landstra&#223;en rollend, dar&#252;ber nach, was der Unterschied zwischen Mathrockern und Burschenschaftlern ist. </p>
<p><object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12548416&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12548416&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/12548416" class="liexternal">Alarma Man &#8211; Cabin In The Woods</a> from <a href="http://vimeo.com/sinnbus" class="liexternal">Sinnbus</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>The Ghost, oder: Ganz sch&#246;n gro&#223;st&#228;dtisch, Far&#246;er!</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 21:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Färöer]]></category>
		<category><![CDATA[Orka]]></category>
		<category><![CDATA[Teitur]]></category>
		<category><![CDATA[The Ghost]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir strengen uns jetzt mal sehr an und &#252;berlegen, wie viele Musiker von den Far&#246;er Inseln wir kennen. Far&#246;er? Ja, Far&#246;er! Nicht Island, dann w&#228;rs ja zu einfach!
Vielleicht f&#228;llt uns nach langem Nachdenken ein, dass der Singer-Songwriter Teitur der wohl international bekannteste K&#252;nstler der Inselgruppe mitten im Atlantik ist. Und wer ungew&#246;hnlich gut informiert ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir strengen uns jetzt mal sehr an und &#252;berlegen, wie viele Musiker von den Far&#246;er Inseln wir kennen. Far&#246;er? Ja, Far&#246;er! Nicht Island, dann w&#228;rs ja zu einfach!</p>
<p>Vielleicht f&#228;llt uns nach langem Nachdenken ein, dass der Singer-Songwriter <a href="http://www.nordische-musik.de/artikel/teitur.php" class="liexternal">Teitur</a> der wohl international bekannteste K&#252;nstler der Inselgruppe mitten im Atlantik ist. Und wer ungew&#246;hnlich gut informiert ist, der hat vielleicht am Rande mitbekommen, dass <a href="http://www.nordische-musik.de/2489-Orca.html" class="liexternal">Orka</a> eine sehr wild-verwunschene Form der Rockmusik pflegen und mit selbstgemachten Instrumenten musizieren, die sie allesamt in einer Scheune gefunden haben. </p>
<p>Wenn wir Far&#246;er h&#246;ren, dann denken wir an windumtoste, schroffe Inselgruppen. An viel Gr&#252;n und noch mehr Regen und daran, dass die deutsche Fu&#223;ballnationalmannschaft vor einigen Jahren beinahe einmal gegen die Freizeitkicker von ganz weit da drau&#223;en verloren hat und die Schafe unber&#252;hrt von der Dramatik irgendwelcher EM-Qualifikationen grasend beinahe auf dem Spielfeld gelandet w&#228;ren.</p>
<p>Wir denken aber ganz bestimmt nicht an unversch&#228;mt lebendige, sehr urbane, unbedingt flott tanzbare und unvermeidlich l&#228;chelnd machende, poppig-elektronische Tanzmusik! Gut, dann m&#252;ssen wir eben jetzt umdenken, denn mit <a href="http://www.myspace.com/theghostband1" class="liexternal">The Ghost </a> haben zwei Anfangszwanziger die Szene betreten, um mit all den Klischees vom exzentrischem Hinterw&#228;ldlertum aufzur&#228;umen. Auf ihrem j&#252;ngst herausgekommenen Deb&#252;talbum »WAR KIDS« glitzert das Duo wie die Pailletten auf dem B&#252;hnenanzug eines Las-Vegas-Entertainers. Zelebriert mit einem selbstbewussten, unversch&#228;mt charmanten L&#228;cheln eine sehr tanzbare Mischung aus Elektropop und nicht zu wenig Indierock. Um die Energie geht es hier, ums Unbek&#252;mmertsein, ums Strahlen und ums schnoddrig sagen: Hey, wir sind hier!</p>
