Home
Foto nordische Landschaft

06. September 2013

Summerbreeze 2013 – Samstag: »Fist of Fate« und »Fehlerfotze«


Die Main Stage wird am Samstag von Orden Ogan eröffnet. Diejenigen, die es trotz der frühen Stunde vor die Bühne geschafft haben, werden mit einem soliden Auftritt der Power Metaller aus Arnsberg belohnt. Dabei nehmen sie sich selbst nicht wirklich ernst: Sie fordern das Publikum auf, wie Manowar-Fans die Faust in die Höhe zu recken – allerdings sei dies die »Fist of Fate« schmunzelt der Sänger Sebastian Levermann. Die Zuschauer haben offenkundig Spaß an dieser Art von Animation. Schade, dass die Menge recht überschaubar ist.

Danach sehe ich mir erst nachmittags die Schweden Dr. Living Dead! an- nach meinem Geschmack etwas zuviel Rhythmus und zuwenig Melodie. Aber fotogen sind sie und in Einheitlichkeit macht ihnen auf dem Festival keiner was vor: Alle tragen Totenkopfmasken, drei der Lieder haben »Dead« im Titel und die Ansagen handeln auch oft vom sterben. Dabei irritiert mich etwas, dass das Publikum sowohl bei »Do you wanna live?« wie auch bei »Do you wanna die?« »Yeah!!!!« brüllt. Könnte aber auch nur ein Kommentar zur gelungenen Show sein.

Kompletten Beitrag lesen …

05. September 2013

Summerbreeze 2013 – Freitag: Tiamat und Finntroll

Sister Sin haben leider abgesagt, kurzfristig sagten die ebenfalls schwedischen Psychopunch als Ersatz zu. Da ich diese aber bereits mehrmals gesehen habe, schaue ich mir sie bei einem Kaffee im Pressebereich auf Leinwand an. Zum Wachwerden sind die Punk’n’Roller genau das Richtige: rockig, aber nicht zu hart.

Kompletten Beitrag lesen …

04. September 2013

Summerbreeze 2013 – Donnerstag: »Vielen Dankeschön, meine Freunde«


Petrus scheint das Summer Breeze-Festival zu mögen: Wie die meisten Jahre zuvor erstrahlt blauer Himmel mit ein paar Schönwetterwölkchen bei angenehmen Temperaturen über den 40 000 Festivalbesuchern vom 15. bis 17. August 2012 in Dinkelsbühl. Und wenn es vor den beiden Hauptbühnen – Main und Pain Stage – nachmittags zu heiß wird, sorgen die Ordner für Abkühlung mit Wasser aus Feuerwehrschläuchen, die sie auf das Publikum richten. Die Bühne im Partyzelt ist wie immer überdacht, aber zu den Seiten hin offen, so dass es dort auch nicht zu heiß wird.

Als ich Donnerstag auf dem Gelände ankomme, bin ich positiv überrrascht: Der V.I.P.-Bereich wurde deutlich erweitert und man hat genug Platz für die Zelte. Außerdem ist der Weg aufs Gelände für die Presse kürzer als in den Jahren zuvor.

Wie auf dem Devil Side 2012 beginnt ein Tag für mich mit Alestorm. Allerdings überzeugen sie mich dieses Mal nicht wirklich. Vielleicht liegt es daran, dass sie zwei Stunden später spielen als letztes Jahr und ihr Alkoholpegel entsprechend höher ist. Oder mein Alkoholpegel ist nicht hoch genug, denn die für diese Uhrzeit beachtliche Menge vor der Bühne hat sichtlich Freude an den betrunkenen Schotten.

Kompletten Beitrag lesen …

14. September 2012

Summer Breeze 2012 – Samstag: Lähmende Hitze und kühlendes Nass

Mit Naglfar spielt mal wieder eine Black Metal Band nachmittags in der Sonne. Diesmal wirkt das allerdings nicht so unpassend, da die Schweden die gängigen Klischees nicht erfüllen: Sie sind weder weiß geschminkt noch betont düster. Nur böse gucken kann der Sänger Kristoffer Olivius mindestens genauso gut wie andere Metal Bands.

Trotzdem ist das sehr heiße Wetter besser für Audrey Horne geeignet, die gerade im Partyzelt auf der Bühne stehen. Beim Hardrock der Norweger genügt ein Mitwippen, man hat nicht das Bedürfnis, sich extrem zu bewegen. Insgesamt irritiert mich die Uneinheitlichkeit: Sie scheinen sich weder auf eine Musikrichtung noch auf einen Kleidungsstil festlegen zu wollen.

Kompletten Beitrag lesen …

12. September 2012

Summer Breeze 2012 – Freitag: Metalmäuse und Melodic Death Metal

Am Freitagmorgen werde ich durch ein Rascheln geweckt – und entdecke einen kleinen Hügel unter dem Zeltboden, der sich eilig fortbewegt. Die Mäusekolonie, die das gesamte Summer Breeze-Gelände unterhöhlt hat, verliert offensichtlich jede Scheu. Selbst in Bühnennähe kommen die Tierchen aus ihren Löchern und huschen zwischen den Leuten umher.

Nach Frühstück und Duschen gehe ich taufrisch duftend passenderweise zu gleichnamiger Band. Dew-Scented beginnen ihre Show mit der Ansage »Wir sind das Weckkommando!« und sie erfüllen ihren Auftrag: Immer mehr Zuschauer versammeln sich vor der Main Stage, um sich wachzumoschen. Der harte Thrashmetal der Norddeutschen eignet sich dafür perfekt.

Kompletten Beitrag lesen …

 
Seite 3 von 41234