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Foto nordische Landschaft

24. November 2009

Nordische Weihnachten 2009: Finnisches Weihnachtsdorf oder Lucia Weihnachtsmarkt

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Wer nordische Weihnachtsmärkte besuchen will, hat 2009 die Wahl zwischen dem Berliner Lucia-Weihnachtsmarkt, den finnischen Weihnachtsdörfern in Stuttgart, Hannover, Leipzig oder Linz. Sogar in Leverkusen gibt es einen zweitägigen nordischen Weihnachtsmarkt.

Lucia Weihnachtsmarkt in Berlin

Zum 9. Mal findet der Lucia Weihnachtsmarkt von Montag, dem 23. November (nach Totensonntag) bis Sonntag, dem 22. Dezember 2009 in der Kulturbrauerei in Berlin Prenzlauer Berg statt. Das burgartige Bauensemble der Kulturbrauerei mit seinen Höfen ist die malerische Kulisse für eine kleine weihnachtliche Welt inmitten der Großstadt Berlin. Der Lucia Weihnachtsmarkt präsentiert täglich ein kulturelles Programm.

An den Ständen findet ihr beispielsweise: Finnische Naturtextilien & Kunsthandwerk, Elchgulasch, Finnische Honig- und Wildkonserven, Finnischer Glühwein, Wein, Likör, Branntweine aus Beeren, Glöggi, finnische Biere und Spirituosen, Lakritze, Schwedische Süßigkeiten, Elchbratwurst, Elchschnaps,…

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 15 bis 22 Uhr
Samstag und Sonntag: 13 bis 22 Uhr

Finnische Weihnachtsdörfer in Deutschland und Österreich

Kalevala-Spirit lockt auch 2009 mit finnischer Weihnacht in seinen finnischen Weihnachtsdörfern: Über stimmungsvolle Holzhäuschen und Lappenzelten zieht der Duft der typischen Spezialitäten.

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21. November 2009

Werbung in Finnland, Lektion III: Kivimiehet im Urlaub

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Die muskelbepackten Kivimiehet (»Steinmänner«) sind das Wahrzeichen des Helsinkier Bahnhofes – und längst auch der Werbespots der finnischen Bahn.

Im Sommer gehen sie baden, im Winter schmeißen sie sich gegenseitig Schneebälle an den Kopf – oder wahlweise der Besucher der Bahn-Website, der kurzzeitig in die Rolle eines Steinmannes schlüpfen konnte.

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18. November 2009

Solander: Schön traurig für die nassen blauen Stunden

Es regnet. Ununterbrochen. Es will den ganzen Tag nicht hell werden und die Feuchtigkeit dringt irgendwie überall durch. Man muss sich wärmen an solchen Tagen. Und nicht nur mit Kräutertee. Sondern mit Musik. Ein blasser junger Mann aus Malmö hilft dabei ungemein.

Fredrik Karlsson aus Malmö ist einer dieser nachdenklichen Beobachter, die zur Verarbeitung der eigenen inneren Befindlichkeiten zur Klampfe greifen. Solander nennt er sein Soloprojekt, mit dem er vor wenigen Wochen das Debüt »SINCE WE ARE PIGEONS« vorgelegt hat. Sanfter Folkpop mit eigenwilligem Eigenleben. Von dieser untergründigen Traurigkeit, die so sehr sehnsüchtig schmerzt, dass es schon fast wieder wunderbar ist. Kleine Miniaturen, Momentaufnahmen, beiläufige Beantwortung grundlegender Fragen. Beim vielleicht schönsten Song »St. Michael« geht es darum, wie man Dinge verarbeiten soll. Einfache Fragen. Einfache Antworten? Zur Unterstützung hat sich der Einzelgänger für die Aufnahme seiner Freunde von Scraps Of Tape und Audrey mit an Bord geholt.