<p>Unverkennbar ist, dass The Ghost alle Antennen auf Empfang gestellt haben und aktuelle Einfl&#252;sse begierig aufgesogen haben: Die rockige Euphorie von We Were Promised Jetpacks und die cool-ironische Eleganz von MGMT. Die Discokugel ist der Fixstern &#252;ber dem Universum dieser beiden Far&#246;er Jungspunde, und nat&#252;rlich geht es hier zuvorderst um Theatralik, Coolsein und m&#246;glichst dickes Auftragen. Aber auf so unwiderstehlich leichtf&#252;&#223;ige Weise, dass die Single »City Lights« eigentlich bei jeder pers&#246;nlichen Sommerhitparade 2010 ganz vorne mit dabei sein m&#252;sste. Weil hier garnichts anderes &#252;brigbleibt, als wie ein &#252;berm&#252;tiges junges Schaf &#252;ber die Wiese zu hoppsen und irgendwelche d&#228;mlich aussehenden Spr&#252;nge zu machen.</p>
<p><object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12050301&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12050301&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/12050301" class="liexternal">The Ghost &#8211; &#8216;City Lights&#8217;</a> from <a href="http://vimeo.com/user1706636" class="liexternal">Sunday Best</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Flannelmouth, oder: Wir tun es trotzdem</title>
		<link>http://polarblog.de/2010/08/05/flannelmouth-oder-wir-tun-es-trotzdem/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 21:34:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[David Lee Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Darmstaedter]]></category>
		<category><![CDATA[Flannelmouth]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Musik reich und ber&#252;hmt werden heutzutage? Tr&#228;umt weiter, Nachwuchsk&#252;nstler! So dekadent wie David Lee Roth werdet ihr nie mehr leben. Der Niedergang des Bezahlmodells in der Branche aber »reduziert den Arschlochfaktor im Business doch sehr deutlich«, wie der deutsche Indiepopmusiker Dirk Darmst&#228;dter es treffend ausdr&#252;ckte. Mit Musik ist kein Geld mehr zu verdienen. Ergo: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Musik reich und ber&#252;hmt werden heutzutage? Tr&#228;umt weiter, Nachwuchsk&#252;nstler! So dekadent wie David Lee Roth werdet ihr nie mehr leben. Der Niedergang des Bezahlmodells in der Branche aber »reduziert den Arschlochfaktor im Business doch sehr deutlich«, wie der deutsche Indiepopmusiker Dirk Darmst&#228;dter es treffend ausdr&#252;ckte. Mit Musik ist kein Geld mehr zu verdienen. Ergo: die rein kommerzfixierten Oberfl&#228;chler werden entweder mit Junk Bonds handeln oder sich in Castingshows verlustieren. Gerade wer von den R&#228;ndern des auf Karten erfassten Musikbusiness kommt und realistischerweise wenig Gelegenheit hat, jemals au&#223;erhalb der Landesgrenzen aufzutreten, der macht Musik wohl nur noch aus einem einzigen Grund: Weil es ihm/ihr Freude bereitet und weil er/sie mit dem ganzen Herzen dabei ist.</p>
<p>Ein Flanieren durch die Plattenl&#228;den Turkus letztens. &#220;berschaubar, weil binnen Jahresfrist ein gut sortierter Anbieter spurlos verschwunden ist. <a href="http://www.8raita.fi/shop/index.php" class="liexternal">8Raita</a> gleich am Marktplatz ist  zumindest noch physisch vorhanden, und hoffentlich noch lange. <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/08/flannel.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/08/flannel-300x225.jpg" alt="" title="flannel" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-3691" /></a>In den finnischen Neuerscheinungen des laufenden Jahres kramen, und ja! ich kaufe noch Cds!, auf das neue Album von <a href="http://www.nordische-musik.de/1071-Flannelmouth.html" class="liexternal">Flannelmouth </a>sto&#223;en. Oh Jungs! Allein euer Name klingt sperrig! Jeder Marketingstratege w&#252;rde daran verzweifeln. Hip klingt heutzutage anders.</p>
<p>Der letzte Longplayer von Flannelmouth stammt aus dem Jahr 2004 und &#252;berzeugte mit dringlichem, ernsthaften Bescheidenheits-Indiepop. Es mussten sechs Jahre ins Land gehen bis zum Nachfolger »THE HEART CANNOT HOLD«. Inklusive einiger erneuter Besetzungswechsel. </p>
<p>Die gute Nachricht ist: Flannelmouth sind sich in der Zwischenzeit musikalisch treu geblieben. Spielen ihren ehrlichen, eigenst&#228;ndigen, beim ersten Reinh&#246;ren wenig spekatul&#228;ren Indiepop mit hohem Sehnsuchtsfaktor. Gro&#223;&#228;ugig, ehrlich, schw&#228;rmerisch. Gro&#223;e Gef&#252;hle, mit einer dezidierten Zur&#252;ckhaltung eingespielt. An der Liebe werden diese sechs Herren auch in den kommenden sechs Jahren noch verzweifeln. Und trotzdem trotzig aufbegehren. Was nicht hei&#223;t, dass hier nicht die unerwarteten Sonnenstrahlen funkeln. Und Tuomo Kuusis Stimme klingt immer noch auf die allerunbeholfenste Weise &#252;berzeugend.</p>
<p>Frei von kommerziellen Erwartungen zu sein hei&#223;t auch, k&#252;nstlerisch unabh&#228;ngig agieren zu k&#246;nnen. Musikalische Moden und kalkulierte Strategien interessieren Flannelmouth wenig. Warum auch? <a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/08/fm2.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/08/fm2-300x199.jpg" alt="" title="fm2" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-3692" /></a>Sie werden in Finnland landesweit vielleicht f&#252;nfhundert Platten verkaufen, vielleicht weniger, hoffentlich mehr. Die Welt wird nicht anders aussehen nach dem Zweitling, und au&#223;erhalb der Landesgrenzen werden ein paar Dutzend Leute jemals von ihnen geh&#246;rt haben, wenn alles gut l&#228;uft. Und dennoch: Ein Song wie  »The First Kiss Kills« h&#228;tte es verdient, dass einige H&#246;rer mehr auf dieser Welt innehalten und einfach zuh&#246;ren und danach vielleicht jemanden spontan umarmen, den sie schon immer mal nahe bei sich sp&#252;ren wollten.</p>
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		<title>Schleicht euch, Elfen! Mammút</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 08:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Björk]]></category>
		<category><![CDATA[Jakobinarina]]></category>
		<category><![CDATA[Mammút]]></category>
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		<description><![CDATA[Isl&#228;ndische Bands haben es schwer. Noch bevor sie auch nur einen einzigen Ton gespielt haben, rechnet das erwartungsfrohe Publikum mit hoher Elfen- und Schrulligkeitsdichte und erwartet eigenwillige, bisweilen sph&#228;rische Kl&#228;nge, wie man sie eben von den beiden bekanntesten Aush&#228;ngeschildern unter Islands Musikschaffenden kennt, n&#228;mlich von Bj&#246;rk und Sigur Rós. Diese Erwartungshaltung findet sich h&#228;ufig auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Isl&#228;ndische Bands haben es schwer. Noch bevor sie auch nur einen einzigen Ton gespielt haben, rechnet das erwartungsfrohe Publikum mit hoher Elfen- und Schrulligkeitsdichte und erwartet eigenwillige, bisweilen sph&#228;rische Kl&#228;nge, wie man sie eben von den beiden bekanntesten Aush&#228;ngeschildern unter Islands Musikschaffenden