Beim Konzert im Frankfurter Ponyhof letztens verschwand Herr Karlsson fast unter seiner roten Baseballmütze, was der Qualität der Songs gottseidank keinen Abbruch tat. solanderNur den Song, der das schöne Zitat mit dem Fleet Foxes-Konzert enthält, den haben er und seine Tourmusiker an diesem Abend nicht gespielt. Noch nicht geprobt gemeinsam, wie der Musiker hinterher erklärt hat. Da Solander Anfang Dezember nochmal auf kurze Deutschland- und Schweiz-Tour komme, besteht Hoffnung, dass sie ihr Repertoire bis dahin leicht erweitert haben. Ob so oder so: Wer leicht friert und ansonsten sowieso ein naiv-sentimentales Popherz hat: Hingehen!

16. November 2009

Tipps für Island-Fans: Fotografie und Film

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Island-Fans können noch bis zum 31. Januar 2010 die Foto-Ausstellung in der Stadtbibliothek Eppelheim (bei Heidelberg) besuchen.

Gezeigt werden etwas andere Fotos von Natur und Menschen in Island: »Island ist für uns mehr als die faszinierende Landschaft, die in zig Fotos, Postkarten und Bildbänden gezeigt wird«, erklären Claus Sterneck und Tina Bauer.
»Wir wollen auf Details, kleine Geheimnisse, das Leben der Menschen in der rauen Natur – und dieses Mal speziell im Chaos der Finanzkrise – aufmerksam machen.«

Mehr Informationen findet ihr auf der Website der Stadtbibliothek Eppelheim.


»Island 63° 66° N«

Außerdem tourt Stefan Erdmann mit seinem Live-Filmvortrag »Island 63° 66° N« wieder durch (Süd)Deutschland.
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14. November 2009

The Kissaway Trail: Schade, nur die Vorband

Nichts für ungut, liebe Musiker von Passion Pit. Aber euretwegen würde ich mich nicht auf den Weg zum Konzert machen. Sondern wegen eurer Vorband, den wunderbar aufmüpfig-innovativen Dänen von The Kissaway Trail, von denen bedauerlicherweise in letzter Zeit sehr wenig zu hören war. Nachdem ihr selbstbetiteltes Album 2007 unter meinen skandinavischen Lieblingsplatten des Jahres war und das Video zum La La-Song hoch in der Gunst stand und steht, war leider lange Funkstille. Bis jetzt. Jetzt tauchen die selbstironischen, fröhlichen, verspielten Indiepopper plötzlich als Vorband der US-Boys wieder aus der kissaVersenkung auf und wollen sich so langsam wieder ins Gedächtnis bringen, so scheints. Und endlich, endlich, für 2010 wird ein neues Album angekündigt. »SLEEP MOUNTAIN wird es heißen (ein sehr kissaway´scher Titel, in der Tat!) und im Frühjahr 2010 erscheinen. Vorfreude! Produzent ist Peter Katis, der schon für Tiger Lou und Interpol aktiv war.

Die aktuelle Tour mit Passion Pit zeigt mal wieder,  dass alle Bemühungen von Roland Koch, den Frankfurter Raum als Metropolregion zu etablieren, zumindest musikalisch ins Leere laufen. Kommen wirklich angesagte  internationale Acts nach Deutschland, dann heißen die vier obligatorischen Tourstationen Berlin, Hamburg, München und Köln. Frankfurt guckt dumm zu. Wie so oft. Vielleicht hat sich ja in Musikerkreisen auch schon herumgesprochen, dass das Publikum in der Bankenstadt legendär stoffelig ist. Die Österreicher von Ja, Panik fragten letztens beim Konzert im Frankfurter Mousonturm nach ihrem Song »Wien, Du bist ein Taschenmesser«, das Publikum, wie es die eigene Stadt in einem Wort charakterisieren würde. Seufzen, dumpfes Schweigen. »Schlaftablette!« bringt es endlich jemand zur allgemeinen Erheiterung auf den Punkt. So weit zum Frankfurter Selbsthass! Liebe Kissaway Trails, traut euch bitte trotzdem im kommenden Jahr plus neuem Album ins Hessische! Euer Fan hier hat heute geschwächelt und ist bei Dauerregen nicht zweihundert Kilometer nach Köln gefahren, um euch eine halbe Stunde als Vorband zu hören.

Das Foto hat Eva-Louise Nielsen gemacht.