kennt, n&#228;mlich von <a href="http://www.nordische-musik.de/406-Bj%C3%B6rk.html" class="liexternal">Bj&#246;rk</a> und <a href="http://www.nordische-musik.de/405-Sigur-R%C3%B3s.html" class="liexternal">Sigur Rós</a>. Diese Erwartungshaltung findet sich h&#228;ufig auch in Albumkritiken &#252;ber isl&#228;ndische K&#252;nstler wieder: Kaum eine Rezension kommt ohne den Verweis auf diese beiden Gr&#246;&#223;en aus, auch wenn die Musik einer v&#246;llig anderen Stilrichtung zuzuordnen ist. Eigent&#252;mlich, irgendwie. </p>
<p>Dabei wird v&#246;llig ignoriert, dass es auf Island auch eine sehr lebendige Rock- und Punkszene gibt, die so viel L&#228;rm macht, dass auch die letzten Elfen, Trolle, Geister und andere Fabelwesen l&#228;ngst die Flucht landeinw&#228;rts angetreten haben, um es sich hinter wabernden Wolkenfetzen und schaurigen Felsw&#228;nden gem&#252;tlich zu machen. Die leider viel zu fr&#252;h aufgel&#246;sten, rotzfrechen <a href="http://www.nordische-musik.de/2252-Jakob%C3%ADnar%C3%ADna.html" class="liexternal">Jakobínarína</a> haben es vor Jahren schon vorgemacht, dass nicht jeder isl&#228;ndische Jungspund Gefallen an Sph&#228;renkl&#228;ngen findet. In j&#252;ngster Zeit sind die quirligen <a href="http://www.nordische-musik.de/3096-Who-Knew.html" class="liexternal">Who Knew</a> aufgetaucht. Und <a href="http://www.myspace.com/mammut" class="liexternal">Mammút</a>. Mammút sowieso. </p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/07/l_ca4b38310b43c2677bdb6dc259fa7a66.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/07/l_ca4b38310b43c2677bdb6dc259fa7a66-300x198.jpg" alt="" title="l_ca4b38310b43c2677bdb6dc259fa7a66" width="300" height="198" class="alignleft size-medium wp-image-3680" /></a>Drei M&#228;dchen. Zwei Jungs. Reichlich &#252;bersch&#252;ssige postpubert&#228;re Energie, die hier in hektischen, angepunkten Rock mit hohem Dringlichkeitsfaktor umgewandelt wird. Gleichwohl haben sich Mammút eine gewisse Hundebaby-affine Verspieltheit bewahrt, mit ihrem Hang zu gemaltem Kindergeburtstags-Spinnenmustern im Gesicht oder den schwarz-wei&#223; gestreiften Str&#252;mpfen von S&#228;ngerin Kata, die eher an Pipi Langstrumpf denn an vampartige Frontdamen in der Tradition einer Dolores O´Riordon erinnern. Dazu ist die rotblonde Energetikerin einfach viel zu niedlich, trotz aller beherzten, kraftvollen stimmlichen Hysterie, die einem von hinten anspringt wie ein atlantischer Orkan, der eben mal &#252;ber den Hafen von Reykjavik fegt und die Fischerboote zum Schlingern bringt. Und dem Pop haben die F&#252;nf trotz aller aufgebauten Gitarrenw&#228;lle absolut nicht abgeschworen. Akkordeon spielen kann Kata &#252;brigens auch. Eine kleine Verbeugung vor der isl&#228;ndischen Hausmusik etwa?</p>
<p>Die M&#228;dels m&#252;ssen St&#246;rche lieben. Bassistin Asa kommt stacksig im Minir&#246;ckchen und Lederstiefeln daher, Kata stolziert auf Str&#252;mpfen &#252;ber die B&#252;hne, die eben leider nicht rot sind, aber es eigentlich sein m&#252;ssten. S&#252;&#223;, irgendwie.</p>
<p>Mammút singen konsequent auf isl&#228;ndisch, was das Textverst&#228;ndnis logischerweise erschwert. Beim Konzert im Offenbacher Hafen2 leistet eine quirlige Kata eifrige &#220;bersetzungsarbeit, wenn sie nicht gerade gegen die unerwartet hektischen Ausst&#246;&#223;e der erst k&#252;rzlich von der Band erworbenen Nebelmaschine k&#228;mpfen muss. Merke: Nicht jede Investition ist wirklich sinnvoll! Mammút pflegen textlich gewisse Schrulligkeiten: Einen Song &#252;ber die negativen Auswirkungen von zu viel Schlaf auf das eigene Wohlbefinden hat die Polarbloggerin zumindest bislang noch nicht geh&#246;rt. Somit sind die F&#252;nf doch irgendwie wieder zutiefst isl&#228;ndisch. </p>
<p>Und irgendwie kapituliert man am Ende doch wieder ein ganz kleines wenig vor den Klischees: Ein gewisser Teil ganz, ganz junge Bj&#246;rk steckt auch in Kata. Und wenn es nur die Intensit&#228;t und das selbstverst&#228;ndliche Selbstbewusstsein sind.</p>
<p><object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4323615&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4323615&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/4323615" class="liexternal">Nordrid#2 episode 01: Mammút</a> from <a href="http://vimeo.com/onezerooneberlin" class="liexternal">101berlin</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>(Foto:  Hordur Sveinsson)</p>
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		<title>Ein Samtpfotenabend &#8211; Tord Gustavsen Ensemble bei JazzToday</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 17:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiderose Batz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Jarle Vespestad]]></category>
		<category><![CDATA[Mats Eilertsen]]></category>
		<category><![CDATA[Tord Gustavsen]]></category>
		<category><![CDATA[Tore Brunborg]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein minimalistischer Abend soll es werden &#8211; diese Kombination von Kontrabassist Dieter Ilg aus Deutschland und Pianist Tord Gustavsen aus Norwegen in der ambitionierten Konzertreihe JazzToday. Am 21.04.2010 darf sich L&#252;beck &#252;ber dieses Kleinod deutsch-norwegischer Jazzkl&#228;nge freuen. Die Musik- und Kongresshalle indes erweist sich leider einmal mehr als unpassend f&#252;r derart intime T&#246;ne.

Ungeachtet dessen baut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein minimalistischer Abend soll es werden &#8211; diese Kombination von Kontrabassist Dieter Ilg aus Deutschland und Pianist Tord Gustavsen aus Norwegen in der ambitionierten Konzertreihe JazzToday. Am 21.04.2010 darf sich L&#252;beck &#252;ber dieses Kleinod deutsch-norwegischer Jazzkl&#228;nge freuen. Die Musik- und Kongresshalle indes erweist sich leider einmal mehr als unpassend f&#252;r derart intime T&#246;ne.</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/07/gustavsen.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/07/gustavsen.jpg" alt="" title="gustavsen" width="450" height="299" class="alignnone size-full wp-image-3664" /></a></p>
<p>Ungeachtet dessen baut Dieter Ilg mit seinem Trio eine Spannung auf, die bemerkenswert ist angesichts der Gr&#246;&#223;e des Saales. Mit Rainer B&#246;hm (Klavier) und Patrice Héral (Schlagzeug) hat der Kontrabassist zwei Musiker an seiner Seite, die mit ihrem Facettenreichtum eine wunderbar harmonische Melange schaffen. Dieter Ilg stellt in seinem Part des Abends sein Album »OTHELLO« vor, das Motive der gleichnamigen Verdi-Oper aufgreift. Ein spannender Versuch, Altes mit Neuem zu verbinden. So manchem ist ein derartiger Versuch missgl&#252;ckt, doch Ilg gelingt es, das Original so einzubinden und neu zu erfinden, dass es organisch klingt. Gl&#252;ckwunsch!</p>
<p>Rainer B&#246;hm begeistert dabei mit wahrhaften Samtpfoten auf den Tasten. Und Patrice Héral versteht es nicht nur, seinem Schlagzeug meisterhaft sanfte T&#246;ne zu entlocken. Auch seine Stimme kommt als Percussioninstrument und grelle Ausdrucksform eines boshaftes Jago zum Einsatz. Dieter Ilg hingegen ist zu Recht Namensgeber dieses Trios, ist sein Bass doch weit mehr als nur tragende Kraft. Selten wurde ein Kontrabass wohl derart zu einem wohlklingenden Melodieinstrument verwandelt.</p>
<p><a href="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/07/gustavsen2.jpg" class="liimagelink"><img src="http://polarblog.de/wp-content/uploads/2010/07/gustavsen2.jpg" alt="" title="gustavsen2" width="200" height="306" class="alignnone size-full wp-image-3667" /></a></p>
<p>Nach der Pause spinnt Tord Gustavsen mit seinem Ensemble gekonnt diesen leisen roten Faden weiter. Auch er und seine Mitstreiter bringen es fertig, das Publikum trotz leiser T&#246;ne wach zu halten und mit hoher Intensit&#228;t des Atems zu berauben. Selten gab es wohl ein Konzert mit so wenigen Hustern. Niemand wagt es, die Stille, die sich da in Form von Musik im Saal ausbreitet, zu st&#246;ren. Beeindruckend!</p>
<p>Tord Gustavsen zeigt an diesem Abend vor allem seine poetische Seite. Im Gep&#228;ck hat er »RESTORED, RETURNED« &#8211; eine Platte, die sich der Lyrik W. H. Audens widmet. Da gibt es beispielsweise einen »Lullaby To A Last Butterfly, No. 1«. So lyrisch die Titel, so lyrisch die Musik. Mit viel Raum f&#252;r (Nach)Klang und Stille. Ebenso sanft ist Gustavsens Stimme in den knappen Ansagen. Kaum vorstellbar, dass dieser Mann laut sprechen kann. Und auch Tord Gustavsens brillantes Ensemble f&#252;gt sich zu einem &#228;u&#223;erst harmonischen Ganzen zusammen mit Tore Brunborg am Saxophon, dessen ber&#252;ckend sch&#246;ner Klang ein wenig die Spur eines Garbarek verfolgt sowie Mats Eilertsen einf&#252;hlsam am Bass und Jarle Vespestad am Schlagzeug. Einzig Kristin Asbjørnsen wird an diesem Abend vermisst, denn sie leiht auf erw&#228;hntem Album Audens Worten ihre Stimme.</p>
<p>Ein wundervoller Abend, der beweist, dass leise T&#246;ne weder einschl&#228;fernd wirken noch einen Mangel an Intensit&#228;t bedeuten m&#252;ssen. Leise zerstreut sich das Publikum denn auch in die fortgeschrittene Nacht. Sanfter Schlaf ist garantiert &#8230;</p>
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		<title>Nicht schreien, fl&#252;stern: Prince of Assyria</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 20:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Prince of Assyria]]></category>
		<category><![CDATA[Ruisrock]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der langen, ferienverbummelten Blogpause zumindest eine kleine, feine Erkenntnis nicht vorenthalten wollen: Die leisen, die zur&#252;ckgenommenen, die sorgsam akzentuierten T&#246;ne hallen manchmal l&#228;nger nach als laut in den Vordergrund dr&#228;ngendes B&#252;hnengeschrei. Ein feingliedriger, sch&#252;chterner junger S&#228;nger bringt es an einem hei&#223;en Sommernachmittag fertig, inmitten der wuselnden Festivalstimmung bei der 20. Auflage von Ruisrock in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der langen, ferienverbummelten Blogpause zumindest eine kleine, feine Erkenntnis nicht vorenthalten wollen: Die leisen, die zur&#252;ckgenommenen, die sorgsam akzentuierten T&#246;ne hallen manchmal l&#228;nger nach als laut in den Vordergrund dr&#228;ngendes B&#252;hnengeschrei. Ein feingliedriger, sch&#252;chterner junger S&#228;nger bringt es an einem hei&#223;en Sommernachmittag fertig, inmitten der wuselnden Festivalstimmung bei der 20. Auflage von <a href="http://www.ruisrock.fi/" class="liexternal">Ruisrock</a> in Turku f&#252;r eine Stunde unter freiem Himmel, am Strand, so etwas wie mittern&#228;chtliche Intimit&#228;t herzustellen und wie selbstverst&#228;ndlich konzentriertes Zuh&#246;ren einzufordern. Das kommt so unerwartet und ist so anr&#252;hrend, dass sich die Polarbloggerin ganz unauff&#228;llig mit Festivalschmutzh&#228;nden eine kleine Tr&#228;ne aus dem linken Augenwinkel wischen muss.</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/princeofassyria" class="liexternal">Prince Of Assyria</a> ist Ninos Dhanka. Der mit geradezu altmodischer Beharrlichkeit an die Tradition der sensibel-klugen Songwriter ankn&#252;pft. Zu diesen Songs laufen Regentropfen die Fensterscheiben herunter und versinken wir in einer lichten Traurigkeit, ohne jemals ganz zu verzagen. Oder gar aufzugeben. Trotz aller R&#252;ckschl&#228;ge: F&#252;r die Liebe w&#252;rden wir jederzeit in die Schlacht ziehen.</p>
<p>Dhanka, der in dunkle Farben gekleidete Prinz, hat Verlust kennengelernt. Als Kleinkind mit den Eltern aus dem Irak nach Schweden geflohen. Verlorene Wurzeln, verlorene Traditionen, die ein sehnendes Echo in seinen leisen, aber trotzdem leidenschaftlichen Songs hinterlassen. Auf Leonard Cohen beruft er sich, auch auf Nick Cave, aber l&#228;sst vielleicht fein aus, dass er den (existenzialistischen) Franzosen genau zugeh&#246;rt hat: Jacques Brel, Georges Moustaki, Charles Aznavour. &#220;brigens alle Exilanten und Heimatlose im Herzen.</p>
<p>Nicht mal fl&#252;stern darf man zu diesen Songs, und das versteht ein bereits reichlich alkoholisiertes Publikum instinktiv. Die wahren Dummnasen h&#246;ren sich sowieso gerade Bands wie Sonata Arctica an.</p>
<p>Begleitet wird der Prinz ohne Land an diesem Nachmittag von einer famos virtuos zur&#252;ckhaltenden Band, in der besonders die h&#228;ssliche-Entlein-Gitarristin auch als Gesangspartnerin des umw&#246;lkten Troubadours zu Hochform aufl&#228;uft. Auch sie h&#228;tten wir gerne noch weiter singen geh&#246;rt.</p>
<p>Nein, Liebe ist keine Verhandlungssache, wie er in einem seiner sch&#246;nsten Songs »Tears Of Joy«  singt. Als ob wir das je vergessen k&#246;nnten.</p>
<p><object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8845143&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8845143&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/8845143" class="liexternal">Prince of Assyria &#8211; Tears of Joy</a> from <a href="http://vimeo.com/user954111" class="liexternal">Jon Blåhed</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Lovly, oder: Eine Schneise durchs musikalische Dickicht</title>
		<link>http://polarblog.de/2010/06/13/lovly-oder-eine-schneise-durchs-musikalische-dickicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 14:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Vochazer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Casiokids]]></category>
		<category><![CDATA[Donkeyboy]]></category>
		<category><![CDATA[Kings Of Convenience]]></category>
		<category><![CDATA[lovly]]></category>
		<category><![CDATA[Madcon]]></category>
		<category><![CDATA[Röyksopp]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie kann man im lauten Gesumm des musikaffinen Internets die wichtigen T&#246;ne heraush&#246;ren? Das d&#252;rfte in echte Arbeit und st&#228;ndige Onlinepr&#228;senz ausarten, was nicht wirklich w&#252;nschenswert ist.
Verschiedene norwegische Musikorganisationen, darunter auch die unabh&#228;ngigen Labels, haben sich jetzt aufgemacht, diesem Missstand abzuhelfen. Man will ja schlie&#223;lich, dass die eigenen Landeskinder im den unendlichen Tiefen des Netzes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann man im lauten Gesumm des musikaffinen Internets die wichtigen T&#246;ne heraush&#246;ren? Das d&#252;rfte in echte Arbeit und st&#228;ndige Onlinepr&#228;senz ausarten, was nicht wirklich w&#252;nschenswert ist.</p>
<p>Verschiedene norwegische Musikorganisationen, darunter auch die unabh&#228;ngigen Labels, haben sich jetzt aufgemacht, diesem Missstand abzuhelfen. Man will ja schlie&#223;lich, dass die eigenen Landeskinder im den unendlichen Tiefen des Netzes auch gefunden werden!</p>
<p>Das neue Angebot tr&#228;gt den etwas zu allgemein gehaltenen Namen <a href="http://lovly.no/" class="liexternal">Lovly</a>. Der neue Dienst soll eine Pfandfinderfunktion f&#252;r die Nutzer &#252;bernehmen, sagen die Initiatoren. Lovly soll Interessierte an die Hand nehmen und zeigen, &#252;ber welche norwegischen Bands und K&#252;nstler in der Onlinewelt gerade am meisten gesprochen wird. Dazu werden eine Vielzahl von Quellen angezapft und jede Menge soziale Netzwerke durchforstet. Mittels »schlauer« Algorhythmen soll einigerma&#223;en wertfrei ermittelt werden, welche Acts gerade am Angesagtesten sind. Da hat man sich aber was vorgenommen!</p>
<p>Im Moment ganz oben finden sich, wenig &#252;berraschend, <a href="http://www.nordische-musik.de/188-R%C3%83%C2%B6yksopp.html" class="liexternal">R&#246;yksopp</a> und<a href="http://www.nordische-musik.de/165-Kings-Of-Convenience.html" class="liexternal"> Kings Of Convenience,</a> aber dann folgen auch schon die au&#223;erhalb der Landesgrenzen noch wenig bekannten <a href="http://www.myspace.com/donkeyboyofficial" class="liexternal">Donkeyboy</a> und <a href="http://www.myspace.com/madcon" class="liexternal">Madcon</a>. Aha. </p>
<p>Mittels lovly kann man beim Klick auf die entsprechende Band sofort herausfinden, welche Blogbeitr&#228;ge zuletzt ver&#246;ffentlicht wurden und was aktuell getwittert wird. Zudem kann man in aktuelle Alben hereinh&#246;ren und diese bei Gefallen auch kaufen. Ganz praktisch, das, aber nicht unbedingt von bahnbrechender Originalit&#228;t. Nett zu haben und ganz praktisch f&#252;r musikalische Entdeckungsreisen. Das inhaltlich vergleichbare isl&#228;ndische Portal <a href="http://www.gogoyoko.com/" class="liexternal">gogoyoko</a> wirkt da weitaus breiter aufgestellt. Dickes Manko zudem: Lovly gibt es derzeit nur in einer norwegischen Version, an der englischen wird wohl noch gebastelt. </p>
<p>Die wunderbaren Elektro-Weltmusikblubberer <a href="http://www.myspace.com/casiokids" class="liexternal">Casiokids</a> schaffen es bei lovly derzeit zwar nur auf Platz 14, aber ihr relativ neues Video »En Vill Hest« mach trotzdem Laune!</p>
<p><object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9399192&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9399192&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/9399192" class="liexternal">Casiokids &#8211; En Vill Hest</a> from <a href="http://vimeo.com/user592207" class="liexternal">Kristoffer Borgli</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
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